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        <description>Adventistischer Pressedienst</description>
        <lastBuildDate>Thu, 30 Jul 2026 21:00:46 GMT</lastBuildDate>
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            <title><![CDATA[Waldbrände in Frankreich: ADRA mobilisiert Nothilfe]]></title>
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            <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 07:59:47 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Dies ist die größte Evakuierungsaktion in der Geschichte Frankreichs.   Als Reaktion darauf hat die Hilfsorganisation Adventist Development and Relief Agency (ADRA) Frankreich eine außerordentliche Soforthilfe bereitgestellt. Über ihre Niederlassu...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist die größte Evakuierungsaktion in der Geschichte Frankreichs.<strong> </strong>Als Reaktion darauf hat die Hilfsorganisation Adventist Development and Relief Agency (ADRA) Frankreich eine außerordentliche Soforthilfe bereitgestellt. Über ihre Niederlassung in Bordeaux wurden Dienstleistungsgutscheine und lebensnotwendige Hilfspakete an die betroffenen Familien verteilt. Dies geht aus einem <a href="https://adra.fr/incendies-du-sud-ouest-adra-se-mobilise-en-gironde/">Bericht von ADRA Frankreich</a> und dem Pressedienst <a href="https://news.eud.adventist.org/all-news/adra-france-mobilizes-emergency-relief-following-severe-wildfires-in-gironde-and-landes">EUD News</a> hervor.</p><p>Die Brände brachen am frühen Nachmittag des 22. Juli in der Nähe von Saumos im Herzen des Waldgebiets „Landes de Gascogne“ aus. Innerhalb von fünf Tagen verwüsteten die Flammen rund 40.000 Hektar Wald und stellten eine direkte Bedrohung für die Halbinsel Lège-Cap-Ferret dar. Gleichzeitig wütete ein zweiter Großbrand im Département Landes in der Nähe von Biscarrosse und zerstörte über 3.500 Hektar Wald.</p><p>Menschliche Opfer konnten vermieden werden, bislang wurden keine Todesfälle unter den Einwohnern der betroffenen Regionen gemeldet. Allerdings erlitten mindestens 84 Feuerwehrleute Verletzungen und mehrere hundert Häuser wurden in beiden Départements zerstört. An den Rettungsmaßnahmen waren 2.500 Feuerwehrleute, 1.500 Militärangehörige, 1.200 Polizeibeamte und Gendarmen sowie 450 akkreditierte Freiwillige des Zivilschutzes beteiligt. Sie wurden von 18 Löschflugzeugen unterstützt. Landesweit war das Jahr 2026 ein Rekordjahr für Waldbrände, bei denen seit Januar fast 100.000 Hektar verbrannt sind.</p><p><strong>Dringender Bedarf nach den Evakuierungen</strong></p><p>Die Katastrophe war dadurch gekennzeichnet, dass viele Menschen von den Flammen vertrieben wurden. Fast 200.000 Menschen – darunter Einheimische, Touristen und Bewohner von Pflegeheimen – wurden evakuiert, Zehntausende davon über Nacht. Die Region Nouvelle-Aquitaine stellte über 500 Unterbringungsplätze in örtlichen Schulen zur Verfügung, während Gemeinden entlang der Küsten der Bucht von Arcachon und der Landes Notunterkünfte einrichteten.</p><p>Zwar wurden Notunterkünfte bereitgestellt, doch bestehen mittelfristig weiterhin erhebliche Herausforderungen. Viele Evakuierte waren gezwungen, ihre Häuser innerhalb weniger Minuten zu verlassen und mussten wichtige Dokumente, Zahlungsmittel und persönliche Gegenstände zurücklassen. Feuerwehrleute weisen darauf hin, dass sich die Einsätze aufgrund von unterirdischen Bränden, die in den torfhaltigen Böden der Region schwelen, über mehrere Monate hinziehen könnten. Dies würde die Evakuierungsdauer für viele Haushalte verlängern.</p><p>Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind ebenso gravierend. Allein im Département Gironde mussten über 13.000 Betriebe evakuiert werden. Saisonarbeiter im Tourismus, Austernzüchter und Beschäftigte in der Forstwirtschaft sehen sich mitten in der Hochsaison mit einem plötzlichen Einkommensverlust konfrontiert.</p><p><strong>Finanzielle und materielle Lücken schließen</strong></p><p>Zwischen der Notfall-Evakuierung und der langfristigen Finanzierung des Wiederaufbaus besteht eine kritische Lücke. Waldbrände fallen nicht unter den französischen Standardrahmen für Entschädigungen bei „Naturkatastrophen“ (catastrophe naturelle). Entsprechende Sachschäden werden stattdessen durch individuelle Hausratversicherungen abgedeckt. Die Bearbeitung von Schadensfällen ist zwar ein Standardverfahren, doch die Auszahlung von Versicherungsleistungen dauert in der Regel Wochen oder Monate.</p><p>Während dieser Übergangszeit sind nicht oder nur unzureichend versicherte Haushalte, Zeitarbeitskräfte, isoliert lebende ältere Menschen und Alleinerziehende einer erheblichen wirtschaftlichen Gefährdung ausgesetzt. Sie sehen sich mit unmittelbaren Ausgaben für lebensnotwendige Güter wie Medikamente, Ersatzbrillen und Transportkosten konfrontiert. Die Hilfsmaßnahmen von ADRA France zielen darauf ab, diese vorübergehende Lücke zu schließen.</p><p><strong>Die Hilfsstrategie von ADRA France</strong></p><p>Von ihrer Niederlassung in Bordeaux aus arbeitet ADRA France in Abstimmung mit staatlichen Stellen und den lokalen Sozialämtern (CCAS) in den betroffenen Gemeinden. Die Hilfe stützt sich auf zwei grundlegende Maßnahmen:</p><p>1. Dienstleistungsgutscheine: Diese Gutscheine können bei lokalen Geschäften eingelöst werden und ermöglichen es den evakuierten Menschen, bedarfsgerechte Güter zu erwerben, darunter Hygieneartikel, Kleidung, Babyartikel, rezeptfreie Medikamente und Brennstoffe. Dieser Ansatz bewahrt die Eigenständigkeit der Begünstigten, wahrt die Würde des Einzelnen und unterstützt lokale Gewerbebetriebe, die von der Krise betroffen sind.</p><p>2. Nothilfepakete: Für Menschen, die in Sammelunterkünften untergebracht sind oder in ihre Häuser ohne Stromversorgung zurückkehren, stellen ADRA-Teams haltbare Lebensmittel, Wasserflaschen, Hygiene-Sets und Babyartikel bereit. Die Verteilung wird mit lokalen Partnerorganisationen koordiniert, um Effizienz zu gewährleisten und Doppelarbeit zu vermeiden.</p><p><strong>Fortlaufende Unterstützung nötig</strong></p><p>Die erste finanzielle Zuweisung aus dem ADRA-Netzwerk hat zwar eine sofortige Nothilfe ermöglicht, doch wird aufgrund des langwierigen Wiederaufbauprozesses der betroffenen Gemeinden auch langfristige Unterstützung erforderlich sein.</p><p><strong>Über ADRA</strong></p><p>Das Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfswerk ADRA (Adventist Development and Relief Agency) wurde 1956 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet und führt weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durch. ADRA International besteht aus einem weltweiten Netzwerk mit 118 eigenständigen nationalen Büros und etwa 7.500 hauptamtlichen Mitarbeitenden. Informationen: <a href="http://www.adra.org">www.adra.org</a>. Website ADRA France: <a href="https://adra.fr/">https://adra.fr/</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Humanitäres</category>
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            <title><![CDATA[Aus der Geschichte: Mutiger Protest gegen das Verbot der Adventisten in der NS-Zeit]]></title>
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            <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 08:35:59 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[In diesem Artikel beschreibt der an der Hochschule Friedensau lehrende Kirchenhistoriker Dr. theol. Johannes Hartlapp den Protest von Rudolf Stein gegen das zwischenzeitliche Verbot der Siebenten-Tags-Adventisten im nationalsozialistischen Deutsch...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Artikel beschreibt der an der Hochschule Friedensau lehrende Kirchenhistoriker Dr. theol. Johannes Hartlapp den Protest von Rudolf Stein gegen das zwischenzeitliche Verbot der Siebenten-Tags-Adventisten im nationalsozialistischen Deutschland im Jahr 1933.</p><p><strong>Deutlich formulierte Protestbriefe an Ministerien</strong></p><p>Am 26. November 1933 ordnete die Gestapo in Berlin das Verbot der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten im Freistaat Preußen an; sämtliche adventistische Druckschriften sollten beschlagnahmt werden. Im Freistaat Braunschweig reagierten die Behörden schnell: Bereits am 29. November 1933 erschien die Politische Polizei beim Braunschweiger Prediger Rudolf Stein und eröffnete ihm die Auflösung der Gemeinschaft sowie die Beschlagnahmung des Vermögens.</p><p>Die adventistische Kirchenleitung in Mitteleuropa suchte Kirchenmitglieder mit Kontakten zu einflussreichen NSDAP-Mitgliedern, um durch deren Fürsprache eine Rücknahme des Verbots zu erwirken. Rudolf Stein – ein 1908/1909 in Friedensau ausgebildeter Prediger (Pastor) und späterer Missionar in Deutsch-Ostafrika – ging einen anderen, für die damalige Zeit ungewöhnlichen Weg. Er schrieb einen offenen Protestbrief an das Innenministerium des Freistaates Braunschweig. Darin fragte er, ob im Freistaat die Glaubens- und Gewissensfreiheit aufgehoben worden sei und ob den Adventisten eine politische Betätigung gegen die Regierung vorgeworfen werden könne. In ungewöhnlich deutlichen Worten erklärte er, im Namen Jesu sowie aller Glaubensmärtyrer, Martin Luthers, der Confessio Augustana (Artikel 28) sowie Reichspräsident Hindenburgs und Reichskanzler Hitlers Protest einzulegen. Zum Beleg der Staatstreue der Adventisten legte er zwei Broschüren über deren Wohlfahrtsarbeit bei (Wilhelm Mueller, <em>Was man von den Adventisten wissen muss</em>; und Hulda Jost, <em>Was tun die Adventisten in der Wohlfahrtspflege?</em>) und verwies auf eine Äußerung von Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß, der Gewissensfreiheit als Standpunkt der Partei bezeichnet hatte.</p><p>In einem zweiten Schreiben am gleichen Tag beschwerte sich Stein über das Vorgehen einzelner Beamter beim Schließen des Versammlungsraums der Helmstedter Adventisten, bei dem die private Bücherei des Gemeindeältesten beschlagnahmt worden war.</p><p><strong>Aufhebung des Verbots in Preußen und daraufhin auch in Braunschweig</strong></p><p>Am 7. Dezember 1933 teilte Stein dann in einem handschriftlich verfassten Brief an die Braunschweiger Regierung mit, dass das Verbot der Siebenten-Tags-Adventisten in Preußen aufgehoben worden sei. Noch am selben Tag zog auch die Braunschweiger Regierung ihr Verbot zurück; am folgenden Samstag, dem 9. Dezember 1933, fand in der Adventgemeinde Braunschweig wieder ein Gottesdienst statt. In einem weiteren Schreiben vom 13. Dezember 1933 an den Braunschweiger Innenminister mahnte Rudolf Stein an, dass den Adventgemeinden in Königslutter, Helmstedt, Schöningen und Wolfenbüttel auch wieder eine pastorale Betreuung gestattet werden solle.</p><p>Eine direkte Antwort des Ministers ist nicht überliefert. Ein Schreiben des Reichsministeriums des Innern vom 27. Dezember 1933 verweist jedoch auf zwölf Orte, an denen adventistisches Eigentum noch nicht zurückgegeben worden war – elf davon lagen im Freistaat Braunschweig. Laut der Gemeindechronik von Blankenburg und Hasselfelde wurden die dortigen Einschränkungen erst im März 1934 aufgehoben – mutmaßlich aufgrund des Protests von Rudolf Stein.</p><p><strong>Einer der wenigen Unerschrockenen</strong></p><p>Der Kirchenhistoriker Dr. Johannes Hartlapp würdigt Rudolf Stein als einen der wenigen Vertreter der Adventisten, die während der NS-Zeit öffentlich und unerschrocken für Glaubens- und Gewissensfreiheit eintraten. Die vollständige Fassung seines Artikels ist auch online zu lesen: <a href="https://www.thh-friedensau.de/blogartikel/ein-mutiger-protest-gegen-das-verbot-der-adventgemeinde-1933-prediger-rudolf-stein/">https://www.thh-friedensau.de/blogartikel/ein-mutiger-protest-gegen-das-verbot-der-adventgemeinde-1933-prediger-rudolf-stein/</a></p><p><strong>Über Friedensau</strong></p><p>Der Ort Friedensau wurde 1899 gegründet und besteht nunmehr seit 127 Jahren. Hier befindet sich neben einem Seniorenheim und einem Zeltplatz die staatlich anerkannte Theologische Hochschule Friedensau, eine Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie können zehn B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend oder online – belegt werden: <a href="http://www.thh-friedensau.de">www.thh-friedensau.de</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Adventistische Geschichte</category>
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            <title><![CDATA[Hochschule Friedensau: Masterstudiengang Counseling künftig auch in Englisch]]></title>
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            <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 07:30:46 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Zum Wintersemester 2026/27 beginnt wieder der Masterstudiengang Counseling. Der Studiengang, der berufsbegleitend angeboten wird, vermittelt das theoretische Hintergrundwissen und die nötigen Kompetenzen, um Krisen und Veränderungsprozesse profess...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Wintersemester 2026/27 beginnt wieder der Masterstudiengang Counseling. Der Studiengang, der berufsbegleitend angeboten wird, vermittelt das theoretische Hintergrundwissen und die nötigen Kompetenzen, um Krisen und Veränderungsprozesse professionell begleiten zu können. Transdisziplinär ausgerichtet, gründet er auf den Bezugswissenschaften Psychologie, Medizin, Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Sozialer Arbeit sowie Theologie. Im Studienjahr 2026/27 startet ein deutschsprachiger, im Wintersemester 2027/28 ein englischsprachiger Studiengang. 2028/29 ist dann wieder ein deutschsprachiger Kurs möglich, teilt Andrea Cramer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule, mit.</p><p><strong>Studiengang für Führungskräfte</strong></p><p>Der Masterstudiengang ist für Personen in Führungs- und Leitungsfunktionen in unterschiedlichen sozialen, gesundheitsbezogenen sowie in kirchlichen oder konfessionell geprägten Einrichtungen und Organisationen konzipiert. Pastorinnen und Pastoren mit Bachelorabschluss haben hier die Möglichkeit, einen Masterabschluss zu erlangen. Der Studiengang richtet sich aber auch an Personen, die in Organisationen der freien Wirtschaft tätig sind.</p><p><strong>Online-Infoveranstaltung am 10. August</strong></p><p>Am Montag, dem 10. August 2026, 19 bis 20 Uhr, besteht die Möglichkeit, sich online über den Studiengang und seine Schwerpunkte zu informieren. Studiengangsleiterin Professorin Dr. phil. Dr. rer. medic. Silvia Hedenigg beantwortet Fragen der Studieninteressierten. Eine Anmeldung ist erforderlich: <a href="http://www.thh-friedensau.de/infotage/">www.thh-friedensau.de/infotage/</a>. Weitere Informationen zum Studiengang: <a href="http://www.thh-friedensau.de/uebersicht-der-studiengaenge/christliches-sozialwesen/master-of-arts-in-counseling/">www.thh-friedensau.de/uebersicht-der-studiengaenge/christliches-sozialwesen/master-of-arts-in-counseling/</a></p><p><strong>Über Friedensau</strong></p><p>Der Ort Friedensau wurde 1899 gegründet und besteht nunmehr seit 127 Jahren. Hier befindet sich die staatlich anerkannte Theologische Hochschule Friedensau, eine Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie können zehn B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend oder online – belegt werde. Informationen: <a href="http://www.thh-friedensau.de.">www.thh-friedensau.de.</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bildung</category>
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            <title><![CDATA[Terroranschlag auf CSD in Berlin: Regionale adventistische Kirchenleiter veröffentlichen Botschaft der Trauer und des Zuspruchs]]></title>
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            <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 10:52:23 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Bei dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am 25. Juli fuhr ein Auto in die Menschenmenge des CSD. Dabei kam eine Frau ums Leben, 29 weitere Menschen wurden jüngsten Medienberichten zufolge verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde bei...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am 25. Juli fuhr ein Auto in die Menschenmenge des CSD. Dabei kam eine Frau ums Leben, 29 weitere Menschen wurden jüngsten Medienberichten zufolge verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde beim Versuch seiner Festnahme getötet.</p><p><strong>Die Botschaft im Wortlaut</strong></p><p>Der Präsident der adventistischen Kirchenleitung für Berlin-Mitteldeutschland (Berlin-Mitteldeutsche Vereinigung, BMV), Gunnar Scholz veröffentlichte zusammen mit dem BMV-Vizepräsidenten Jens Fabich auf der Facebookseite der regionalen Kirchenleitung eine Botschaft mit Gedanken des Trostes und des Zuspruchs. Darin schreiben sie:</p><p>„Der mutmaßliche Anschlag auf Menschen in Berlin letzte Nacht schockiert uns. Viele Gedanken gehen durch den Kopf und müssen sortiert werden. Vor allem anderen steht die Trauer, die Ohnmacht und auch Wut, die uns mit den leidtragenden Familien des Gewaltverbrechens verbindet.“</p><p>Sie zitieren ein Gebet von Eugen Eckert aus dem Jahr 1994, in dem es heißt: „Komm Gott, mit deiner Gnade in gnadenloser Zeit und zeig uns Wege Pfade zu neuer Menschlichkeit. Du weißt um Leid und Sterben, von Menschenhand gebracht – Gott lass uns nicht verderben, hilf uns, du hast die Macht.“</p><p>Weiter schreiben sie: „Trotzdem fragen wir uns, wie konnte das zum wiederholten Mal passieren? Diese Frage ist wichtig und zu kurz beantwortet, wenn wir sie auf die Sicherheitsfrage reduzieren. Solch einer Tat gehen Gedanken und Worte voraus, die andere Menschen ausgrenzen, weil sie unserer Meinung nach nicht unseren Werten entsprechen. Hier beginnt Prävention, wo wir uns gegen Gedanken und Worte des Hasses und der Ausgrenzung stellen. Christen bekennen, dass es nur einen Gott gibt, der den Menschen das Leben schenkt. Ein Gott, der der Vater aller ist. Ein Vater der Christen, der Muslime, der Juden, der Hindus, der queeren Menschen ... der jedes seiner Kinder liebt. Wenn das nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, prägt es die Art und Weise wie wir mit Unterschiedlichkeit umgehen und Konflikte lösen. Es bewegt uns nicht nur im Hinblick auf selbst erlebtes Unrecht, sondern gibt Beistand dem, der von Hass und Ausgrenzung betroffen ist. Es lässt uns nicht nur für die eigene Freiheit kämpfen, sondern übernimmt Verantwortung dafür, dass die Freiheit der anderen Mitmenschen zum Wohle aller erhalten bleibt.“</p><p><strong>Über die BMV</strong></p><p>Zur regionalen adventistischen Verwaltungsgemeinschaft der Berlin-Mitteldeutschen Vereinigung (BMV) gehören die Landeskörperschaften Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dort leben 6.576 mündig getaufte adventistischen Kirchenmitglieder, die sich in rund 140 Kirchengemeinden versammeln. Website: <a href="https://bmv.adventisten.de/">https://bmv.adventisten.de/</a> Facebookseite: <a href="https://www.facebook.com/bmv.adventisten/">https://www.facebook.com/bmv.adventisten/</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[125 Jahre Newbold College]]></title>
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            <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 09:02:21 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Das College ist ein zentraler Ort für das Theologiestudium und die Pastorenausbildung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Großbritannien, Irland, den Niederlanden sowie etlichen Ländern Nord- und Osteuropas, die miteinander in der tei...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das College ist ein zentraler Ort für das Theologiestudium und die Pastorenausbildung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Großbritannien, Irland, den Niederlanden sowie etlichen Ländern Nord- und Osteuropas, die miteinander in der teilkontinentalen Trans-Europäischen Division (TED) verbunden sind.  Neben verschiedenen Bachelor- und Master-Studiengängen in Theologie können dort auch Kurse zum Erlernen der englischen Sprache belegt werden.</p><p>Unter den Teilnehmenden der Feierlichkeiten waren unter anderem Erton Köhler, Präsident der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz, GK), Audrey Andersson (Vizepräsidentin der GK), der ehemalige Generalkonferenzpräsident und Dozent am Newbold College, Jan Paulsen, Lisa Beardsley-Hardy (Leiterin der GK-Bildungsabteilung), Andrea Luxton (ehemalige Leiterin des Newbold College und später der adventistischen Andrews University in den USA) sowie der TED-Präsident Daniel Duda. Dies geht aus Meldungen des Pressedienstes TED-News hervor.</p><p><strong>Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft</strong></p><p>Während der viertägigen Feierlichkeiten wurden nicht nur Erinnerungen wachgerufen, sondern auch der Blick in die Zukunft gerichtet. In verschiedenen Podiumsdiskussionen wurde darüber gesprochen, wie die adventistische Hochschulbildung auch weiterhin Pastoren, Lehrer und Führungskräfte darauf vorbereiten kann, den Menschen in einer zunehmend komplexen und sich rasch wandelnden Welt zu dienen.</p><p>In einer Diskussion wurde erörtert, wie die Theologie der Kirche im 21. Jahrhundert dienen sollte, während eine andere sich mit den Chancen und Herausforderungen befasste, die sich durch künstliche Intelligenz und sich rasch entwickelnde Technologien ergeben. Eine dritte Podiumsdiskussion widmete sich dem christlichen Zeugnis in einem zunehmend säkularisierten Europa und ermutigte dazu, neue Wege zu finden, wie Kirchengemeinden mit ihrer Umgebung in Verbindung treten können, ohne dabei ihre Überzeugungen aufzugeben.</p><p>Zudem wurde Einführung von „Newbold Connect“ angekündigt, einer neuen digitalen Lernplattform, die darauf ausgelegt ist, den Bildungsansatz des Newbold Colleges über den Campus hinaus zugänglich zu machen.</p><p>Während die Podiumsdiskussionen zu einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit der Zukunft von Theologie und Mission anregten, erinnerte der Jubiläumsgottesdienst mit der Festpredigt von Erton Köhler die Anwesenden daran, dass der Auftrag des Newbold Colleges über hohe akademische Qualität hinausgeht. Im Laufe seiner 125-jährigen Geschichte war es stets das Bestreben des Colleges, Menschen nicht nur auf eine Laufbahn im pastoralen Dienst vorzubereiten, sondern auf ein Leben, in dessen Mittelpunkt die Beziehung zu Christus steht.</p><p><strong>Mehr Informationen</strong> über die Angebote und die Geschichte des Newbold Colleges gibt es auf der Website <a href="http://www.newbold.ac.uk">www.newbold.ac.uk</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bildung</category>
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            <title><![CDATA[150 Jahre Adventisten in Deutschland: Schulzentrum Marienhöhe]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/07/23/150-jahre-adventisten-in-deutschland-schulzentrum-marienhöhe</link>
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            <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 07:41:11 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Träger des Schulzentrums ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. 1876 wurden in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) die ersten beiden adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) auf deutschem Boden gegründe...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Träger des Schulzentrums ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. 1876 wurden in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) die ersten beiden adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) auf deutschem Boden gegründet. Deshalb feiert die Freikirche in Deutschland unter dem Motto „Mut für morgen“ in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/01/27/150-jahre-adventisten-in-deutschland-eine-geschichte-des-engagements">APD-Meldung vom 27. Januar 2026</a>).</p><p>Wie aus der Chronik der Marienhöhe hervorgeht, begann die bewegte Geschichte des Schulzentrums bereits im Jahr 1911. Den Namen „Marienhöhe“ erhielt dieser Ort am Rande des ehemaligen großherzoglichen Waldparks zwischen den Darmstädter Stadtteilen Bessungen und Eberstadt zu Ehren der Prinzessin Maria von Hessen-Darmstadt (1824 –1880). Als spätere Zarin Maria Alexandrowa – ihr Mann war der Zar Alexander II. – wurde sie die Mutter von Zar Alexander III. und die Großmutter des letzten russischen Zaren Nikolaus II.</p><p><strong>Beginn mit einer Tanzschule für Mädchen</strong></p><p>Der letzte Großherzog von Darmstadt-Hessen stellte der Tanzpädagogin Elisabeth Duncan das Gelände zur Verfügung. Er ließ als Förderer ein großzügiges Jugendstilgebäude (Architekt: Rudolf Tillessen) mit Parkanlagen bauen, das als Internat, Schule und natürlicher Raum für Ausdruckstanz dienen sollte. Es wurde am 17. Dezember 1911 eingeweiht.</p><p>Die Pädagogik Duncans war von der deutschen Lebensreformbewegung, aber auch schon von der in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstandenen amerikanischen Reformpädagogik geprägt, die auch die Pädagogik der Siebenten-Tags-Adventisten beeinflusste. Körper, Seele und Geist der Schülerinnen sollten sich gleichermaßen entwickeln. Im Tanzunterricht lernten Mädchen im Alter von fünf bis 16 Jahren, ihren eigenen individuellen tänzerischen Ausdruck zu entwickeln. Dabei sollte auf kindliche Eigenart eingegangen werden. Das Ziel, die eigene Ausdrucksfähigkeit zu steigern, wandte sich gegen den damals in der Gesellschaft üblichen Zwang und Drill. Zum pädagogischen Ansatz gehörten auch nicht einengende Reformkleidung, zweckmäßige Nahrung, frische Luft, Rhythmisierung des Schulalltags und die Einbindung in die Natur.</p><p>Bis heute profitiert das Schulzentrum von der naturnahen Lage. Die Marienhöhe ist immer noch eine „Insel im Grünen“, eine Schule mit parkähnlichem Gelände und einem architektonisch wunderschön gestalteten Haupthaus, das auch das Logo des Schulzentrums bildet. „Ganzheitlichkeit leben“ ist laut Chronik ein Merkmal des freikirchlichen Schulträgers, die er lebendig halten und immer wieder lebendig machen möchte.</p><p><strong>Ganzheitlich ausgerichtetes Ausbildungszentrum</strong></p><p>1924 kaufte der Deutsche Verein für Gesundheitspflege (DVG) im Auftrag der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten das Gelände. Die Behörden genehmigen die Einrichtung einer Missionsschule. Im Frühjahr begann am „Seminar Marienhöhe“ der Unterricht verschiedener Ausbildungsgänge: Predigerseminar für angehende Pastoren und Missionare, dazu eine Handelsschule, Haushaltungsschule, Krankenpflegevorschule und bald auch ein Lehrgang für allgemeine höhere Ausbildung. Das Abitur musste aber extern an einem Darmstädter Gymnasium abgelegt werden. Außerdem gab es den Kurs „Deutsch für Ausländer“. Die Schülerzahl stieg bis auf 230. Vorbildlich bis heute war der Mut, nicht nur eine, sondern mehrere Schulformen anzubieten. War damals die Marienhöhe ein ganzheitlich ausgerichtetes „Ausbildungszentrum“, so ist sie heute ein „Schulzentrum“, zu dem seit 2010 auch erstmals eine Grundschule gehört.</p><p><strong>Schließung und Beschlagnahme des Schulzentrums</strong></p><p>1933 wurde die Schule von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) geschlossen. Bücher und Geld wurden beschlagnahmt, die Lehrsäle, die Büroräume und die Druckerei versiegelt. Die Schüler mussten sofort nach Hause fahren. Nach sieben Wochen wurde das Schulverbot wieder aufgehoben. 1934 schloss die Marienhöhe den Predigerlehrgang und 1936 auch den Lehrgang für allgemeine höhere Ausbildung. Die Schülerzahl sank beträchtlich. Zum 1. April 1939 entschied sich der Schulträger auf Empfehlung der staatlichen Schulbehörde, die Schule zu schließen, da die geringe Schülerzahl das Weiterführen des Schulbetriebs nicht rechtfertige. Das Gelände blieb noch zwei Jahre in der Hand des Schulträgers und diente erholungsmäßigen Zwecken. Einer der Schulbetriebe, die Matratzenherstellung, lief noch einige Zeit weiter. 1941 wurde das Schulgelände beschlagnahmt und die Wehrmacht zog in die Gebäude ein.</p><p><strong>Wiedereröffnung</strong></p><p>Im Sommer 1948 erhielt der Schulträger die Marienhöhe von der Besatzungsmacht zurück. Die internationale Flüchtlingsorganisation begann das Grundstück und die Gebäude zu räumen. Zurück blieben ein verwahrlostes Gelände und verräucherte, verschmutzte Gebäude. Im August 1948 trafen 25 zukünftige Theologiestudenten ein. Die meisten von ihnen verstanden etwas von handwerklicher Arbeit. Sofort wurde mit Wiederaufbau-, Sanierungs- und Reinigungsarbeiten begonnen.</p><p>Am 2. Oktober 1948 fand die feierliche Wiedereröffnung der Marienhöhe statt, nachdem die neue Schulaufsichtsbehörde ihre Genehmigung zur Aufnahme des Schulbetriebs erteilt hatte. Begonnen wurde mit den Lehrgängen theologische Ausbildung (Predigerseminar), Haushaltungsschule und Krankenpflegevorschule. Auch die Werkstätten wurden wieder eröffnet.</p><p><strong>Das Aufbaugymnasium</strong></p><p>Zu Anfang des Schuljahres 1949/50 genehmigte die hessische Landesregierung dem Schulträger mit der 1. Klasse (7. Schuljahr) eines neuen Aufbaugymnasiums auf der Marienhöhe zu beginnen. Im Mai 1949 fand die Grundsteinlegung für das neue Unterrichtsgebäude statt, in dem die Klassen des Aufbaugymnasiums Platz finden sollten. Zum Schuljahr 1950/51 bezogen die zwei Anfangsklassen des Aufbaugymnasiums ihr neues Klassengebäude. Auch die Handelsschule wurde 1950 wieder eingerichtet. Die Schülerzahl wuchs ständig. 1949 waren es 60 und im Jahr 1952 schon 160. Im Frühjahr 1955 fand die erste Abiturprüfung auf der Marienhöhe statt. Drei Schülerinnen und dreizehn Schüler nahmen daran teil. Sie bestanden alle und hinterließen einen guten Gesamteindruck. Das erfolgreiche erste Abitur und die volle Klassenzahl führten nun auch zur staatlichen Anerkennung des Aufbaugymnasiums in Hessen. Im Schuljahr 1956/57 folgte die staatliche Anerkennung in der Bundesrepublik. Die Schülerzahl wuchs auf 300.</p><p><strong>Naturwissenschaftlicher und neusprachlicher Zweig</strong></p><p>Im Schuljahr 1959/60 wurde im Aufbaugymnasium die Aufteilung in einen mathematisch-naturwissenschaftlichen und einen neusprachlichen Zweig auf der Oberstufe eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, ab Klasse 11 zwischen beiden zu wählen.</p><p>Die Handelsschule wurde 1962 aus Gründen, welche die Gesamtökonomie der Schule betrafen, stillgelegt. Auch die Haushaltungsschule und die Krankenpflegevorschule nahmen einen ähnlichen Weg.</p><p><strong>Gymnasium mit besonderer Prägung</strong></p><p>Im Schuljahr 1970-71 wurde auf Anregung aus der Lehrerschaft und mit Billigung des Schulträgers eine Umstrukturierung vorgenommen. Sie betraf die Oberstufe, die nun in eine Studienstufe mit Kurssystem umgewandelt wurde. Die neue Ordnung folgte den Richtlinien der Kultusministerkonferenz. Dadurch gehörte die Marienhöhe zu den ersten Versuchsschulen in Hessen bezüglich der reformierten gymnasialen Oberstufe. Nun wurde auch Schülerinnen und Schülern aus dem Berufsleben (Kollegiaten) der zweite Bildungsweg im Aufbaugymnasium eröffnet. Auch die Fünf-Tage-Woche wurde eingeführt. Mit dieser neuen Struktur war das Aufbaugymnasium Marienhöhe vielen anderen Gymnasien voraus. Die Schülerzahl wuchs in den 1970ern erheblich von 280 (1970/71) auf 520 (1979/80).</p><p>Das Kolleg wurde im November 1983 staatlich anerkannt. Das Aufbaugymnasium wurde 1988 mit der Einrichtung einer 5. Klasse zum Gymnasium. Die Schülerzahl wuchs auf 600 an (1989/90).</p><p><strong>Verlegung des Theologischen Seminars – neuer Realschulzweig</strong></p><p>Die Wiedervereinigung Deutschlands hatte für die Marienhöhe eine einschneidende Folge: das Theologische Seminar wurde von 1991 bis 1994 schrittweise abgebaut, da die theologische Ausbildung der Adventisten in Deutschland ganz zur staatlich anerkannten Theologischen Hochschule in Friedensau (Nähe Magdeburg) verlagert wurde.</p><p>Der eine Schulzweig ging verloren, dafür wurde ein anderer dazugewonnen: die Marienhöhe erhielt die Genehmigung zur Einrichtung eines Realschulzweiges ab Klasse 7. Die staatliche Anerkennung erfolgt 1996. Drei Jahre später wurde auch die Betriebserlaubnis für die 5. und 6. Klasse der Realschule erteilt.</p><p>2007 begann die Umgestaltung der umfangreichen Studienbibliothek in eine Schulmediothek auf neuestem Stand. Umbaumaßnahmen, eine moderne Einrichtung und neben Büchern auch moderne Medien wie CDs und DVDs tragen den Ansprüchen einer modernen Schulbibliothek Rechnung. Internet-Arbeitsplätze ergänzen die Möglichkeiten der umfassenden Information und Recherche.</p><p><strong>„Gesundheitsfördernde Schule“</strong></p><p>Der Grundschulzweig wurde 2010 eingerichtet und startet mit einer Klasse 2. Seit 2014/15 bietet sie einzügig alle Grundschulklassen an.</p><p>Seit 2006 nahm die Marienhöhe am Projekt des Hessischen Kultusministeriums „Gesundheitsfördernde Schule” teil. 2008 wurden vier Teilzertifikate verliehen (für Sucht- und Gewaltprävention, Ernährung, Bewegung, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung). 2010 konnte nach weiteren Umsetzungen das Gesamtzertifikat von der Kultusministerin in Empfang genommen werden. Die Teilzertifizierungen haben wichtige Lernprozesse ausgelöst oder verstärkt. Schulentwicklung ist ein bewusster Teil des Schulzentrums als „lernende Organisation“ geworden. Auf dem Weg zum Gesamtzertifikat „gesundheitsfördernde Schule“ wurden ab 2008 Maßnahmen durchgeführt, die zur Anerkennung Anfang 2010 führten. Dabei wurden alle Qualitätsbereiche des Hessischen Referenzrahmens Schulqualität berücksichtigt. Diese Auszeichnung als „gesundheitsfördernde Schule“ erhielt das Schulzentrum auch 2015 und 2025 (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2025/08/28/schulzentrum-marienh%C3%B6he-erneut-als-%E2%80%9Egesundheitsf%C3%B6rdernde-schule%E2%80%9C-ausgezeichnet">APD-Meldung vom 28. August 2025</a>).</p><p>Im Januar 2012 war das neue Schulhaus bezugsfertig. Es erweitert die pädagogischen Spielräume der Lehrerinnen und Lehrer. Alle Räume sind mit modernsten interaktiven Tafeln ausgestattet, die viele Möglichkeiten sowohl des instruierenden wie auch des kooperativen Unterrichts verwirklichen lassen. Mit dem Bezug des neuen Schulgebäudes startete auch ein neues Raumprinzip. Nicht mehr die Lehrkräfte gehen in den festen Raum der Klasse, sondern die Schüler ab Klasse 6 in den Raum der Lehrkraft (Lehrerraumprinzip).</p><p>Am 8. Juni 2025 feierte das Schulzentrum offiziell sein 100-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst und einer Jubiläumsfeier (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2025/06/11/schulzentrum-marienh%C3%B6he-feierte-sein-100-j%C3%A4hriges-bestehen">APD-Meldung vom 11. Juni 2025</a>).</p><p>Gegenwärtig besteht das Schulzentrum Marienhöhe aus jeweils einer Grund- und Realschule sowie dem Gymnasium mit Kolleg. Dazu kommt ein Internat. Es werden insgesamt rund 800 Schülerinnen und Schülern in 44 Klassen von 84 Lehrkräften unterrichtet. Der Schulcampus umfasst 40.000 Quadratmeter Fläche. Informationen: <a href="https://www.marienhoehe.de">https://www.marienhoehe.de</a>.</p><p>Auf dem Campusgelände des Schulzentrums wurde am 17. Juni 2026 die gemeinsame Verwaltungsdienststelle der beiden Verbände der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland (Nord- und Süddeutscher Verband) eingeweiht. Zu diesem Zweck wurde ein ehemaliges Internatswohnheim zu einem Bürogebäude umgebaut (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/06/18/gemeinsame-dienststelle-der-beiden-adventistischen-verb%C3%A4nde-in-deutschland-eingeweiht">APD-Meldung vom 18. Juni 2026</a>).</p><p><strong>Chronik erschienen</strong></p><p>Zum Jubiläum des Schulzentrums Marienhöhe ist im vergangenen Jahr auch eine umfangreiche und bebilderte Chronik erschienen (<em>100 Jahre Marienhöhe – Eine Chronik</em>), die gegen eine freiwillige Spende und Versandkosten (Richtwert für beides: 30 Euro) beim Schulzentrum bestellt werden kann: Schulzentrum Marienhöhe, Auf der Marienhöhe 32, 64297 Darmstadt; E-Mail: <a href="mailto:info@marienhoehe.de">info@marienhoehe.de</a>. Eine kurze Chronik der Marienhöhe kann als PDF-Datei heruntergeladen werden:  <a href="https://www.marienhoehe.de/media/chronik.pdf">https://www.marienhoehe.de/media/chronik.pdf</a>  </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Adventistische Geschichte</category>
            <category>Bildung</category>
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            <title><![CDATA[Umfrage: Relative Mehrheit spricht sich gegen Leihmutterschaft aus]]></title>
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            <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 08:07:59 GMT</pubDate>
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            <content:encoded><![CDATA[<p>Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, über deren Ergebnisse sie in einer Pressemeldung berichtet. 36 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu. 19 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, fünf Prozent machten keine Angabe.</p><p>Bei den befragten Männern sind die erklärten Gegner der Leihmutterschaft mit 44 Prozent deutlich in der Mehrheit (34 Prozent sind anderer Ansicht). Bei den Frauen ist der Vorsprung der Gegnerinnen der Leihmutterschaft dagegen nur knapp (39 Prozent zu 38 Prozent).</p><p>Ostdeutsche lehnen Leihmutterschaft etwas stärker ab (42 Prozent zu 32 Prozent) als Westdeutsche (41 Prozent zu 37 Prozent).</p><p>Unter den Altersgruppen ist die Ablehnung bei den 30- bis 39-Jährigen am deutlichsten (46 Prozent zu 34 Prozent). Bei den 40- bis 49-Jährigen sind die Gegner der Leihmutterschaft dagegen in der Minderheit (36 Prozent zu 42 Prozent).</p><p><strong>Nach Konfession und Parteianhängerschaft</strong></p><p>Nach Konfession: Unter den Angehörigen christlicher Konfessionen sind die Freikirchler mit 62 Prozent am häufigsten der Meinung, dass der Kinderwunsch eine Leihmutterschaft nicht rechtfertigt (andere Meinung: 31 Prozent). Bei den Katholiken ist der Vorsprung der Leihmutterschaftsgegner geringer (44 Prozent zu 35 Prozent). Noch knapper ist er bei den evangelischen Landeskirchen (41 zu 38 Prozent).</p><p>Nach Parteianhängerschaft: Unter den Anhängern der politischen Parteien sprechen sich die Sympathisanten der AfD am deutlichsten gegen Leihmutterschaft aus (48 Prozent zu 33 Prozent), gefolgt von den Anhängern der CDU/CSU (46 Prozent zu 35 Prozent). Bei den Anhängern der SPD (42 Prozent zu 39 Prozent) und der Linken (43 Prozent zu 40 Prozent) fällt die Ablehnung knapper aus. Bei den Anhängern der Grünen liegen Gegner und Befürworter mit jeweils 41 Prozent gleichauf.</p><p>Für die Erhebung im Zeitraum vom 17. bis 20. Juli 2026 zu der Frage „Wie stehen Sie zur folgenden Aussage: Der Wunsch nach einem eigenen Kind rechtfertigt keine Leihmutterschaft.“ hat INSA 2.005 Bundesbürger online befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die volljährige Bevölkerung in Deutschland sowie nach Geschlecht, Alter und Region.</p><p><strong>Über IDEA</strong></p><p>Die 1970 gegründete Evangelische Nachrichtenagentur IDEA publiziert Nachrichten und Meinungen vor allem aus der evangelischen Welt. Sie gibt neben dem Wochenmagazin IDEA den IDEA-Pressedienst heraus. Sie ist sowohl im Internet (<a href="http://www.idea.de">www.idea.de</a>) als auch im Fernsehen tätig. Die Sendung „IDEA TV“ wird von Montag bis Freitag auf Bibel TV ausgestrahlt. Die Nachrichtenagentur ist in den sozialen Netzwerken Facebook, Instagram, YouTube und X präsent. Sie steht theologisch der Evangelischen Allianz in Deutschland nahe. IDEA wird von einem mehr als 70-köpfigen Verein getragen und finanziert sich vor allem durch Abonnements und Anzeigen im Magazin sowie im Internet. Zur finanziell unabhängigen IDEA-Gruppe mit knapp 50 Mitarbeitern gehört auch der Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) und die Medienagentur „zeichensetzen“.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Adventistische Kita Wolkenflitzer in Wasserburg gewinnt MINT-Preis]]></title>
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            <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 08:52:30 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Darüber berichtet das  Oberbayerische Volksblatt auf seiner Website . Die Verleihung fand nach Angaben des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw) bereits 8. Juli statt. Das bbw trägt die Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Darüber berichtet das <a href="https://www.ovb-online.de/rosenheim/wasserburg/wasserburg-am-inn-mint-preis-fuer-kindertagesstaette-wolkenflitzer-94388264.html">Oberbayerische Volksblatt auf seiner Website</a>. Die Verleihung fand nach Angaben des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw) bereits 8. Juli statt. Das bbw trägt die Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern“, zu der die Auszeichnung gehört. Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände fungieren dabei als Hauptförderer, das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert die Initiative ebenfalls.</p><p><strong>Worum es im Forschungsprojekt ging</strong></p><p>Die Abkürzung MINT steht für die vier Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Unter dem Titel „Was klingt, das schwingt. Eine Reise in die Welt der Akustik“ hatten sich 18 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren drei Monate lang mit Klängen und Schwingungen beschäftigt, heißt es im Bericht des Oberbayerischen Volksblatts (OVB). Begleitet wurden sie dabei von ihren Erzieherinnen und Erziehern, die die Neugier und Kreativität der Kinder unterstützten.</p><p>Ausgangspunkt des Projekts war ein scheinbar einfaches Problem: Ein Kind konnte mit einer Triangel keinen Ton erzeugen. Bei der gemeinsamen Suche nach einer Lösung fiel den Kindern ein Kribbeln in der Hand auf – und daraus entwickelte sich die Frage, warum das so sei. Mit verschiedenen Instrumenten testeten die Kinder ihre Beobachtung und experimentierten in der Folge zu Klangquellen, Schallweiterleitung, Oberflächen und Tonhöhen. Durch weitere Recherchen und die Einbindung einer Musikpädagogin vertieften sie ihre Fragestellungen zusätzlich.</p><p>Laut Mitteilung des bbw werden mit der Auszeichnung Kindertagesstätten, Horte und Grundschulen für Bildungsprojekte gewürdigt, in denen Kinder die Welt spielerisch und forschend entdecken. Ob ein Projekt ausgezeichnet wird, entscheidet demnach eine Fachjury aus verschiedenen pädagogischen Bereichen. Maßgeblich sei dabei, dass nicht die Erwachsenen, sondern die Kinder selbst den Weg zum Ziel vorgeben.</p><p><strong>Kita Wolkenflitzer Wasserburg im Hope Center</strong></p><p>Die Kindertagesstätte Wolkenflitzer in Wasserburg ist Teil des dortigen Hope Centers und wird vom Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW) und der Wolkenflitzer gGmbH getragen. Das Hope Center ist ein Begegnungszentrum, in zu dem auch Angebote für Familien, für psychosoziale Unterstützung (Lebensschule), kreative Kurse, eine Musikschule, sowie eine adventistische Kirchengemeinde (Adventgemeinde), eine evangelisch-freikirchliche (baptistische) Kirchengemeinde und eine weitere evangelische Freikirchengemeinde (InnChurch) gehören. Mehr Informationen unter <a href="https://wasserburg.wolkenflitzer.info/">https://wasserburg.wolkenflitzer.info/</a> und <a href="https://hopecenter-wasserburg.de/">https://hopecenter-wasserburg.de/</a>.  </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bildung</category>
            <category>Kinder</category>
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            <title><![CDATA[Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe: ADRA zieht Bilanz und dankt Spendern]]></title>
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            <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 08:06:41 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[185 Menschen starben. Bis heute sind die Auswirkungen der Katastrophe zu spüren. So prägen Baustellen und Sanierungsarbeiten viele Orte entlang der Ahr. Gleichzeitig werde sichtbar, was gemeinsames Engagement bewirken könne: Häuser, Schulen, Brück...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>185 Menschen starben. Bis heute sind die Auswirkungen der Katastrophe zu spüren. So prägen Baustellen und Sanierungsarbeiten viele Orte entlang der Ahr. Gleichzeitig werde sichtbar, was gemeinsames Engagement bewirken könne: Häuser, Schulen, Brücken und wichtige Infrastruktur seien wiederaufgebaut worden, und das gesellschaftliche Leben kehre Schritt für Schritt zurück, berichtet Cedric Vogel, Referent Fundraising bei der Hilfsorganisation ADRA Deutschland, in einer Mitteilung.</p><p><strong>Über 21.000 Menschen mit Hilfsangeboten erreicht</strong></p><p>Gemeinsam mit sozialen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen konnte ADRA Deutschland über 21.000 Menschen erreichen. Insgesamt habe ADRA 98 soziale Einrichtungen bei Sanierungs- und Renovierungsarbeiten sowie bei der Ersatzbeschaffung von Inventar und Arbeitsmaterialien unterstützt – von Kindergärten und Schulen über Seniorenheime und Tafeln bis hin zu Sportvereinen. ADRA nennt in der Mitteilung drei Beispiele. So wurde der Kindergarten Quellenstraße in Swisttal-Heimerzheim, der durch die Flutkatastrophe stark beschädigt wurde, wieder vollständig neu aufgebaut. ADRA unterstützte das Projekt mit über 160.000 Euro und finanzierte die Innenausstattung und die Außenanlage. Für die Freiwillige Feuerwehr Sinzig stellte ADRA 110.000 Euro für die Beschaffung eines Wechselladers  bereit  - eines Trägerfahrzeugs zum Transport von Abrollbehältern wie z. B. Containern. Zudem unterstützte ADRA die Bereitstellung einer Kindertagestätte in Containermodulbauweise als Übergangslösung für die Kita Löwenherz in Euskirchen, um betroffene Familien zu entlasten.</p><p><strong>Dank und Ausblick</strong></p><p>ADRA bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern und will den Wiederaufbau weiterhin fördern. Mit den Spendengeldern sollen Schulen, Kitas, Pflegeheime, Tafeln und Vereine bei Sanierungen und Ersatzbeschaffungen unterstützt werden. Gleichzeitig will ADRA gemeinsam mit lokalen Einsatzkräften die Katastrophenvorsorge durch moderne Ausrüstung und bessere Vorbereitung auf zukünftige Extremwetterereignisse stärken.</p><p><strong>Über ADRA Deutschland e.V.</strong></p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="https://adra.de">https://adra.de</a>.   </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Ukraine: Über tausend Strafverfahren wegen Kriegsdienstverweigerung]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/07/15/ukraine-über-tausend-strafverfahren-wegen-kriegsdienstverweigerung</link>
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            <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 07:35:19 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die ukrainische Staatsanwaltschaft habe die Strafverfahren eingeleitet, nachdem die Anträge der zum Militär Einberufenen auf einen alternativen Zivildienst aus Gewissensgründen von den Rekrutierungsstellen abgelehnt wurden. Zu ihnen gehörten Zeuge...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die ukrainische Staatsanwaltschaft habe die Strafverfahren eingeleitet, nachdem die Anträge der zum Militär Einberufenen auf einen alternativen Zivildienst aus Gewissensgründen von den Rekrutierungsstellen abgelehnt wurden. Zu ihnen gehörten Zeugen Jehovas, Baptisten, Siebenten-Tags-Adventisten, Orthodoxe und andere.</p><p><strong>Bereits 500 Gerichtsverfahren</strong></p><p>Da es in der Ukraine keinen alternativen Zivildienst gibt, haben Staatsanwälte über tausend Strafverfahren gegen Kriegsdienstverweigerer eingeleitet, von denen etwa 500 bereits vor Gericht verhandelt wurden. In den dem „Forum 18“ bekannten Fällen verbüßen 24 Kriegsdienstverweigerer Haftstrafen, sieben weitere warten auf ihre Berufungsverhandlung. In elf Fällen wurden Bewährungsstrafen oder Freiheitsbeschränkungen verhängt. Derzeit werden mindestens zwölf neue Fälle verhandelt, während sich 21 Kriegsdienstverweigerer in Untersuchungshaft befinden.</p><p><strong>Zwangsweise zum Militär gebracht</strong></p><p>Rekrutierungsbüros hätten Hunderte von Kriegsdienstverweigerern im Alter von 20 bis Ende 50 gegen ihren Willen zwangsweise auf Militärbasen gebracht. Dort seien sie häufig Druck und Folter ausgesetzt. Von den derzeit Inhaftierten seien etwa 300 Siebenten-Tags-Adventisten und 50 Mitglieder der Baptisten. Am 21. März 2026 starb der 50-jährige Baptist Dmytro Kova in Militärhaft. Als er zu seiner Familie zurückgebracht wurde, wies sein Leichnam Spuren brutaler Behandlung auf, berichtet „Forum 18“.</p><p>Das Militär habe einigen Männern, darunter auch Mitgliedern der Baptisten, erlaubt, in Funktionen zu dienen, die nicht gegen ihre Gewissensüberzeugungen verstoßen. Diese Personen dürften im Militär dienen, ohne den Militäreid zu leisten, ohne Uniform zu tragen und ohne Waffen zu führen. Sie würden Aufgaben wie Putzen, Kochen oder Fahrzeugreparaturen zugeteilt. Das Verteidigungsministerium bestehe jedoch darauf, dass ein alternativer Zivildienst, wie er in der ukrainischen Verfassung garantiert ist, in Kriegszeiten nicht möglich sei. Ein alternativer Dienst müsse innerhalb der Streitkräfte geleistet werden. Ein solcher Dienst sei aber für die Mehrheit der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen nicht akzeptabel. Sie lehnten jegliche Tätigkeit im Militär ab.</p><p><strong>Sechs Jahre Haft für Kriegsdienstverweigerer</strong></p><p>Am 9. März 2026 verurteilte ein Gericht in der Region Mykolaiv den 42-jährigen Zeugen Jehovas Wolodymyr Klementiev wegen Kriegsdienstverweigerung zu  sechs Jahren Haft. Das Berufungsgericht von Mykolaiv lehnte seine Berufung am 14. Mai ab. „Bis heute ist dies die längste Gefängnisstrafe, die gegen einen unserer Brüder seit Beginn des Krieges in der Ukraine verhängt wurde&quot;, sagten Jehovas Zeugen. Die bisher längste Haftstrafe war fünf Jahre.</p><p>Im Juni 2026 wurden zwei Kriegsdienstverweigerer der Siebenten-Tags-Adventisten in der Region Tschernihiw von einem Gericht für schuldig befunden. Die Richter verurteilten die in ihren dreißiger Jahren befindlichen Andrii Skliar und Ihor Kiktev jeweils zu fünf Jahren und einem Monat Haft.</p><p><strong>Kirchenleiter fordern alternativen Zivildienst</strong></p><p>Neben Kriegsdienstverweigerern und Pazifisten haben auch die Leiter verschiedener Religionsgemeinschaften die Regierung aufgefordert, das Problem des Fehlens eines alternativen Zivildienstes für Kriegsdienstverweigerer in Kriegszeiten zu lösen.</p><p>Pastor Ihor Bandura, stellvertretender Vorsitzender der Baptistenunion, äußerte, dass die Baptisten mit der Regierung und dem Parlament zusammenarbeiten wollen, um „richtige Gesetze“ einzuführen, um die Verweigerung des alternativen Zivildienstes in einer Zeit des Krieges zu beenden. „Wir setzen uns für einen alternativen Dienst für diejenigen ein, die pazifistische Ansichten haben“, betonte er. Er hoffte, dass ein solches Gesetz verabschiedet werden könnte und „ehrlich gesagt sind wir nicht glücklich, wie langsam es geht“.</p><p>Pastor Roman Prodaniuk, Präsident der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Ukraine, hofft in ähnlicher Weise, dass das Fehlen eines alternativen Zivildienstes für Kriegsdienstverweigerer in Kriegszeiten aufgehoben wird. „Sie sind Bürger, die bereit sind, die Ukraine zu verteidigen, einige in der Armee ohne Waffen, andere außerhalb der Armee, in einem Krankenhaus oder beim ‚Roten Kreuz‘“, sagte er dem „Forum 18“ am 30. Juni 2026. „Das Wichtigste ist, dass sie auf eine Weise dienen können, die nicht gegen ihr Gewissen ist.&quot; Pastor Prodaniuk habe das Thema mit Premierministerin Julia Svyrydenko während ihres Treffens am 29. Mai 2026 mit dem Ukrainischen Rat der Kirchen und religiösen Organisationen angesprochen „Sie hat keine Versprechungen gemacht“ bedauerte er,</p><p>Pastor Yuriy Kulakevych, Leiter der Außenabteilung des Bundes ukrainischer Pfingstgemeinden, sagte dem „Forum 18“ am 1. Juli 2026, dass die Frage der Einführung der Möglichkeit eines alternativen Zivildienstes in Kriegszeiten „so schnell wie möglich gelöst werden sollte, um den Bürgern die Ausübung ihrer verfassungsmäßigen Rechte zu ermöglichen“.</p><p>Weitere Informationen bei „Forum 18“ unter <a href="http://www.forum18.org/archive.php?article_id=3057">www.forum18.org/archive.php?article_id=3057</a></p><p><strong>EBCO: Verfolgung von Kriegsdienstverweigern sofort einstellen</strong></p><p>Auch das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO)in Brüssel fordert die Ukraine auf, das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen zu achten. EBCO verurteilt die <a href="https://babel.ua/en/texts/127938-the-skelya-assault-regiment-has-combat-merits-and-is-well-equipped-and-according-to-eyewitnesses-they-torture-and-beat-people-to-death-there-babel-s-investigation">Folter und den Tod des ukrainischen Kriegsdienstverweigerers Dmytro Koval</a> in Militärgewahrsam und fordert, die Verfolgung, willkürliche Inhaftierung und Misshandlung von Kriegsdienstverweigernden unverzüglich zu beenden, eine gesetzliche Regelung für einen zivilen Ersatzdienst auch im Kriegsrecht zu schaffen und alle während der Mobilisierung begangenen Menschenrechtsverletzungen umfassend aufzuklären.</p><p>„Wir bedauern, dass die Ukraine ihre im Fahrplan zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit eingegangene Verpflichtung nicht eingehalten hat, bis zum zweiten Quartal 2026 ein Gesetz über einen alternativen zivilen Dienst im Kriegsfall zu verabschieden“, heißt es in der Pressemitteilung. „Wir begrüßen die Eröffnung des ersten Verhandlungskapitels der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und hoffen, dass der gemeinsame Standpunkt der Europäischen Union, der eine stärkere Angleichung des ukrainischen Rechts- und Institutionensystems an den EU-Besitzstand sowie an europäische Standards im Bereich der Grundrechte fordert, im weiteren Verlauf der Verhandlungen Wirkung entfalten wird.“</p><p><strong>EBCO fordert die Ukraine auf,</strong></p><ul><li><p>willkürliche Inhaftierungen, Folter und Misshandlungen von Kriegsdienstverweigernden unverzüglich zu beenden;</p></li><li><p>inhaftierte Kriegsdienstverweigernde und andere gewaltlose politische Gefangene freizulassen;</p></li><li><p>eine gesetzliche Regelung für einen echten zivilen Ersatzdienst auch während des Kriegsrechts im Einklang mit internationalen Standards zu verabschieden;</p></li><li><p>die Empfehlungen der Venedig-Kommission, der Menschenrechtsmechanismen der Vereinten Nationen sowie der Organe des Europarats vollständig umzusetzen.</p></li></ul><p><strong>EBCO fordert die Europäische Union auf,</strong></p><ul><li><p>die Einhaltung internationaler Standards zur Kriegsdienstverweigerung zum Gegenstand der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine zu machen;</p></li><li><p>Kriegsdienstverweigernden, denen Verfolgung droht, Zugang zu Asyl und humanitärem Schutz zu gewährleisten;</p></li><li><p>den <a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_1462">jüngsten Vorschlag der Europäischen Kommission zurückzuziehen</a>, neu ankommenden Personen, denen die ukrainischen Behörden aufgrund ihrer Wehrpflicht die Ausreise verweigern, keinen humanitären Schutz mehr zu gewähren.</p></li></ul><p>Die EBCO-Pressemitteilung ist unter folgendem Link zu lesen:  <a href="https://dfg-vk.de/ebco-fordert-die-ukraine-auf-das-recht-auf-kriegsdienstverweigerung-aus-gewissensgruenden-zu-achten/">https://dfg-vk.de/ebco-fordert-die-ukraine-auf-das-recht-auf-kriegsdienstverweigerung-aus-gewissensgruenden-zu-achten/</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Religiöse Freiheit</category>
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            <title><![CDATA[Sri Lanka: Adventisten offiziell als christliche Konfession anerkannt]]></title>
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            <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 08:43:32 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Sri Lanka hat kürzlich vom Referat für christliche Religionsangelegenheiten des Ministeriums für Buddhasasana, religiöse und kulturelle Angelegenheiten die offizielle Anerkennung als christliche Konfess...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Sri Lanka hat kürzlich vom Referat für christliche Religionsangelegenheiten des Ministeriums für Buddhasasana, religiöse und kulturelle Angelegenheiten die offizielle Anerkennung als christliche Konfession erhalten. Die am 19. Juni erteilte Anerkennung stellt einen bedeutenden Fortschritt für die rechtliche Stellung und die Arbeit der Adventisten in Sri Lanka dar.</p><p><strong>Schwierigkeiten wegen fehlender Anerkennung</strong></p><p>Die Adventisten sind seit 1904 ununterbrochen in Sri Lanka präsent und dienen der Bevölkerung durch Bildung, Gesundheitsarbeit und humanitäre Hilfe. Obwohl die Adventisten bereits seit 122 Jahren im Land vertreten sind, waren sie administrativ bislang nicht als offiziell registrierte christliche Konfession anerkannt. Stattdessen waren sie im Rahmen einer Registrierung als Unternehmen tätig – ein Status, der verschiedene rechtliche und praktische Herausforderungen mit sich brachte.</p><p>Da die adventistische Kirche nicht offiziell als christliche Konfession anerkannt war, hatte sie Schwierigkeiten, neue Gemeindehäuser zu errichten, rechtlichen Schutz zu erlangen und Vergünstigungen zu erhalten, die üblicherweise anerkannten religiösen Institutionen gewährt werden. In einigen Fällen führten Missverständnisse über ihren rechtlichen Status dazu, dass andere christliche Gruppen den Adventisten vorwarfen, keine legitime Glaubensgemeinschaft zu sein.</p><p><strong>Der Prozess der Anerkennung</strong></p><p>Das formelle Registrierungsverfahren, das zu dieser Genehmigung führte, begann im Jahr 2025 unter der Leitung von Jung HyoSu, dem Präsidenten der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung in der Nordasien-Pazifik-Region, der Sri Lanka kirchenintern zugeordnet ist.  E. M. U. S. K. Bandara, Direktor für Öffentlichkeitsarbeit und Religionsfreiheit der adventistischen Kirchenleitung in Sri Lanka, spielte während des gesamten Prozesses eine Schlüsselrolle. Er koordinierte die Kommunikation mit den Regierungsbehörden und verfolgte den Antrag aufmerksam, während dieser die verschiedenen Phasen durchlief.</p><p>„122 Jahre lang versuchten unsere Kirchenleiter wiederholt, die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten als eigenständige christliche Konfession registrieren zu lassen, doch jeder Versuch blieb erfolglos. Diese mangelnde Anerkennung wirkte sich auf viele Bereiche unserer Arbeit aus“, so Bandara. Er erklärte, ein Vorfall im Zusammenhang mit der adventistischen Kirchengemeinde (Adventgemeinde) in Deniyaya im Jahr 2014 sei zu einem wichtigen Wendepunkt geworden. Zu jener Zeit sah sich die Kirche mit der gewaltsamen Übernahme ihres Eigentums konfrontiert, und während er rechtlichen Beistand suchte, kam er mit führenden Vertretern anderer christlicher Kirchen sowie Beamten des Amts für christliche Religionsangelegenheiten in Kontakt. „Zunächst ging es darum, Hilfe zur Lösung des unmittelbaren Problems zu suchen. Durch diese Erfahrung erlangte die Kirche jedoch die Möglichkeit, den Dialog mit Regierungsvertretern fortzusetzen“, so Bandara</p><p>In den folgenden Jahren traf sich Bandara als Leiter für Öffentlichkeitsarbeit und Religionsfreiheit weiterhin regelmäßig mit Beamten. Er machte sie mit der Geschichte, den Glaubensgrundsätzen und der Seelsorge der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten vertraut und erörterte die Möglichkeit einer offiziellen Anerkennung der Adventistenkirche als christliche Glaubensgemeinschaft. Die adventistische Kirche bereitete die erforderlichen Unterlagen vor und reichte den Antrag ein. Dieser durchlief anschließend die Prüfung durch den Hohen Ausschuss, das Ministerium für religiöse Angelegenheiten und mehrere andere Regierungsbehörden. Die endgültige Genehmigung wurde am 19. Juni erteilt.</p><p><strong>Erleichterungen im Gemeindeleben durch die Anerkennung</strong></p><p>Die adventistische Kirchenleitung in Sri Lanka betrachtet diese Anerkennung als weit mehr als nur einen administrativen Erfolg. Die Kirchengebäude der Siebenten-Tags-Adventisten können nun offiziell als Anbetungsorte anerkannt werden und Gemeinden haben Anspruch auf Vergünstigungen und Erleichterungen, die staatlich anerkannten religiösen Einrichtungen gewährt werden. Der neue Status stärkt zudem die rechtliche Grundlage der Kirche und bietet eine gesicherte Basis für die Seelsorgearbeit. Zudem können neue Kirchengebäude unkomplizierter errichtet werden und die Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden und kommunalen Organisationen wird erleichtert. Es wird zudem erwartet, dass sich dadurch die Möglichkeiten für die Gründung von neuen Kirchengemeinden, für Angebote der Kirchengemeinden, für den Hope Channel Sri Lanka, für Adventist World Radio, für adventistische Bildungseinrichtungen und Gesundheitsangebote verbessern.</p><p><strong>Adventisten in Sri Lanka</strong></p><p>Zur Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Sri Lanka gehören 3.996 mündig getaufte Mitglieder (Stand 30. Juni 2025), die sich in 35 Kirchengemeinden versammeln. Sri Lanka hat knapp 22 Millionen Einwohner. Die Adventisten engagieren sich in der lokalen Wohlfahrtsarbeit und in der Arbeit für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Zudem unterhalten sie ein Krankenhaus, eine weiterführende internationale Schule, ein Bildungszentrum mit Grundschule, weiterführender Schule und theologischem Seminar sowie einen Verlag.</p><p> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Aktuell</category>
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            <title><![CDATA[Fotoausstellung: Insektenwelt in Friedensau]]></title>
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            <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 07:12:37 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Gezeigt werden 108 faszinierenden Fotos des Hamburger Fotografen Aribald Wesselow. Veranstaltet wird die Ausstellung von der Theologischen Hochschule Friedensau in Kooperation mit der Zeltplatz Friedensau gGmbH im Rahmen des Projekts „Grünes Wisse...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Gezeigt werden 108 faszinierenden Fotos des Hamburger Fotografen Aribald Wesselow. Veranstaltet wird die Ausstellung von der Theologischen Hochschule Friedensau in Kooperation mit der Zeltplatz Friedensau gGmbH im Rahmen des Projekts „Grünes Wissen“.</p><p>Workshops finden für verschiedene Altersgruppen auf Anfrage statt. Eine Anmeldung dafür ist per E-Mail erforderlich: <a href="mailto:c.hartmann@zeltplatz-friedensau.de">c.hartmann@zeltplatz-friedensau.de</a>. Die Fotoausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten im Foyer der Bibliothek zu sehen. Der Eintritt ist frei.</p><p><strong>Eine oft übersehene Welt</strong></p><p>Die unglaubliche Vielfalt der heimischen Insektenwelt steht im Mittelpunkt der außergewöhnlichen Fotoausstellung. Auf 24 Stellwänden werden die Besucherinnen und Besucher in die oft übersehene Welt von Hummeln, Schmetterlingen, Heuschrecken, Libellen und zahlreichen weiteren Insektenarten eingeführt. Mit viel Geduld und fotografischem Können ist es Wesselow gelungen, die Tiere in einzigartigen Momenten festzuhalten und ihre faszinierenden Lebensweisen sichtbar zu machen.</p><p>Für den Fotografen besitzt die Ausstellung eine sehr persönliche Bedeutung. Aribald Wesselow verbrachte seine Kindheit während der Kriegszeit in Friedensau. Später führte ihn sein beruflicher Weg nach Hamburg, wo er unter anderem als Fotograf für die Fernsehzeitschrift „TV Hören und Sehen“ tätig war. Mit der Ausstellung kehrt er nun an einen Ort zurück, der seine frühen Lebensjahre prägte, so Andrea Cramer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Theologischen Hochschule. Die Präsentation seiner Werke an seinem einstigen Heimatort verbindet persönliche Erinnerungen mit seinem fotografischen Können.</p><p>Ein besonderes Merkmal der Ausstellung besteht darin, dass sämtliche Fotografien in Friedensau entstanden sind. Die Motive dokumentieren die beeindruckende Artenvielfalt, die sich oft direkt vor unserer Haustür entdecken lässt. Dabei zeigt die Ausstellung nicht nur die Schönheit der Insekten, sondern zugleich deren Bedeutung für unsere Ökosysteme. Angesichts des Rückgangs vieler Insektenarten lädt sie dazu ein, die Natur mit neuen Augen zu betrachten und die oft unterschätzte Rolle dieser Tiere für Umwelt und Artenvielfalt wahrzunehmen.</p><p><strong>Projekt „Grünes Wissen“</strong></p><p>Besonders gut füge sich laut Andrea Cramer die Ausstellung in die Ziele des Projekts „Grünes Wissen“ der Zeltplatz gGmbH ein. Das Projekt versteht die Natur als Lern- und Erfahrungsraum und entwickelt vielfältige Bildungs- und Weiterbildungsangebote im Bereich Natur- und Umweltpädagogik. Ziel des Projektes ist es, Wissen über Naturzusammenhänge praxisnah zu vermitteln und insbesondere Multiplikatoren – etwa pädagogische Fachleute, Lehrkräfte, Gruppenleiter und andere Interessierte – dabei zu unterstützen, Naturerfahrungen und Umweltbildung in ihre eigene Arbeit zu integrieren. Dazu gehören Vorträge, Fortbildungen, Workshops und weitere Veranstaltungsformate, die Naturwissen mit praktischen Methoden verbinden und Menschen dazu ermutigen, sich aktiv für die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen einzusetzen.</p><p><strong>Hochschule Friedensau</strong></p><p>Der Ort Friedensau bei Magdeburg wurde 1899 gegründet und feierte 2024 sein 125-jähriges Jubiläum. Hier befindet sich neben einem Seniorenheim und dem Pfadfinder-Zeltplatz die staatlich anerkannte Theologische Hochschule Friedensau, eine Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie können zehn B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend oder online – belegt werden: <a href="http://www.thh-friedensau.de">www.thh-friedensau.de</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Kultur</category>
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            <title><![CDATA[Jahresbericht 2025 von ADRA Deutschland: Hilfe in herausfordernden Zeiten]]></title>
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            <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 08:09:04 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Demnach war das Hilfswerk im vergangenen Jahr in 31 Ländern mit 73 Projekten tätig. Mit knapp 20,5 Millionen Euro konnten über 2,6 Millionen Menschen geholfen werden. ADRA setzte sich konsequent für Klimagerechtigkeit ein und förderte Projekte nac...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Demnach war das Hilfswerk im vergangenen Jahr in 31 Ländern mit 73 Projekten tätig. Mit knapp 20,5 Millionen Euro konnten über 2,6 Millionen Menschen geholfen werden. ADRA setzte sich konsequent für Klimagerechtigkeit ein und förderte Projekte nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe. Entwicklungspolitische Bildungsarbeit und politisches Engagement seien weitere Schwerpunkte, so Andreas Lerg, Pressesprecher von ADRA Deutschland in einer Pressemitteilung.</p><p>Mit dem Jahresbericht 2025 zieht ADRA Deutschland e.V. Bilanz über ein Jahr, in dem humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit als unverzichtbare Pfeiler internationaler Solidarität verteidigt werden mussten. Der Bericht bietet einen umfassenden Überblick über die Erfolge in der Projektarbeit, das soziale und politische Engagement für die Schwächsten und die strategische Weiterentwicklung der Organisation.</p><p><strong>Humanitäre Hilfe in Zeiten extremer Krisen</strong></p><p>Das Jahr 2025 war geprägt von dramatischen Notlagen: Ein starkes <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl2IMsjFfeYJ0RvcboXuZn-2FCFiBynn2qD8yqJ6xdJ3qoO5tcPCc1DMHKk7wWDXORGQ1RLmy6VayxeXLorXIzbHZevBTnABsIajJ6rGoKJhVs-2B_ZzE_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQ3etQker6FDpiANb7cV06aoNDODl-2Fb44Ak-2FncgJC3wEsNRJan1E8feep52bQDetD60Vf-2FTDFBuxlmYkaQ35d0T5VkWf4uWdrBEiNv-2FBJLDNcpd5tisQAqpoQClozQ5dLSAp-2BjB2WM31LiBF9xcg4N3JJhkvy7-2BXoebqA1QoybltU">Erdbeben erschütterte im August Afghanistan</a>, woraufhin ADRA über 1.100 Familien mit lebensnotwendigen Nahrungsmitteln versorgte. In der Ukraine weitete die Organisation ihre Hilfe angesichts verstärkter Angriffe auf die Infrastruktur aus, sicherte den Zugang zu Wärme und Wasser und bot psychosoziale Unterstützung. Im Gazastreifen und im Jemen leistete ADRA überlebenswichtige Hilfe durch Lebensmittelpakete, Winterhilfe und die Stärkung der Gesundheitsdienste. In Syrien wurde der Wiederaufbau von <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl2IMsjFfeYJ0RvcboXuZn-2FD7FldHk5rbkyJi1F-2FupVYO-2FxmqaACYpRIHk-2FEX-2BGNyWvVi3Owq5tP-2FL3ef41kgpP1W5xtd5XL27ikivvEdAV-2Brm9vs_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQyVh3ROJ93NJME1RFCYZOjBQ8woGpwY1TUiLqiy9EEcvNeni55NtGWXkNI3ABCMEcQBQcwfrhHTXjQcQZ-2FYEZKNeHKElcqar5PZhvDjFmn6WbBPyghDg49by-2Fnq-2B3BBiihuMbIcSloJwDp5q-2BosSh0haDBhXhN5XDKmZBcG0dYrk">Schulen und Wasserversorgungsnetzen</a> nach den Erdbeben von 2023 erfolgreich fortgesetzt.</p><p><strong>Nachhaltigkeit und Klimaresilienz</strong></p><p>Ein Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit lag 2025 auf Nachhaltigkeit und Klimaresilienz: Während ADRA in Mosambik den <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl2IMsjFfeYJ0RvcboXuZn-2FBR05x5ykz-2BUNW1hLoPAFr-2BqtRkaRWT-2BD8eCJPo2FAStl2vjtgJgQF0HTJ1dCjqt1o-3DTnl4_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQxInuYGTL11fFEyHEu2YnszrNdlt3rniewM0FqNN-2Bzb01eqLr3-2BKufMQrqcL46zdct4EFY2aOdiSdkAc6AAbbNWsm9RUDDd0eHaFstkesze1odnpBG7liSF5OLpB47R8NCALOSxsS5D1AeRO7FBim5DSV-2B2XzlKy6vjrMk8WIwSS">Schutz der Mangrovenwälder</a> mit ökologischer Landwirtschaft und Frühwarnsystemen verknüpfte, förderte die Organisation in Somalia, Tansania und der Mongolei grünes Wachstum durch <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl2IMsjFfeYJ0RvcboXuZn-2FAZmunXyDCjFCnTLkOenoe7gKKrJDeT52b-2FFxL6ocb6qlBN4TbQcbB0TAUghjjuW1mtScz9m5-2B3-2B8TsLaC7mdAsIhfH_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQ-2FgA4c1cz3o-2FDt75dSqTnU9JC-2Ftp6Ww7ulKECUaiBh-2FHbBEFk4aPKRUVCltqwFi0tz2-2BmHt4ivYZR4aKAV350ATNo8lfmUg6s1S73LHb393hdkUD3LH0Q17Ecqug960CIFLjOLHhb8zD-2BTpqpJRssQJ54syfQtsr8Ewl6iSXEDY1">Berufsbildung in erneuerbaren Energien</a> sowie den <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl2IMsjFfeYJ0RvcboXuZn-2FAzM6I-2FAi-2Fm8Y8K7ow9UQhXRlggFlOJAPz7ka8J4JnN8mW178cqEMLo-2FatXYzmt8XrMd0j3GRIJ9EV8aYj-2BiMqlIFeR_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQ1ynYJI5mnCm428sw4esKrTPQAnfknYCvks9yTeCK0CXuLsGvknhChRCKG-2FeBbZ013WB6GQ9FGJhsDTVdq4hdq0Lnty35WNlyU22ZQZY4Cmz94f6qzeyLcQHmC3I62vXc8PcK0WIk8NlWAqp-2BOxHmn10gUxkgChy1m0xV8mwrB6g">Ausbau der Bio-Landwirtschaft</a>. Gleichzeitig stärkten Projekte in Fidschi und auf den Philippinen die <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl2IMsjFfeYJ0RvcboXuZn-2FAGddfl4JbLCDzCQ3MArSuP7pvxJdAF1oR83Ta9-2F8GM8yZ01I2todDybAybrZDEWFrZbVetuDFcZXzXLskf3slH3hZn4WV7lxXDOzn0MAuCWw-3D-3DvCdY_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQ9BJwEeonWRKVgHtHiUHsHqncoEd7AqmQa9t0R1234Vkvvb1-2FlV4JMyEgyMVDWXIM516UiraNaDPSz-2FW0Y4rHZtbpAuAtXkT-2FVdX3WQhvA3lOA1XvpOnK3NbFZPfy0Nes97VzSSmhrHWYSdkrNxwcqjxXGdcIoxOSO3RM1wRsCg1">Widerstandsfähigkeit gegen Naturkatastrophen</a> durch vorausschauendes Handeln (<em>Anticipatory Action</em>) und die Einbindung lokaler Organisationen in die Katastrophenvorsorge.</p><p><strong>Schutz und Förderung besonders verletzlicher Gruppen</strong></p><p>Ein weiterer Fokus galt dem Schutz und der Förderung besonders verletzlicher Gruppen. Zum Beispiel ein Programm, das <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl2IMsjFfeYJ0RvcboXuZn-2FDzt3mDTfdLlSWD7EdmxRgHghHep3B3hygCZqRuRSV1Nw-3D-3DhbP7_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQ3JbB-2FlYDYJo7Ro-2F0pKgQNZXXC7D1SjwDSr5DHVguWRcu5G9eutASKO6h70A1J-2Bzat9udsTBQn-2FmZkX-2BLdx4zJJtdQ7JGM7YTIggCWbsKfe6wZr0PjWK5y0CZ3cO6zUo6F0T6bDwbs5lBZNQEnpym2hXRP2MdVPM1bp5o5v7hRYC">Mädchen und jungen Frauen in Thailand vor Menschenhandel und Ausbeutung schützt</a>. Das Projekt wurde zudem durch die Landessammlung unterstützt. In Deutschland leistet ADRA weiter Hilfe bei <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl2IMsjFfeYJ0RvcboXuZn-2FBjd66oV7MYswoqx0Wys2ZeEt366W-2F9tw7IFlg0pUGOOaPGf40zpTelAOygw0x-2BKP4-3DFN6O_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQ0WHpNGWB1A3MmAJJZgI6vETz-2FBgTLwNBXbpnutpbEeY33RViRoQ-2B-2B-2ByoGP4Cmpnq0T63dNx2pb2GLz1kXgPanuI-2BrTk4XBqQ-2B6gCnFA6-2BhkYP58GIV6cRHFWqvQ3bR2FM3xduZ6aKaG-2BKSQIIa-2F4ZaAzVoso6zuo6OxC-2BesjEgY">Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe von 2021</a>.</p><p><strong>Politisches Engagement</strong></p><p>ADRA setzte sich 2025 weiter verstärkt für Klimagerechtigkeit ein. Unter anderem durch die Teilnahme an der <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl7mx6u2phsIQ1xskNV-2F6UtAC54gdP173YKZGRQDqDbs32u0tPk-2F7NaNFjvwJLZW9cQidIx8Y7UvR6XYShBIM-2FcT9ZHDHZbIG6Jj7IUUNRjk2rz3J_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQymUfJSBKi1m77bfZnH3Uybq3cK9F-2Bibd-2BIJxssqcOUk5uXPuwwav7seoskln4-2BpGXgT7iIRhwWRSTAJvuKxZT6jIz7nent8oS-2F0qHL9nVtz6no9Jp6YJ32UNl1hwchbCEwUsWGGXvaJxFFsl52aM5tTRFY0zJMh9ABTEh1Fvw2n">Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien</a>, um die Stimmen des Globalen Südens in internationale Prozesse der Klimafinanzierung einzubringen.</p><p><strong>Entwicklungspolitische Bildungsarbeit</strong></p><p>Ein besonderer Meilenstein im Jahr 2025 war der Start der Süd-Nord-Komponente im Freiwilligendienst von <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl8-2BR872dMVXuaVLvCcdYBFo-3DjTC6_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQ52rpczY7awhhJbEE4d-2BmZsoA2rU-2BVxfjaRIh3O0qCJxOuthC6l0o0VQoMe2-2FudCYF4gU7eLFA6s6iRBblOFjh8B5CCNyyQqa5Ei0qtcUGMIt2vdpzVQw6r7jz-2BgpnzQTcqXbb-2B8YseJ2GcvOouaEKL946-2BtA-2FMDoxReYgx0mEp2">ADRAlive!</a> Während schon viele Jahre junge Menschen aus Deutschland ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland absolvieren, konnten ADRA im Sommer 2025 <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl7mx6u2phsIQ1xskNV-2F6UtCq4zDhsDOZRA0pf-2BHlSxJcP9awRExakODJc6D2j54ltRwq-2BwHcw7-2BIs7nrFH4s8CQU2YFEUwxX-2BtDKtPYC9tGl5L8WMQxTRNz2ZNM1erbaRFX5doUazwl-2B5WrMEBOX0n4-3DwKJz_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQ1g8wjQ-2BaS1B70tphNl6ZU5meSWxxsWkF1YDDRUyXvIsonG2J5ppXOAgxsNDubUf04rGuv7yGH42QaAMk1nr6zxahTna3-2Fs63tYdbb2YH4XEpUkv-2BFiWU8tmVsRD1RAsTi0DhzSiwV6Pl67Af5I4KmJdvFAA2hUPGboyDpf-2F4e3c">erstmals junge Menschen aus Mosambik für ein freiwilliges Jahr in Deutschland begrüßen</a>.</p><p><strong>25 Jahre „Aktion Kinder helfen Kindern!“</strong></p><p>Ein freudiger Höhepunkt des Jahres war das 25-jährige Jubiläum der „<a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl0kNGQ1nJAXAUQo7pHvLvpmNBvPPhreMQB2ONr4oKvD5bDGK6VlbRNY2wdo0UMnnig-3D-3DF99n_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQw3jJKNHgUdm9rjWVPZ5KSIaRzMEQiqe0ebyIu-2FpvtDtdknVa5hjnCvPC8dGnoEru7k3QKTIfSkenjLqofJm9xKzuVmC3swsISzqLS4-2BeiCKX0a0vvfGx-2F-2B0XCOPruZO2vc-2Bfnkv4eF4et2N0SzG-2BpQSEyZa8U1HWPc7CY-2FbeMrI">Aktion Kinder helfen Kindern!</a>“. Mit der Rekordzahl von 27.130 Weihnachtspaketen setzten Kinder und Familien in Deutschland ein beeindruckendes Zeichen der Nächstenliebe für Kinder in Osteuropa. In diesem Jahr macht die Aktion eine „kreative Pause“ (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/03/23/%E2%80%9Eaktion-kinder-helfen-kindern-%E2%80%9C-von-adra-deutschland-macht-in-diesem-jahr-eine-%E2%80%9Ekreative-pause%E2%80%9C">APD-Meldung vom 23. März</a>).</p><p><strong>Spendenvervielfachung: Kleine Beträge mit großer Wirkung</strong></p><p>ADRA Deutschland e.V. konnte viele Projekte nur dank privater Spenden und der sogenannten Spendenvervielfachung realisieren. Öffentliche Geldgeber wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder die EU <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl8QxAWRdZA5V1GieRxzlftqh2DLxvXZ1dlDBoIJ0Xc141TccfqAcmJJdYDycbPI7NRm3L7dYm5T7FgvXhbEJnn0-2BXwWaQ58yRasfTQp788fUzj2d_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQwhqvsUyu1R1K6iwZ8fL-2Fp-2F5J6AUf6fq5RrDEAA647pyXW7eyWDuVsSwMo-2BGe7Z5R3Y-2FirQ6Xv8kPod0p-2FiaG5gNypNjauseaLagvlNURvydMvgJ1wyIo-2BCPpSNiDkpqAGid-2F0m4fWF-2FhB0GxAAtYQmMV-2Fqb5lJ-2BoKGKIU2aQb80">stocken jede Privatspende um ein Vielfaches auf</a>. Durch diesen „Hebel“ entstehen aus kleinen Beträgen große Hilfsprojekte, die nachhaltige Veränderungen bewirken.</p><p><strong>Qualität, Transparenz und Partnerschaft</strong></p><p>ADRA verpflichtet sich höchsten Qualitäts- und Transparenzstandards. Die Organisation ist Träger des DZI-Spendensiegels und Mitglied im Deutschen Spendenrat. Alle Projekte werden nach internationalen Standards evaluiert und auf ihre Wirkung hin überprüft. Starke Partnerschaften mit lokalen Organisationen und die Einbindung der Betroffenen vor Ort machen die Hilfe besonders wirksam und nachhaltig.</p><p><strong>Dank an Unterstützer und Partner</strong></p><p>ADRA Deutschland e.V. danke allen Spenderinnen und Spendern, Partnern, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen, deren Engagement die erfolgreiche Arbeit im Jahr 2025 überhaupt erst ermöglicht habe. Die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern sei ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit von ADRA und trage maßgeblich zur erfolgreichen Verwirklichung der Projekte bei.</p><p><strong>Der Jahresbericht ist unter der Website</strong> <a href="https://adra.de/publikationen">https://adra.de/publikationen</a> zu finden. Neben dem Jahresbericht als <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl-2FaeiE6fQU3QwWoSmKxwPR1JFDZNYNYuuXq0R7I-2FHhDRfs3Lp8B6DvrLjBq2uKaZ7vZXgkrKGKy-2BHZbSH75c3VIqittf1jBYjUaopvVR2I5Xqc0S_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKbXtzmVXa17vQ30D-2FmbdjnZvU6VHMljPHUXdI5CMnDcIUsMsdGzoGnAakJD8qlDhSEuLa6il8Y4KMPBu4EIVNln3MR7xF1-2B3jd5-2BtQ4afhQ4x4TwPBiGjo28n5QYmptDy6ygV76xSNOtWxc3dAe9kTSYe-2FezPaM5z3e9sIgYU-2FaZTEqgbmx5-2F8PjA6FgF2-2B2QISqCv0LmyHnjyjpjenQy4y9SxP1KYhSe9owI44CA3s-2B85ZtLCZ127DJjY-2FI40SpL95uXCnFJkteohutXYD0jT">PDF zum Herunterladen</a> stehen dort auch weitere Publikationen von ADRA Deutschland e.V. zur Verfügung.</p><p><strong>Über ADRA Deutschland e.V.</strong></p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="https://adra.de">https://adra.de</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Humanitäres</category>
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            <title><![CDATA[Stadt Möckern (Sachsen-Anhalt) verleiht Friedensau die Bezeichnung „Hochschulort“]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/07/09/stadt-möckern-sachsen-anhalt-verleiht-friedensau-die-bezeichnung-„hochschulort“</link>
            <guid>https://www.apd.info/news/2026/07/09/stadt-möckern-sachsen-anhalt-verleiht-friedensau-die-bezeichnung-„hochschulort“</guid>
            <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 06:36:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Am 6. Juli 2026, 14 Uhr, enthüllte die Bürgermeisterin der Stadt Möckern, Doreen Krüger, im Beisein von Stefan Dreßler, dem Beigeordneten des Landkreises Jerichower Land, von Tobias H. Koch, dem Kanzler der Theologischen Hochschule Friedensau und ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 6. Juli 2026, 14 Uhr, enthüllte die Bürgermeisterin der Stadt Möckern, Doreen Krüger, im Beisein von Stefan Dreßler, dem Beigeordneten des Landkreises Jerichower Land, von Tobias H. Koch, dem Kanzler der Theologischen Hochschule Friedensau und Geschäftsführer der Anstalten der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Friedensau, von Rüdiger Schröter, dem Ortsbürgermeister von Friedensau, sowie von Karl-Heinz Seeger, dem Unterstützer aus der Möckeraner Bürgerschaft, das neue Ortsschild. Darüber informierte Andrea Cramer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Theologischen Hochschule Friedensau, in einer Pressemitteilung. Nun darf der Ort Friedensau die offizielle Ortsbezeichnung „Hochschulort Friedensau“ tragen. „Dieses Schild hebt die besondere Bedeutung des Hochschulstandorts für Bildung, Forschung und die regionale Entwicklung öffentlich sichtbar hervor“, so Tobias Koch in seiner kurzen Ansprache. Zugleich sei es eine Würdigung der Bildungsarbeit, die in Friedensau seit 1899 geleistet werde.</p><p>Einwohnerinnen und Einwohner von Friedensau sowie Studierende und Mitarbeitende der Theologischen Hochschule Friedensau waren zu diesem besonderen Ereignis eingeladen. Trotz des ergiebigen Regens kamen viele von ihnen und waren bei der Enthüllung anwesend.</p><p><strong>Aus der Geschichte des Ortes</strong></p><p>Gehörte das Gelände der Hochschule einst zur „Klappermühle“, einer Wasser- und Walkmühle im Besitz der Familie Knochenmuß, so entstand der neue Name „Friedensau“ erst 1899, als das Areal von deutschen Adventisten um die Gründerväter Ludwig Richard Conradi und Heinrich Franz Schuberth gekauft und zu einer Missions- und Industrieschule ausgebaut wurde. Heute wie in den vergangenen 127 Jahren werden dort Menschen für den pastoralen Dienst in adventistischen Kirchengemeinden oder für soziale Berufe ausgebildet. In Friedensau werde jedoch nicht nur studiert, sondern auch gearbeitet und gelebt, heißt es in der Pressemitteilung. Hier könne man Urlaub genießen, spazieren gehen, wandern, Rad fahren, schwimmen, Angebote des LadenCafés, des Zeltplatzes und des Gästehauses nutzen, im örtlichen AWW-Seniorenheim den Lebensabend verbringen und sich wohlfühlen. Der Bibelgarten, die Kultur- und Museumsscheune, der Fluss Ihle sowie Veranstaltungen in der Kapelle, der Arena, dem Zeltplatz oder bei den christlichen Pfadfindern der Adventjugend (CPA) böten für Jung und Alt vielfältige Freizeitangebote.</p><p><strong>Über Friedensau und die Theologische Hochschule</strong></p><p>Der Ort Friedensau feierte 2024 sein 125-jähriges Bestehen. Die dort ansässige Theologische Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie können zehn B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend, online oder in Teilzeit – belegt werden. Rund 40 Nationen sind unter den Studierenden und Lehrenden vertreten. Studieninteressierte können sich zu Schnuppertagen und Online-Info-Tagen anmelden und das Leben im Hörsaal und auf dem Campus kennenlernen. Weitere Informationen: <a href="http://www.thh-friedensau.de">www.thh-friedensau.de</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[ADRA startet weltweite Kampagne „Gerechtigkeit beginnt in der Kindheit“]]></title>
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            <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 11:26:26 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Kampagne „Gerechtigkeit beginnt in der Kindheit“ (Justice Begins at Childhood) basiert laut ADRA auf dem Engagement der Organisation für Gerechtigkeit, Mitgefühl und Liebe. Mit ihr soll auf die dringenden Herausforderungen aufmerksam gemacht w...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kampagne „Gerechtigkeit beginnt in der Kindheit“ (Justice Begins at Childhood) basiert laut ADRA auf dem Engagement der Organisation für Gerechtigkeit, Mitgefühl und Liebe. Mit ihr soll auf die dringenden Herausforderungen aufmerksam gemacht werden, mit denen Millionen von Kindern konfrontiert sind. Gleichzeitig werden Einzelpersonen, Kirchen und gesellschaftliche Gruppen dazu aufgerufen, dazu beizutragen, eine Zukunft zu gestalten, in der sich jedes Kind entfalten kann.</p><p>Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, berichtet, dass mehr als 333 Millionen Kinder in extremer Armut leben und mit weniger als zwei Euro pro Tag auskommen müssen. Mehr als 473 Millionen Kinder leben in von bewaffneten Konflikten betroffenen Gebieten, während über 140 Millionen mindestens einen und mehr als 15 Millionen beide Elternteile verloren haben. Zudem wurden Dutzende Millionen Kinder aufgrund von Gewalt, Konflikten und Instabilität aus ihrer Heimat vertrieben.</p><p>„Für ADRA beginnt Gerechtigkeit bei den Kindern“, so Paulo Lopes, Präsident von ADRA International. „Wenn Kindern Sicherheit, Bildung, Chancen oder die Möglichkeit, zu wachsen und sich zu entfalten, verwehrt werden, ist Gerechtigkeit nicht verwirklicht. Der Schutz von Kindern ist nicht nur ein Akt des Mitgefühls, sondern eine Verpflichtung, eine gerechtere Welt für künftige Generationen zu schaffen.“</p><p><strong>Fortsetzung der Kampagne für das Recht auf Schulbildung</strong></p><p>Die Kampagne „Gerechtigkeit beginnt in der Kindheit“ setzt die Arbeit von ADRA fort, Kinder in Krisensituationen zu unterstützen. Im Oktober 2019 startete ADRA die weltweite Kampagne „Every Child. Everywhere. In School“. Die Kampagne war ein Aufruf an die Staats- und Regierungschefs weltweit, allen Kindern unabhängig von Hautfarbe, Alter, Nationalität, Geschlecht, Religion oder Herkunft Zugang zu Bildung zu gewähren.</p><p>„Every Child. Everywhere. In School.“ hatte sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2020 durch örtliche Initiativen in Zusammenarbeit mit der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten eine Million Unterschriften zu sammeln und die Staats- und Regierungschefs der Welt aufzufordern, Maßnahmen zu ergreifen, damit Kinder eine qualitativ hochwertige Bildung erhalten. ADRA gab bekannt, dass bis 29. Juli 2020 über 1,1 Millionen Unterschriften gesammelt werden konnten. Die Namen der Unterzeichner wurden an die höchsten Regierungsebenen weitergeleitet, um sich für die Bildung von Kindern einzusetzen. Anschließend erarbeitete ADRA Maßnahmenziele und Informationspakete, die auf die Bildungsbedürfnisse der einzelnen Länder zugeschnitten waren, um die Unterzeichner dabei zu unterstützen, sich aktiv für diese Anliegen einzusetzen.</p><p>In den kommenden Monaten wird ADRA Geschichten, Videos und andere Beiträge in den sozialen Medien veröffentlichen. Diese werden darstellen, wie gesellschaftliche Gruppen auf der ganzen Welt im Rahmen der neuen Kampagne daran arbeiten, Kinder zu schützen, Familien zu stärken und dauerhafte Veränderungen zu bewirken. Mit der Kampagne „Gerechtigkeit beginnt in der Kindheit“ möchte ADRA das Bewusstsein schärfen, zum Handeln anregen und Unterstützung für Kinder mobilisieren, die mit einigen der größten Herausforderungen unserer Zeit konfrontiert sind.</p><p><strong>Über ADRA</strong></p><p>Das Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfswerk ADRA (Adventist Development and Relief Agency) wurde 1956 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet und führt weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durch. ADRA International besteht aus einem weltweiten Netzwerk mit 118 eigenständigen nationalen Büros und etwa 7.500 hauptamtlichen Mitarbeitenden. Informationen: <a href="http://www.adra.org">www.adra.org</a>.</p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet und hat rund 50 Angestellte. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="https://adra.de/">adra.de</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Humanitäres</category>
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            <title><![CDATA[Ukraine: Bisher längste Gefängnisstrafe für Kriegsdienstverweigerer]]></title>
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            <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 08:31:16 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[„Bis heute ist dies die längste Gefängnisstrafe, die gegen einen unserer Brüder seit Beginn des Krieges in der Ukraine verhängt wurde“, bemerkten Jehovas Zeugen. Wie die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo mitteilte, gebe es ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>„Bis heute ist dies die längste Gefängnisstrafe, die gegen einen unserer Brüder seit Beginn des Krieges in der Ukraine verhängt wurde“, bemerkten Jehovas Zeugen.</p><p>Wie die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo mitteilte, gebe es in der Ukraine immer häufiger Strafverfolgungen von Kriegsdienstverweigerern, die auch einen alternativen waffenlosen Dienst in der Armee ablehnen. So habe ein Gericht in der Region Tschernihiw auch den 34-jährigen Siebenten-Tags-Adventisten Andrii Skliar für fünf Jahre und einen Monat Haft verurteilt.</p><p>Laut „Forum 18“ habe sich Ende Juni das ukrainische Ministerkabinett für die Annahme eines Gesetzes zur Einführung eines alternativen Zivildienstes in Kriegszeiten ausgesprochen. Doch bisher sei noch kein derartiger Gesetzesentwurf bis in das Parlament gelangt. Das Wirtschaftsministerium bereitete einen Entwurf vor, aber das Verteidigungsministerium verlangte während einer Sitzung des Präsidialbüros im Februar, dass der alternative Dienst innerhalb der Armee abgeleistet werden müsse. Die meisten Kriegsdienstverweigerer akzeptierten aber einen solchen Dienst nicht, so „Forum 18“.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Religiöse Freiheit</category>
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            <title><![CDATA[Nach Erdbeben in Venezuela: ADRA leistet Nothilfe]]></title>
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            <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:06:20 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Laut den neuesten Angaben der örtlichen Behörden kamen bei den Erdbeben über 2.300 Menschen ums Leben, über 5.000 erlitten teils schwere Verletzungen. Es wird jedoch von wesentlich höheren Opferzahlen ausgegangen, da noch über 40.000 Menschen verm...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Laut den neuesten Angaben der örtlichen Behörden kamen bei den Erdbeben über 2.300 Menschen ums Leben, über 5.000 erlitten teils schwere Verletzungen. Es wird jedoch von wesentlich höheren Opferzahlen ausgegangen, da noch über 40.000 Menschen vermisst werden.</p><p><strong>Nothilfe von ADRA Venezuela</strong></p><p>Direkt nach dem Erdbeben hat die Hilfsorganisation Adventist Development and Relief Agency (ADRA) Venezuela ihren nationalen Notfallplan aktiviert. Sie koordiniert ihre Hilfsmaßnahmen gemeinsam mit überregionalen ADRA-Dienststellen, kirchlichen Dienststellen, Regierungsbehörden, dem Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs – OCHA) sowie weiteren humanitären Partnern.</p><p>Laut Rafael Benítez, dem Direktor von ADRA Venezuela, deuten bisherige Einschätzungen auf einen erheblichen humanitären Bedarf in den Bereichen Suche und Rettung, Notunterkünfte, sauberes Wasser und sanitäre Versorgung, Nahrungsmittelhilfe sowie medizinische Versorgung hin. Dies gelte insbesondere für die Bundesstaaten Yaracuy und Carabobo.</p><p>ADRA verteilt u. a. Notfall-Nahrungsmittelpakete. Dabei haben die am stärksten gefährdeten Haushalte Vorrang, darunter von Frauen geführte Familien, Haushalte mit kleinen Kindern, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Zudem sammeln Teams zur Lagebeurteilung Informationen und ermitteln den weiteren humanitären Bedarf. Neben der Lebensmittelversorgung und Verteilung von Hygienekits werden bereits Maßnahmen aus dem Bereich WASH – Trinkwasser, Sanitärversorgung und Hygiene – für Notunterkünfte umgesetzt.</p><p><strong>Spendenaufruf von ADRA Deutschland</strong></p><p>Die Katastrophe treffe das Land in einer bereits fragilen Situation, so ADRA Deutschland. Neben zerstörten Wohnhäusern sei auch die kritische Infrastruktur – darunter wichtige Häfen und Flughäfen wie in Puerto Cabello und Valencia sowie der Cumaripa-Staudamm – gefährdet oder in ihrer Funktion beeinträchtigt. Aufgrund der hohen Zahl an Verletzten droht eine völlige Überlastung des ohnehin deutlich angeschlagenen Gesundheitssystem in den am stärksten betroffenen Bundesstaaten Yaracuy und Carabobo.</p><p>Um die bevorstehenden Hilfsmaßnahmen finanzieren und den Menschen in Venezuela Hoffnung geben zu können, ist ADRA auf Spenden angewiesen.</p><p>Spendenkonto: ADRA Deutschland e.V.  IBAN: DE36 3702 0500 0007 7040 00 oder online spenden auf: <a href="https://adra.de/spenden/">adra.de/spenden</a>. Stichwort: Erdbeben Venezuela</p><p><strong>Über ADRA</strong></p><p>Das Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfswerk ADRA (Adventist Development and Relief Agency) wurde 1956 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet und führt weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durch. ADRA International besteht aus einem weltweiten Netzwerk mit 118 eigenständigen nationalen Büros und etwa 7.500 hauptamtlichen Mitarbeitenden. Informationen: <a href="http://www.adra.org">www.adra.org</a>.</p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet und hat rund 50 Angestellte. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="http://www.adra.de">www.adra.de</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Humanitäres</category>
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            <title><![CDATA[Buchrezension: Diane Button: Was am meisten zählt]]></title>
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            <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 08:34:50 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[In Kalifornien gibt es nicht nur Hebammen, sondern auch sogenannte Sterbeammen, die Death-Doulas. Diese Doulas (männlich wie weiblich) sehen sich als Begleitung in den Tod analog zur Geburt. Ihr Ziel ist es nicht, die Klienten zu trösten, sondern ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In Kalifornien gibt es nicht nur Hebammen, sondern auch sogenannte Sterbeammen, die Death-Doulas. Diese Doulas (männlich wie weiblich) sehen sich als Begleitung in den Tod analog zur Geburt. Ihr Ziel ist es nicht, die Klienten zu trösten, sondern mit ihnen gemeinsam das Leben zu reflektieren, zu bewerten und möglichst gut zu vollenden. Es gibt keine Ratschläge, kein schnelles Aufmuntern oder Ablenken, sondern Zuhören und Raum für Gefühle. In den Gesprächen geht es nicht nur um den Tod und das Sterben, sondern vor allem um das Leben und die getroffenen Entscheidungen. In „28 Geschichten vom Ende” berichtet die Unternehmerin, ehemalige Hospizmitarbeiterin und zertifizierte End-of-Life-Doula Diane Button.</p><p>Für die Lektüre ist es wichtig zu wissen, dass der Bundesstaat Kalifornien ein Gesetz erlassen hat, das erwachsenen, todkranken Einwohnern den Zugang zu <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sterbehilfe">Sterbehilfe</a> ermöglicht. Der „California End of Life Option Act“ erlaubt es Ärzten seit Juni 2016, Medikamente zu verschreiben, um das Leben eines unheilbar kranken Patienten zu beenden, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Diese Tatsache wird in dem Buch angesprochen, jedoch ist nicht immer klar, wann ein Klient von diesem Recht beim Sterben Gebrauch macht. Auch wenn das Gesetz ethisch sehr umstritten ist, prägt es den Alltag der kalifornischen Death-Doulas. In Deutschland sind die gesetzlichen Voraussetzungen zur Sterbehilfe anders und folglich auch der Umgang mit Sterbenden.</p><p><strong>Zum Inhalt</strong></p><p>Auf rund 250 Seiten gewährt Diane Button Einblicke in ihren Berufsalltag. Das Buch besteht im Wesentlichen aus 28 Geschichten, die jeweils am Ende in kurzen Lebensweisheiten zum Thema Leben und Sterben zusammengefasst werden. Darüber hinaus enthält es ein Vorwort, Anmerkungen der Autorin und des Verlags, eine Einleitung, ein Nachwort, einen Dank und eine Checkliste. Die Lektionen tragen Überschriften wie: „Das letzte Mal“, „Wie geht es dir wirklich?“, „Trauer ist Liebe“, „Ich liebe dich auch“, „Ein natürliches Heilmittel“, „Was uns Kraft verleiht“ oder „Der Glückszähler“. In jeder Geschichte berichtet die Autorin von Menschen, die sie bis zu ihrem letzten Atemzug begleitet hat, und von den Einsichten, die sie daraus gewonnen hat.</p><p><strong>Zum Buch</strong></p><p><em>Was am meisten zählt</em> ist ein gut lesbares Buch, das zum Nachdenken über das Lebensende einlädt. Im amerikanischen Stil werden die letzten Momente der Klienten eindringlich dargestellt. Auch wenn es ums Sterben geht, gelingt es Button, ohne Theatralik zu schreiben. Sie trifft den richtigen Ton, ist einfühlsam und verständnisvoll. Ohne morbid zu wirken, beschreibt sie das Sterben mit großem Respekt vor dem (selbstbestimmten) Lebensende als Tür in eine neue Welt. Da solche existentiellen Fragen ohne Metaphysik oder Religiosität nur unzureichend abgehandelt werden können, streift Button diese Thematik kurz, bleibt dabei jedoch überkonfessionell.</p><p>Aus den vielen Geschichten vom Lebensende wird deutlich, dass Spiritualität und persönlicher Glaube wichtige Grundpfeiler eines sinnerfüllten Lebens sind. Die Autorin vertritt die Meinung, dass eine spirituelle Praxis Halt gibt, Trost spendet und Hoffnung schenkt. Für sie ist nicht Religiosität, sondern Spiritualität bedeutsam. Diese lasse sich nicht in richtig und falsch gliedern, sondern sei Ausdruck der individuellen Hinwendung zu Gott. „Spiritualität bedeutet, sich Tag für Tag bewusst zu machen, wo wir hingehören, wie wir anderen begegnen, was uns morgens antreibt und wie wir dem Leben begegnen“ (S. 155).</p><p>Sie wird deutlich, wenn sie rät: „Ein ungeklärtes Verhältnis zum Glauben kann schwere seelische Krisen auslösen… Wenn ich dir einen einzigen Rat geben dürfte…: Komm ins Reine mit dem, woran du glaubst“ (S. 154). Button vertritt die Meinung, dass das Jenseits ein Mysterium ist, in dem unsere verstorbenen Vorfahren uns liebevoll empfangen. Jede Religion findet hier eigene Antworten. Für manche konfessionellen Überzeugungen wird es jedoch schwierig, wenn davon berichtet wird, wie diese Vorfahren den Sterbenden erscheinen und sie ins Jenseits begleiten möchten.</p><p>Alles in allem ist das Buch mit seinen Geschichten und Checklisten bereichernd und weise. Deutlich wird: Wer gut sterben will, muss lernen, gut zu leben. Dazu gehört, Fehler einzusehen, sie wenn möglich wieder gutzumachen, zerbrochene Beziehungen zu heilen, Schuld und Scham loszulassen, Vergebung zu erleben und ein Vermächtnis zu hinterlassen. Früher oblag diese Sterbebegleitung traditionell einem Geistlichen. Heute gibt es dafür außerdem therapeutische Begleitung, oder eben eine Death-Doula, die dabei hilft, Sorgen, Reuegefühle, Ängste und unerledigte Themen aufzuspüren, die noch belasten, damit man befreit durch das Tor in eine neue Wirklichkeit schreiten kann.</p><p><em>Claudia Mohr</em></p><p>Die Rezension kann unter diesem Shortlink als Dokument heruntergeladen werden: <a href="https://tinyurl.com/34nbr4ku">https://tinyurl.com/34nbr4ku</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[150 Jahre Adventisten in Deutschland: Krankenhaus Waldfriede, Berlin]]></title>
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            <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 08:51:18 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Träger der Einrichtung ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. 1876 wurden in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) die ersten beiden adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) auf deutschem Boden gegründet....]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Träger der Einrichtung ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. 1876 wurden in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) die ersten beiden adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) auf deutschem Boden gegründet. Deshalb feiert die Freikirche in Deutschland unter dem Motto „Mut für morgen“ in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/01/27/150-jahre-adventisten-in-deutschland-eine-geschichte-des-engagements">APD-Meldung vom 27. Januar 2026</a>).</p><p><strong>Adventisten und Gesundheit – Beginn in Friedensau</strong></p><p>Von Anfang an verstanden sich die Adventisten als geistliche, aber auch als sozial verantwortliche Kirche. Dabei spielt die Gesunderhaltung des Menschen eine besondere Rolle. Bereits 1898 kam aus den USA der deutsch-amerikanische Arzt Dr. A. J. Hoenes nach Deutschland, um ein adventistisches Gesundheitswesen aufzubauen. Als rechtliche Grundlage wurde ein Verein gegründet, der im April 1900 beim Königlichen Amtsgericht Loburg unter dem Namen „Deutscher Verein für Gesundheitspflege e.V. zu Friedensau, Kreis Jerichow 1“ (DVG) angemeldet wurde. In Friedensau, etwa 35 Kilometer östlich von Magdeburg gelegen, erwarb die Freikirche 1899 ein 35 Hektar großes Grundstück. Darauf entstand nicht nur eine Missionsschule, sondern auch eine Nährmittelfabrik zur Herstellung von Produkten der Kellogg-Company, ein Sanatorium mit angeschlossener Krankenpflegeschule, die Friedensauer Schwesternschaft als eigenständiger Berufsverband und ein Seniorenheim. Außerdem wurde die Zeitschrift <em>Gute Gesundheit</em> ins Leben gerufen (siehe APD-Meldung vom 22. Mai 2026).</p><p>Im Ersten Weltkrieg diente das Sanatorium zeitweise als Lazarett. 1919 kam das Sanatorium infolge der Auswirkungen des allgemeinen Zusammenbruchs in Deutschland und der schlechten Verkehrsanbindung Friedensaus nicht mehr in Gang. Es sollte stattdessen eine Einrichtung in Großstadtnähe gegründet werden.</p><p><strong>Fortsetzung in Berlin</strong></p><p>1919 kaufte der Arzt Dr. Louis E. Conradi im Auftrag der Freikirchenleitung in Berlin-Zehlendorf ein Grundstück am Rande des Grunewalds sowie dem nahegelegenen Schlachtensee mit den dazugehörigen Gebäuden des ehemaligen Lungensanatoriums von Dr. Ziegelroth. Dr. Conradi, seine Ehefrau, eine Krankenschwester und ein Krankenpfleger sowie ein Mitarbeiter der Verwaltung waren die eigentlichen Pioniere des damaligen „Sanatorium und Klinik Waldfriede“.</p><p>Nach dem Vorbild des im Jahr 1886 gegründeten adventistischen Battle Creek Krankenhauses in Michigan, USA, das vom Arzt Dr. John Harvey Kellogg geleitet wurde, der unter anderem die Cornflakes erfand, sollte in Waldfriede nicht nur der medizinische, sondern vor allem der präventive und ganzheitliche Behandlungsansatz im Vordergrund stehen. Am 15. April 1920 wurde das Akutkrankenhaus Waldfriede eröffnet. Die Gesundheitseinrichtung begann mit 39 Betten in 27 Krankenzimmern und einem noch nicht fertiggestellten Operationssaal.</p><p>In den Jahren 1922/23 ermöglichten Spenden und eigene Mittel einen Erweiterungsbau. 1922 erhielt das Krankenhaus die staatliche Anerkennung und die Erlaubnis, eine Krankenpflegeschule zu eröffnen. Diese besteht bis heute als Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege mit über 70 Ausbildungsplätzen und ist seit Herbst 2023 im benachbarten Teltow ansässig.</p><p>Der Krankenhausstandort durchlebte im Laufe der nächsten Jahrzehnte Höhen und Tiefen. Vor allem in den ersten 25 Jahren waren mit den Auswirkungen der Inflation, der Weltwirtschaftskrise, dem Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg große Schwierigkeiten zu bewältigen. Von den Bombenangriffen in den 1940er-Jahren blieb das Krankenhaus verschont.</p><p><strong>Sozialstation und „Prima Vita</strong>“</p><p>In der jüngeren Vergangenheit kam es 1986 zum Aufbau eines ehrenamtlichen Hilfsdienstes, der den Patienten von der Aufnahme bis zur Begleitung auf den Stationen behilflich ist. Das Krankenhaus hatte in diesem Jahr seinen Höchststand mit 230 Betten erreicht (heute 175 Betten). Am 1. Oktober 1989 wurde eine Sozialstation gegründet und erstmalig in Deutschland an ein Akutkrankenhaus angesiedelt. Kranke und pflegebedürftige Menschen in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu versorgen und ihre Selbständigkeit so weit als möglich zu erhalten und zu fördern, ist seitdem das Ziel dieser Arbeit.</p><p>1993 wurde mit dem „Gesundheitszentrum PrimaVita“ erstmals an einem Akutkrankenhaus in Deutschland ein Gesundheitsförderungszentrum mit einem strukturierten Präventivprogramm hinzugefügt. Bereits 1984, lange bevor sich der Gesetzgeber mit Präventionsprogrammen befasste, fanden im Krankenhaus Waldfriede Gesundheitsseminare statt. Im Jahr 2002 wurde das Gesundheitszentrum inhaltlich, personell und mit Partnern erweitert. Seitdem wird ein breites präventivmedizinisches Spektrum an Kursen und Seminaren zu den Themen Bewegung, Ernährung, Gewichtsmanagement und allgemeiner Lebensstil von Medizinern, Ernährungswissenschaftlern, Bewegungstherapeuten, Psychologen und ehrenamtlichen Mitarbeitern angeboten.</p><p>1999 erfolgte die Gründung der „Servicegesellschaft Krankenhaus Waldfriede“ (SKW), die vor allem die Wirtschafts- und Versorgungsleistungen erbringt und verantwortlich für Verpflegung, Reinigung, Transportdienst und Bettenzentrale ist.</p><p><strong>Babywiege und Kita</strong></p><p>Seit September 2000 bot Waldfriede weltweit als erstes Krankenhaus mit der „Babywiege“ (Babyklappe) ein umfangreiches Beratungs- und Betreuungskonzept an. Das Projekt wurde wegen mangelndem Bedarf im März 2025 beendet, da durch ein neues Gesetz mit der „Vertraulichen Geburt“ nun Frauen die Möglichkeit haben, ihr Kind medizinisch sicher und anonym zur Welt zu bringen.</p><p>2005 wurde Waldfriede eines von acht anerkannten Brustkrebszentren in Berlin mit einem DMP-Vertrag der Krankenkassen. Im selben Jahr wurde das Krankenhaus zum ersten Mal nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Gesundheitswesen) zertifiziert. Außerdem erhielt es eine Auszeichnung als „rauchfreies Krankenhaus“. 2006 entstand das Zentrum für Darm- und Beckenbodenchirurgie. Seit September 2007 wird vom Krankenhaus in Zusammenarbeit mit dem Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW) eine Kindertagesstätte mit 60 Plätzen betrieben.</p><p><strong>Angstfreies Krankenhaus</strong></p><p>Zur Stärkung der internationalen Beziehungen schloss Waldfriede 2008 eine Kooperationsvereinbarung mit der Florida-Hospital-Kette in Orlando/USA ab. Sie beinhaltet die Zusammenarbeit auf dem medizinischen, pflegerischen und administrativen Sektor. Zudem wurde Waldfriede mit seinem „Interdisziplinären Darm- und Beckenbodenzentrum“ Europäische Ausbildungsstätte für Operationstechniken, an der Ärzte aus dem In- und Ausland teilnehmen. 2008 übernahm das Krankenhaus vom Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf das Schwimmbad am Teltower Damm, um dort sämtliche Schwimmkurse und medizinische Wasseranwendungen im Rahmen des präventiven Kursprogramms durchzuführen.</p><p>Beim Projekt „Angstfreies Krankenhaus“ handelt es sich seit 2011 um ein besonderes Angebot, das den Leidensdruck von Erkrankten verringern möchte und so deren rasche Heilung begünstigt.  Am 11. September 2013 öffnete das „Dessert Flower Center Waldfriede“ seine Pforten. In dem weltweit ersten Zentrum seiner Art werden Frauen und Mädchen behandelt, deren äußere Genitalien verstümmelt wurden. Dabei werden verstümmelte Genitalien operativ wieder hergestellt und die betroffenen Frauen psychologisch betreut und bestmöglich rehabilitiert.</p><p><strong>Privatklinik und Tagesklinik</strong></p><p>Mit der „Privatklinik Nikolassee“ gibt es seit 2012 ein zweites adventistisches Akutkrankenhaus in Berlin. Die Klinik mit 16 Behandlungsplätzen für Innere Medizin, Psychosomatik und Psychiatrie liegt nur drei Kilometer vom Krankenhaus Waldfriede entfernt. Während sich die Privatklinik mit einem stationären Angebot an Menschen mit psychiatrisch-psychosomatischen Erkrankungen wendet, bietet die 2017 eröffnete „Psychiatrisch-Psychosomatische Tagesklinik Waldfriede“ eine ambulante Behandlung an.</p><p><strong>Ein Roboter für Waldfriede</strong></p><p>Zu Beginn des Jahres 2021 wurde mit der Anschaffung des Chirurgiesystems „DaVinci“ die neue Abteilung „Zentrum Onkologische Oberbauchchirurgie und Robotik“ in Betrieb genommen. Mit der Zertifizierung drei weiterer Krebszentren, dem Analkarzinom-, dem Pankreaskarzinom- und dem Viszeralonkologischen Krebszentrum, vergrößerte und erweiterte 2022 das Krankenhaus seine Kompetenzen im Bereich des onkologischen Schwerpunkts.</p><p>Das Krankenhaus Waldfriede erhielt 2025 zum fünften Mal in Folge von der US-amerikanischen Zeitschrift „Newsweek“ die Auszeichnung als eines der besten Krankenhäuser weltweit (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2025/03/03/krankenhaus-waldfriede-erneut-unter-den-besten-in-deutschland-und-weltweit">APD-Meldung vom 3. März 2025</a>).</p><p>Bereits 1996 wurde Waldfriede „Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin“. Seit 2025 darf das Krankenhaus einen weiteren Titel führen: „Akademisches Lehrkrankenhaus der HMU Health and Medical University Potsdam“.</p><p><strong>Wissenswertes</strong></p><p>Das Netzwerk Waldfriede ist mittlerweile einer der vielfältigsten Medizin- und Pflegeanbieter im Berliner Südwesten und mit rund 950 Beschäftigten auch einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, berichtet Bernd Quoß, Vorstand des Krankenhauses und Geschäftsführer aller Nebenbetriebe. Pro Jahr würden etwa 15.000 Patienten stationär und 120.000 ambulant behandelt. Waldfriede verfügt über folgende Fachbereiche: Innere Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, Brustzentrum, Anästhesiologie und Intensivmedizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Zentrum für Darm- und Beckenbodenchirurgie, Zentrum für Endokrine Chirurgie sowie Radiologie.</p><p>Bernd Quoß sieht seine Aufgabe darin, das Krankenhaus „mit Hilfe meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter medizinisch und pflegerisch auf höchstes Niveau zu führen und auch dem Konkurrenzdruck von rund 80 Krankenhäusern in Berlin Stand zu halten. Gleichzeitig möchte ich auch weiterhin unserer christlichen Ethik und der sozialen Verantwortung gegenüber den Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht werden. Sehr viele nationale und internationale Auszeichnungen bestätigen unseren eingeschlagenen Weg. Trotz aller Herausforderungen pflegen und versorgen wir unsere Patienten nach unserem christlichen Grundsatz ‚Unser Dienst am Menschen ist Dienst an Gott‘.“</p><p>Das Krankenhaus Waldfriede ist unter anderem Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, im Deutschen Evangelischen Krankenhausverband e.V. (DEKV) und Kooperationspartner des adventistischen Krankenhausverbundes Advent Health in den USA. Weitere Informationen: <a href="http://www.krankenhaus-waldfriede.de">www.krankenhaus-waldfriede.de</a></p><p><strong>„Die Schwestern vom Waldfriede“</strong></p><p>2023 erschien der vierte und letzte Band der Romanreihe „Die Schwestern vom Waldfriede“ von Bestseller-Autorin Corina Bomann. Die Buchreihe basiert größtenteils auf wahren Gegebenheiten aus dem Krankenhaus Waldfriede Alle vier Bände haben sich auf der Spiegel-Bestsellerliste platziert (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2023/08/04/wunderzeit-abschluss-der-waldfriede-saga">APD-Meldung vom 4. August 2023</a>). Mit ihren setzt die Schriftstellerin dem Krankenhaus Waldfriede ein besonderes Denkmal. Die Idee zu dieser Serie kam ihr bei einem Aufenthalt dort, bei dem sie historische Dokumente und Fotos entdeckte. Dies weckte ihr Interesse an der Geschichte des Krankenhauses und sie kontaktierte die Krankenhausleitung, die ihr daraufhin die Chronik der Krankenschwester Hanna Rinder zukommen ließ. In ihrer Chronik beschrieb Hanna Rinder manche Abenteuer der Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger, Sie berichtete von Hochzeiten und Todesfällen, von Freude, Nöten und Leid. Diese Chronik inspirierte Corinna Bomann für ihre Romanserie, in der die Geburtsstunde und die weitere Geschichte des Krankenhauses Waldfriede erzählt wird.</p><p>Die vier Bände aus dem Penguin Verlag im Einzelnen sind:</p><p>1. „Sternstunde - Die Schwestern vom Waldfriede“ (ISBN 978-3-328-60205-7)</p><p>2. „Leuchtfeuer - Die Schwestern vom Waldfriede“ (ISBN 978-3-328-60226-2)</p><p>3. „Sturmtage - Die Schwestern vom Waldfriede“ (ISBN 978-3-328-60234-7)</p><p>4. „Wunderzeit - Die Schwestern vom Waldfriede“  (ISBN 978-3-328-60235-4)</p><p>Die Autorin Corina Bomann lebt in Berlin-Zehlendorf – in direkter Nachbarschaft zum Krankenhaus Waldfriede.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Adventistische Geschichte</category>
            <category>Gesundheitswesen</category>
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            <title><![CDATA[Kirgisistan: Fünf Reformadventisten in Untersuchungshaft]]></title>
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            <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 08:32:51 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Dabei handelt es ich um drei Männer und zwei Frauen. Sie werden wegen „Herstellung und Verbreitung extremistischer Materialien“ strafrechtlich verfolgt, berichtet die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo. Reformadventisten ver...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Dabei handelt es ich um drei Männer und zwei Frauen. Sie werden wegen „Herstellung und Verbreitung extremistischer Materialien“ strafrechtlich verfolgt, berichtet die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo.</p><p><strong>Reformadventisten verboten, Pastor ausgewiesen</strong></p><p>Die Glaubensgemeinschaft wurde von einem Gericht bereits im März 2025 in Kirgistan landesweit verboten. Der Leiter der „Wahren und Freien Reformadventisten“, Pastor Pavel Shreider, kam im November 2024 für neun Monate in ein Untersuchungsgefängnis. Er wurde am 10. Juli 2025 „wegen Anstiftung zur rassistischen, ethnischen, nationalen, religiösen oder regionalen Feindseligkeit“ zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Richter ordnete die Abschiebung nach seiner Haftentlassung an. Am 25. März 2026 wurde Shreider aus der Haft entlassen, nachdem der Oberste Gerichtshof den Rest seiner Gefängnisstrafe in eine Geldstrafe in Höhe von drei Monatsgehältern umgewandelt hatte. Die Anordnung zur Abschiebung blieb bestehen.</p><p>Am 9. April 2026 wurde der 66-Jährige von der Geheimpolizei des kirgisischen Nationalen Sicherheitskomitees (NSC) an die Landesgrenze gebracht und nach Russland ausgewiesen. Shreider wurde in Kirgisistan geboren, besitzt aber die russische Staatsbürgerschaft. Pastor Shreiders Ehefrau Nelya war nicht zur Abschiebung verurteilt worden, verließ das Land aber am selben Tag (siehe auch <a href="https://www.apd.info/news/2026/06/04/pastor-der-reformadventisten-von-kirgisistan-nach-russland-abgeschoben">APD-Meldung vom 4. Juni</a>).</p><p>Laut „Forum 18“ könne der behördliche Umgang mit den Reformadventisten in Kirgisistan einen „besorgniserregenden Präzedenzfall“ schaffen. Denn die Polizei führt auch Untersuchungen gegen andere Mitglieder der Glaubensgemeinschaft durch.</p><p><strong>Keine Zusammenarbeit mit dem Staat</strong></p><p>Die Glaubensgemeinschaft der „Wahren und Freien Reformadventisten“ entstand in der Sowjetunion. Sie lehnt jegliche Zusammenarbeit mit der Regierung, wie Registrierung durch den Staat und Militärdienst, strikt ab. Mitbegründer war 1929 Wladimir Shelkov (1895–1980), der insgesamt 25 Jahre seines Lebens in sowjetischen Gefängnissen verbrachte und während der Haft in Tabaga bei Jakutsk in Nordostsibirien starb. Der Menschenrechtler Andrei Sakharov (1921–1989) zählte ihn zu den „größten christlichen Humanisten unseres Jahrhunderts“. Weitere Informationen zu den „Reformadventisten“ siehe in der <a href="https://www.apd.info/news/2025/07/21/pastor-der-reformadventisten-in-kirgistan-zu-drei-jahren-haft-verurteilt">APD-Meldung vom 21. Juli 2025</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Religiöse Freiheit</category>
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            <title><![CDATA[Adventistische Mose-Schule in Nürnberg pflanzt Zukunft im Schulgarten]]></title>
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            <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 08:17:02 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und Gästen aus Politik, Gesundheitswesen und dem Kleingartenwesen wurden neue Gemüsepflanzen gesetzt und Beete bepflanzt. Darüber berichtet Julia Wanitschek, Referentin für Erziehung und...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und Gästen aus Politik, Gesundheitswesen und dem Kleingartenwesen wurden neue Gemüsepflanzen gesetzt und Beete bepflanzt. Darüber berichtet Julia Wanitschek, Referentin für Erziehung und Bildung der adventistischen Kirchenleitung in Bayern.</p><p><strong>„Ackerdemie“ mit Gästen aus dem öffentlichen Leben</strong></p><p>Die „Ackerdemie“ ist ein Bildungsprogramm von Acker e.V., das Kinder für Natur, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung begeistern möchte. Durch den eigenen Gemüseanbau lernten sie ökologische Zusammenhänge kennen und übernähmen Verantwortung für ihre Pflanzen, heißt es in dem Bericht.</p><p>Zu den Gästen der zweiten Pflanzung gehörten unter anderem Ulrich Peilnsteiner von der AOK Bayern, die das Projekt an der Mose-Schule fördert, Christine Kayser (SPD-Stadträtin Nürnberg), Jana Taylor und Herr Stubner vom Nürnberger Stadtverband der Kleingärtner sowie Herr Oschütz als Vertreter der Kleingartenanlage.</p><p>Nach der Begrüßung eröffneten die Kinder die Veranstaltung mit einem Lied. Anschließend richteten die Gäste kurze Grußworte an die Anwesenden. David Jagusch, der die Mose-Schule im Rahmen der „Ackerdemie“ begleitet, erklärte danach die anstehenden Arbeiten. Gemeinsam wurden Tomaten, Gurken, Zucchini und Buschbohnen gepflanzt beziehungsweise ausgesät. Die Kinder arbeiteten mit großem Eifer und zeigten dabei ihr bereits erworbenes Wissen rund um den Gemüseanbau.</p><p>Zum Abschluss konnten die Gäste die ersten Erfolge des Projekts genießen: Die Schülerinnen und Schüler servierten selbst zubereiteten Salat sowie Radieschen und Kohlrabi aus eigener Ernte.</p><p><strong>Lernort Schulgarten</strong></p><p>Der Schulgarten habe sich innerhalb kurzer Zeit zu einem wichtigen Lernort entwickelt, so der Bericht. Dank des großen Engagements vieler Eltern wurde die Parzelle nach ihrer Übernahme umfassend hergerichtet. Neben zwei festen Gartenstunden pro Woche nutzten die Kinder den Garten regelmäßig auch für den Unterricht in Heimat- und Sachkunde, Mathematik, Deutsch und Kunst.</p><p>Bereits geerntet wurden Salat, Radieschen, Kohlrabi und Erdbeeren. Nun freuten sich die Kinder auf weitere Ernten von Mangold, Palmkohl und anderen Gemüsesorten. Die Begeisterung für „ihren“ Garten sei dabei überall spürbar. Im vergangenen Jahr erhielt der Schulgarten über einen Spendenwettbewerb der Sparda Bank Nürnberg eine finanzielle Unterstützung von 1500 Euro (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2025/12/08/projekt-der-adventistischen-mose-schule-in-n%C3%BCrnberg-wird-durch-spendenwettbewerb-der-sparda-bank-gef%C3%B6rdert">APD-Meldung vom 8.12.2025</a>).</p><p><strong>Mose-Schule</strong></p><p>Die Mose-Schule ist eine Grundschule im Nürnberger Stadtteil Thon in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern. Weitere Informationen zur Mose-Schule gibt es unter <a href="http://www.mose-schule.de">www.mose-schule.de</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bildung</category>
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            <title><![CDATA[150 Jahre Adventisten in Deutschland – Jubiläumskonferenz in Bochum]]></title>
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            <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:51:43 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Das Konferenzmotto entspricht dem Jubiläumsmotto „150 Jahre Mut für morgen-Kirche“ der Adventisten für 2026. Vor 150 Jahren wurden in Nordrhein-Westfalen (in Solingen und Vohwinkel) die ersten adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) in ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Konferenzmotto entspricht dem Jubiläumsmotto „150 Jahre Mut für morgen-Kirche“ der Adventisten für 2026. Vor 150 Jahren wurden in Nordrhein-Westfalen (in Solingen und Vohwinkel) die ersten adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) in Deutschland gegründet. Die Veranstaltung wurde von rund 2.500 Personen besucht. Für Kinder und Teens gab es ein eigenes Programm in verschiedenen Altersgruppen.</p><p><strong>Streiflichter aus der Gründungsgeschichte der Adventisten</strong></p><p>Im ersten Teil des Konferenzgottesdienstes ging der Kirchenhistoriker Dr. Johannes Hartlapp (Theologische Hochschule Friedensau) auf die Gründungsgeschichte der ersten Adventgemeinden in Deutschland ein. Er wies auf die im Bergischen Land verbreitete reformiert-pietistische Frömmigkeit hin, aus der unter anderem die Freien evangelischen Gemeinden und die Brüdergemeinden hervorgegangen sind. In diesem religiösen Umfeld bildete sich eine Gruppe um den Bandweber Johann Heinrich Lindermann. Wie die Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika und der Schweiz beachtete sie den Sabbat als Ruhetag und erwartete die baldige Wiederkunft Christi. Diese Gruppe gilt als Vorläufer der heutigen adventistischen Freikirche in Deutschland. Nach Vorträgen des adventistischen Evangelisten Joseph Erzberger aus der Schweiz wurden am 8. Januar acht Personen getauft. Im gleichen Jahr wurden die beiden ersten Adventgemeinden in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) gegründet. Unter den später hinzugekommenen Gemeindemitgliedern befanden sich auch Anhänger von Johann Heinrich Lindermann.</p><p><strong>Identität und Sendung</strong></p><p>„Jubiläen sind keine Endpunkte, es sind Wegweiser auf einer längeren Reise.“ Mit diesen Worten eröffnete Gennadi Giesbrecht, Präsident der adventistischen Freikirche in NRW seine Predigt im zweiten Teil des Konferenzgottesdienstes. Darin ging Gennadi Giesbrecht auf das Jubiläumsmotto „Mut für morgen“ ein. Es Motto ist einem alttestamentlichen Bibeltext aus Josua 1,9 entlehnt, in dem es heißt: „Habe ich dir nicht geboten: Sei stark und mutig? Erschrick nicht und fürchte dich nicht! Denn mit dir ist der Herr, dein Gott, wo immer du gehst.“ Das Wort Gottes sei kein Instrument der Abschottung, sondern der Sendung. Dabei gebe es jedoch eine Spannung zwischen Abschottung und Anpassung: „Eine Gemeinde ohne Identität hat niemandem etwas zu geben, aber eine Gemeinde in Abschottung hat niemanden, dem sie etwas geben könnte.“ So sei beides nötig: „Identität ohne Sendung wird zur Abschottung. Sendung ohne Identität wird zur Anpassung.“ Gott verspreche zwar keinen geraden, einfachen Weg, aber seine Gegenwart und Begleitung auf dem Weg. „Gottes Treue trägt uns in die Zukunft. Gottes Wort bewahrt unsere Identität. Gottes Gegenwart geht mit uns“, so formulierte es Gennadi Giesbrecht.</p><p><strong>Herausforderungen von Gemeinden heute</strong></p><p>Auch im Nachmittagsvortrag von Fabian Petrik, dem Leiter der Abteilung für Kommunikation und Gemeindeaufbau der adventistischen Kirchenleitung in NRW, spielte der bereits erwähnte Bibeltext aus Josua 1 eine tragende Rolle. Petrik nannte einige Herausforderungen, mit denen Kirchen heute konfrontiert sind, beispielsweise die Altersverteilung in den Gemeinden und die mangelnde Relevanz für die Menschen von heute, und ermutigte dazu, den Glauben und die christliche Botschaft in die Öffentlichkeit zu tragen. Als gute Beispiele führt er einige Adventgemeinden in Nordrhein-Westfalen an, die auf die Bedürfnisse der Menschen in ihrer Umgebung eingehen. Auch die Gründung neuer Adventgemeinden und Investitionen in die Jugendarbeit seien wichtig.</p><p>Die Konferenz wurde durch gemeinsames Singen von Lobliedern sowie durch Liedvorträge und Musikbeiträge unterschiedlicher Stilrichtungen bereichert. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Kuchenimbiss aus.</p><p><strong>Ausstellung</strong></p><p>Im Foyer und auf den Gängen der Kongresshalle präsentierten Institutionen der Freikirche und befreundeter Werke ihre Angebote, unter anderen das Religionspädagogische Institut (rpi), das Advent-Wohlfahrtswerk e. V. (AWW), die Hilfsorganisation ADRA Deutschland e.V., der Deutsche Verein für Gesundheitspflege e.V. (DVG), das Schulzentrum Marienhöhe (Darmstadt) die Theologische Hochschule Friedensau (bei Magdeburg), das Bergheim Mühlenrahmede, die Adventjugend, das Angebot „In Bindung wachsen“ für Eltern, das Leadership-Training Hills &amp; Valleys, das Angebot Lebensschule, Hope Media, die Stiftung Marburger Medien, ChriSTA-Medien, der STAB-Verlag und der Advent-Verlag (Lüneburg).</p><p><strong>Adventisten in NRW und in Deutschland</strong></p><p>Die Nordrhein-Westfälische Vereinigung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten umfasst über 80 adventistische Kirchengemeinden (Adventgemeinden) mit insgesamt 6.250 mündig getauften Mitgliedern. Ihr Verwaltungssitz ist in Herne.</p><p>Website: <a href="https://nrw.adventisten.de/">https://nrw.adventisten.de/</a></p><p>In Deutschland umfasst die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten über 540 Adventgemeinden mit insgesamt 34.500 mündig getauften Mitgliedern. Ihre <a href="https://www.apd.info/news/2026/06/18/gemeinsame-dienststelle-der-beiden-adventistischen-verb%C3%A4nde-in-deutschland-eingeweiht">Verwaltungsstelle befindet sich in Darmstadt</a> auf dem Campus des Schulzentrums Marienhöhe. Website: <a href="http://www.adventisten.de">www.adventisten.de</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Jährliche Fachzeitschrift „Gewissen und Freiheit“ der IVVR erschienen]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/06/19/jährliche-fachzeitschrift-„gewissen-und-freiheit“-der-ivvr-erschienen</link>
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            <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:53:16 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Herausgeber ist die Internationale Vereinigung zur Verteidigung und Förderung der Religionsfreiheit (IVVR). In diesem Jahr begeht die IVVR den 80. Jahrestag ihres Bestehens. Deshalb befasst sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Gewissen und F...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Herausgeber ist die Internationale Vereinigung zur Verteidigung und Förderung der Religionsfreiheit (IVVR). In diesem Jahr begeht die IVVR den 80. Jahrestag ihres Bestehens. Deshalb befasst sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Gewissen und Freiheit“ mit Fragen, die sich heute im Zusammenhang mit dem Schutz und der Förderung der Gewissens- und Religionsfreiheit stellen. Damit wollen die Herausgeber vor den unsichtbaren Gefahren warnen und Wege aufzeigen, wie das Schiff der Religions- oder Weltanschauungsfreiheit auf dem rechten Kurs gehalten werden kann und wie diese Klippen zu umgehen sind.</p><p><strong>Religiöser Nationalismus, Europäische Union und KI</strong></p><p>Dazu fand im März 2026 eine internationale IVVR-Tagung in Toledo/Spanien statt. Die dort gehaltenen Beiträge über die wichtigsten Probleme, denen sich die Religions- oder Weltanschauungsfreiheit heute ausgesetzt sieht, sind in „Gewissen und Freiheit“ 2025 dokumentiert. Zur Thematik gibt es auch ein Interview mit Professorin Nazila Ghanae, eine Menschenrechtsexpertin, die seit August 2022 das Amt der Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen über Religions- oder Weltanschauungsfreiheit bekleidet.</p><p>In den vergangenen Jahren habe der religiöse Nationalismus einen starken Aufschwung erlebt. In ihrem Beitrag setzt sich Rosa Maria Martinez de Cordes von der Complutense Universität in Madrid mit dieser Form des Nationalismus auseinander. Anastasia Hartmann von Open Doors International befasst sich mit dem Thema „Die Europäische Union nach der Wahl von 2024 und die Religions- oder Weltanschauungsfreiheit“. Einige Artikel widmen sich dem Thema der künstlichen Intelligenz. KI ist ein System mit einem enormen Potential, das bereits erfolgreich in vielen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt wird. Doch es benötige dringend klare Bestimmungen für den Einsatz eines solchen Instruments, das ohne Regelungen höchst verhängnisvoll und zerstörerisch wirken könne.</p><p><strong>International Association for the Defense of Religious Liberty</strong></p><p>Die International Association for the Defense of Religious Liberty (AIDLR) – deutscher Name: Internationale Vereinigung zur Verteidigung und Förderung der Religionsfreiheit (IVVR) – wurde 1946 von dem Arzt Dr. Jean Nussbaum in Paris gegründet und hat heute ihren Sitz in Bern. Der junge Arzt war 1914, kurz nach Beginn des Ersten Weltkrieges, als Freiwilliger nach Serbien gegangen, um bei der Bekämpfung einer rasch um sich greifenden Typhusepidemie zu helfen. Während seines Aufenthalts in diesem Land erlebte er, dass Menschen, die Minderheitengruppen angehörten oder sich zu anderen religiösen Überzeugungen und Praktiken bekannten, ins Gefängnis geworfen und auf unterschiedliche Weise schikaniert wurden. Dass sie andere Anschauungen vertraten, wurde als eine Bedrohung empfunden und nicht als eine Bereicherung. Als dann der Zweite Weltkrieg zu Ende ging und die schrecklichen Berichte über massive Menschenrechtsverletzungen in all ihren Einzelheiten ans Licht kamen, beschloss Dr. Nussbaum mit Gleichgesinnten die AIDLR zu gründen.</p><p>Die AIDLR ist von den Vereinten Nationen, dem Europarat und der UNECO mit beratendem Status anerkannt. Präsidenten des Ehrenkomitees waren unter anderem Eleanor Roosevelt, Dr. Albert Schweitzer und Mary Robinson, frühere Hochkommissarin für Menschenrechte. Gegenwärtig ist Adama Dieng, Sonderberater am Internationalen Strafgerichtshof, Präsident des Ehrenkomitees.</p><p>Ziel der Vereinigung ist die Förderung und Wahrung der Grundsätze der Religionsfreiheit, die wissenschaftliche Erforschung der Grundrechte der Glaubens- und Gewissensfreiheit sowie die Förderung der allgemeinen Toleranz durch Wahrung der Rechte des Einzelnen seinen Glauben und seine Überzeugung öffentlich oder privat zu vertreten. Die AIDLR arbeitet interreligiös und überkonfessionell und wird von der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten für Mittel- und Südeuropa (Intereuropäische Division, EUD) unterstützt.</p><p>Weitere Informationen sind unter <a href="http://www.aidlr.org">www.aidlr.org</a> zu finden.</p><p><strong>Deutsche Vereinigung für Religionsfreiheit e. V. (DVR)</strong></p><p>Die DVR ist ein Zweig der IVVR. Die Registrierung der Vereinigung beim Deutschen Bundestag ist in der öffentlichen Liste des Bundesanzeigers bekannt. Gefördert wird die Arbeit der DVR durch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, einer evangelischen Freikirche. Sie ist Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) sowie in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF). Internet: <a href="https://dv-religionsfreiheit.org/">https://dv-religionsfreiheit.org/</a></p><p>Das Institut für Religionsfreiheit ist eine Einrichtung der Deutschen Vereinigung für Religionsfreiheit e. V. an der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg. Zielsetzung ist es, nationale und internationale Fragen der Religionsfreiheit sowie der Beziehung Kirche – Staat aus juristischer, theologischer und historischer Sicht wissenschaftlich zu behandeln. Informationen: <a href="http://www.thh-friedensau.de/hochschule/forschung/theologie-christliches-sozialwesen/religionsfreiheit/">www.thh-friedensau.de/hochschule/forschung/theologie-christliches-sozialwesen/religionsfreiheit/</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Religiöse Freiheit</category>
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            <title><![CDATA[Gemeinsame Dienststelle der beiden adventistischen Verbände in Deutschland eingeweiht]]></title>
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            <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:59:17 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Feier stand unter dem Motto „Gemeinsam stärker. Kirche gestalten“. Die Verwaltungsdienststelle ist auf dem Campus des adventistischen Schulzentrums Marienhöhe in Darmstadt angesiedelt. Zu diesem Zweck wurde ein ehemaliges Internatswohnheim zu ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Feier stand unter dem Motto „Gemeinsam stärker. Kirche gestalten“. Die Verwaltungsdienststelle ist auf dem Campus des adventistischen Schulzentrums Marienhöhe in Darmstadt angesiedelt. Zu diesem Zweck wurde ein ehemaliges Internatswohnheim zu einem Bürogebäude umgebaut. Die Einweihungsfeier fand im benachbarten Gemeindezentrum der Marienhöhe statt. Davor und danach hatten Besucher die Gelegenheit, die Räumlichkeiten der neuen Dienststelle zu besichtigen.</p><p><strong>Andacht von Johannes Naether (Norddeutscher Verband)</strong></p><p>In seiner Andacht betrachtete Johannes Naether, Präsident des Norddeutschen Verbandes der Freikirche, das Zusammenspiel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Leben eines Menschen und übertrug deren Wechselwirkung auch auf das Leben einer Kirche. So sei im Dezember 2020 von den obersten Leitungsgremien der adventistischen Verbände in Deutschland die Entscheidung über eine gemeinsame Dienststelle in Darmstadt getroffen worden. Die dafür notwendigen Arbeiten zogen sich bis in die Gegenwart hinein und werden auch die Arbeit der Kirche in der Zukunft betreffen. Er wies auf den alttestamentlichen, jüdischen Statthalter Nehemia hin, der das von den Babyloniern zerstörte Jerusalem wiederaufbaute. Dies gelang ihm, weil die gütige Hand Gottes über ihm war (vgl. Nehemia 2,18). „Realisieren wir, dass wir durch unser Handeln Gottes Wirkung spüren? …  Ich möchte erfahren, egal ob in der Gegenwart oder in der Zukunft, dass die gnädige Hand Gottes über mir ist“, so Johannes Naether.</p><p><strong>Historischer Rückblick von Werner Dullinger (Süddeutscher Verband)</strong></p><p>Anschließend gab Werner Dullinger, Präsident des Süddeutschen Verbandes der Freikirche, einen Einblick in die Vorgeschichte der gemeinsamen Dienststelle der Verbände. Diese hängt eng mit der Entwicklung der Organisationsstruktur der Freikirche in Deutschland zusammen. Nach der Wiedervereinigung schlossen sich der Ost- und der Westdeutsche Verband zum Norddeutschen Verband zusammen. In den 1990er- und 2000er-Jahren gab es mehrfach Versuche, einen gemeinsamen adventistischen Verband in Deutschland zu bilden, was aber an fehlenden Mehrheiten bei den Delegiertenversammlungen scheiterte. Im Jahr 2013 wurde eine verstärkte Zusammenarbeit der Verbände beschlossen. Dies führte unter anderem zur Einrichtung gemeinsamer Abteilungen, die für beide Verbände zuständig waren (z.B. Finanzen, Verwaltung, Jugendarbeit, Kommunikation etc.). Die Entscheidung für einen gemeinsamen Bürostandort sei „ein starkes und sichtbares Signal, dass wir gemeinsam stärker sind“, so Dullinger. Die adventistische Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) signalisierte im April bei der Frühjahrstagung ihres obersten Leitungsgremiums (Exekutivausschuss) ihre Unterstützung für einen Zusammenschluss der beiden adventistischen Verbände zu einem gemeinsamen Verband in Deutschland (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/04/16/adventistische-weltkirchenleitung-bef%C3%BCrwortet-zusammenlegung-des-nord-und-s%C3%BCddeutschen-verbandes-der-freikirche">APD-Meldung vom 16. April</a>). Auf der Delegiertentagung der Verbände vom 21.–24. Mai 2027 in Erfurt wird eine Entscheidung darüber auf der Tagesordnung stehen.</p><p><strong>Grußworte von Kirchenvertretern</strong></p><p>Bei der Einweihungsfeier waren auch Vertreter anderer Kirchen anwesend, die Grußworte sprachen. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland, der Anglikaner Reverend Christopher Easthill, reflektierte über die Herausforderung eines Kirchenumzugs an sich und sagte, so etwas sei ein historischer, mutiger Schritt und gratulierte dazu. Er dankte für das Engagement der Adventisten als Gastmitglied der ACK seit 1993. James Ros, Mitglied im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden und Vorstandsmitglied der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VeF), betonte, dass die Adventisten von der VeF als wichtige Stimme wahrgenommen würden. Er hob ihre Liebe zur Bibel, ihr soziales Engagement, ihre ganzheitliche Lebensweise und ihre Erwartung der Wiederkunft Christi hervor. Außerdem lobte er die vorbildliche Arbeit in der Prävention sexueller Gewalt und sagte abschließend: „Wir können in unserem Land noch mehr Adventgemeinden gut gebrauchen.“</p><p>Dr. Lothar Triebel, Leiter des Referats Freikirchen beim Konfessionskundlichen Institut (Bensheim), lobte die gute Arbeitsbeziehung zwischen dem Institut und der Freikirche. Zusammenlegungen von Kirchenorganisationen würden meist eher aus Not geschehen, bei den Adventisten sei dies aber nicht so. Am Schluss regte er ein Fußballspiel von evangelischen gegen adventistische Pastoren an.</p><p>Auch der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) in Deutschland, Dr. Ralf Grünke, sprach freundliche Segenswünsche und überreichte als Gastgeschenk eine Nachbildung der Statue „Segnender Christus“ von Bertel Thorvaldsen.</p><p>Schließlich übermittelte Claude Richli, langjähriger, ehemaliger Mitarbeiter der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz), der seinen Ruhestand in Deutschland verbringt, die Gratulation der Generalkonferenz zur Eröffnung der neuen Dienststelle und ermutigte zum nächsten Schritt – dem offiziellen Zusammenschluss der Verbände.</p><p>Die Feierlichkeiten wurden durch Musikstücke von Ismael Grenz (Saxophon) und Nathanael Riedel (Klavier) bereichert. Am Ende sprach Wolfgang Schick, Finanzvorstand der beiden deutschen adventistischen Verbände, ein Segensgebet.</p><p><strong>150 Jahre Adventisten in Deutschland</strong></p><p>Die Eröffnung der gemeinsamen Dienststelle der Verbände fällt in das 150-jährige Kirchenjubiläum der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. Mit dem Jubiläumsslogan „Mut für morgen“ will sie verdeutlichen, dass sie ihren Blick hoffnungsvoll nach vorn richtet. Am 8. Januar 1876 fand die erste adventistische Taufe in Deutschland zwischen Solingen und Vohwinkel statt. Im gleichen Jahr wurden die beiden ersten adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) gegründet. Derzeit zählt die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland über 34.000 mündig getaufte Mitglieder in 544 Adventgemeinden und 32 registrierten Gruppen. Internet: <a href="http://www.adventisten.de">www.adventisten.de</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Studierende des Master-Studiengangs „Development Studies“ der Hochschule Friedensau erkunden soziale Projekte in Bulgarien]]></title>
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            <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 07:43:36 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Darüber informierte Andrea Cramer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der ThH-Friedensau in einer Mitteilung. Der Schwerpunkt ihres Studiengangs beschäftigt sich mit dem Management von Entwicklungsprojekten. Die Studierenden brachten...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Darüber informierte Andrea Cramer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der ThH-Friedensau in einer Mitteilung. Der Schwerpunkt ihres Studiengangs beschäftigt sich mit dem Management von Entwicklungsprojekten. Die Studierenden brachten ihre jeweils unterschiedlichen fachlichen und kulturellen Hintergründe mit. In Zusammenarbeit mit der adventistischen Hilfsorganisation ADRA Bulgarien gewannen sie praxisnahe Einblicke in die internationale Entwicklungszusammenarbeit. </p><p><strong>Einsichten in die Auswirkungen von Entwicklungsprojekten</strong></p><p>Das Hauptziel des einwöchigen Kurses bestand darin, den teilnehmenden Studentinnen und Studenten vor Ort und aus erster Hand zu vermitteln, welche Auswirkungen humanitäre und Entwicklungsprojekte haben, wie nachhaltig sie sind und wie Zusammenarbeit in der Praxis funktioniert. Zu den Projekten gehörte eine tägliche Gesundheits- und Bildungsbetreuung für benachteiligte Roma-Familien und Zahnersatz für 25 Senioren, wie Marian Dimitrov, Direktor von ADRA Bulgarien, ergänzend mitteilte. Der Kurs fand im medizinisch-sozialen Zentrum von ADRA Bulgarien in Pasardschik statt, das den Teilnehmern nahezu ideale Rahmenbedingungen bot, heißt es in der Mitteilung der Hochschule Friedensau. </p><p>Begleitet wurde die Gruppe von der Gastdozentin Dr. Sisira Withanachchi und Isaac Adjei, dem Wissenschaftlichen Assistenten im Fachbereich Christliches Sozialwesen der Theologischen Hochschule Friedensau. </p><p>Die Studiengruppe nutzte die Möglichkeiten, sich mit dem bulgarischen Kontext vertraut zu machen. Sie lernten die verschiedenen, von ADRA Bulgarien durchgeführten Projekte kennen und hatten Gelegenheit, sich mit den Mitarbeitenden und Projektbegünstigten auszutauschen und gemeinsam über deren Erfahrungen bei der Verwirklichung dieser Projekte zu reflektieren. Ebenfalls hatten sie die Gelegenheit, eigenständige Projektvorschläge zu erarbeiten, die von einer Fachjury bewertet wurden.</p><p><strong>Über Friedensau und die Theologische Hochschule</strong></p><p>Der Ort Friedensau wurde 1899 gegründet und feierte 2024 sein 125-jähriges Bestehen. 1899 als Missions- und Industrieschule gegründet, führt heute die Theologische Hochschule Friedensau als eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten die Tradition als adventistische Ausbildungsstätte fort. In den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie können zehn B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend, online oder in Teilzeit – belegt werden: <a href="www.thh-friedensau.de">www.thh-friedensau.de</a>. </p><p><strong>Über ADRA </strong></p><p>Die Hilfsorganisation ADRA wurde 1956 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet. ADRA Bulgarien ist Teil des internationalen ADRA-Netzwerks, das aus 119 eigenständigen nationalen Büros mit insgesamt rund 7.500 hauptamtlichen Mitarbeitenden, die weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführen. ADRA ist die Abkürzung für Adventist Development and Relief Agency. Internet: <a href="www.adra.org">www.adra.org</a>;  <a href="www.adra.eu">www.adra.eu</a>; <a href="https://adra.de/">https://adra.de/</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bildung</category>
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            <title><![CDATA[100. Jahreslosung gewählt: „Du bist von Gott geliebt.“]]></title>
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            <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 08:41:21 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) hat die biblische Jahreslosung für das Jahr 2029 festgelegt. Sie lautet: „Du bist von Gott geliebt“ und stammt aus dem Buch Daniel (Daniel 9,23). Damit wird erstmals ein Vers aus diesem bibl...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) hat die biblische Jahreslosung für das Jahr 2029 festgelegt. Sie lautet: „Du bist von Gott geliebt“ und stammt aus dem Buch Daniel (Daniel 9,23). Damit wird erstmals ein Vers aus diesem biblischen Buch zur Jahreslosung gewählt. Zugleich markiert die Losung das 100. Jubiläum dieser Tradition. Die Tradition der Jahreslosung geht auf kirchliche Jugendarbeit in den 1920er-Jahren zurück. Die erste Jahreslosung wurde 1930 veröffentlicht. Bis heute ist die Beteiligung junger Menschen ein fester Bestandteil des Auswahlprozesses.</p><p><strong>Auswahlverfahren mit breiter Beteiligung</strong></p><p>Die Entscheidung fiel am 25. März im Rahmen der Jahrestagung der ÖAB in Berlin. Insgesamt nahmen 30 Delegierte, darunter fünf Jugenddelegierte, an dem Auswahlverfahren teil. In mehreren Arbeitsgruppen wurden im Vorfeld Vorschläge erarbeitet und diskutiert. Ziel ist es, ein Bibelwort zu finden, das sowohl prägnant ist als auch über das gesamte Jahr hinweg Orientierung geben kann.</p><p><strong>Bewusste Vorauswahl und klare Kriterien</strong></p><p>Nach Angaben der ÖAB wird die Jahreslosung bewusst drei Jahre im Voraus bestimmt, um eine möglichst unabhängige Auswahl zu gewährleisten. Der gewählte Vers aus dem Buch Daniel erhielt die meisten Stimmen. Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Organisationen betonten, dass die Losung sowohl im kirchlichen Kontext als auch im öffentlichen Raum präsent sein soll, etwa auf Plakaten, Bannern oder in Schaukästen.</p><p>Auch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten orientiert sich bei der Wahl ihres Jahresmottos seit einigen Jahren an der Jahreslosung. Aufgrund des 150-jährigen Jubiläums der Freikirche in Deutschland wurde in diesem Jahr davon abgewichen.</p><p>Neben der Jahreslosung wurden auch die zwölf Monatssprüche für 2029 festgelegt. Diese stammen aus dem Alten und Neuen Testament. Bei der Auswahl der Texte wird darauf geachtet, dass unterschiedliche Bibelübersetzungen berücksichtigt werden, insbesondere die Lutherübersetzung und die Einheitsübersetzung.</p><p><strong>Über die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB)</strong></p><p>Die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) ist ein Zusammenschluss von 23 kirchlichen Organisationen aus dem deutschsprachigen Raum. Sie fördert das regelmäßige Lesen der Bibel und entwickelt dazu unter anderem die Jahreslosung, Monatssprüche und Bibellesepläne. Diese Angebote sollen Menschen dabei unterstützen, die Bibel systematisch kennenzulernen und sich im Alltag mit ihren Inhalten auseinanderzusetzen. Internet: <a href="http://www.oeab.de./">www.oeab.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Man nannte sie „Gartengeschwister“: 500 Jahre Täufer in Augsburg – 100 Jahre Mennonitengemeinde]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/06/11/man-nannte-sie-„gartengeschwister“-500-jahre-täufer-in-augsburg-–-100-jahre-mennonitengemeinde</link>
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            <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 07:49:13 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Angeboten wurde ein vielfältiges mehrtägiges Programm mit Gottesdiensten, einem Liederabend, Stadtführungen auf den Spuren der Täufer, Podiumsgesprächen und einer Ausstellung. Eines der Highlights war die historische Druckerpresse, eine Nachbildun...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Angeboten wurde ein vielfältiges mehrtägiges Programm mit Gottesdiensten, einem Liederabend, Stadtführungen auf den Spuren der Täufer, Podiumsgesprächen und einer Ausstellung. Eines der Highlights war die historische Druckerpresse, eine Nachbildung der Gutenberg-Presse. Hier konnte man sich einen selbst gedruckten Segensspruch mit nach Hause nehmen.</p><p><strong>500 Jahre Augsburger Täuferbewegung</strong></p><p>Im Jahr 1526 kam es in Augsburg zu den ersten Taufen Erwachsener, und die Freie Reichsstadt wurde kurze Zeit ein Zentrum der Täuferbewegung, die in der Schweiz ein Jahr zuvor begonnen hatte. Bis zu tausend so genannte „Gartengeschwister“ sollen es gewesen sein: eine freie, obrigkeitskritische Gemeinde in der Nachfolge Jesu, die Kindertaufe und Waffendienst verweigerte und sich in Gärten und Privatwohnungen versammelte. Diese mündig-kritische Geisteshaltung erschien dem Augsburger Magistrat als Ketzerei und Gefahr für das Gemeinwesen. So wurden die Taufgesinnten schon bald kriminalisiert, verfolgt und schließlich gewaltsam vertrieben.</p><p><strong>Eine lebendige Mennonitengemeinde in Augsburg</strong></p><p>400 Jahre später gründete sich die heutige Augsburger Mennonitengemeinde in der Tradition der Täuferbewegung. Die heute mit 35 Mitgliedern kleine Gemeinde mit ihrem theologischen Mitarbeiter Wolfgang Krauß, ist äußerst aktiv, veranstaltet neben dem monatlichen Gottesdienst die „Wilde Kirche“ als Schöpfungsandacht, beteiligt sich beim Augsburger Friedensfest, ist in der Ökumene engagiert und zeigt sich als Friedenskirche in der Friedensstadt.</p><p><strong>Mennoniten und Adventisten feiern gemeinsam</strong></p><p>Mit einem Festgottesdienst am Donnerstag wurde das Jubiläum eröffnet. In ihrer Predigt stellte die Theologiestudentin Jule Lukasik von der Mennonitengemeinde Ingolstadt die Noah-Geschichte aus dem Buch Genesis ins Zentrum. Sie stellte die Frage: „Können wir das auch? Sicherer Ort sein, wenn da Chaos ist?“  – in Anlehnung an Noahs Auftrag von Gott, ein Schiff zu bauen, das „die große Flut überstehen soll, einen Ort, in dem Überleben möglich ist.“</p><p><strong>Ökumenische Grußworte und Podiumsdiskussion</strong></p><p>In den Grußworten wurde die Vernetzung der Mennonitengemeinde in der Stadtgesellschaft und religiösen Landschaft deutlich, etwa von Dr. Constanze Pfund von der Heilsarmee (Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen [ACK] Bayern) sowie von Paul-Gerhard Schneider, dem Vorsitzenden des Verbandes deutscher Mennonitengemeinden VdM. Georgios Vlantis, griechisch-orthodoxer Theologe und Beauftragter des Bistums Augsburg für Ökumene und interreligiösen Dialog sprach für die ACK-Augsburg und den Runden Tisch der Religionen. Jost Eschenburg hob als Vertreter von Pax Christi und der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative CMFD das pazifistische Engagement hervor. Als Vertreter der Stadt Augsburg war Sozialreferent Martin Schenkelberg gekommen.</p><p>„500 Jahre – und wie weiter?“ wurde bei einem offenen Podiumsgespräch mit Dr. Jennifer Ebert von der ACK Bayern, Michael Bitzer von der Freien Evangelischen Gemeinde FEG, Dr. Johannes Hartlapp von der Theologischen Hochschule Friedensau, Wolfgang Krauß und Mitdiskutierenden aus dem Publikum gefragt.</p><p><strong>Abschluss mit gemeinsamem Sabbatgottesdienst</strong></p><p>Beim Abschlussgottesdienst am Sabbat (Samstag) überbrachte Sr. Dr. Theresia Wittemann OSF als persönliche Referentin die Grüße des Augsburger Bischofs Dr. Bertram Meier und eröffnete den Lobpreisteil mit einer Psalmlesung. Mit einem interaktiven Gespräch zum Thema „Taufe, Entscheidung für heute und morgen“ und der Predigt von Dr. Johannes Hartlapp (Theologische Hochschule Friedensau der Adventisten) ging das Doppeljubiläum zu Ende. Pastor Matej Luksic (Siebenten-Tags-Adventisten) zeigte sich erfreut über das gemeinsame Projekt mit den Augsburger Mennoniten. Es gab viele Begegnungen, Gespräche und Ideen für weitere Projekte – ökumenisch und interreligiös.</p><p><em>Gekürzte Fassung eines Berichts von Petra Anne-Marie Kollmannsberger</em></p><p>Über den bundesweiten Festakt und Gottesdienst zum Jubiläum „Gewagt – 500 Jahre Täuferbewegung“ in Hamburg mit Bundespräsident Steinmeier siehe <a href="https://www.apd.info/news/2025/09/22/festakt-und-gottesdienst-zum-jubil%C3%A4um-%E2%80%9Egewagt-%E2%80%93-500-jahre-t%C3%A4uferbewegung%E2%80%9C">APD-Meldung vom 22. September 2025</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Glaube an Gott für immer mehr Fußballprofis wichtig]]></title>
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            <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:57:52 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Das sagte er in einem am 9. Juni veröffentlichten Interview mit der Internetplattform „PromisGlauben“ (München), über das auch die evangelische Nachrichtenagentur IDEA berichtet. Fußball auf Profiniveau koste immer mehr Energie. Als Mentaltrainer ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das sagte er in einem am 9. Juni veröffentlichten Interview mit der Internetplattform „PromisGlauben“ (München), über das auch die evangelische Nachrichtenagentur IDEA berichtet. Fußball auf Profiniveau koste immer mehr Energie. Als Mentaltrainer zeige er den Spielern, worin sie ihre „Energie-Quellen“ finden könnten. „Viele Profis haben die Liebe Gottes und die Freundschaft mit Jesus als ihre stärkste Energie-Quelle entdeckt.“ Anlass des Interviews war Kadels neues Buch W<em>as macht dich stark?: Fußballstars und ihr Erfolgsgeheimnis</em> (Verlag mosaicstones, Thun/Schweiz).</p><p>Dazu sprach der 59-Jährige mit Spielern und Trainern über ihre „inneren Stärken“. Den früheren Trainer von RB Leipzig, Marco Rose (jetzt AFC Bournemouth), hob er für dessen „Leidenschaft für Jesus“ hervor. Der Stuttgarter Abwehrspieler Maximilian Mittelstädt strahle ein „unbekümmertes Gottvertrauen“ aus – „nach dem Motto: ‚Was soll mir schon passieren?‘“. An Trainer Jürgen Klopp bewundert er seine durch Erfahrung gewonnene Weisheit.</p><p><strong>Was Kadel Nagelsmann rät</strong></p><p>David Kadel hat auch einen Rat für Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann mit Blick auf die Spieler in seinem WM-Team: „Er muss seinen Fokus darauf legen, wie man jeden einzelnen ‚inspiriert‘, damit er brennt und die anderen Spieler mitreißt. Aber das ist eben die Kunst, die nur wenige Führungskräfte heute beherrschen: Menschen tief im Herzen so zu berühren, dass sie über sich hinauswachsen.“ </p><p><strong>Mentalitätstrainer und Talkmaster bei Hope TV</strong></p><p>Kadel arbeitet als „Mentalitäts-Trainer“ mit Fußballprofis und der Deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft. Er berät ferner Firmen mit seinem Konzept „H.E.R.Z.E.N.S.“-Coaching. Der gebürtige Perser tritt seit den 1990er-Jahren auch als Kabarettist auf. Im Fernsehen moderierte er fünf Jahre lang die Talk-Sendung „N24 Ethik“. Aktuell ist er mit dem Mutmach-Talkformat „Wie man Riesen bekämpft!?“ beim adventistischen Sender Hope TV zu sehen. Kürzlich war dort Karlheinz (Charly) Körbel zu Gast, ein zur Legende gewordener, langjähriger ehemaliger Fußballprofi von Eintracht Frankfurt. Über ihn sagt Kadel: „Er hat eine sehr berührende Art über seine Liebe zu Jesus zu sprechen …  Ich hatte ständig Tränen in den Augen, weil er so mitreißend über das spricht, was Gott in seinem Leben verändert hat.“</p><p>Sein Tipp für den Gewinn der Fußballweltmeisterschaft lautet übrigens: „Überraschungs-Weltmeister wird Norwegen! (lacht) Vizeweltmeister wird Deutschland! Spiel um Platz 3: Schweiz gegen Argentinien.“</p><p>Infos zu David Kadel:  <a href="www.davidkadel.de">www.davidkadel.de</a>; und seinem Mutmach-Projekt: <a href="http://www.wiemanriesenbekaempft.de/">www.wiemanriesenbekaempft.de </a></p><p>Infos zur Talksendung „Wie man Riesen bekämpft“ bei Hope TV: <a href="https://hopetv.de/sendungen/wie-man-riesen-bekaempft">https://hopetv.de/sendungen/wie-man-riesen-bekaempft</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[80 Jahre Weltverband der Bibelgesellschaften]]></title>
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            <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 08:49:44 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Aus Anlass des Jubiläums wurde die wegweisende Erklärung „The Bible for Tomorrow: A Global Commitment to Future Christian Generations“ vorgestellt ( „Die Bibel für morgen: Eine globale Verpflichtung für künftige Generationen von Christen “). Dies ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Aus Anlass des Jubiläums wurde die wegweisende Erklärung „The Bible for Tomorrow: A Global Commitment to Future Christian Generations“ vorgestellt (<a href="https://cms.ibep-prod.com/app/uploads/sites/18/2026/05/Erklarung-Die-Bibel-fur-morgen.pdf">„Die Bibel für morgen: Eine globale Verpflichtung für künftige Generationen von Christen</a>“). Dies geht aus einer Presseinformation der Deutschen Bibelgesellschaft (Stuttgart) hervor. Die Erklärung formuliert sechs zentrale Aufgaben, denen sich die Bibelgesellschaften verpflichtet fühlen:</p><p>•	Geistliche Ausrichtung: Gottes Führung durch die Heilige Schrift, das Gebet und den Heiligen Geist suchen.</p><p>•	Universeller Zugang: Die Verfügbarkeit der Bibel über Sprachen, Formate und sozioökonomische Kontexte hinweg erweitern.</p><p>•	Tiefgehende Auseinandersetzung: Zum Nachdenken, zur Nachfolge und zur lebenslangen Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift anregen.</p><p>•	Kulturelle Relevanz: Unterstützung vielfältiger Ausdrucksformen der Heiligen Schrift, einschließlich digitaler, akustischer und gebärdensprachlicher Formate.</p><p>•	Partnerschaft mit den Kirchen: Weltweite Befähigung der Kirchen zu einem wirksamen, konfessionsübergreifenden Dienst, um die Bibel zu verbreiten.</p><p>•	Ganzheitliche Mission: Verknüpfung der Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift mit Mitgefühl, Gerechtigkeit und Dienst.</p><p><strong>Die Bibel für kommende Generationen</strong></p><p>Auch wollen die Bibelgesellschaften den Glauben kommender Generationen stärken, heißt es in der Presseinformation. Inzwischen engagieren sich zahlreiche Bibelgesellschaften weltweit mit speziellen Programmen für Kinder und Jugendliche, in Partnerschaften mit Gemeinden sowie durch strategische Schwerpunktsetzungen für die Zukunft. </p><p>„Während wir 80 Jahre gemeinsamen Engagements feiern, danken wir Gott für seine Treue und für die unzähligen Menschen, die seit Beginn unserer globalen Bibelbewegung im frühen 19. Jahrhundert dazu beigetragen haben, die Bibel über Sprachen, Kulturen und Generationen hinweg zugänglich zu machen. Diese Erklärung ist nicht nur ein Rückblick auf unsere Vergangenheit, sondern entwirft auch eine Vision für die Zukunft. Wir sind überzeugt, dass die Bibel auch künftig Hoffnung, Wahrheit und Orientierung für junge Menschen und für alle bietet, die in einer komplexen Welt nach Sinn suchen. Gemeinsam mit Kirchen und Partnern weltweit erneuern wir unsere Verpflichtung zu der uns anvertrauten Vision: die Bibel für alle“, so Dirk Gevers, Generalsekretär der United Bible Societies.</p><p><strong>Jubiläumsfeier der Bibelgesellschaften in Jakarta</strong></p><p>Die Jubiläumsfeier fand im Rahmen einer internationalen Konferenz in Jakarta/Indonesien statt. Vertreterinnen und Vertreter von nahezu allen Bibelgesellschaften weltweit kamen dort zusammen, darunter auch Delegierte der Deutsche Bibelgesellschaft.</p><p>Neben dem offiziellen Programm bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten für Begegnung, Zusammenarbeit und gegenseitige Inspiration. Vorträge, Workshops und „Geschichten der Hoffnung“ aus aller Welt ebenso wie gemeinsame Gottesdienste und kreative Austauschformate stärkten die Verbundenheit der Teilnehmenden. Zugleich wurde deutlich: Die Bibelgesellschaften verstehen sich als Teil einer weltweiten Bewegung, die der Kirche und allen Menschen dient, die Gottes Wort suchen. Auch nach 80 Jahren bleibe der gemeinsame Auftrag lebendig: Menschen weltweit mit der Bibel zu erreichen und kommenden Generationen Hoffnung, Orientierung und Glauben weiterzugeben.</p><p>Mehr über den Weltverband der Bibelgesellschaften unter <a href="www.die-bibel.de/ubs">www.die-bibel.de/ubs</a> und <a href="https://unitedbiblesocieties.org/">https://unitedbiblesocieties.org/</a> </p><p><strong>Die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG)</strong> </p><p>Die Deutsche Bibelgesellschaft ist eine eigenständige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt sie die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers heraus. Außerdem verantwortet sie die Gute Nachricht Bibel und die BasisBibel sowie biblische Kinderbücher und Verständnishilfen für die Bibel. International ist die DBG für die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen zuständig. Die Weltbibelhilfe der DBG unterstützt gemeinsam mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) weltweit die Übersetzung und Verbreitung der Heiligen Schrift. Zu den Mitgliedern der jährlich tagenden DBG-Vollversammlung gehört auch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Mehr Informationen unter <a href="www.die-bibel.de">www.die-bibel.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bibel</category>
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            <title><![CDATA[350. Todestag des Kirchenlieddichters Paul Gerhardt]]></title>
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            <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 09:02:06 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Paul Gerhardt wurde am 22. März 1607 in Gräfenhainichen bei Wittenberg geboren.   Nach dem Studium der Theologie in Wittenberg war er zunächst Hauslehrer in Berlin. 1651 wurde er Propst in Mittenwalde (Mark Brandenburg) und 1657 Pfarrer an der St....]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Paul Gerhardt wurde am 22. März 1607 in Gräfenhainichen bei Wittenberg geboren. Nach dem Studium der Theologie in Wittenberg war er zunächst Hauslehrer in Berlin. 1651 wurde er Propst in Mittenwalde (Mark Brandenburg) und 1657 Pfarrer an der St. Nikolai-Kirche in Berlin. 1667 wurde er seines Amtes enthoben, weil er als überzeugter Lutheraner dem sogenannten Toleranzedikt des reformierten „Großen Kurfürsten“ Friedrich Wilhelm nicht zustimmen konnte, das ihn dazu verpflichten sollte, Lehrunterschiede zwischen Lutheranern und Reformierten öffentlich nicht mehr kritisch zu thematisieren. Im Jahr 1669 wurde er Archidiakonus (zweiter ordinierter Theologe neben dem Hauptpfarrer) in Lübben (Spreewald). Paul Gerhardts rund 130 Liedtexte zeichnen sich durch sprachliche Schönheit und Natürlichkeit aus. Johann Crüger, Johann Georg Ebeling und Johann Sebastian Bach vertonten seine Gedichte. </p><p><strong>Bis heute bekannte und gern gesungene Lieder</strong></p><p>Paul Gerhardt lebte in einer Zeit extremer Erschütterungen: Der Dreißigjährige Krieg prägte seine Kindheit und Jugend, vier seiner Kinder und seine Ehefrau starben früh. Und dennoch schrieb er Liedtexte voller Trost und Gottvertrauen – Texte, die bis heute in Gesangbüchern stehen und Menschen in Krisenzeiten begleiten. Zu den bekanntesten Liedtexten zählen „Befiel du deiner Wege“, „Du meine Seele singe“, „Ich steh an deiner Krippen hier“, „Oh Haupt voll Blut und Wunden“ oder „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“. Im evangelischen Kirchengesangbuch von 1993 finden sich 26 Lieder mit Texten von Paul Gerhardt, im evangelisch-reformierten Gesangbuch (Schweiz) sind es 25. In den überregionalen Stammteil des katholischen Gesangbuchs Gotteslob wurden sieben Lieder mit Texten von ihm aufgenommen, im adventistischen Gesangbuch glauben-hoffen-singen sind es 18.</p><p><strong>Paul-Gerhardt-Preis 2026 geht nach Lüneburg</strong></p><p>Im Vorfeld des 350. Todestages Paul Gerhardts wurde der Paul-Gerhardt-Preis 2026 als bundesweiter Wettbewerb ins Leben gerufen. Vergeben wird die Auszeichnung gemeinsam von der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), der Paul-Gerhardt-Gesellschaft sowie den evangelischen Magazinen chrismon und zeitzeichen. Das zentrale Ziel des Wettbewerbs war die Suche nach neuen Melodien für Gerhardts zeitlose Texte. Es wurden ca. 500 Vorschläge für neue Melodien eingereicht. Den ersten Preis erhielt der Lüneburger Kirchenmusiker Daniel Stickan für seine Neuvertonung des Liedes „Du meine Seele singe“, wie aus einer Pressemitteilung der VELKD hervorgeht. „Dem Komponisten ist hier eine einfache und dabei sehr interessante Melodie gelungen, die mit passendem Wort-Ton-Verhältnis gut singbar ist, verbunden mit einer spannenden, an Jazz angelehnten Harmonisierung und Rhythmik“, begründete der Vorsitzende der Jury, Konrad Klek, die Entscheidung. Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3000 Euro dotiert. Die Melodie wurde erstmals am Sonntag, 10. Mai, im ZDF-Fernsehgottesdienst gesungen. Die feierliche Preisverleihung unter der Schirmherrschaft von Margot Käßmann, der ehemaligen Ratsvorsitzenden der EKD, fand am 27. Mai 2026 in Berlin statt.</p><p> Geburts- und Sterbedatum sind hier nach dem heute gültigen gregorianischen Kalender angegeben, nach dem zu seinen Lebzeiten verwendeten julianischen Kalender wurde er am 12. März 1607 geboren und starb am 27. Mai 1676.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Musik</category>
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            <title><![CDATA[Pastor der Reformadventisten von Kirgisistan nach Russland abgeschoben]]></title>
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            <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:37:57 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Wie die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo berichtet, erfolgte die Ausweisung des 66-Jährigen bereits am 9. April 2026. Shreider wurde in Kirgisistan geboren, besitzt aber die russische Staatsbürgerschaft. Die Wiedereinreise...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo berichtet, erfolgte die Ausweisung des 66-Jährigen bereits am 9. April 2026. Shreider wurde in Kirgisistan geboren, besitzt aber die russische Staatsbürgerschaft. Die Wiedereinreise wurde ihm von der NSC verboten. Pastor Shreiders Ehefrau Nelya war nicht zur Abschiebung verurteilt worden, verließ das Land aber am selben Tag.</p><p><strong>Seit 2024 in Haft</strong></p><p>Im November 2024 verhaftete die Geheimpolizei den Pastor und brachte ihn neun Monate lang in ein Untersuchungsgefängnis. Im März 2025 verbot ein Gericht die Glaubensgemeinschaft der „Wahren und Freien Reformadventisten“ im überwiegend muslimischen Kirgistan als „extremistisch“. Shreider wurde am 10. Juli 2025 „wegen Anstiftung zur rassistischen, ethnischen, nationalen, religiösen oder regionalen Feindseligkeit“ zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Richter ordnete die Abschiebung nach seiner Haftentlassung an. Am 25. März 2026 wurde Shreider aus der Haft entlassen, nachdem der Oberste Gerichtshof den Rest seiner Gefängnisstrafe in eine Geldstrafe in Höhe von drei Monatsgehältern umgewandelt hatte. Die Anordnung zur Abschiebung blieb bestehen.</p><p><strong>Keine Zusammenarbeit mit dem Staat</strong></p><p>Die Glaubensgemeinschaft der „Wahren und Freien Reformadventisten“ entstand in der Sowjetunion. Sie lehnt jegliche Zusammenarbeit mit der Regierung, wie Registrierung durch den Staat und Militärdienst, strikt ab. Mitbegründer war 1929 Wladimir Shelkov (1895–1980), der insgesamt 25 Jahre seines Lebens in sowjetischen Gefängnissen verbrachte und während der Haft in Tabaga bei Jakutsk in Nordostsibirien starb. Der Menschenrechtler Andrei Sakharov (1921–1989) zählte ihn zu den „größten christlichen Humanisten unseres Jahrhunderts“. Weitere Informationen zu den „Reformadventisten“ siehe in der <a href="https://www.apd.info/news/2025/07/21/pastor-der-reformadventisten-in-kirgistan-zu-drei-jahren-haft-verurteilt">APD-Meldung vom 21. Juli 2025</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Religiöse Freiheit</category>
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            <title><![CDATA[Adventistische Pastorin in China seit fünf Jahren in Haft]]></title>
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            <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 11:21:59 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Zhang Wenying, eine adventistische Pastorin aus der Provinz Guizhou, wurde am 14. August 2021 wegen angeblichen Betrugs zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Drei weitere Gemeindeleiter wurde ebenfalls zu drei, fünf und sechs Jahren Haft verurteil...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Zhang Wenying, eine adventistische Pastorin aus der Provinz Guizhou, wurde am 14. August 2021 wegen angeblichen Betrugs zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Drei weitere Gemeindeleiter wurde ebenfalls zu drei, fünf und sechs Jahren Haft verurteilt. </p><p>Der Vorwurf des Betrugs wird in China laut der IGFM als häufig als Anschuldigung gegen christliche Gemeindeleiter verwendet.  Die herrschende kommunistische Partei versucht dadurch religiöse Aktivitäten zu kontrollieren. Spendensammlungen, beispielsweise für Kirchenräume, werden als wirtschaftliche Straftaten dargestellt.</p><p>Gemeindemitglieder haben vergeblich vor Gericht ausgesagt, dass sie aus freien Stücken für die Verwaltung ihrer Kirche gespendet hätten. Pastorin Zhang soll auch selbst hohe Beträge beigesteuert haben. Das Kirchenvermögen wurde vom kommunistischen Staat beschlagnahmt. </p><p><strong>Strenge Kontrolle von Religionsgemeinschaften</strong></p><p>Insgesamt stehen Religionsgemeinschaften unter strenger Kontrolle durch die Kommunistische Partei, berichtet IDEA. Die umfassenden Vorschriften reichen bis in die theologische Lehre hinein. Das verstößt gegen das Recht auf Religionsfreiheit, wie es in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte formuliert wurde. IGFM und IDEA bitten um Appelle an den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, sich für die umgehende Freilassung von Zhang Wenying einzusetzen. In der rund 1,4 Milliarden Einwohner zählenden Volksrepublik leben nach Schätzungen bis zu 130 Millionen Christen.</p><p><strong>Präsenz der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in China</strong></p><p>Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist seit Ende des 19. Jahrhunderts in China tätig. Organisatorische Strukturen wurden 1930 mit der Gründung der „China Division“ geschaffen. Damals zählte die Freikirche 156 Kirchengemeinden mit 9.456 erwachsen getauften Mitgliedern. Gleichzeitig begann die Bildungsarbeit mit 103 eigenen Schulen in denen 3.325 Schülern und Studenten auf den Sekundarschul- und College-Ebenen unterrichtet wurden.</p><p>Für die Zeitspanne von 1950 bis 1986 existieren infolge der damaligen politischen Lage keine offiziellen Mitgliederverzeichnisse bzw. Gemeindelisten.</p><p>Heute umfasst die „Chinese Union“ der Siebenten-Tags-Adventisten, mit Verwaltungssitz in Hongkong, geografisch die Volksrepublik China sowie die beiden Sonderverwaltungszonen (SARS’s) Hongkong und Macau. Der neuesten Statistik von 2025 zufolge gehören zur Chinese Union 488.621 mündig getaufte, adventistische Kirchenmitglieder, die sich in 1.169 Kirchengemeinden versammeln. Die Mitglieder der zahlreichen Hausgemeinden in China sind nicht statistisch erfasst. In Hongkong unterhält die adventistische Kirche zwei Krankenhäuser, eine weiterführende Schule, eine Hochschule sowie ein Theologisches Seminar für die Pastorenausbildung.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Religiöse Freiheit</category>
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            <title><![CDATA[Adventisten in den küstennahen Bundesländern wählten Leitungsteam]]></title>
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            <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 08:14:53 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Rund 150 Abgeordnete der adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kamen in den Räumen der Adventgemeinde Hamburg-Grindelberg zusammen, um das Leitungsteam ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 150 Abgeordnete der adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kamen in den Räumen der Adventgemeinde Hamburg-Grindelberg zusammen, um das Leitungsteam der Hanse-Vereinigung für die kommende fünfjährige Wahlperiode zu wählen. Darüber hinaus beschlossen sie die Beantragung einer Vollmitgliedschaft ihrer Landeskörperschaften in Hamburg und Niedersachsen in der für die jeweilige Region zuständige Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Die Hanse-Vereinigung entstand im Jahr 2021 durch den Zusammenschluss der Niedersachsen-Bremen-Vereinigung und der Hansa-Vereinigung. Letztere umfasste Adventgemeinden aus den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.</p><p><strong>Wahl des Leitungsteams</strong></p><p>Zum Präsidenten der regionalen Freikirchenleitung der Hanse-Vereinigung wählten die Delegierten erneut Pastor Dennis Meier. Zum Vizepräsidenten wurde Pastor Alexander Vilem gewählt. Er hatte dieses Amt seit 2021 inne und leitete gleichzeitig seit 2014 die Abteilung Jugendarbeit in der damaligen Niedersachsen-Vereinigung und seit 2021 in der neu gebildeten Hanse-Vereinigung. Letzteres Amt hat er nun abgegeben. Zum neuen Jugendabteilungsleiter wählten die Delegierten Christian Lutsch, Pastor der Adventgemeinde Hannover-Süd. Er arbeitete zuvor u.a. in leitender Funktion beim Jugend- und Sozialprojekt „kronsberg life tower e.V.“ in Hannover mit. Zum neuen Finanzvorstand wurde David Laborenz gewählt, der bislang hauptberuflich den Materialeinkauf eines internationalen Unternehmens leitete und ehrenamtlich die Adventgemeinde Roggentin (bei Rostock) leitet. Er löst den bisherigen Finanzvorstand Prof. Gerald Klingbeil ab, der zum künftigen Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau (bei Magdeburg) berufen wurde (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/02/16/professor-gerald-klingbeil-n%C3%A4chster-rektor-der-theologischen-hochschule-friedensau">APD-Meldung vom 16. Februar</a>). Zum neuen Abteilungsleiter für Gemeindeentwicklung wurde Nils Dreiling (Ph.D.) gewählt, zuletzt Pastor in Nordrhein-Westfalen. In seiner Vorstellung erläuterte er den Delegierten, dass es sein Anliegen sei, kirchenferne Menschen auf relevante Art mit der Botschaft des Evangeliums bekannt zu machen. Er folgt auf Pastor Dragutin Lipohar, der in den Ruhestand gegangen ist, und Dr. Chantal Klingbeil, die an der Theologischen Hochschule Friedensau ein Forschungszentrum zu Ellen White aufbauen wird – eine bedeutende Persönlichkeit der adventistischen Gründungszeit, deren schriftstellerisches Werk bis heute nachwirkt. Alle Personen wurden mit großen Mehrheiten in ihre Leitungsämter gewählt. </p><p>Außerdem wurde mit überwältigender Mehrheit der Exekutivausschuss der Hanse-Vereinigung als höchstes Entscheidungsgremium in der Zeit zwischen den Delegiertenversammlungen gewählt. Dieser setzt sich aus Vertretern der Kirchenmitglieder der beteiligten Bundesländer und der Pastorenschaft zusammen. </p><p>Auch die Geistlichen und die Mitarbeitenden in der Verwaltung wurden von den Delegierten in ihren Funktionen beglaubigt bzw. bestätigt.</p><p><strong>Vollmitgliedschaft in der ACK Hamburg und Niedersachsen</strong></p><p>Auf der Tagesordnung standen auch Anträge für eine Vollmitgliedschaft der regionalen Gebietskörperschaften der Freikirche in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Hamburg und der ACK Niedersachsen. Bisher hatte die Freikirche eine Gastmitgliedschaft in diesen regionalen ACK. Gleichwohl hat Dennis Meier, Präsident der Hanse-Vereinigung, seit etlichen Jahren den Vorsitz der Theologischen Kommission der ACK Hamburg inne. Als Argument für die Beantragung einer Vollmitgliedschaft wurde unter anderem angeführt, dass in Niedersachsen künftig nur noch ein nicht konfessionsgebundener, christlicher Religionsunterricht an öffentlichen Schulen stattfinden soll und die Vokation (Unterrichtserlaubnis) für Lehrkräfte von ihrer Zugehörigkeit zu einer der ACK als Vollmitglied angehörenden Kirche abhängt. Adventistische Lehrkräfte würden somit ihre Unterrichtserlaubnis verlieren, wenn die Gastmitgliedschaft bestehen bliebe. Es wurde klargestellt, dass sich für die örtlichen Kirchengemeinden durch eine Vollmitgliedschaft ihrer übergeordneten Kirchenkörperschaft in der ACK nichts ändern würde, da sie weiterhin selbstständig über ihr überkonfessionelles Engagement entscheiden würden. Nach einer längeren Aussprache stimmten die Delegierten mehrheitlich für die Beantragung einer Vollmitgliedschaft der Freikirche in der ACK Hamburg und in der ACK Niedersachsen.</p><p><strong>Hanse-Vereinigung</strong></p><p>In der Hanse-Vereinigung gibt es 6.037 mündig getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 99 Kirchengemeinden und 12 Gruppen, die von 45 Pastorinnen und Pastoren betreut werden. Im Gebiet der Hanse-Vereinigung leben knapp 15 Millionen Menschen. In dem Gebiet sind unter adventistischer Leitung der Advent-Verlag in Lüneburg, das Seniorenheim und Hospiz des Advent-Wohlfahrtswerks e.V. (AWW) in Uelzen, das gemeinnützige Kinder- und Jugendprojekt WE-Life in Gartow sowie das gemeinnützige Jugend- und Sozialprojekt „Kronsberg Life Tower“ in Hannover angesiedelt. Internet: <a href="https://hanse.adventisten.de/">https://hanse.adventisten.de/</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[ADRA Deutschland leistet Nothilfe nach Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/06/01/adra-deutschland-leistet-nothilfe-nach-ebola-ausbruch-in-der-demokratischen-republik-kongo</link>
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            <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:10:39 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Parallel läuft ein langfristiges Projekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA, das unter anderem die Gesundheitssituation in der Region stabilisieren soll, denn neben Ebola sind auch Pocken immer wiederkehrende Epidemien. D...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Parallel läuft ein langfristiges Projekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA, das unter anderem die Gesundheitssituation in der Region stabilisieren soll, denn neben Ebola sind auch Pocken immer wiederkehrende Epidemien.</p><p>Die aktuelle Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo und den Nachbarländern, wird durch den Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus verursacht. Dieser hat bereits hunderte Menschen infiziert und zahlreiche Todesopfer gefordert. Da es für diesen speziellen Virusstamm bislang keinen zugelassenen Impfstoff oder Behandlungen gibt, konzentrierten sich die Maßnahmen auf die Prävention und die Unterbrechung der Infektionsketten, um die Ausbreitung einzudämmen.</p><p><strong>598 Verdachtsfälle und 139 Todesfälle</strong></p><p>Seit Mitte Mai 2026 habe sich laut Andreas Lerg, Pressesprecher von ADRA Deutschland, die gesundheitliche Lage in den Provinzen Ituri und Nord-Kivu massiv verschlechtert, weshalb die WHO <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl6wJLw0KqzJ2SA-2Bz4ooW16-2BJw-2FkqW9GK9Kiq5I-2FqBVoMd1Vr-2BXEL-2FzABLjxE3IjkWtSVaG6ze1YYUmkUeTR-2F8WQ-3DiVjS_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTI6LQalHqpGw3qAV5JGLK4qQt2vF8y1xfZ83KkrL-2B5rjM56aWAQvugr8sdIbMxLPrG4A6XzR7CLUWk-2B828fZ3rC-2FVxpOkjchKzRxu4K2mLLAP2Jjqk38OuCv3YdGNaVcV2nlA4M8XFvzYDKu3h0NBqsZd5RQDH4MSoj9AA7-2BANIQ7-2FHexwFxidz2Cjf0SrJRd74C7QWinMxzJwvu1sY9qfOIkYkw-2FTf8cPpLKgAfqrjvKZQ6EzepPQRHzHwMx3l7ofppq8FqP2mdXg512n-2BDQ0w">den Ausbruch zu einem „Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite“</a> erklärt hat. Bis zum 20. Mai wurden bereits 598 Verdachtsfälle und 139 Todesfälle registriert. Besonders kritisch sei die Situation in der Gesundheitszone Mongbwalu sowie in den Städten Bunia und Goma, wo die hohe Dichte und Mobilität der Bevölkerung und zudem die Enge in Vertriebenenlagern das Ansteckungsrisiko massiv erhöhten.</p><p><strong>Eindämmung durch Prävention und Hygiene</strong></p><p>Der aktuelle Schwerpunkt des Einsatzes von ADRA liege darauf, die weitere Ausbreitung von Ebola zu verhindern. Gemeinsam mit lokalen Partnern setze die Hilfsorganisation strategische Maßnahmen im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung sowie Hygiene (WASH) um. Dazu gehöre die Ausstattung von Gesundheitseinrichtungen und öffentlichen Plätzen mit Handwaschstationen, Seife und Desinfektionsmitteln. Ein weiterer entscheidender Faktor sei die Risikokommunikation: ADRA schule Kirchenmitglieder und Pastoren, um über Präventionsmaßnahmen aufzuklären und Mythen über den Ursprung der Krankheit entgegenzuwirken, die eine frühzeitige Behandlung oft verhinderten.</p><p><strong>Herausforderungen in einer Konfliktregion</strong></p><p>Die dringend notwendige Hilfe werde durch anhaltende bewaffnete Konflikte und Massenvertreibungen in der Region erschwert, so Lerg. Dadurch sei der Zugang für humanitäre Helfer zu den am stärksten betroffenen Gebieten einschränkt. Die Menschen im Osten des Kongos litten bereits unter chronischer Unsicherheit, was die psychische und physische Belastung der Familien durch die neue Ebola-Epidemie weiter verstärke.</p><p><strong>Langfristiges Engagement für die Bevölkerung</strong></p><p>Neben der akuten Katastrophenhilfe sei ADRA bereits seit längerem in der Region aktiv, um die Widerstandsfähigkeit der Menschen gegenüber Krisen zu stärken. In dem Projekt Stärkung der Lebensgrundlagen durch Wasser, Einkommen und Schutz in der Demokratischen Republik Kongo unterstütze ADRA rund 30.000 Menschen im Bezirk Nyiragongo. Hierbei würden der Zugang zu sauberem und sicherem Trinkwasser und Hygienebedingungen verbessert, um Krankheiten wie Ebola, Pocken und anderen entgegenzuwirken, informiert Andreas Lerg. Zudem würden landwirtschaftliche Schulungen zur Einkommenssicherung durchgeführt und insbesondere Frauen vor Gewalt geschützt, um eine langfristige Verbesserung der Lebensbedingungen zu erreichen.</p><p><strong>Jede Unterstützung zählt</strong></p><p>Der Bedarf an humanitärer Hilfe wachse mit jedem Tag, an dem sich das Ebola-Virus weiter ausbreitet. Spender tragen dazu bei, die notwendigen Hygienemittel bereitzustellen und die Aufklärungsarbeit zu finanzieren. Spenden sind unter dem Stichwort „Nothilfe Kongo“ auf das Spendenkonto ADRA Deutschland e.V., IBAN DE36 3702 0500 0007 7040 00 oder unter <a href="http://www.adra.de/spenden">adra.de/spenden</a> möglich. </p><p>Über ADRA Deutschland e.V.</p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="https://adra.de/">https://adra.de</a>.   </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Buchrezension: Roland Werner: Faszination frühe Christen]]></title>
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            <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:23:56 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Dieser interessanten Zeitspanne widmet sich der Sprachwissenschaftler und Theologe Roland Werner in seinem Buch Faszination frühe Christen. Anhand zahlreicher Quellen beleuchtet der Autor Glaube und Lebenspraxis der ersten Christen. Dabei bezieht ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Dieser interessanten Zeitspanne widmet sich der Sprachwissenschaftler und Theologe Roland Werner in seinem Buch Faszination frühe Christen. Anhand zahlreicher Quellen beleuchtet der Autor Glaube und Lebenspraxis der ersten Christen. Dabei bezieht er sich auf archäologische und literarische Zeugnisse. Doch das Thema wird keineswegs trocken behandelt, denn die Faszination des Autors für das Leben und Leiden der ersten Christen ist spürbar. Obwohl die damalige Zeit ganz anders war, können doch Parallelen zur heutigen Zeit gezogen werden. Zum Schluss wagt Roland Werner tatsächlich einen kurzen Abgleich und will herausarbeiten, was die heutige Kirche von den Glaubenseltern der Frühzeit lernen kann. Dazu stellt er zwischen die thematischen Kapitel unter dem Stichwort „Fokus Lebensbilder“ Christen, die ihren Glauben kompromisslos gelebt haben.</p><p><strong>Zum Inhalt</strong></p><p>In seinem knapp 300 Seiten starken Werk mit Einführung und Anhang führt Roland Werner die Strahlkraft der ersten Christen aus. Dabei unterteilt er den Text in drei Abschnitte. Im ersten Abschnitt legt er die Fundamente, zeigt Kontraste auf und gibt seine Quellen an. Der zweite Abschnitt ist mit „Faszination” überschrieben. Hier werden acht zentrale Eigenschaften der frühen Christen vorgestellt: <strong>Euangelion </strong>(Die Kraft der Botschaft), <strong>Koinonia </strong>(Die Kraft der Gemeinschaft), <strong>Metanoia </strong>(Die Kraft der Umkehr), <strong>Didache </strong>(Die Kraft der Orientierung), <strong>Apologia </strong>(Die Kraft der Wahrheit), <strong>Martyria </strong>(Die Kraft des Zeugnisses), <strong>Diakonia </strong>(Die Kraft der Barmherzigkeit) und <strong>Basileia </strong>(Die Kraft der Hoffnung). </p><p>Im dritten Abschnitt zeigt Werner ebenfalls in acht Schlagworten die Folgerungen für den modernen Christen auf und stellt kurz dar, was von der Generation der ersten Christen gelernt werden kann. Hier nennt er <strong>Veritas</strong>: Überzeugtsein von der Wahrheit des Evangeliums, <strong>Communitas</strong>: Leben in ganzheitlicher Gemeinschaft, <strong>Identitas</strong>: Kraft ziehen aus der Verwurzelung in Jesus Christus, <strong>Caritas</strong>: Aus Liebe füreinander einstehen, <strong>Sanctitas</strong>: Leben in heiliger Eindeutigkeit, <strong>Auctoritas</strong>: Die wirksame Kraft des Heiligen Geistes entdecken, <strong>Testimonium</strong>: Jesus in der Welt bekennen und <strong>Aeternitas</strong>: Leben unter dem Horizont der kommenden Gottesherrschaft.</p><p><strong>Zum Buch</strong></p><p>Als Gründer des Marburger Christus-Treffs und früherer CVJM-Generalsekretär weiß Roland Werner wovon er spricht, wenn er die Herausforderungen der Evangelisation in einem säkularen Umfeld anspricht. Es gelingt ihm gut, den Ernst und die Kompromisslosigkeit der Glaubenshelden damals der heutigen Zeit gegenüber zu stellen, ohne moralisierend oder anklagend aufzutreten. Vielmehr motiviert er die Lesenden indirekt, ihr Glaubensleben zu reflektieren und ihre Kompromissbereitschaft kritisch zu hinterfragen. Der gute und positive Ton bleibt bis zum Schluss erhalten, auch wenn es nicht immer um gewaltfreie Themen geht. Gerade die Märtyrergeschichten mögen manche sensiblere Persönlichkeit belasten und eher als fanatisch denn beispielhaft angesehen werden.</p><p>Auch der Beitrag von Guido Baltes am Ende des Buches ist interessant. Er schreibt über das Thema „Juden, Christen, Judenchristen: Gemeinsame und getrennte Wege zwischen Kirchen und Synagogen der ersten Jahrhunderte“. Die Beziehung zwischen Juden und Christen war in der Geschichte oft von Spannungen geprägt und ist es in manchen Teilen bis heute. Hier wertschätzend zu bleiben und doch die Herausforderungen zu benennen, ist eine Kunst. Insgesamt gelingt es dem Buch, den großen Bogen von den ersten Jahrhunderten bis in die Gegenwart zu spannen, ohne die Spannung im Laufe der Kapitel zu verlieren. Der Appell ist deutlich: Das westliche Christentum benötigt heute neue Strahlkraft, um den konkurrierenden Philosophien und Ideologien der Zeit etwas Attraktives entgegensetzen zu können.</p><p><em>Claudia Mohr</em></p><p>Die Rezension kann unter diesem Shortlink als Dokument heruntergeladen werden: <a href="https://tinyurl.com/bddf7v9b">https://tinyurl.com/bddf7v9b</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Medien</category>
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            <title><![CDATA[Ökumenischer Friedensweg erinnert an „Blutpfingsten“ von 1626]]></title>
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            <pubDate>Tue, 26 May 2026 11:53:13 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[„Wir gehen einen Weg gemeinsam und halten an Orten an, die verletzt worden sind“, sagte Pastor Andreas Risse von der evangelisch-lutherischen Stadtkirchengemeinde Hann. Münden bei der vierten von insgesamt fünf Stationen des ökumenischen Weges auf...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir gehen einen Weg gemeinsam und halten an Orten an, die verletzt worden sind“, sagte Pastor Andreas Risse von der evangelisch-lutherischen Stadtkirchengemeinde Hann. Münden bei der vierten von insgesamt fünf Stationen des ökumenischen Weges auf der Rathaustreppe in Hann. Münden. Wieder seien rund 30 Menschen zusammengekommen, um gemeinsam zu erinnern, zu versöhnen und neue Perspektiven für die Gegenwart zu entwickeln.</p><p><strong>Ein blutiges Ereignis</strong></p><p>Pfingsten 1626 ging als „Blutpfingsten“ in die Geschichte der Stadt ein. Während des Dreißigjährigen Krieges belagerte der katholische Feldherr Graf von Tilly die überwiegend evangelische Stadt Münden, ließ sie tagelang beschießen und schließlich von Soldaten stürmen. Dabei kam es zu einem Massaker an der Bevölkerung.</p><p>Dem historischen Gegeneinander setzen heute unterschiedliche Kirchen und Gemeinden einen gemeinsamen Weg des Friedens und der Heilung entgegen. Beteiligt sind die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Gimte-Hilwartshausen und Stadtkirchengemeinde Münden, die evangelisch-reformierte Gemeinde, die römisch-katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth, die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (Adventgemeinde) Hann. Münden, die Kraft-Werk-Kirche Volkmarshausen sowie die Stiftung St. Aegidien-Kirche.</p><p><strong>Zeichen für Demokratie, Verständigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt</strong></p><p>Pastor Raimund Baum (Adventgemeinde) begrüßte den Umstand, dass bewusst nicht nur jene Kirchen beteiligt seien, die bereits zur Zeit des Konflikts in Hann. Münden existierten oder deren Konfessionen damals unmittelbar im Streit standen. Vielmehr seien ausdrücklich auch jüngere Freikirchen in das Gedenken einbezogen worden. Gerade darin liege ein wichtiges Zeichen ökumenischer Gemeinschaft. Das gemeinsame Erinnern und Mahnen solle dazu beitragen, dass sich religionsaufgeladene Konflikte und gesellschaftliche Spaltungen nicht wiederholten.</p><p>Baum warnte zugleich davor, christliche Kirchen politisch gegeneinander auszuspielen. Nach seinen Worten bemühten sich bestimmte politische Kräfte immer wieder darum, christliche Gruppen gegeneinander in Stellung zu bringen. Dem dürfe aus Sicht der Kirchen nicht nachgegeben werden. Der Friedensweg verstehe sich deshalb auch als öffentliches Zeichen für Demokratie, Verständigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.</p><p><strong>Kunstwerke schaffen Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart </strong></p><p>Bei der Station am Rathaus erläuterte Stadtarchivar Stefan Schäfer die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der damaligen Zeit. Anwesend war dabei auch der Bürgermeister von Hann. Münden, Tobias Dannenberg. Schäfer verwies auf das prachtvolle Renaissance-Rathaustor, an dem Frieden, Eintracht und Glaube bildlich dargestellt seien. Die Renaissance habe zwar für Aufbruch und neue Erkenntnisse gestanden, zugleich hätten die damaligen gesellschaftlichen und politischen Strukturen erhebliches Konfliktpotenzial in sich getragen.</p><p>Pastor Andreas Risse griff anschließend ein Gemälde des Malers Alfred Hesse auf, das die Übergabe der Stadt an Tilly künstlerisch darstellt. Eine solche Machtübergabe werde oft symbolisch als Schlüsselübergabe gezeigt, sagte Risse. Wer die Schlüssel habe, verfüge über Zugang und Gestaltungsmacht. Die entscheidende Frage damals wie heute sei daher: „Wem geben wir die Macht?“</p><p>Auch ein neues Kunstwerk soll die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart sichtbar machen. Der Künstler Uwe Henze gestaltet ein Bild, das den Bogen vom Grauen des Jahres 1626 zum heutigen ökumenischen Friedensweg spannt. </p><p>Die Veranstalter hoffen, dass aus dem gemeinsamen Erinnern beim ökumenischen Friedensweg langfristig neue Formen des Dialogs und der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden entstehen.</p><p>Weitere Informationen zum Gedenken sowie ein historischer Rundgang durch die Altstadt von Hann. Münden zum Thema „Blutpfingsten“ sind online verfügbar: <a href="https://goettingen-muenden.de/aktuelles/2026_presse/20260511_OekumenischerWeg">https://goettingen-muenden.de/aktuelles/2026_presse/20260511_OekumenischerWeg</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[150 Jahre Adventisten in Deutschland: Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege e.V. (DVG)]]></title>
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            <pubDate>Fri, 22 May 2026 08:58:59 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Im Juli 1899 beschloss die Konferenz der deutschen Adventisten die Gründung einer Missions- und Industrieschule und eines Sanatoriums, da „das völlige Evangelium die Gesundheit des Leibes sowie auch des Geistes in sich fasst“. Im September wurde m...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli 1899 beschloss die Konferenz der deutschen Adventisten die Gründung einer Missions- und Industrieschule und eines Sanatoriums, da „das völlige Evangelium die Gesundheit des Leibes sowie auch des Geistes in sich fasst“. Im September wurde mit der so genannten „Klappermühle“ ein Grundstück von 139 Morgen (knapp 35 Hektar) erworben und auf Antrag in „Friedensau“ umbenannt (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/04/24/150-jahre-adventisten-in-deutschland-die-theologische-hochschule-friedensau-%E2%80%93-ein-kirchliches-zentrum-mit-bewegter-geschichte">APD-Meldung vom 24. April</a>). Als rechtliche Grundlage wurde ein Verein gegründet, der im April 1900 beim Königlichen Amtsgericht Loburg unter dem Namen „Deutscher Verein für Gesundheitspflege e.V. zu Friedensau, Kreis Jerichow 1“ (DVG) angemeldet wurde. </p><p><strong>Ein ganzheitlich ausgerichtetes adventistisches Zentrum</strong></p><p>Der Name des Vereins sollte einen klaren inhaltlichen Hintergrund verdeutlichen. Mit dem Beginn der Missionsschule wurde u.a. eine Nährmittelfabrik errichtet, die den Schülern die Möglichkeit gab, einer bezahlten Arbeit nachzugehen. Mit dem Bau des Sanatoriums wurde auch eine Krankenpflegeschule eingerichtet, in der junge Frauen eine fundierte medizinische Ausbildung erhielten. Gleichzeitig entstand die Friedensauer Schwesternschaft, die eine eigenständige Berufstätigkeit ermöglichte. Außerdem wurde ein Seniorenheim eröffnet und die Zeitschrift Gute Gesundheit ins Leben gerufen. Innerhalb weniger Jahre entstand ein ganzheitlich arbeitendes adventistisches Zentrum (siehe auch APD-Meldung vom 22. April). </p><p><strong>Ortswechsel und Wachstum</strong></p><p>Wegen der schlechten Verkehrsanbindung Friedensaus wurden die Standorte der Nährmittelfabrik und des Sanatoriums jedoch unattraktiv. 1914 zog das Nährmittelwerk nach Hamburg um und entwickelte sich später unter dem Namen „DE-VAU-GE Gesundkostwerk GmbH“ zu einem modernen Großbetrieb. Das Sanatorium wurde 1919 nach dem Kauf einer Immobilie in Berlin-Zehlendorf, dem heutigen Krankenhaus Waldfriede, aufgelöst und die Friedensauer Schwesternschaft mit der Krankenpflegeschule dem Krankenhaus Waldfriede angegliedert. Weitere Schwesternheime entstanden in Berlin, Breslau, Wiesbaden, Chemnitz, Lichtenstein/Sa. sowie das Kurhaus „Wittelsbach“ in Bad Aibling (heute Sitz eines Seniorenheims des Advent-Wohlfahrtswerks) und das Obdachlosenasyl „Friedensheim“ in Berlin. Alle Einrichtungen waren als eigenständige Vereine innerhalb des DVG organisiert. </p><p><strong>Die Zeit der Weltkriege</strong></p><p>Im Ersten Weltkrieg wurde Friedensau zum Lazarett, in dem auch die Friedensauer Schwestern aufopferungsvoll Dienst taten. Unter den neuen rechtlichen Möglichkeiten der Weimarer Republik versuchte die adventistische Kirchenleitung, den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.) zu erlangen, was jedoch aus verschiedenen Gründen scheiterte. Im Jahre 1933 wurden die recht komplizierten Strukturen des DVG aus Furcht vor einem Verbot durch das NS-Regime in drei Teile gespalten. Das DE-VAU-GE Gesundkostwerk in Hamburg war zu diesem Zeitpunkt bereits ein eigenständiges Unternehmen. Die damalige adventistische Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten für Mitteleuropa (Mitteleuropäische Division) beauftragte das Gesundkostwerk, „sowohl in Angelegenheiten der Gesundheitsreform als auch in Bezug auf unsere Glaubensgrundsätze an maßgebenden Stellen aufklärend zu wirken“. Weil das Gesundkostwerk aber weder finanziell noch personell in der Lage war, die „Aufklärungsarbeit für eine naturgemäße Lebensweise“ zu leisten, wurde in der Kirchenverwaltung eine eigenständige Abteilung unter dem Namen DVG gegründet, die in und mit den Gemeinden arbeiten sollte. Hier liegen die Wurzeln des heutigen DVG. Das DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH ist seit 1976 in Lüneburg ansässig und inzwischen ein kirchenunabhängiges, selbstständiges Unternehmen.</p><p><strong>Einschränkungen in der DDR</strong></p><p>Die Nachkriegsjahre und die Teilung Deutschlands brachten neue Herausforderungen. Da der Deutsche Verein für Gesundheitspflege e.V. beim Amtsgericht Loburg eingetragen war, konnte er nur für die sowjetische Besatzungszone zuständig sein. Um auch in der DDR rechtlich unabhängig zu bleiben, wurde der DVG in die „Anstalten der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten in der DDR“ überführt. Die Einschränkungen in der Diktatur der DDR machten die Missions- und Gesundheitsarbeit nicht einfach, aber die adventistischen Kirchengemeinden fanden immer wieder Wege, diesem Auftrag gerecht zu werden. Sehr aktiv war auch die Friedensauer Schwesternschaft. Über die jeweiligen Bezirksschwesternschaften bestand eine enge Verbindung zu den regionalen Kirchenleitungen (Vereinigungen) der Adventisten. </p><p><strong>Erfolgreiche Programme in der BRD und nach der Wiedervereinigung</strong></p><p>In der BRD nahm der DVG ab 1953 seine Arbeit wieder auf und wurde 1967 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Darmstadt eingetragen. Es wurden Tagungen und Arbeitskreise organisiert, die sich mit den Problembereichen Alkoholkonsum, Drogenkonsum, Ernährung und Rauchen befassten. 1966 startete der DVG den sogenannten „5-Tage-Plan“, der in der Bundesrepublik einen ungeahnten Erfolg hatte und über Jahre hinweg eine der wirksamsten Methoden zur Raucherentwöhnung war. 1969 fand der erste Internationale Ärztekongress der Adventisten statt, der sich als wiederkehrende Veranstaltung etablierte und ab 1997 zum DVG-Gesundheitskongress wurde, der zuletzt 2024 stattfand. 1970 entstand die anspruchsvolle Ausbildung zum DVG-Gesundheitsberater, die bis heute ganzheitliche Gesundheitsförderung auf biblischer und aktueller wissenschaftlicher Grundlage zum Inhalt hat. 1984 wurde die erste DVG-Regionalgruppe gegründet, der vor allem nach der Wiedervereinigung Deutschlands zahlreiche Neugründungen folgten. 1988 wurde die DVG-Zentralstelle in Ostfildern bei Stuttgart gegründet. Anfang 2026 zog sie nach Darmstadt um und befindet sich auf dem Campus des adventistischen Schulzentrums Marienhöhe. 2006 startete an vielen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Vortragsreihe „Gesundheit ganzheitlich - 12 Gebrauchsanleitungen für ein glücklicheres Leben“ mit über 66.000 Gästen.</p><p><strong>Die Grundlage der Arbeit des DVG</strong></p><p>Die zwölf Grundprinzipien der ganzheitlichen Gesundheit – Wasser, Optimismus, Beziehungen, Ernährung, Ruhe, Integrität, Bewegung, Vertrauen, Sonne, Luft, Mäßigkeit, Prioritäten – bilden die Grundlage der DVG-Arbeit auf allen Ebenen (näheres dazu unter<a href=" https://dvg-online.de/der-dvg/ganzheitliche-gesundheit/"> https://dvg-online.de/der-dvg/ganzheitliche-gesundheit/</a>). Seminare, Publikationen, Ausbildungen, Gesundheits-Expos u.a. nehmen immer den ganzen Menschen in den Fokus und wollen helfen, das Verhalten, aber auch die Verhältnisse, zu verbessern. Die aktive Mitgliedschaft in Verbänden wie beispielsweise dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, bestärkt das Leitwort: „Adventisten sind positive Menschen und Hoffnungsträger, auch in schwerer Zeit.“ In diesem Sinne ist der DVG seit 125 Jahren ein wichtiger Hoffnungsträger. Weitere Informationen über die Arbeit des DVG gibt es unter<a href="https://dvg-online.de/"> www.dvg-online.de</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Adventistische Geschichte</category>
            <category>Gesundheitswesen</category>
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            <title><![CDATA[Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit: ADRA Deutschland unterzeichnet offenen Brief an Bundeskanzler und Finanzminister]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/05/21/kürzungen-bei-der-entwicklungszusammenarbeit-adra-deutschland-unterzeichnet-offenen-brief-an-bundeskanzler-und-finanzminister</link>
            <guid>https://www.apd.info/news/2026/05/21/kürzungen-bei-der-entwicklungszusammenarbeit-adra-deutschland-unterzeichnet-offenen-brief-an-bundeskanzler-und-finanzminister</guid>
            <pubDate>Thu, 21 May 2026 07:58:47 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Darüber informierte die Hilfsorganisation in einer Pressemitteilung. Die Bundesregierung plant für den Haushalt 2027 umfassende Kürzungen bei der Finanzierung der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Davor hatte ein Bündnis von üb...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Darüber informierte die Hilfsorganisation in einer Pressemitteilung. Die Bundesregierung plant für den Haushalt 2027 umfassende Kürzungen bei der Finanzierung der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Davor hatte ein Bündnis von über 150 Nichtregierungsorganisationen (NRO) gewarnt, zu dem auch ADRA Deutschland gehört. Das Bündnis forderte in einer Petition „Solidarität nicht kaputtsparen“ die Bundesregierung nachdrücklich auf, die drastischen Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe zu stoppen und stattdessen in globale Solidarität zu investieren (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/05/05/petition-%E2%80%9Esolidarit%C3%A4t-nicht-kaputtsparen%E2%80%9C-adra-und-150-nros-schlagen-alarm">APD-Meldung vom 5. Mai</a>). Jetzt erinnert das Bündnis in einem offenen Brief (<a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl-2FaeiE6fQU3QwWoSmKxwPR1JFDZNYNYuuXq0R7I-2FHhDRdFEM9iCSbfcA47mg1-2B9VQXzDn2aeali8b6rZtvkTy0yEH3vEh28tEATKCOgvp0z31LLtMBHmM2vc9rxQTGYbKD3DBs7hhxEGsTHacwo-2Flt2FZ-2FG4Um7V56QhI08VEufMfEb__xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTKeic0nKCucOiCDi3bse7jN9DfvGLZ0mIOcaWY2sJ2SWv7E4EaQQ11HjYSFzxmnDTzV5dLDwLFlY6PSeon9nIWIY40EGYlLOKjHt0UIZ8LBKKxODPBgozT7zBJOmeEW1FNsnH6sQzn1uCW4mPJ2FJ-2B8sKii2IFQ2MVxerk-2FjzI-2BiQx9eV-2BY47xsvxeG1CJngko6zEbSecjZWWIgi1lTZME9cdWpzrWI5P3GX6-2BUj-2FnE4RBDw3eCdXKqH5NPKKXt6W9WBinM-2FFUChZNwBlNZWpH5">online hier zu lesen</a>) an diese Forderung. Die Unterzeichner fordern einen sofortigen Stopp der geplanten massiven Kürzungen und warnen vor den Konsequenzen. </p><p><strong>Bisherige Erfolge stehen auf dem Spiel</strong></p><p>Während die Haushaltsmittel für humanitäre Hilfe seit 2022 um fast 70 Prozent gesunken seien, wurden die Etats für Entwicklungszusammenarbeit im gleichen Zeitraum um rund ein Viertel gekürzt, heißt es in der Pressemitteilung. Angesichts weltweit eskalierender Krisen und neuer Bedrohungen warnt ADRA Deutschland e.V. eindringlich davor, dass diese Sparpolitik mühsam erarbeitete Erfolge der letzten Jahrzehnte zunichtemache. „Investitionen in Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe sind keine Almosen, sondern eine notwendige und solidarische Vorsorge für eine gerechtere und sicherere Welt“, betont die Organisation. </p><p>Die geplanten Kürzungen hätten fatale Konsequenzen. Bis zum Ende des Jahrzehnts könnten zusätzlich bis zu 22,5 Millionen Menschen sterben. Sie würden aufgrund fehlender medizinischer Versorgung, Mangelernährung und den Folgen von Krisen ihr Leben verlieren. Zudem seien bisherige Erfolge massiv bedroht. Dazu zählten die seit dem Jahr 2000 mehr als halbierte weltweite Kindersterblichkeit sowie der verbesserte Bildungszugang für Mädchen.</p><p><strong>Über ADRA Deutschland e.V.</strong></p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: https://adra.de. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement: Verleihung der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz an den Juristen Thomas Stumpf]]></title>
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            <pubDate>Tue, 19 May 2026 08:37:16 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Feier fand im Roentgen-Museum in Neuwied statt. Dort überreichte der Landrat des Kreises Neuwied, Achim Hallerbach, im Auftrag des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer die Ehrennadel. Mit dieser Auszeichnung werden di...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Feier fand im Roentgen-Museum in Neuwied statt. Dort überreichte der Landrat des Kreises Neuwied, Achim Hallerbach, im Auftrag des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer die Ehrennadel. Mit dieser Auszeichnung werden die langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeiten von Thomas Stumpf in der kommunalen Politik und im Vereinswesen gewürdigt.</p><p>Der Jurist und Theologe Dr. jur. Thomas Stumpf ist Mitglied der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und seit Jahrzehnten in seiner Kirche ehrenamtlich aktiv. Er war Mitglied verschiedener Gremien, die die adventistische Freikirche mitgestaltet haben. Derzeit ist er Mitglied im Leitungsausschuss der Mittelrheinischen Vereinigung, der adventistischen Verwaltungsgemeinschaft für die Gebietskörperschaften der Kirche in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.  Er predigt fast jeden Samstag in einer der adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) der Region. Bei Bedarf setzt er auch sein fachliches Wissen ein, wenn es um verschiedene juristische Fragen der Freikirche geht. Die Siebenten-Tags-Adventisten begehen ihren wöchentlichen Ruhetag am Samstag (Sabbat) und feiern an diesem Tag Gottesdienst. </p><p>Als Vertreter der adventistischen Kirche gratulierte Vlatko Gagic, Vorstandsmitglied der Mittelrheinischen Vereinigung, Thomas Stumpf zur Verleihung der Ehrennadel und bedankte sich herzlich für sein unermüdliches Engagement in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Gemeinsames Zeltlager adventistischer Pfadfinder in den küstennahen Bundesländern]]></title>
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            <pubDate>Mon, 18 May 2026 09:37:50 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Veranstalter war die Christliche Pfadfinderschaft der Adventjugend (CPA) Nord, der Jugendverband der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die rund 800 Teilnehme...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Veranstalter war die Christliche Pfadfinderschaft der Adventjugend (CPA) Nord, der Jugendverband der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die rund 800 Teilnehmenden kamen aus 31 Ortsgruppen (Stämmen).</p><p>Das Leitmotiv des Zeltlagers war „Ester – Du bist nicht allein“, das auf dem Buch Ester im Alten Testament basiert. Darin wird erzählt, wie die Exil-Jüdin Ester im antiken Medo-Persischen Reich Ehefrau des König Xerxes I und somit Königin wird. Durch die mutige Fürsprache für ihr Volk verhindert sie ein Massaker unter den im Exil lebenden Juden. Obwohl im alttestamentlichen Buch Ester nirgendwo explizit von Gott die Rede ist, lasse sich sein Wirken dennoch entdecken, so Dennis Safonow, Pastor in Salzgitter. Er griff diese Geschichte in den gemeinsamen Versammlungen im Großzelt auf und stellte in seinen Ansprachen Bezüge zu konkreten Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen her. Dazu gehören Unsicherheit, Ablehnung aufgrund von „Anderssein“ oder auch Einsamkeit. Dennis Safonow ermutigte dazu, sich für andere einzusetzen und dabei auf Gott zu vertrauen. Seine Ansprachen wurden jeweils mit einem Anspiel eingeleitet, das die Geschichte von Ester dramatisch und zuweilen auch humorvoll darstellte.</p><p><strong>Aktivitäten und Höhepunkte</strong></p><p>Während des Himmelfahrts-Zeltlagers gab es zahlreiche Aktivitäten wie Geländespiele für verschiedene Altersgruppen, Kreativ-Workshops, Lagerfeuer in den einzelnen Gruppen sowie Zeiten gemeinsamen Singens. Jede Pfadfindergruppe kümmerte sich selbst um ihre Verpflegung. Mitunter luden Gruppen sich auch gegenseitig zum Essen ein. Ein Höhepunkt des Zeltlagers war die Taufe einer jungen erwachsenen Pfadfinderin, die sich aktiv als Helferin in einer Ortsgruppe engagiert. Ebenfalls wurde der Leiter der Adventjugend Nord, Pastor Alexander Vilem, verabschiedet. Er wird ab Sommer eine andere Aufgabe übernehmen. Seit 2014 leitete er die Himmelfahrtslager der CPA in Niedersachsen/Bremen und nach der Fusion mit den Landesverbänden der anderen küstennahen Bundesländer zur Adventjugend Nord auch deren Himmelfahrtslager.</p><p><strong>Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend (CPA)</strong></p><p>Organisatorisch sind die Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder (CPA) Teil der Adventjugend, der Jugendorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Sie betreut rund 13.000 Kinder, Pfadfinder/innen, Teenager, Jugendliche, junge Erwachsene und Studierende in regionalen Gruppen und durch überregionale Veranstaltungen. Neben dem Himmelfahrtslager der Adventjugend Nord gibt es an Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam weitere Jugend- und Pfadfinderzeltlager in verschiedenen Regionen Deutschlands, beispielsweise das Jugendfestival <a href="https://events.adventisten.de/connected-2026">Connected </a>vom 22.–25. Mai in Friedensau bei Magdeburg.</p><p>Weitere Informationen über die CPA: <a href="https://adventjugend.de/aufgabenbereiche/cpa/">https://adventjugend.de/aufgabenbereiche/cpa/</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Die vollständige Bibel jetzt in 795 Sprachen]]></title>
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            <pubDate>Wed, 13 May 2026 08:14:16 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Unter den Projekten befanden sich 66 Sprachen mit insgesamt 32 Millionen Muttersprachlern, für die eine Erstübersetzung erstellt wurde. Dies geht aus der Statistik für 2025 des Weltverbandes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS, Sw...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Unter den Projekten befanden sich 66 Sprachen mit insgesamt 32 Millionen Muttersprachlern, für die eine Erstübersetzung erstellt wurde. Dies geht aus der Statistik für 2025 des Weltverbandes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS, Swindon/Großbritannien) hervor, die von der Deutschen Bibelgesellschaft (Stuttgart) in einer Pressemitteilung zitiert wird. Die Übersetzungsprojekte umfassten einzelne biblische Bücher, Neue Testamente sowie Vollbibeln.</p><p><strong>Sprache und kultureller Kontext entscheidend</strong></p><p>Dirk Gevers, Generalsekretär der UBS, betont die Bedeutung der weltweiten Übersetzungsbemühungen: „Unsere höchste Priorität ist es, dass Menschen sich in einer Sprache, die sie verstehen, mit der Heiligen Schrift auseinandersetzen können.“ Die Bibel zu übersetzen sei ein Prozess, für den Sprache, aber auch Kontext entscheidend seien, der Klarheit, kulturelle Relevanz und Zugänglichkeit erfordere, so Gevers. „Zwar werden jedes Jahr weiterhin erhebliche Fortschritte erzielt, doch sind eine nachhaltige Zusammenarbeit, langfristiges Engagement und eine entsprechende Finanzierung unerlässlich, um die verbleibenden Lücken zu schließen.“</p><p><strong>Beispiele neuer Übersetzungen</strong></p><p>Unter den Sprachen mit einer Erstübersetzung wurden 50 biblische Einzelschriften, etwa einzelne Evangelien oder die Psalmen; drei Neue Testamente und 13 vollständige Bibelausgaben fertiggestellt. Das Projekt mit der größten Sprechergruppe war die Übersetzung in die äthiopische Sprache Ost-Oromo. Die erste vollständige Bibelübersetzung der Sprache erreicht 10,8 Mio. Menschen. Andere Länder mit Erstübersetzungen großer Reichweite waren Israel mit einer Übersetzung in modernes Hebräisch (6,1 Mio.) und Muong in Vietnam (1,5 Mio.). Wie im Vorjahr gibt die Statistik auch Auskunft über Bibelübersetzungsprojekte in Sprachen, die als gefährdet eingestuft werden. Die Spanne reicht dabei von Sprachen mit über 100 000 Sprechenden, wie Duri (Indonesien) bis hin zu Sprachen mit wenigen Tausenden Sprechenden wie Tokelauan (Neuseeland) oder Pinuyumaayn (Taiwan).</p><p>Laut den aktuellen Translation Statistics gibt es damit erstmals in 4121 Sprachen mindestens ein Buch der Bibel, in 1815 Sprachen davon schon das Neue Testament. Ausgehend von rund 7393 Sprachen liegt allerdings in 3272 Sprachen bisher keine Übersetzung eines biblischen Buches vor. In 795 Sprachen können heute rund 6,6 Mrd. Menschen die vollständige Bibel in ihrer Muttersprache lesen, während für 1,6 Mrd. Menschen keine Übersetzung oder nur einzelne Teile zur Verfügung stehen.</p><p>Weitere Informationen stehen unter <a href="www.weltbibelhilfe.de/zahlen-und-fakten">www.weltbibelhilfe.de/zahlen-und-fakten</a> bereit.</p><p><strong>Weltverband der Bibelgesellschaften</strong></p><p>Die Deutsche Bibelgesellschaft ist Mitglied des Weltverbands der Bibelgesellschaften (UBS), der größten Übersetzungsagentur der Erde. Der Weltverband zählt 160 Bibelgesellschaften und ist in mehr als 184 Ländern und Territorien aktiv. Aufgaben sind die Übersetzung, Herstellung und Verbreitung der Heiligen Schrift: Der Weltverband hat drei Viertel der weltweit vollständig übersetzten Bibeln (Altes und Neues Testament) herausgebracht. Dabei gelten folgende Regeln: Es wird immer aus dem Grundtext übersetzt. Ausgebildete Muttersprachler sorgen für die bestmögliche Übersetzung. Und es wird immer nur auf Wunsch und Initiative der Empfänger übersetzt. Um ein Buch der Bibel zu übersetzen, braucht es ein paar Monate; für die ganze Bibel braucht eine Übersetzergruppe rund zwölf Jahre. In Deutschland wird diese Arbeit vor allem durch die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG) unterstützt, die auf Spenden angewiesen ist, um ihre weltweite Arbeit zu leisten. Zu den Mitgliedern der jährlich tagenden DBG-Vollversammlung gehört auch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Mehr Informationen unter www.die-bibel.de.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bibel</category>
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            <title><![CDATA[Erstmals Doktorandenstudiengänge in adventistischer Hochschule in Europa möglich]]></title>
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            <pubDate>Tue, 12 May 2026 08:03:32 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Darüber berichten Hope Media Italien und EUD News, der Pressedienst der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung in Mittel- und Südeuropa (Intereuropäische Division). Die Reform stelle einen bedeutenden Meilenstein in den Beziehungen zwisc...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Darüber berichten Hope Media Italien und EUD News, der Pressedienst der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung in Mittel- und Südeuropa (Intereuropäische Division). Die Reform stelle einen bedeutenden Meilenstein in den Beziehungen zwischen der Italienischen Republik und der adventistischen Kirche dar.</p><p>Am 30. April traf die italienische Abgeordnetenkammer (das Unterhaus des italienischen Parlaments) eine Entscheidung, die eine akademische Weiterentwicklung der adventistischen Hochschule ermöglicht: die Änderung des Abkommens (Intesa) zwischen der italienischen Regierung und der Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Italien. Diese Gesetzesänderung gewährt der adventistischen Hochschule „Villa Aurora“ in Florenz die Befugnis, neben berufsbezogenen Masterstudiengängen auch Forschungsdoktorate (Ph.D.) mit voller staatlicher Anerkennung anzubieten. Letztere sind bisher an keiner adventistischen Hochschule in Europa möglich.</p><p><strong>Die „Intesa“: Eine Säule des religiösen Pluralismus</strong></p><p>Das Verhältnis zwischen dem Staat und den Religionsgemeinschaften in Italien wird durch Artikel 8 der Verfassung geregelt, der „Intese“ vorsieht – bilaterale Vereinbarungen, die gegenseitige Rechte und Pflichten festlegen.</p><p>„Alle Religionsfreiheiten, die Adventisten heute in Italien genießen, haben ihren Ursprung in dem ursprünglichen Abkommen von 1986“, erklärt Davide Romano, Leiter der Hochschule „Villa Aurora“, der auch die Abteilung für öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit der adventistischen Kirchenleitung in Italien verantwortet. „Da wir uns dem 40. Jahrestag dieser Unterzeichnung im Jahr 2026 nähern, stellt die aktuelle Reform eine natürliche und notwendige Weiterentwicklung dieser grundlegenden Partnerschaft dar.“ </p><p><strong>Postgraduale Lücke wird geschlossen</strong></p><p>Die „Villa Aurora“ vergibt bereits seit Langem vom italienischen Ministerium für Hochschulwesen und Forschung anerkannte Bachelor- und Master-Abschlüsse. Die neue Änderung schließt nun eine entscheidende Lücke in der postgradualen Ausbildung. „Bis heute musste ein Student aus Europa, der einen Doktortitel in adventistischer Theologie anstreben wollte, diesen an adventistischen Universitäten in den USA oder anderen Kontinenten erwerben“, erklärt Romano. „Diese Neuregelung ermöglicht es der Hochschule „Villa Aurora“, künftig Ausbildungsgänge anzubieten, die über das Master-Niveau hinausgehen. Dadurch wird unser Hochschulcampus in Florenz zu einem akademischen Ziel für Studierende aus dem gesamten europäischen Kontinent.“</p><p><strong>Ein gemeinsamer Weg durch den Gesetzgebungsprozess</strong></p><p>Die Verabschiedung der Gesetzesreform war durch ein ungewöhnlich hohes Maß an institutioneller Synergie gekennzeichnet. Seit 2023 waren der Vorsitz des italienischen Ministerrats, das Hochschulministerium sowie verschiedene parlamentarische Ausschüsse in den Dialog eingebunden. „Der Prozess verlief bemerkenswert zügig und ohne nennenswerte Hindernisse“, bemerkt Romano und drückt seine Dankbarkeit für die einstimmige Unterstützung in der Abgeordnetenkammer aus. „Dies spiegelt eine institutionelle Sensibilität für die Rechte religiöser Minderheiten und die Verwirklichung der in unserer Verfassung verankerten Werte wider.“</p><p><strong>Blick in die Zukunft</strong></p><p>Trotz dieser Parlamentsentscheidung geht die Arbeit der Abteilung für öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit weiter. „Religionsfreiheit ist ein kostbares Gut, das ständig gefördert werden muss“, so Romano. „Unsere fortwährende Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass religiöse Vielfalt nicht als Einschränkung oder Gefahr angesehen wird, sondern als fruchtbare Chance für die Entwicklung des Landes.“ Nach der Zustimmung des Gesetzgebers wird die Hochschule „Villa Aurora“ eng mit dem italienischen Ministerium für Hochschulwesen und Forschung zusammenarbeiten, um die Parameter und Qualitätsstandards festzulegen, die für die Einführung der neuen Doktoranden- und Masterstudiengänge erforderlich sind.</p><p>Website der Hochschule „Villa Aurora“ in Florenz: <a href="https://villaaurora.it/">https://villaaurora.it/</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Religiöse Freiheit</category>
            <category>Bildung</category>
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            <title><![CDATA[Konsum von Eiern verringert Alzheimer-Risiko]]></title>
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            <pubDate>Mon, 11 May 2026 08:57:15 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[„Im Vergleich zu Menschen, die niemals Eier essen, kann der Verzehr von einem Ei pro Tag an mindestens fünf Tagen pro Woche das Alzheimer-Risiko um 27 Prozent senken“, so Dr. Joan Sabaté, Professor für Ernährungswissenschaften an der Loma Linda Un...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>„Im Vergleich zu Menschen, die niemals Eier essen, kann der Verzehr von einem Ei pro Tag an mindestens fünf Tagen pro Woche das Alzheimer-Risiko um 27 Prozent senken“, so Dr. Joan Sabaté, Professor für Ernährungswissenschaften an der Loma Linda University School of Public Health und Leiter der Studie.</p><p>Selbst ein weniger häufiger Verzehr von Eiern reduzierte das Alzheimer-Risiko signifikant. Wie Sabaté berichtet, fanden die Forschenden heraus, dass der Verzehr von Eiern ein bis drei Mal pro Monat zu einer Risikosenkung um 17 Prozent führte, während der Verzehr von Eiern zwei bis vier Mal pro Woche eine Risikosenkung um 20 Prozent bewirkte.</p><p>Die Studie mit dem Originaltitel „Egg intake and the incidence of Alzheimer’s disease in the Adventist Health Study-2 cohort linked with Medicare data,“ (Eierkonsum und das Auftreten von Alzheimer in der Kohorte der Adventist Health Study-2 in Verbindung mit Medicare-Daten) wurde vorletzte Woche im <em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42002260/">Journal of Nutrition</a></em> veröffentlicht.</p><p>Die Forschenden gaben an, die Studie aufgrund einer erheblichen Wissenslücke hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen veränderbaren Ernährungsfaktoren und dem Risiko für Alzheimer durchgeführt zu haben.</p><p><strong>Nährstoffe mit positiven Auswirkungen auf die Gehirngesundheit</strong></p><p>Eier sind als Quelle wichtiger Nährstoffe bekannt, welche die Gesundheit des Gehirns unterstützen, so Sabaté. Eier liefern Cholin, eine Vorstufe von Acetylcholin und Phosphatidylcholin, die beide entscheidend für das Gedächtnis und die synaptische Funktion sind, heißt es in der Studie. Eier enthalten zudem Lutein und Zeaxanthin – Karotinoide, die sich im Hirngewebe anreichern und mit einer verbesserten kognitiven Leistungsfähigkeit sowie einem verringerten oxidativen Stress in Verbindung gebracht werden. Eier enthalten außerdem wichtige Omega-3-Fettsäuren, und Eigelb ist besonders reich an Phospholipiden, die fast 30 Prozent der gesamten Lipide (Fette) im Ei ausmachen und für die Funktion der Rezeptoren („Empfänger“)  der chemischen Botenstoffe zwischen den Nervenzellen (Neurotransmitter) unerlässlich sind.</p><p>Die Forscher gaben an, den Verzehr von Eiern sowohl in sichtbarer Form – wie beispielsweise in verschiedenen Zubereitungsarten (Rührei, Spiegelei, gekocht usw.) – als auch in versteckter Form, etwa in Backwaren und verarbeiteten Lebensmitteln, untersucht zu haben.</p><p>Die Alzheimer-Fälle in der Kohorte der „Adventist Health Study 2“ wurden laut den Aufzeichnungen von „Medicare“ – der staatlichen Krankenversicherung der USA für Menschen ab 65 Jahren – von Ärzten bei der Studienpopulation von 40.000 Probanden diagnostiziert. Die Teilnahmeberechtigung wurde anhand der „Medicare Master Beneficiary Summary Files” ermittelt. Die durchschnittliche Nachbeobachtungszeit betrug 15,3 Jahre.</p><p><strong>Teil einer ausgewogenen Ernährung</strong></p><p>„Die Forschungsergebnisse bestätigen, dass Eier Teil einer gesunden Ernährung sind“, sagte Dr. Jisoo Oh, Professorin für Epidemiologie an der Loma Linda University School of Public Health und Hauptautorin der Studie. Die untersuchten Personen der Kohorte aus der „Adventist Health Study 2“ sind Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die für eine gesunde Ernährungsweise bekannt sind.  </p><p>Hinweis: Ein Teil der Finanzierung dieser Studie wurde vom American Egg Board bereitgestellt. Weitere Gelder kamen von den National Institutes of Health der USA. </p><p><strong>Bestätigung älterer Studienergebnisse</strong></p><p>Bereits 2024 wurde im Fachmagazin <em><a href="https://www.mdpi.com/journal/nutrients">Nutrients </a></em>eine Studie der University of Wolverhampton in England in Zusammenarbeit mit mehreren britischen und chinesischen Universitäten veröffentlicht, die zu vergleichbaren Ergebnissen kam. An dieser Studie nahmen jedoch nur 233 ältere Menschen teil. Sie legte auch nahe, dass ein zu hoher Eierkonsum (mehr als zwei Eier pro Tag) das Demenzrisiko aufgrund des hohen Cholesteringehalts wieder ansteigen lässt.</p><p><strong>Loma Linda University Health</strong></p><p>Die Loma Linda University Health ist ein akademisches medizinisches Zentrum mit sechs Krankenhäusern, einer Arztpraxisgesellschaft sowie mehreren Kliniken im Westen der Vereinigten Staaten und angeschlossenen Organisationen in aller Welt. Diese medizinischen Dienste interagieren mit den acht Fakultäten, die eine auf das Gesundheitswesen ausgerichtete Universität bilden.</p><p>Die Loma Linda Universität ist eine Einrichtung der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit mehr als 4.400 Studenten. Der Campus liegt in der Stadt Loma Linda südlich von Los Angeles im Landkreis San Bernardino im US-Bundesstaat Kalifornien. Mit etwa 9.000 Mitgliedern hat Loma Linda eine der größten Kirchengemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten weltweit. Die Bewohner leben hier im Durchschnitt ungewöhnlich lange und sind bis ins hohe Alter erstaunlich gesund. Die Stadt gilt damit als eine sogenannte „Blaue Zone“.</p><p>In den sechs Krankenhäusern auf dem Campus erhalten die Studierenden eine praxisnahe Ausbildung. Über 100 Studiengänge werden von den Fachbereichen Allied Health Professions, Behavioral Health, Dentistry, Medicine, Nursing, Pharmacy, Public Health und Religion angeboten.</p><p>Internet: <a href="https://lluh.org/">https://lluh.org/</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Gesundheit</category>
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            <title><![CDATA[Leicht positive Mitgliederentwicklung der Adventisten in Deutschland setzt sich 2025 fort]]></title>
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            <pubDate>Thu, 07 May 2026 07:55:13 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Wie aus der Mai-Ausgabe 2026 der Zeitschrift Adventisten heute (Advent-Verlag, Lüneburg) hervorgeht, stieg die Zahl der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland auf 34.577. Das sind 83 Personen mehr als 2024, was einem Zuwachs von 0,24 Prozent en...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus der Mai-Ausgabe 2026 der Zeitschrift Adventisten heute (Advent-Verlag, Lüneburg) hervorgeht, stieg die Zahl der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland auf 34.577.</p><p>Das sind 83 Personen mehr als 2024, was einem Zuwachs von 0,24 Prozent entspricht. Im Jahr zuvor betrug der Zuwachs noch 1,07 Prozent. Zwischen 2016 und 2022 gab es jedoch einen Rückgang der Mitgliederzahlen um 876 Personen. </p><p><strong>Höchste Zahl an Taufen und niedrigste Zahl an Austritten</strong></p><p>Laut Wolfgang Schick, Finanzvorstand der beiden deutschen Verbände der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (Nord- und Süddeutscher Verband) und auch zuständig für den Bereich Verwaltung, wurde zum Jahresende 2025 wieder der Mitgliederstand von 2019/2020 erreicht. „Positiv zu sehen ist, dass wir im Jahr 2025 die höchste Zahl an Taufen (592) und die niedrigste Zahl an Austritten (141) der letzten zehn Jahre verzeichnen konnten. Das bedeutet, dass sich deutlich mehr Menschen dazu entschieden haben, der Kirche beizutreten, als sie zu verlassen. Zudem haben wir im Jahr 2025 erneut eine Zuwanderung aus Kriegsgebieten erlebt. Auch künftig wollen wir ein Ort sein, an dem Menschen Zuflucht finden können“, so Wolfgang Schick in der Mai-Ausgabe von Adventisten heute.</p><p><strong>Zahl der örtlichen Adventgemeinden steigt</strong></p><p>Analog zu den Mitgliederzahlen stieg die Anzahl der örtlichen adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) und registrierten Gruppen seit 2024 wieder leicht an. In den Jahren 2021 bis 2023 war hingegen ein Rückgang zu verzeichnen, der wahrscheinlich auf die Nachwirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Im Jahr 2025 gab es in Deutschland 544 Adventgemeinden und 32 Gruppen. Damit ist der Stand von vor zehn Jahren mit 558 Adventgemeinden und 30 Gruppen fast wieder erreicht.</p><p>Gerade in einer Zeit, die von Unsicherheit sowie politischen und ökonomischen Herausforderungen geprägt ist, sei es wichtig, Menschen eine Heimat zu geben und ihnen Hoffnung zu vermitteln. Beides lasse sich im christlichen, adventistischen Glauben finden, so Schick. „Unsere Gemeinden sollen Orte sein, an denen Glaube, Annahme, Sicherheit, Zugehörigkeit und Hoffnung gelebt werden.“</p><p>Die Mai-Ausgabe der Zeitschrift Adventisten heute ist online hier zu lesen: <a href="https://advent-verlag.de/zeitschriften/endzeit-%e2%89%a0-angstzeit-aheu-5-26/">https://advent-verlag.de/zeitschriften/endzeit-%e2%89%a0-angstzeit-aheu-5-26/</a> </p><p>In Deutschland ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) sowie Mitglied in der Vollversammlung der Deutschen Bibelgesellschaft. Sie feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Website: <a href="www.adventisten.de">www.adventisten.de</a></p><p>Die weltweit organisierte Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten war am 31. Dezember 2024 in 212 Ländern und Gebieten mit 23,7 Millionen Mitgliedern sowie 103.869 Kirchengemeinden vertreten.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Kooperation von Heilpädagogischer Tagesstätte des Advent-Wohlfahrtswerks mit Erlebnisbauernhof]]></title>
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            <pubDate>Wed, 06 May 2026 08:48:51 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Teil der Kooperation ist das Projekt „Bauernhof-Forscher“, das kürzlich gestartet ist. Ziel der regelmäßigen Besuche auf dem Bauernhof sei es, den Kindern unmittelbare Naturerfahrungen zu ermöglichen, ihre Sinne zu schulen und ein grundlegendes Ve...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Teil der Kooperation ist das Projekt „Bauernhof-Forscher“, das kürzlich gestartet ist. Ziel der regelmäßigen Besuche auf dem Bauernhof sei es, den Kindern unmittelbare Naturerfahrungen zu ermöglichen, ihre Sinne zu schulen und ein grundlegendes Verständnis für ökologische Zusammenhänge sowie die Herkunft unserer Lebensmittel zu entwickeln. Dabei stünden das Lernen mit allen Sinnen, die Förderung von Verantwortung und die Stärkung sozialer Kompetenz im Mittelpunkt, so Andrea Forster, Leiterin der Advent-HPT Neuburg, in einem Bericht auf der Website des AWW. </p><p><strong>Vielfältige Lernerfahrungen</strong></p><p>Kinder lernten besonders nachhaltig durch eigene Erfahrungen und im direkten Kontakt mit ihrer Umwelt. Ein Bauernhof biete hierfür eine Vielzahl an Lerngelegenheiten in den Bereichen Natur, Tiere, Ernährung und handwerkliche Tätigkeiten, heißt es in dem Bericht.</p><p>Inzwischen konnten beinahe alle Kinder den Bauernhof besuchen – und die Begeisterung sei bei allen Kindern deutlich spürbar gewesen. Dabei konnte man beobachten, wie achtsam und verantwortungsvoll die Kinder mit den Tieren umgingen. Mit großer Freude wurden diese gefüttert und gestreichelt. Ein weiteres Highlight war die Heurutsche, die für viel Spaß und Bewegung sorgte.</p><p>„Wir freuen uns auf viele weitere Besuche und darauf, dass die Kinder noch zahlreiche wertvolle Erfahrungen im Umgang mit den Tieren und der Natur sammeln können“, so Advent-HPT-Leiterin Andrea Forster.</p><p><strong>Über die Heilpädagogische Tagesstätte in Neuburg</strong></p><p>Die in Trägerschaft des Advent-Wohlfahrtswerks befindliche Heilpädagogische Tagesstätte in Neuburg bietet Platz für 18 Kinder im Vorschulalter, die einen besonderen Förderbedarf haben und daher nicht optimal in einer Kindertagesstätte betreut werden können. Es geht um Kinder ab drei Jahren bis zum individuellen Schuleintritt, die Entwicklungsverzögerungen oder Entwicklungsstörungen in einem oder mehreren Bereichen aufweisen. Ebenso werden Kinder mit psychischen Erkrankungen betreut sowie Kinder mit seelischer Beeinträchtigung, mit Teilleistungsstörungen oder Autismus-Spektrum-Störungen. Informationen: <a href="https://hpt-neuburg.de/">https://hpt-neuburg.de/ </a></p><p><strong>Advent-Wohlfahrtswerk e.V.</strong></p><p>Das Advent-Wohlfahrtswerk e. V. (AWW) wurde als Sozialwerk der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten 1897 in Hamburg gegründet. Es ist in Deutschland Träger von Kindertagesstätten, einer Heilpädagogischen Tagesstätte, einer Einrichtung für Suchtberatung und Suchtbehandlung sowie einem Übernachtungshaus für wohnungslose Frauen. Darüber hinaus ist das Advent-Wohlfahrtswerk e.V. Hauptgesellschafter etlicher gemeinnütziger Gesellschaften, zu denen Seniorenheime, Hospize, eine Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung und eine Schule gehören. Zudem trägt das AWW zahlreiche ehrenamtlich geführte Projekte der Flüchtlings- und Integrationshilfe sowie ehrenamtliche Helferkreise. Auch Selbsthilfegruppen für abhängigkeitskranke Menschen befinden sich in Trägerschaft des adventistischen Sozialwerks. Informationen: <a href="https://aww.info/">https://aww.info/</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bildung</category>
            <category>Menschliches Interesse</category>
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            <title><![CDATA[Petition „Solidarität nicht kaputtsparen“: ADRA und 150 NROs schlagen Alarm]]></title>
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            <pubDate>Tue, 05 May 2026 07:51:34 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Mit der Petition „Solidarität nicht kaputtsparen“ fordern die Organisationen die Bundesregierung nachdrücklich auf, die drastischen Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe zu stoppen und stattdessen in globale Solidar...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Petition „Solidarität nicht kaputtsparen“ fordern die Organisationen die Bundesregierung nachdrücklich auf, die drastischen Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe zu stoppen und stattdessen in globale Solidarität zu investieren.</p><p>Die globalen Krisen häufen sich dramatisch, vorhandene Konflikte eskalieren, neue Bedrohungen entstehen, gibt Andreas Lerg, Referent für Öffentlichkeitsarbeit von ADRA Deutschland, in einer Pressemitteilung zu bedenken. Dennoch drohten dem bundesdeutschen Etat für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe weitere Einschnitte. „Bereits seit 2022 wurden diese Mittel um mehr als 70 Prozent gekürzt“, so Lerg. ADRA Deutschland betont, dass diese Sparpolitik mühsam erarbeitete Erfolge im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe der letzten Jahrzehnte und das Leben von Millionen Menschen gefährde.</p><p>Deshalb die klaren Forderungen an die Bundesregierung: Um den globalen Bedürfnissen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe gerecht zu werden, fordere ADRA gemeinsam mit dem Dachverband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) sowie zahlreiche anderen Organisationen:</p><p>•	Einen Etat von mindestens 11,2 Milliarden Euro für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).</p><p>•	Eine Aufstockung der Mittel für humanitäre Hilfe auf mindestens 2,8 Milliarden Euro.</p><p><strong>Erfolge stehen auf dem Spiel</strong></p><p>Die Entwicklungszusammenarbeit und die humanitäre Hilfe unzähliger Hilfsorganisationen hätten in den vergangenen Jahren nachweislich weltweit wichtige und wegweisende Erfolge erzielt. Erfolge, die nun massiv bedroht seien:</p><p>•	Die weltweite Kindersterblichkeit wurde seit dem Jahr 2000 mehr als halbiert. </p><p>•	Die Müttersterblichkeit sank um über ein Drittel. </p><p>•	Weit verbreitete Krankheiten wie Polio, Malaria und Tuberkulose wurden erfolgreich zurückgedrängt. </p><p>•	Immer mehr Kinder, insbesondere Mädchen, erhielten Zugang zu Bildung und damit eine Chance auf eine bessere Zukunft. </p><p><strong>Verheerende Folgen drohen</strong></p><p>Die geplanten Kürzungen bedeuteten einen weiteren Rückzug Deutschlands aus der internationalen Verantwortung. Das hätte fatale Konsequenzen. Aktuelle Prognosen warnten, dass durch einbrechende Mittel bis 2030 bis zu 9,4 Millionen Menschen zusätzlich sterben könnten. Nur ein Beispiel von vielen: Aktuell hätten bereits 273 Millionen Kinder weltweit keinen Zugang zu Bildung – eine Zahl, die im siebten Jahr in Folge steige.</p><p>In der heutigen Zeit, die von Krisen, Konflikten und zunehmenden Angriffen auf Frauenrechte geprägt sei, würden die geplanten finanziellen Einschnitte vor allem jene treffen, die dringend Solidarität und Unterstützung benötigten: Frauen, Mädchen und queere Menschen.</p><p>ADRA Deutschland appelliere gemeinsam mit 150 Organisationen an die Bundesregierung, den Eckwertebeschluss zu korrigieren. Investitionen in Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe wären keine Almosen, sondern eine notwendige und solidarische Vorsorge für eine gerechtere und sicherere Welt.</p><p><strong>Petition „Solidarität nicht kaputtsparen“</strong></p><p>Um den Druck auf die politischen Entscheidungsträger zu erhöhen, unterstütze ADRA Deutschland gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Partnern die Petition „Solidarität nicht kaputtsparen“. Die Kampagne richte sich gegen die kurzsichtige Sparpolitik und fordere eine Rückkehr zur internationalen Verlässlichkeit. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ein Zeichen für globale Gerechtigkeit zu setzen und die Forderungen unter <a href="https://adra.de/petition-solidaritaet-nicht-kaputtsparen/">https://adra.de/petition-solidaritaet-nicht-kaputtsparen/</a> mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.</p><p><strong>Über ADRA Deutschland e.V.</strong></p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="www.adra.de">www.adra.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Humanitäres</category>
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            <title><![CDATA[Vereinigung Evangelischer Freikirchen feierte 100-jähriges Jubiläum]]></title>
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            <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:01:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Der 1926 gegründete Dachverband vereint heute 15 Freikirchen mit zusammen rund 270.000 Mitgliedern. „Gemeinsam stark“ VEF-Präsident Marc Brenner legte seiner Festpredigt einen Textabschnitt der Bibel aus Prediger 4, Verse 9-12 zugrunde: „Zwei habe...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Der 1926 gegründete Dachverband vereint heute 15 Freikirchen mit zusammen rund 270.000 Mitgliedern.</p><p><strong>„Gemeinsam stark“</strong></p><p>VEF-Präsident Marc Brenner legte seiner Festpredigt einen Textabschnitt der Bibel aus Prediger 4, Verse 9-12 zugrunde: „Zwei haben es besser als einer allein; denn zusammen können sie mehr erreichen“. Als zentrales Bild für das freikirchliche Miteinander nutzte Brenner das biblische Motiv der „dreifachen Schnur“, die nicht so leicht reißt. Wenn viele Stränge zusammenkämen und Christus die tragende Mitte bilde, so der VEF-Präsident, entstehe eine Verbindung, die halte.</p><p><strong>Miteinander über Konfessionsgrenzen</strong></p><p>In den Grußworten wurde das geschwisterliche Miteinander der VEF über Konfessionsgrenzen hinweg sichtbar. So hob Bischöfin Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die gewachsene Gemeinschaft der Kirchen hervor und erinnerte an die Predigtgemeinschaft zwischen VEF und EKD. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Reverend Christopher Easthill, würdigte die Vorreiterrolle der VEF als älteste ökumenische Vereinigung von Kirchen und Gemeindebünden in Deutschland. „Uns verbindet die gemeinsame Basis: das Bekenntnis zu Jesus Christus als Gott und Heiland gemäß der Heiligen Schrift“, so Easthill. Für die römisch-katholische Kirche überbrachte Bischof Dr. Gerhard Feige die Glückwünsche und räumte dabei auch Schuld im Umgang seiner Kirche gegenüber den Freikirchen in der Vergangenheit ein. Er sagte für die Zukunft einen „wirklich geschwisterlichen Umgang“ zu. Es sei gut, dass die Freikirchen das Bewusstsein dafür wachhielten, dass das Verhältnis von Kirche und Staat stets einer kritischen Reflexion bedarf, dass sie daran erinnerten, die friedensethischen Impulse des Christentums ernst zu nehmen, und dass sie unbeirrbar für Glaubens- und Gewissensfreiheit einträten – auch gegen Widerstände. Auch Bischof Emanuel von Christoupolis von der griechisch-orthodoxen Kirche würdigte die von der VEF gelebte Einheit in Vielfalt und sprach sich für das Zusammenstehen der Kirchen gegen spaltende Ideologien aus.</p><p><strong>Geschichte der VEF</strong></p><p>Genau 100 Jahre zuvor, am 29. April 1926, wurde die VEF in der Friedenskapelle der Baptistengemeinde Leipzig gegründet. Begleitet wurde das Jubiläum auch durch ein neu erschienenes Magazin, das unter anderem Beiträge zur Geschichte enthält. Außerdem wird sich die aktuelle Jahrestagung des Vereins für Freikirchenforschung (VFF) in Berlin-Wedding mit Vergangenheit und Zukunft des Verbandes beschäftigen. </p><p>Weitere Informationen zur VEF, ihrer Geschichte und zum online verfügbaren Jubiläumsmagazin:  <a href="www.vef.de/100jahre">www.vef.de/100jahre</a>. Siehe auch <a href="https://www.apd.info/news/2026/02/17/100-jahre-vereinigung-evangelischer-freikirchen">APD-Meldung vom 17. Februar</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[80 Jahre im Einsatz für Religionsfreiheit]]></title>
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            <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 08:16:54 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Das berichtete der Pressedienst EUD-News. Die AIDLR wurde 1946 als Nichtregierungsorganisation mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen gegründet und arbeitet an der Schnittstelle von Recht, Diplomatie und Zivilgesellschaft, um sich weltweit f...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das berichtete der Pressedienst EUD-News. Die AIDLR wurde 1946 als Nichtregierungsorganisation mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen gegründet und arbeitet an der Schnittstelle von Recht, Diplomatie und Zivilgesellschaft, um sich weltweit für Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit einzusetzen. </p><p>Zum Gedenken an acht Jahrzehnte Engagement präsentierte die Organisation auf ihrer internationalen Konferenz Ende März in Toledo (Spanien) erstmals einen speziellen Dokumentarfilm, der ihre Geschichte und ihren globalen Einfluss nachzeichnet. Der Film kann nun auf der neuen Website angesehen werden.</p><p><strong>Zugang zur Fachzeitschrift </strong><em><strong>Gewissen und Freiheit</strong></em></p><p>Die neu gestaltete Plattform bietet einen leichteren Zugang zu den umfangreichen Ressourcen der AIDLR, darunter die Fachzeitschrift Conscience and Liberty (deutschsprachige Ausgabe: Gewissen und Freiheit) rechtliche und diplomatische Berichte über die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen, der Europäischen Union und dem Europarat sowie aktuelle Informationen. Die Website ist vollständig für mobile Geräte optimiert und verfügt über verbesserte Tools für die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.</p><p>„Diese neue Website ist mehr als eine digitale Erneuerung – sie ist eine Bekräftigung unseres Engagements für die Religionsfreiheit als Grundpfeiler der Menschenwürde“, sagte Paulo Macedo, Generalsekretär der AIDLR. „Der Jubiläumsdokumentarfilm ist eine herzliche Hommage an alle unsere Ehrenmitglieder und ehemaligen Generalsekretäre, deren Vision und Engagement diese Organisation über acht Jahrzehnte hinweg geprägt haben. Wir danken Hope Media Europe für ihren unschätzbaren Beitrag zur Produktion des Films und richten ein besonderes Wort des Dankes an John Graz, ehemaliger Generalsekretär der IRLA, der diesem Werk sowohl Anmut als auch Ausdruck verliehen hat. Gemeinsam feiern wir nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch die anhaltende Relevanz unserer Arbeit.“</p><p>Die neue Website mit der Jubiläumsdokumentation ist unter <a href="www.aidlr.org">www.aidlr.org</a> zu finden.</p><p><strong>International Association for the Defense of Religious Liberty </strong></p><p>Die International Association for the Defense of Religious Liberty (AIDLR) – deutscher Name: Internationale Vereinigung zur Verteidigung und Förderung der Religionsfreiheit (IVVR) – wurde 1946 von dem Arzt Dr. Jean Nussbaum in Paris gegründet und hat heute ihren Sitz in Bern. Der junge Arzt war 1914, kurz nach Beginn des Ersten Weltkrieges, als Freiwilliger nach Serbien gegangen, um bei der Bekämpfung einer rasch um sich greifenden Typhusepidemie zu helfen. Während seines Aufenthalts in diesem Land erlebte er, dass Menschen, die Minderheitengruppen angehörten oder sich zu anderen religiösen Überzeugungen und Praktiken bekannten, ins Gefängnis geworfen und auf unterschiedliche Weise schikaniert wurden. Dass sie andere Anschauungen vertraten, wurde als eine Bedrohung empfunden und nicht als eine Bereicherung. Als dann der Zweite Weltkrieg zu Ende ging und die schrecklichen Berichte über massive Menschenrechtsverletzungen in all ihren Einzelheiten ans Licht kamen, beschloss Dr. Nussbaum mit Gleichgesinnten die AIDLR zu gründen.</p><p>Die AIDLR ist von den Vereinten Nationen, dem Europarat und der UNECO mit beratendem Status anerkannt. Präsidenten des Ehrenkomitees waren unter anderem Eleanor Roosevelt, Dr. Albert Schweitzer und Mary Robinson, frühere Hochkommissarin für Menschenrechte. Gegenwärtig ist Adama Dieng, Sonderberater am Internationalen Strafgerichtshof, Präsident des Ehrenkomitees.</p><p>Ziel der Vereinigung ist die Förderung und Wahrung der Grundsätze der Religionsfreiheit, die wissenschaftliche Erforschung der Grundrechte der Glaubens- und Gewissensfreiheit sowie die Förderung der allgemeinen Toleranz durch Wahrung der Rechte des Einzelnen seinen Glauben und seine Überzeugung öffentlich oder privat zu vertreten. Die AIDLR arbeitet interreligiös und überkonfessionell und wird von der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten für Mittel- und Südeuropa (Intereuropäische Division, EUD) unterstützt.</p><p><strong>Deutsche Vereinigung für Religionsfreiheit e. V. (DVR)</strong></p><p>Die DVR ist ein Zweig der IVVR. Die Registrierung der Vereinigung beim Deutschen Bundestag ist in der öffentlichen Liste des Bundesanzeigers bekannt. Gefördert wird die Arbeit der DVR durch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, einer evangelischen Freikirche. Sie ist Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) sowie in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF). </p><p>Das Institut für Religionsfreiheit ist eine Einrichtung der Deutschen Vereinigung für Religionsfreiheit e. V. an der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg. Zielsetzung ist es, nationale und internationale Fragen der Religionsfreiheit sowie der Beziehung Kirche – Staat aus juristischer, theologischer und historischer Sicht wissenschaftlich zu behandeln. </p><p>Website der DVR: <a href="https://dv-religionsfreiheit.org/">https://dv-religionsfreiheit.org/</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Religiöse Freiheit</category>
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            <title><![CDATA[Vor Landtagswahlen: Kirchen bekräftigen „Wir stehen zusammen“]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/04/27/vor-landtagswahlen-kirchen-bekräftigen-„wir-stehen-zusammen“</link>
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            <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 07:51:09 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Rund 40 Delegierte betonten dabei angesichts aktueller politischer Entwicklungen ihre Einigkeit: „Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren!“ Das Treffen wurde von der Präsidentin des niedersächsischen Landtags, Hanna Naber, mit einem Impulsrefer...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 40 Delegierte betonten dabei angesichts aktueller politischer Entwicklungen ihre Einigkeit: „Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren!“ Das Treffen wurde von der Präsidentin des niedersächsischen Landtags, Hanna Naber, mit einem Impulsreferat eröffnet. Weitere inhaltliche Akzente setzte Matthias Ehmann, Professor für Missionswissenschaften an der Theologischen Hochschule des Bundes der Freien evangelischen Gemeinden (FeG) in Ewersbach, der die Tagung mit einem Vortrag abschloss. In Workshops diskutierten die Teilnehmenden unter anderem über zivilgesellschaftliches Engagement, Synodalität und Demokratie, den Umgang mit Demokratiefeinden in den Kirchen sowie Fragen des Religionsunterrichts. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht und aktuelle Herausforderungen intensiv erörtert.</p><p>Teil der Beratungen waren auch die kirchenpolitischen Positionen der AfD sowie die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Die Delegierten erklärten, Christinnen und Christen hätten in einer pluralen Gesellschaft den Auftrag, zur Einheit beizutragen. „Zum Wesen der Ökumene gehört es, Zusammengehörigkeit herzustellen und das solidarische Miteinander zu stärken“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.</p><p>Bereits zu Jahresbeginn hatten Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedskirchen der ACK Deutschland Kritik an Äußerungen im Entwurf des Wahlprogramms der AfD Sachsen-Anhalt geübt. Insbesondere Versuche, unterschiedliche Kirchentraditionen gegeneinander auszuspielen, seien entschieden zurückgewiesen worden. In diesem Zusammenhang wehrten sich bereits Freikirchen gegen Vereinnahmungsversuche durch die AfD, wie aus einer Stellungnahme des Beauftragten der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) am Sitz der Bundesregierung, Konstantin von Abendroth, hervorgeht (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/03/12/freikirchen-wehren-sich-gegen-vereinnahmung-durch-afd">APD-Meldung vom 12. März 2026</a>). </p><p><strong>ACK Niedersachsen und Sachsen-Anhalt</strong></p><p>Zur ACK in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gehören Kirchen aus katholischen, reformatorischen, apostolischen und orthodoxen Traditionen. Gemeinsam repräsentieren beide regionalen Arbeitsgemeinschaften mehr als 50 Kirchen mit über 3,5 Millionen Mitgliedern. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gehört der ACK Sachsen-Anhalt als Vollmitglied sowie der ACK Niedersachsen als Gastmitglied an und war bei der Tagung durch Delegierte vertreten.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[150 Jahre Adventisten in Deutschland: Die Theologische Hochschule Friedensau – ein kirchliches Zentrum mit bewegter Geschichte]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/04/24/150-jahre-adventisten-in-deutschland-die-theologische-hochschule-friedensau-–-ein-kirchliches-zentrum-mit-bewegter-geschichte</link>
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            <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:34:24 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Im Jahr 1899 kaufte die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten die „Klappermühle“, etwa 35 Kilometer östlich von Magdeburg gelegen, um auf dem Gelände eine „Missions- und Industrieschule“ und eine Heilanstalt (Sanatorium) auf der Grundlage ganz...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 1899 kaufte die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten die „Klappermühle“, etwa 35 Kilometer östlich von Magdeburg gelegen, um auf dem Gelände eine „Missions- und Industrieschule“ und eine Heilanstalt (Sanatorium) auf der Grundlage ganzheitlicher Erziehung und Bildung zu errichten. Der Ort wurde in Friedensau umbenannt und schon im selben Jahr begannen der erste Unterricht mit einem Lehrer und sieben Schülern und der Baustart für weitere Gebäude. Zu ihnen gehörte auch eine Nährmittelfabrik zur Herstellung von Produkten der Kellogg-Company. 9. Januar 1900 konnte der Bäckereiofen der Fabrik in Betrieb genommen werden. Einen Tag zuvor war die Gründung des Deutschen Vereins für Gesundheitspflege beschlossen worden, der bis heute besteht. Noch im selben Monat begann der Unterricht in Krankenpflege.</p><p><strong>Entwicklung in der Frühzeit</strong></p><p>Das Wachstum war enorm:  Im zehnten Jahr des Bestehens lernten bereits rund 250 Schülerinnen und Schüler aus vielen europäischen Ländern in Friedensau. Große Häuser waren gebaut worden, ein weitläufiger Campus war entstanden. Das Sanatorium zählte zu den renommiertesten Naturheilstätten in Mitteleuropa. Friedensauer Krankenschwestern leisteten ihren Dienst in Krankenhäusern und Missionsstationen. Hunderte junge Pastoren waren ausgebildet worden, Missionare wurden in verschiedene Länder ausgesandt, viele davon nach Ostafrika, vor allem in das Gebiet der heutigen Länder Tansania, Uganda und Burundi.</p><p><strong>Zwischen den Weltkriegen</strong></p><p>Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurden viele Pläne hinfällig und die Arbeit der Schule erfuhr einen Rückschlag. Die Missionsstationen gingen verloren, die jungen Männer wurden als Soldaten eingezogen, Friedensau wurde zum Militärlazarett, es gab Spannungen und Spaltungen in den adventistischen Gemeinden. Nach einem mühsamen Beginn nach Kriegsende folgte bald darauf der nächste Rückschlag mit dem Beginn der Naziherrschaft in Deutschland und dem Zweiten Weltkrieg. Friedensau sollte zwischenzeitlich verkauft, enteignet und geschlossen werden. Die deutsche Wehrmacht beschlagnahmte 1943 den Ort. Zweimal musste die Ausbildung während der Kriegsjahre unterbrochen werden. Doch es gab immer wieder einen neuen Anfang. Und es waren immer wieder Frauen und Männer da, die das lebten, was an der Südseite des ersten großen Schulgebäudes in Ziegeln gesetzt steht: „Bete und arbeite!“ </p><p><strong>Anerkennung und weitere Entwicklung</strong></p><p>Die Missionsschule Friedensau war die erste kirchliche Bildungseinrichtung in der SBZ (Sowjetischen Besatzungszone), die im Jahr 1947 den Betrieb wieder aufnehmen konnte. Dies wurde möglich durch die Anerkennung der Siebenten-Tags-Adventisten als kirchliche Körperschaft durch den ersten Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt (und einzigen, der nicht der Einheitspartei SED angehörte). Während der DDR-Zeit fungierte die Schule als Predigerseminar und konnte trotz manch widriger Umstände ein hohes Niveau der Ausbildung halten. 1990 wurde durch einen Beschluss der letzten Regierung der DDR die staatliche Anerkennung als Hochschule möglich. Dies war ein Türöffner für die weiteren Entwicklungen. Bereits 1904 beantragte die Missions- und Industrieschule Friedensau eine staatliche Anerkennung als Privatschule, jedoch vergeblich. Erst 1930 erhielten sie diese Bestätigung für die kaufmännischen und hauswirtschaftlichen Lehrgänge. Die Anerkennung als Hochschule ermöglichte die Einrichtung weiterer Studienangebote. Neben dem Fachbereich Theologie wurde der Fachbereich Christliches Sozialwesen gegründet. Heute können in beiden Fachbereichen zehn Bachelor- (B.A). und Master-Studiengänge (M.A.), zum Teil berufsbegleitend, online oder in Teilzeit, belegt werden. Die Hochschule wurde mit der Zeit immer internationaler. Über 40 Nationen sind unter den Studierenden und Lehrenden vertreten. 2024 feierte die Hochschule ihr 125-jähriges Jubiläum (s. <a href="https://www.apd.info/news/2024/10/21/125-jahre-friedensau-festakt-und-gottesdienst-zum-jubil%C3%A4um">APD-Meldung vom 21. Oktober 2024</a>). Weitere Informationen zur Hochschule unter <a href="www.thh-friedensau.de">www.thh-friedensau.de</a>. </p><p>Der Ort Friedensau wurde 1920 eine eigenständige politische Gemeinde. Mit der Gebietsreform von 2002 verlor Friedensau seine Selbständigkeit und wurde Ortsteil der Stadt Möckern im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Friedensau hat rund 500 Einwohner.</p><p><strong>Buch über die Geschichte Friedensaus</strong></p><p>Im Frühjahr 2025 erschien das Buch <em>125 Jahre Friedensau. Eine Chronik</em>, verfasst von Dr. Johannes Hartlapp, Kirchenhistoriker und Theologe an der Theologischen Hochschule Friedensau. Für dieses Werk wurden Bilder und Dokumente aus den verschiedensten Archiven deutschlandweit herausgesucht, zugeordnet, nachrecherchiert und analytisch aufbereitet (s. <a href="https://www.apd.info/news/2025/05/16/125-jahre-friedensau-neue-chronik-erschienen">APD-Meldung vom 11. Dezember 2024</a>). Die technischen Daten des Buches: Format: ca. 28 cm x 21 cm | Umfang: 260 Seiten mit zahlreichen Bildern | Preis: 44,90 Euro | ISBN 978-3-935480-99-4, online erhältlich im Friedensau-Shop: <a href="https://shop.friedensau.de/de ">https://shop.friedensau.de/de </a></p><p><strong>Doku-Drama „Echo des Glaubens“</strong></p><p>Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums von Friedensau entstand der Film „Echo des Glaubens“. Er wurde im Stil eines Dokudramas gedreht und erzählt die bewegte Geschichte Friedensaus. Das Drehbuch basiert auf dem Buch <em>Wanderer, kommst du nach Friedensau</em> von Wolfgang Hartlapp der Geschichte und Geschichten sammelte und bereits in den 1970er und 1980er-Jahren Dokumente im Historischen Archiv der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau zusammentrug. Der Film wurde an rund 20 verschiedenen Drehorten realisiert. Er verbindet historische Informationen mit nachgestellten Szenen und zeigt eine durchgehende Handlung, die die Entwicklung des Ortes und der Hochschule veranschaulicht. Ein etwa 60-köpfiges Team aus professionellen und Laien-Schauspielern, Statisten und erfahrenen Crew-Mitgliedern arbeitete intensiv an diesem Projekt (s. <a href="https://www.apd.info/news/2024/08/30/%E2%80%9Eecho-des-glaubens%E2%80%9C-%E2%80%93-dokudrama-%C3%BCber-friedensau-entsteht">APD-Meldung vom 30. August 2024</a>). Die Regie führten Matheus Volanin, Leiter von Friedensau-Media und Matthias Reischel, Regisseur der ARD-Serien „Rote Rosen“ und „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“. Die Aufnahmeleitung lag bei Simon Knobloch (Skyward Production), der auch schon für Hope TV produziert hat. Das Drehbuch verantwortete Dr. Johannes Hartlapp, der außerdem die Fachberatung leistete. Weitere Informationen: <a href="www.film.friedensau.de">www.film.friedensau.de</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Adventistische Geschichte</category>
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            <title><![CDATA[Tagungsdokumentation zum 1700-jährigen Jubiläums des Konzils von Nizäa erschienen]]></title>
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            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:50:19 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Darüber informierte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in einer Pressemitteilung. Der Tagungsband dokumentiert die Ergebnisse eines internationalen Symposiums vom 6. bis 8. März 2025 in Frankfurt am Main sowie einer ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Darüber informierte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in einer Pressemitteilung. Der Tagungsband dokumentiert die Ergebnisse eines internationalen Symposiums vom 6. bis 8. März 2025 in Frankfurt am Main sowie einer Tagung im Januar 2025 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen.</p><p><em>Auf der Suche nach einem gemeinsamen Glaubensbekenntnis</em></p><p>Das erste ökumenische Konzil von Nizäa begann im Jahr 325 und versammelte nach historischen Schätzungen etwa 200 bis 300 Bischöfe. Im Mittelpunkt stand der sogenannte arianische Streit um die Stellung Jesu Christi zu Gott. Ausgelöst worden war die Auseinandersetzung durch den alexandrinischen Presbyter Arius, der die Einzigkeit Gottes betonen wollte und deshalb lehrte, der Sohn sei zwar göttlich, aber nicht von Ewigkeit her wie der Vater. Die Konzilsväter formulierten daraufhin im Glaubensbekenntnis von Nizäa, dass Christus „wesensgleich“ mit dem Vater sei. </p><p>Das Konzil von Nizäa prägte mit seinem Glaubensbekenntnis die christlichen Konfessionen nachhaltig und setzte Maßstäbe für kirchliche Entscheidungsprozesse. Zugleich unternahmen die Konzilsväter den Versuch, das Ideal einer geeinten Kirche in Lehre und Praxis zu formulieren.</p><p><em>Inhalte des Tagungsbandes</em></p><p>Der Band „1700 Jahre Konzil von Nizäa. Vom Ereignis zur Rezeption“ greift diese Impulse auf und führt sie in aktuellen ökumenischen Debatten weiter. Die Beiträge gehen auf eine international beachtete Fachtagung in Frankfurt am Main zurück, die vom Deutschen Ökumenischen Studienausschuss (DÖSTA) der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt und der Katholischen Akademie Rabanus Maurus – Haus am Dom im Frühjahr 2025 durchgeführt wurde. Die Resonanz sei außergewöhnlich groß gewesen und die Veröffentlichung der Tagungsbeiträge wurde schon mehrfach nachgefragt. Gleichzeitig werden auch Beiträge einer Tagung vom Januar 2025 in Sankt Georgen dokumentiert. Der im Verlag Herder erschienene Tagungsband richtet sich an Theologie, Kirche und ökumenisch Interessierte und versteht sich als Impulsgeber für aktuelle Verständigungsprozesse. </p><p>Der Vorsitzende der ACK, Reverend Christopher Easthill, blickt zurück auf das Jubiläumsjahr des Konzils: „Ich habe 2025 gelernt, wie der Blick auf gemeinsam formulierte Texte verbinden kann – über Jahrhunderte und Konfessionsgrenzen hinweg. Besonders eindrücklich ist für mich nach wie vor die Frage, wie wir Entscheidungen in unseren Kirchen heute treffen, wen wir einbeziehen und wie wir mit denjenigen umgehen, die eine Minderheitenmeinung vertreten.“</p><p><strong>Adventisten und das Konzil von Nizäa</strong></p><p>In der Novemberausgabe 2025 der Kirchenzeitschrift <em>Adventisten heute</em> erschien unter der Überschrift „Was Christen bis heute verbindet“ ein Artikel von Johannes Naether, Präsident des Norddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, zum Konzil von Nizäa (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2025/11/04/1700-jahre-konzil-von-niz%C3%A4a">APD-Meldung vom 4. November 2025</a>). Darin fragte er unter anderem: Haben wir in den Kirchen ein Bewusstsein dafür, dass bestimmte Fragen und Glaubensaussagen so wichtig sind, dass sie eindeutig und, wenn möglich, einvernehmlich geklärt werden müssen? Gott als Schöpfer, die Bibel als das Wort Gottes, Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott-Heiliger Geist. Nizäa erinnere uns daran, dass es um das Wesentliche im christlichen Glauben geht: das Heil in Jesus Christus. Darin bräuchten wir Klarheit, wenn nötig sogar mit (schmerzhaften) Abgrenzungen. Doch Nizäa gab auch den wichtigen Impuls, dass durch gemeinsames Gespräch, also unter Einbeziehung aller Beteiligten, Unterschiede angesprochen und geklärt werden können, so Naether.</p><p>Das Bekenntnis von Nizäa 325</p><p>Ich glaube an den einen Gott,</p><p>den Vater, den Allmächtigen,</p><p>den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren.</p><p>Und an den einen Herrn Jesus Christus,</p><p>den Sohn Gottes,</p><p>der als Einziggeborener aus dem Vater gezeugt ist, das heißt: aus dem Wesen des Vaters,</p><p>Gott aus Gott, Licht aus Licht,</p><p>wahrer Gott aus wahrem Gott,</p><p>gezeugt, nicht geschaffen,</p><p>eines Wesens mit dem Vater (homoousion to patri);</p><p>durch den alles geworden ist, was im Himmel und was auf Erden ist;</p><p>der für uns Menschen und wegen unseres Heils herabgestiegen und Fleisch geworden ist,</p><p>Mensch geworden ist,</p><p>gelitten hat und am dritten Tage auferstanden ist,</p><p>aufgestiegen ist zum Himmel,</p><p>kommen wird um die Lebenden und die Toten zu richten;</p><p>Und an den Heiligen Geist.</p><p><strong>ACK in Deutschland</strong></p><p>Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) wurde am 10. März 1948 gegründet. Im Jahr 2026 gehören ihr zwanzig Kirchen unterschiedlicher Traditionen an, weitere fünf Kirchen sind Gastmitglieder, darunter die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, und fünf ökumenische Organisationen haben Beobachterstatus. Die Geschäftsstelle der ACK in Deutschland, die „Ökumenische Centrale“, hat ihren Sitz in Frankfurt am Main: <a href="www.oekumene-ack.de">www.oekumene-ack.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[20. YiM-Jugendkongress der Adventisten in Offenburg]]></title>
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            <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 08:49:55 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Der Kongress wurde vom adventistischen Jugendverband Adventjugend Baden-Württemberg ausgerichtet. Die Kongresstage waren gefüllt mit Vorträgen, Workshops, gemeinsamen Aktionen sowie Zeiten für Begegnungen und gemeinsame Spiele. Das Kongressmotto „...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kongress wurde vom adventistischen Jugendverband Adventjugend Baden-Württemberg ausgerichtet. Die Kongresstage waren gefüllt mit Vorträgen, Workshops, gemeinsamen Aktionen sowie Zeiten für Begegnungen und gemeinsame Spiele. Das Kongressmotto „I am with you“ sollte den Teilnehmenden bewusstmachen, dass sie jeden Tag von Gottes Liebe umgeben sind und daraus Kraft und Sinn für ihr Leben gewinnen.</p><p>Die Hauptredner des diesjährigen YIMC waren Taj Pacleb (Hawaii), der als selbstständiger Naturfilmer und Vortragsredner mit religiösen und seelsorgerlichen Themen unterwegs ist sowie Dr. Christoph Berger, Pastor und Mitbegründer des YIMC vor 20 Jahren. Darüber hinaus gab es über 20 Workshops, sowohl zu biblischen, christlichen als auch lebenspraktischen Themen. Eine Ausstellung informierte über Angebote zahlreicher adventistischer Institutionen, darunter Schulen, Hochschulen, Verlage und Gesundheitseinrichtungen.</p><p>Am Samstagnachmittag, 4. April, wurde in der Innenstadt von Offenburg mit verschiedenen Straßenaktionen auf den christlichen Glauben aufmerksam gemacht. So gab es beispielsweise Puppentheater, Angebote zum „Deep Talk“ über Lebensthemen, ein Smoothie-Stand, Infomaterial und vieles mehr.</p><p><strong>„Eine Bewegung mit vielen Elementen“</strong></p><p>Der Youth in Mission Kongress versteht sich laut Sebastian Wulff, Leiter der Adventjugend Baden-Württemberg, als Bewegung mit vielen Elementen. Das Ziel sei es, junge Menschen zu ermutigen, ihren Glauben im täglichen Leben auszuleben und damit gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben. Hunderte ehrenamtliche Helfer trugen dazu bei, dass der Kongress reibungslos verlief.</p><p>Weitere Informationen zum Kongress mit zahlreichen Fotos gibt es unter der Website <a href="https://youthinmission.info/">https://youthinmission.info/</a>. Videomitschnitte einiger Kongressthemen sind unter <a href="http://www.youtube.com/@adventjugend-bw/streams">www.youtube.com/@adventjugend-bw/streams</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Adventistische Weltkirchenleitung befürwortet Zusammenlegung des Nord- und Süddeutschen Verbandes der Freikirche]]></title>
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            <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 13:07:53 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Darüber berichten die Kirchenzeitschrift  Adventist Review  und der Pressedienst EUD-News in einer Online-Meldung. „Das ist etwas, woran ich mich in mindestens 40 Jahren nicht erinnern kann“, räumte Thomas Lemon, ein Vizepräsident der Generalkonfe...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Darüber berichten die Kirchenzeitschrift <em>Adventist Review</em> und der Pressedienst EUD-News in einer Online-Meldung. „Das ist etwas, woran ich mich in mindestens 40 Jahren nicht erinnern kann“, räumte Thomas Lemon, ein Vizepräsident der Generalkonferenz, bei der Vorstellung des Tagesordnungspunkts ein. „Es handelt sich um eine Abstimmung über die Zusammenlegung zweier Verbände und nicht über deren Aufteilung.“</p><p><strong>Eine Reaktion auf aktuelle Gegebenheiten</strong></p><p>Lemon erklärte, dieser Schritt sei eine Reaktion auf „laufende missionarische, administrative und organisatorische Überlegungen“, und diese Umstrukturierung „spiegele ein gemeinsames Engagement wider, die Verkündigung zu stärken, die administrative Effizienz zu steigern und die Ressourcen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland verantwortungsvoll zu verwalten“. Er fügte hinzu, dass „die Fusion auf einer mehrjährigen, wachsenden Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden aufbaut, einschließlich der Zusammenlegung von Abteilungen, gemeinsamer strategischer Planung und der Konsolidierung der Verwaltungsabläufe“. Er erklärte: „Diese Entwicklungen haben die Vorteile einer gemeinsamen Leitung … aufgezeigt und gleichzeitig Doppelarbeit und Komplexität reduziert.“</p><p>Ebenso erklärte die stellvertretende Generalsekretärin der Generalkonferenz, Karen Porter, dass die Gründung eines gemeinsamen deutschen Verbandes „für eine klarere Organisationsstruktur sorgen, die Fähigkeit verbessern wird, auf demografische und gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren, und einen flexibleren Einsatz personeller und finanzieller Ressourcen ermöglichen wird.“ </p><p><strong>Ein historischer Rückblick</strong></p><p>Die Mitglieder des Exekutivausschusses und die geladenen Gäste sahen sich anschließend ein kurzes Video an, das die Geschichte und die Gründe für diesen Fusionsvorschlag darlegte. „Dieser Kontext erklärt, warum wir seit fast 40 Jahren konsequent daran arbeiten, einer stark überorganisierten Kirche eine schlanke Struktur zu geben“, erklärte der Sprecher des Videos zu Beginn der Präsentation. „Unser Ziel ist es, unseren Auftrag effizienter zu erfüllen und die frohe Botschaft vom Reich Gottes einer Gesellschaft im säkularen Europa zu verkünden.“</p><p>Das Video erläuterte, wie der Süddeutsche Verband 1984 die Prüfung einer möglichen Fusion initiierte und 1987 eine Expertengruppe beauftragt wurde, die Fusion zu untersuchen, die 1989 offiziell empfohlen wurde. „Der historische Fall des Eisernen Vorhangs eröffnete neue Möglichkeiten für die Einheit in ganz Deutschland, und die politische Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland veränderte die Landschaft der kirchlichen Organisation“, so der Sprechertext im Video.</p><p>Seit 1992 gab es mehrere gescheiterte Fusionsversuche, darunter eine getrennte Abstimmung im Jahr 2002, als der Norddeutsche Verband für die Fusion stimmte, der Süddeutsche Verband jedoch dagegen. Doch im Jahr 2013 leiteten beide Verbände den Prozess einer zunehmend engeren Zusammenarbeit ein und legten damit den Grundstein für die Zusammenlegung. „Trotz Rückschlägen wurde die Vision der Einheit nie aufgegeben“, und „die Zusammenarbeit wurde zur Brücke hin zu einer späteren Fusion.“</p><p>Seit 2014 umfassten diese Bemühungen einen gemeinsamen Finanzvorstand und einen gemeinsamen Sekretär (Vizepräsidenten), sowie ein gemeinsames Budget, gemeinsame Abteilungen und inzwischen auch ein gemeinsames Leitungsteam mit zwei Verbandspräsidenten. „Anstatt auf eine formelle Abstimmung über die Fusion zu warten, begannen die beiden Verbände in der Praxis als Einheit zu funktionieren – sie bauten Vertrauen auf, glichen Systeme an und zeigten, dass Einheit bereits möglich war. Diese Zeit brachte eine greifbare, dauerhafte Integration in allen Bereichen der Kirche hervor“, so der Sprecher des Videos.</p><p>Im November 2022 befürwortete die teilkontinentale adventistische Kirchenleitung für Mittel- und Südeuropa (Intereuropäische Division [EUD], Sitz: Bern/Schweiz), zu der auch Deutschland gehört, die Fusion einstimmig.</p><p><strong>Unterstützung durch aktuelle Fakten und Daten</strong></p><p>Zu den Fakten und Daten, die für eine Fusion sprechen, gehören ein leichter Rückgang der Mitgliederzahlen der adventistischen Freikirche in Deutschland (von 35.195 mündig getauften Mitgliedern im Jahr 2010 auf 34.577 im Jahr 2025) bei gleichzeitig relativer finanzieller Stärke, da die freiwilligen Kirchenbeiträge der Mitglieder (der so genannte „Zehnte“) von 39 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 51 Millionen Euro im Jahr 2025 gestiegen sind. </p><p>Laut den adventistischen Kirchenleitern aus Deutschland wird die Fusion die Arbeit der Kirche unterstützen – indem sie dem Gebiet in einer sich rasch wandelnden Gesellschaft hohe Agilität verleiht – und die Einheit stärken, da die Kirche in der Öffentlichkeit mit einer Stimme sprechen wird. Sie wird zudem für mehr Effizienz (schnellere Entscheidungen, Beseitigung von Doppelarbeit) und verbesserte Finanzen sorgen.</p><p>„Die Fusion ist nicht nur ein Zukunftsplan – sie ist bereits gegenwärtige Realität in der Praxis. Jahrelange bewusste Integration hat messbare Ergebnisse hervorgebracht, die zeigen, dass das Modell funktioniert“, sagte der Sprecher des Videos.</p><p><strong>Reinvestition in die Arbeit der Kirche</strong></p><p>Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen werden bereits in das Missionswachstum reinvestiert, sagten regionale Kirchenleiter. „Bei der organisatorischen Integration geht es nicht nur darum, Geld zu sparen; es geht darum, jeden frei gewordenen Euro in die eigentliche Arbeit der Kirche umzulenken.“ Diese Gewinne haben sich bereits in 492.000 Euro für Evangelisation und Kleingruppenarbeit in ganz Deutschland, 1,57 Millionen Euro für HopeTV und rund eine Million Euro für Gemeindegründungsinitiativen niedergeschlagen.</p><p>Der Antrag, der nächsten Generalkonferenz-Vollversammlung, die für das Jahr 2030 geplant ist, die (üblicherweise nachträgliche) Zustimmung zur Fusion zu empfehlen, wurde mit 170 zu 4 Stimmen angenommen. Die Zusammenlegung kann von den Delegierten der beiden deutschen Verbände bereits auf ihrer turnusgemäßen Sitzung im Frühjahr kommenden Jahres beschlossen werden und würde zum 1. Juni 2027 in Kraft treten. </p><p>Informationen über die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland gibt es unter <a href="www.adventisten.de">www.adventisten.de</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Internationales Symposium für adventistische Geschichte und Theologie in Friedensau]]></title>
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            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 13:56:47 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Das Symposium Es wird von Stefan Höschele, dem Leiter des Instituts und Professor für Systematische Theologie an der ThHF, und Bernd Müller, Ph.D., dem Leiter des Historischen Archivs für Europäische Adventgeschichte, organisiert und moderiert. Da...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Symposium</strong></p><p>Es wird von Stefan Höschele, dem Leiter des Instituts und Professor für Systematische Theologie an der ThHF, und Bernd Müller, Ph.D., dem Leiter des Historischen Archivs für Europäische Adventgeschichte, organisiert und moderiert. Das Thema widme sich dem aktuellen Stand der Adventismus-Studien und deren Zukunftsperspektiven, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Weitere Details zum Symposium, zum Ablauf, der Anmeldung und den Zoom-Links: <a href="https://www.thh-friedensau.de/hochschule/forschung/theologie-christliches-sozialwesen/adventistische-geschichte-und-theologie/">www.thh-friedensau.de/hochschule/forschung/theologie-christliches-sozialwesen/adventistische-geschichte-und-theologie/</a> </p><p>Das 6. Symposium ziele laut Andrea Cramer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule, darauf ab, zukünftige Richtungen aufzuzeigen, indem es Errungenschaften und Durchbrüche bewerte sowie Herausforderungen und Desiderata in diesem Bereich und seinen Forschungspraktiken diskutiere. Die Themen gliedern sich in adventistische Geschichtsschreibung allgemein (Tag 1), regionale Geschichtsschreibung (Tag 2), adventistische Bibelauslegung und Ellen-White-Studien (Tag 3) sowie adventistische Theologie und Ethik (Tag 4).</p><p>Ausgewiesene Theologen und Experten wären als Referenten eingeladen. Zur Zielgruppe gehörten Wissenschaftler mit unterschiedlichem Hintergrund, Lehrer, Pastoren, Archivare und Personen, die sich für das Fachgebiet der adventistischen Studien interessieren. Die Vorträge des Symposiums würden vorrangig in Englisch gehalten und als Teil der Reihe „Adventistisca. Studies in Adventist History and Theology. New Series“, veröffentlicht: <a href="https://www.thh-friedensau.de/hochschule/forschung/theologie-christliches-sozialwesen/adventistische-geschichte-und-theologie/">www.thh-friedensau.de/hochschule/forschung/theologie-christliches-sozialwesen/adventistische-geschichte-und-theologie/ </a></p><p><strong>Das Institut</strong></p><p>Das Institut für adventistische Geschichte und Theologie, in deren Verantwortung in regelmäßigen Abständen Symposien durchgeführt werden und der wissenschaftliche Austausch adventistischer Forscher gefördert wird, hat, so Andrea Cramer, ein relativ großes Arbeitsgebiet. Jüngere Meilensteine – wie das Oxford Handbook of Seventh-day Adventism, die Online-Enzyklopädie „Encyclopedia of Seventh-day Adventists“ und zwei Bände mit kommentierten frühen Manuskripten und Briefen von Ellen White – zeugten vom aktuellen Forschungsstand. Der wissenschaftliche Diskurs über die Ursprünge der Siebenten-Tags-Adventisten, ihre vielfältige Entwicklung und ihre weltweite Präsenz als Freikirche stehe im Mittelpunkt.</p><p><strong>Hochschule Friedensau</strong></p><p>Der Ort Friedensau bei Magdeburg wurde 1899 gegründet und feierte 2024 sein 125-jähriges Jubiläum. Hier befindet sich die staatlich anerkannte Theologische Hochschule Friedensau, eine Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie können zehn B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend oder online – belegt werden: <a href="www.thh-friedensau.de">www.thh-friedensau.de</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bildung</category>
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        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Studierende der Andrews University (USA) leisten einen Beitrag zur Mondforschung]]></title>
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            <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 08:37:49 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Ingenieurstudierende der Andrews University (Berrien Springs, Michigan/USA) leisten durch eine neue Industriepartnerschaft mit Astroport Space Technologies (San Antonio, Texas/USA) einen Beitrag zur Zukunft der Mondforschung. Dies geht aus einer P...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ingenieurstudierende der Andrews University (Berrien Springs, Michigan/USA) leisten durch eine neue Industriepartnerschaft mit Astroport Space Technologies (San Antonio, Texas/USA) einen Beitrag zur Zukunft der Mondforschung. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Andrews University und der internationalen adventistischen Nachrichtenagentur ANN hervor. Astroport Space Technologies ist ein Unternehmen für Weltrauminfrastruktur, das gemeinsam mit dem Raumfahrtunternehmen Astrolab (Hawthorne, Kalifornien/USA) an der Entwicklung des Mondrovers „Flexible Logistics &amp; Exploration“ (FLEX) – eines fahrbaren Roboters mit Fernsteuerung – arbeitet. Kürzlich erlangte Astroport Aufmerksamkeit in der Septemberausgabe 2025 der Zeitschrift <em>National Geographic</em>. In dem Artikel „The Great Moon Rush“ (Der große Ansturm auf den Mond) werden die wachsenden Bemühungen zum Aufbau einer Infrastruktur auf dem Mond beleuchtet.</p><p><strong>Eine Partnerschaft mit praktischem Nutzen</strong></p><p>Die Zusammenarbeit begann über das Industry Lab am „Center for Innovation and Entrepreneurship“ der Andrews University. Diese Einrichtung bringt Studierende mit externen Partnern zusammen, um Technologien, Software, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Sie bietet Lösungen in den Bereichen Ingenieurwesen, Informatik und künstliche Intelligenz im Rahmen von studentengeführten Projekten an und will damit die Partnerschaften mit der Industrie stärken und Unternehmensgründungen fördern. Der Direktor der Einrichtung, Matias Soto, hatte sich vor einigen Jahren in Texas den CEO (Geschäftsführer) von Astroport, Sam Ximenes, getroffen. Aus dieser ersten Kontaktaufnahme entwickelte sich im Sommer 2024 eine formelle Partnerschaft, als das Industry Lab nach Möglichkeiten suchte, Studierende einzubinden. Ximenes erklärte sich bereit, ein Projekt der Fakultät für Ingenieurswissenschaften der Andrews University zu sponsern. Dadurch wurde Studierenden ein direkter Weg eröffnet, zu den laufenden Bemühungen zur Erforschung und Erschließung des Mondes beizutragen.</p><p>„Diese Partnerschaft spiegelt genau das wider, wofür das Industry Lab konzipiert wurde“, wird Soto in der Pressemitteilung zitiert. Das Ziel bestehe darin, Studierende mit bedeutenden Herausforderungen der Industrie in Verbindung zu bringen, damit sie das im Unterricht Gelernte auf konkrete Auswirkungen in der realen Welt anwenden können. Durch die Förderung von Partnerschaften mit externen Unternehmen biete das Industry Lab den Studierenden die Möglichkeit, Berufserfahrung zu sammeln und gleichzeitig zur technologischen Entwicklung beizutragen. </p><p><strong>Wozu die Forschungen der Studierenden beitragen</strong></p><p>Da das weltweite Interesse an der Mondforschung weiter zunimmt, steigt auch der Bedarf an einer gründlichen Vorbereitung möglicher Standorte für den Bau von Oberflächeninfrastruktur, wie beispielsweise Landeplätzen, auf dem Erdtrabanten. Eine zentrale Herausforderung in diesem Prozess ist das Entfernen großer Felsen, wofür die Kapazität herkömmlicher Aushubwerkzeuge nicht ausreicht. Da Weltraumagenturen und private Unternehmen ihre Pläne für nachhaltige Mondmissionen vorantreiben, werden Technologien zur Verbesserung der Standortvorbereitung und der Aktivitäten auf der Mondoberfläche immer wichtiger. Durch ihren Beitrag zu diesen Entwicklungen unterstützen die Studierenden der Andrews University die übergeordneten Bemühungen, bemannte und robotergestützte Operationen auf der Mondoberfläche zu ermöglichen.</p><p>Um zur Bewältigung dieser Herausforderungen beizutragen, entwickelt ein Team aus drei Ingenieurstudierenden im letzten Studienjahr – Cailan Fleming, Daena Holbrook und Leo Stockler Martins – einen Prototypen für ein Sieb- und Transportwerkzeug, das auf Kompatibilität mit dem Astrolab FLEX-Rover-Roboter ausgelegt ist. Das Werkzeug soll übergroße Gesteinsbrocken von feineren Mondbodenbestandteilen trennen und einen effizienten Materialtransport ermöglichen. Der Prototyp wird auf der Erde entwickelt und getestet, mit dem langfristigen Ziel, ihn in das FLEX-Roversystem zu integrieren.</p><p>Die Studierenden führen das Projekt im Rahmen der Kurse „Review of Engineering Design“ und „Senior Design Project“ der Fakultät für Ingenieurswissenschaften durch. Sie treffen sich wöchentlich mit Ingenieuren von Astroport und Dozenten der Andrews University, um Entwürfe zu verfeinern, technische Anforderungen einzuschätzen und den Fortschritt in Richtung der Projektziele sicherzustellen.</p><p><strong>Technologieentwicklung unter realen Bedingungen</strong></p><p>Gunnar Lovhoiden, Dekan der Fakultät für Ingenieurswissenschaften, betont, dass diese Erfahrung weit über eine typische Unterrichtsaufgabe hinausgehe: „Die Studierenden entwickeln die Technologie unter realen Bedingungen und arbeiten organisations- und zeitzonenübergreifend zusammen“, sagt er. „Es ist eine seltene Gelegenheit, zu einer Arbeit beizutragen, die eines Tages eine bemannte Mondbasis unterstützen könnte.“</p><p>Die Zusammenarbeit verschafft den Studierenden nicht nur professionelle Ingenieurserfahrung, sondern stärkt auch die Präsenz der Andrews University in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Solche Partnerschaften untermauern das Engagement der Universität für praxisorientiertes Lernen und positionieren ihr Ingenieurprogramm an vorderster Front der technologischen Entwicklung.</p><p><strong>Andrews University</strong></p><p>Die Andrews University ist eine führende Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Sie wurde 1874 in Battle Creek, Michigan/USA gegründet und später nach John Nevin Andrews (1829–1883), dem ersten Missionar der Freikirche in Europa, benannt. Laut eigenen Angaben sind knapp 3.000 Studierende an den acht Fakultäten eingeschrieben, die rund 200 Studiengänge anbieten: darunter Luftfahrt, Architektur, Betriebswirtschaft, Pädagogik, Gesundheitswissenschaften und Theologie. Darüber hinaus bestehen internationale Partnerschaften mit anderen Hochschulen, an deren Studienprogrammen einige Hundert Studierende teilnehmen. Weitere Infos: www.andrews.edu </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bildung</category>
            <category>Technologie</category>
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            <title><![CDATA[Kürzungen im „weltwärts“-Programm gefährden internationale Partnerschaften]]></title>
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            <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 09:21:07 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Hilfsorganisation befürchtet, dass die geplanten Einsparungen wertvolle Lern- und Begegnungschancen für junge Menschen sowie bewährte langjährig aufgebaute internationale Partnerschaften gefährden.  Weltwärts  ist der entwicklungspolitische Fr...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hilfsorganisation befürchtet, dass die geplanten Einsparungen wertvolle Lern- und Begegnungschancen für junge Menschen sowie bewährte langjährig aufgebaute internationale Partnerschaften gefährden. <em>Weltwärts </em>ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Er richtet sich an Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren und wird von zahlreichen Partnerorganisationen wie ADRA Deutschland umgesetzt.</p><p>Seit Beginn des Programms im Jahr 2008 haben mehr als 50.000 junge Menschen daran teilgenommen. Die seitens der Bundesregierung geplanten Kürzungen führten bei ADRA Deutschland zu einer großen Besorgnis, informiert ADRA-Pressesprecher Andreas Lerg in einer Medienmitteilung. Als langjähriger Träger im Programm warnt die international tätige Hilfsorganisation vor den weitreichenden Folgen für junge Menschen, zivilgesellschaftliches Engagement und globale Partnerschaften.</p><p>Seit dem Start des <em>weltwärts</em>-Programms im Jahr 2008 hat ADRA Deutschland mit <em><a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl8-2BR872dMVXuaVLvCcdYBFo-3DFp7F_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTLQnSozJ-2BLpEpWN4hdcGbmCU31lma6YBbdwrCW52OqzbFyiEDYmxXknFq-2BM3Rum6ntFyO4w1uFsIkKnh9JBVAqJUjaAbsGpYqJiqP90qJzevvEuEboiEJhzBF6AcxXBWxPdJjdagu1GY-2BR0LwRWOjv6Kor0dGrlNG8EeKwbcHHyPhPClfHq7CmfOofVQ1pR7YJL-2FrGe0XGDi1KVHBrKBuPCt89ZPqAYxPdqpev0FlTaiSXOmMda9DjLmLq5LlBDsj0mE9ggDQ2o6mzW8Mzi1B-2FI">ADRAlive!</a></em> über 250 junge Freiwillige jeweils für ein Jahr in Projekte in Ländern des Globalen Südens entsendet. Mittlerweile würden gleichzeitig internationale Freiwillige in Deutschland aufgenommen.</p><p><strong>Lernen und Verantwortung übernehmen</strong></p><p><em>Weltwärts </em>sei weit mehr als ein Freiwilligendienst. „Es ist ein Lern- und Begegnungsraum, in dem junge Menschen Verantwortung übernehmen, globale Zusammenhänge verstehen und sich langfristig für eine gerechtere Welt engagieren. Es ist ein integraler Baustein in unserem Selbstverständnis als internationale Hilfsorganisation“, erläutert Natalie Luetjens, Abteilungsleiterin für Freiwilligendienste und entwicklungspolitische Bildungsarbeit bei ADRA Deutschland. „Die Kürzungen gefährden nicht nur die nachhaltigen Wirkungen des Programms, sondern setzen ein falsches politisches Signal in Zeiten der Erosion zivilgesellschaftlicher Bindung.“</p><p>Eine Längsschnittstudie, die das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im April 2025 veröffentlichte, belege die langfristige Wirkung des Programms: Ein Großteil der Freiwilligen engagiere sich auch Jahre nach ihrem Auslandsjahr weiterhin gesellschaftlich, viele brächten ihre Erfahrungen in Bildung, Zivilgesellschaft und Beruf ein. <em>Weltwärts </em>trage damit wesentlich zum Verständnis globaler Zusammenhänge und zur Stärkung demokratischer Werte in Deutschland bei.</p><p><strong>Stabile Partnerschaften gewachsen</strong></p><p>Auch bei ADRA Deutschland zeige sich laut Natalie Luetjens diese Wirkung ganz konkret. Einstige Freiwillige engagierten sich weiterhin in Fördervereinen, sie gestalteten entwicklungspolitische Bildungsarbeit oder arbeiteten inzwischen selbst in der Organisation oder anderen NGO. Aus persönlichen Erfahrungen wären über Jahre stabile Partnerschaften gewachsen, die weit über einzelne Hilfsprojekte hinausreichten und ihre Wirkung entfalteten.</p><p>Heute betreue ADRA Deutschland rund zwanzig Freiwillige in mehreren Ländern sowie junge Menschen, die <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl7mx6u2phsIQ1xskNV-2F6UtCq4zDhsDOZRA0pf-2BHlSxJcP9awRExakODJc6D2j54ltRwq-2BwHcw7-2BIs7nrFH4s8CQU2YFEUwxX-2BtDKtPYC9tGl5L8WMQxTRNz2ZNM1erbaRFX5doUazwl-2B5WrMEBOX0n4-3Dgv8v_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTLQnSozJ-2BLpEpWN4hdcGbmCU31lma6YBbdwrCW52OqzbFyiEDYmxXknFq-2BM3Rum6ntFyO4w1uFsIkKnh9JBVAqJUjaAbsGpYqJiqP90qJzevgUMxqHMW98BQvGeCQCVIJwp776HWwICq82dEenRXPQMfs0PVLBrmD4tJ6ittR2-2B7XlEug-2BSn7UiLBWeMmXPnuSlZsl7BrXRR61EaBu2pnD49BMDtcHv13ZkASEfC-2BDprK8k29SmTEaGmPxuF19IYtl7NwEl7ixa23I9L9qhiyPL">über das Süd-Nord-Programm beispielsweise aus Mosambik ein freiwilliges Jahr in Deutschland absolvieren</a>. Doch die Unsicherheit durch drohende Kürzungen erschwere die Planung erheblich. Einsatzstellen, Partnerorganisationen und Freiwillige stünden vor der Frage, ob Programme wie geplant fortgeführt werden können.</p><p>Gerade im Kontext des 2026 von den Vereinten Nationen ausgerufenen <a href="http://link.mediaoutreach.meltwater.com/ls/click?upn=u001.tFjAqqIzKXni070E4IiZl6o4H6cW3bxmm9oYjuU78xCksVtbPl0md-2Fs3O2DHpi8U4PNeEsPUj37vUB7S6rE2Mg-3D-3Dhp9F_xAS4fg9a1FH0D-2Ff-2BXZtv2OLQSIkVHw95rf-2BDZqDLyAC-2BGncSIkGiA9C8nu8Fbregndtr6R8NOxJ45rLxGt1staTp3-2Fqskxek-2BSRcHrRIBTLQnSozJ-2BLpEpWN4hdcGbmCU31lma6YBbdwrCW52OqzbFyiEDYmxXknFq-2BM3Rum6ntFyO4w1uFsIkKnh9JBVAqJUjaAbsGpYqJiqP90qJzevimb4HK4Hbd2UJvmJShUlBtWDOIuBsJFD8wJaf2fGt9Bg5oyMxlpyZNKWLGz5qyJiJI4DIRgOlZUnQfUnmXqbSDhYbZXYCV7CqCFNoSycKPIxu4rmhOfMNhi3dYG1Po4X9DE7ppDGuDmt0Tcjtu7smjpznd5PF0ghkO8qAZkLJ0x">„International Volunteer Year“</a> werde deutlich, wie wichtig freiwilliges Engagement weltweit ist. Programme wie <em>weltwärts </em>leisteten einen konkreten und unverzichtbaren Beitrag. ADRA Deutschland appelliere daher an die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger, das <em>weltwärts</em>-Programm im Bundeshaushalt langfristig abzusichern und mindestens auf dem bisherigen Niveau fortzuführen. Kürzungen schwächten nicht nur bestehende Strukturen, sondern bremsten das Engagement einer ganzen Generation junger Menschen aus.</p><p><strong>Über ADRA Deutschland e.V.</strong></p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="www.adra.de">www.adra.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Eine neue Ära für Menschenrechte? – AIDLR-Konferenz zum Thema Religionsfreiheit in Toledo]]></title>
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            <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 08:05:26 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Rund 60 geladene Teilnehmer aus mehreren Ländern hatten die Gelegenheit, sich unter diesem Thema über die Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit auszutauschen. Die Konferenz stand zugleich im Zeichen des 80-jährigen Bestehens der AIDLR.  ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 60 geladene Teilnehmer aus mehreren Ländern hatten die Gelegenheit, sich unter diesem Thema über die Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit auszutauschen. Die Konferenz stand zugleich im Zeichen des 80-jährigen Bestehens der AIDLR.  </p><p>„Toledo ist seit Jahrhunderten ein Beispiel dafür, dass die Begegnung unterschiedlicher Denkweisen und Glaubensrichtungen nicht zwangsläufig in Konflikten enden muss“, so AIDLR-Präsident Dr. Barna Magyarosi bei seinem Eröffnungsgrußwort. „Sie kann in Verständnis münden. Sie kann in Schönheit münden. Sie kann zu einer Welt führen, die ein Stückchen freier und menschlicher ist.“ Die Eröffnungsfeier der Konferenz fand im historischen Kapitelsaal des Rathauses von Toledo statt. Sie schloss die Premiere eines Dokumentarfilms zur 80-jährigen Geschichte der AIDLR ein, der die Entwicklung der Organisation seit ihrer Gründung durch Dr. Jean Nussbaum im Jahr 1946 nachzeichnete.</p><p><strong>Plenarsitzungen zu zentralen Herausforderungen</strong></p><p>Die Plenarsitzungen im Kongresszentrum der Stadt behandelten ein breites Themenspektrum. Dr. Nazila Ghanea gab einen Überblick über die aktuelle Lage der Religionsfreiheit aus der Perspektive ihres UN-Mandats als Sonderberichterstatterin für Religions- oder Glaubensfreiheit. Weitere Sitzungen widmeten sich den Spannungen zwischen religiösem Glauben, Freiheit und kulturellem Erbe in modernen Demokratien, den Herausforderungen durch den religiösen Nationalismus sowie der wachsenden Rolle internationaler Institutionen beim Schutz der Religionsfreiheit. Auch die Frage der Auswirkung des Einsatzes von KI-Systemen in Bezug auf Religionsfreiheit wurde erörtert.</p><p><strong>Erklärung von Toledo</strong></p><p>Auf der Konferenz wurde die „Erklärung von Toledo“ in mehreren Sprachen verlesen. Das Dokument benennt zwölf Handlungsaufträge an internationale Organisationen, Staaten und die Zivilgesellschaft. Dazu gehören unter anderem: die Anerkennung der Menschenwürde als Grundlage aller Menschenrechte, die Bekämpfung religiöser Diskriminierung und Verfolgung, die Wahrung der Trennung von Kirche und Staat sowie die Forderung, Entwicklung und Einsatz Künstlicher Intelligenz an den Werten der Religions- und Weltanschauungsfreiheit auszurichten. Die Erklärung schließt mit der Bekräftigung des Gründermottos: „Wir vertreten keine Partikularinteressen, sondern Grundsätze.“</p><p><strong>Über AIDLR</strong></p><p>Die Internationale Vereinigung zur Verteidigung und Förderung der Religionsfreiheit (Association Internationale pour la Defense de la Liberté Religieuse, AIDLR) ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, die 1946 von Dr. Jean Nussbaum gegründet wurde. Während sie von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten unterstützt wird, agiert sie überparteilich und interkonfessionell. Ihr Hauptsitz befindet sich in Bern, ein offizielles Büro wird in Brüssel unterhalten. Weitere Informationen unter: <a href="www.dv-religionsfreiheit.org">www.dv-religionsfreiheit.org</a> sowie <a href="www.aidlr.org">www.aidlr.org</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Religiöse Freiheit</category>
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        </item>
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            <title><![CDATA[Buchrezension: Jutta Eisele: Christ und Gendern?]]></title>
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            <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 09:24:18 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Diesem Thema widmet sich die evangelische Theologin und Heilpraktikerin Jutta Eisele (sie ist auch 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Christliche Naturheilkunde DGCN) in ihrem Buch. Die sprachliche Thematik rahmt dabei den Hauptteil, de...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Diesem Thema widmet sich die evangelische Theologin und Heilpraktikerin Jutta Eisele (sie ist auch 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Christliche Naturheilkunde DGCN) in ihrem Buch. Die sprachliche Thematik rahmt dabei den Hauptteil, der anhand vieler Zitate und Bezüge zu einer gut begründeten Meinungsbildung aus christlicher Sicht beitragen will. Die dargestellte These einer differenzierten sprachlichen Nutzung von gendergerechter Sprache ist dabei einem eher konservativen Spektrum zuzuordnen, das den Differenzfeminismus als theoretische Grundlage für stimmig ansieht, den Gleichheitsfeminismus jedoch ablehnt. Auch der Gender-Dekonstruktivismus der Spätmoderne wird abgelehnt. </p><p><strong>Zum Buch</strong></p><p>Das Buch ist mit etwa 150 Seiten in 8 Kapitel gegliedert. Ein Vorwort und eine Einleitung führen zum ersten Teil, der mit geschichtlichem und sprachlichem Teil überschrieben ist. Im ersten Kapitel werden zunächst die Definitionen geklärt. Das zweite Kapitel thematisiert die geschichtlichen Hintergründe und Absichten. Weiter geht es mit der Bedeutung bewusster sprachlicher Positionierung. Kapitel 4 erklärt die Genderschreibweisen. Es werden immer wieder Quizfragen zur Selbstprüfung gestellt.</p><p>Im zweiten Teil wird es theologisch. Das 5. Kapitel stellt ausgewählte biblische-theologische Ansichten vor. Der Einfluss von Welt- und Menschenbild auf die Hermeneutik und Moral wird in Kapitel 6 thematisiert. Dieser Teil wird mit den Konsequenzen und Schlussfolgerungen beendet. Der dritte Teil besteht aus dem 8. Kapitel, das hilfreiche Handlungsstrategien aufzeigen möchte. Zum Abschluss wird ein Beispiel für eine Positionierung gegeben, die zeigt, wie sich ein Christ, der aus Gewissensgründen allein den Differenzfeminismus adaptieren kann, sprachlich positionieren kann.</p><p><strong>Zum Inhalt</strong></p><p>Das Buch ist ein kurzer Ratgeber mit klaren Hinweisen zur Positionierung. Auch wenn der Standpunkt der Autorin deutlich wird, ist es offen formuliert. Es liefert Hintergrundwissen, wie ein bibelorientierter Christ mit all den sprachlichen Sternchen und Binnenstrichen umgehen kann und dies theoretisch begründen kann. Auch wenn das generische Maskulinum von der Autorin bevorzugt wird, sind für sie auch andere sprachliche Einbezüge des anderen Geschlechts (im Singular) möglich. Natürlich formuliert man auf diese Weise nicht sprachlich inklusiv, doch diese Position lässt sich nach Ansicht der Autorin biblisch begründen. Diese Ansicht wird von denjenigen kritisch gesehen werden, die sich anderen theoretischen Grundlagen, beispielsweise dem Gender-Dekonstruktivismus, verpflichtet fühlen. </p><p>Auch wenn die Hauptargumentation im Mittelteil aus Zitaten anderer theologischer Quellen gespeist wird, um das mit der Bibel begründete Weltbild als Grundlage für die verwendete Hermeneutik herauszuarbeiten, was mitunter etwas beliebig wirkt, macht das Buch doch einen klaren Punkt zur sprachlichen Positionierung. Die Botschaft ist eindeutig: Christen sollten genderinklusive Schriftzeichen nicht unreflektiert übernehmen. Dazu seien theoretische Vorkenntnisse erforderlich. Auch wenn man die Sichtweise der Autorin nicht in allen Punkten teilt, hilft das Buch bei der Reflexion darüber auf christlicher Grundlage.</p><p><em>Claudia Mohr</em></p><p>Die Rezension kann unter diesem Shortlink als Dokument heruntergeladen werden: <a href="https://tinyurl.com/4j6jrhtu">https://tinyurl.com/4j6jrhtu</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[„Zäme verwurzlet – gmeinsam wachse“– Jahreskonferenz der Adventisten in der Deutschschweiz]]></title>
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            <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:36:05 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Veranstaltung stand im Zeichen des 125-jährigen Jubiläums, das sowohl das Programm als auch verschiedene Aktionen in den Pausen prägte. Das Programm des Tages wurde simultan in mehrere Sprachen übersetzt. Die Kinder wurden in einem altersgerec...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung stand im Zeichen des 125-jährigen Jubiläums, das sowohl das Programm als auch verschiedene Aktionen in den Pausen prägte. Das Programm des Tages wurde simultan in mehrere Sprachen übersetzt. Die Kinder wurden in einem altersgerechten Programm betreut.</p><p><strong>125 Jahre Adventisten in der Deutschschweiz</strong></p><p>Der Tag begann mit einem besonderen Bibelgespräch: Pastor Fabian Looser Grönroos führte gemeinsam mit ehemaligen Kirchenpräsidenten die Teilnehmenden auf eine Zeitreise durch 125 Jahre Geschichte der Adventisten in der Deutschschweiz. Dabei beleuchteten sie frühe Gründerzeiten, rasches Wachstum und den Aufbruchsgeist der Anfangsjahre – ein Rückblick, der verdeutlichte, wie die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz geprägt und aufgebaut wurde.</p><p>Im anschließenden Gottesdienst sprach Reinhard Schwab, Präsident der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Österreich, zum Thema „Vom Stamm zum Leben – Warum Recht haben nicht ausreicht“.</p><p>Er stellte das Bild eines Baumes ins Zentrum: Die Wurzeln stehen für die enge Verbindung zu Gott und die geistliche Grundlage des Glaubens. Der Stamm symbolisiert die biblischen Lehren, die Orientierung und Stabilität geben. Die Äste repräsentieren das aktive, sichtbare Glaubensleben: Innovation, Pioniergeist, missionarisches Wirken und die Entfaltung neuer Ideen, aus denen Früchte entstehen. Schwab betonte, dass alle drei Bereiche untrennbar miteinander verbunden sein müssen, damit der „Baum“ – und somit die Gemeinde – wächst und lebensfähig bleibt.</p><p><strong>Jüngerschaft, Verantwortung und Zukunft</strong></p><p>Am Nachmittag setzte Alexander Kampmann, Vizepräsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, drei Schwerpunkte:</p><p><strong>1.	Jüngerschaft als Formungsprozess:</strong> Kampmann beschrieb Jüngerschaft als einen Weg, auf dem Menschen – wie Rohdiamanten – Zeit, Begleitung und gemeinsame Erfahrungen brauchen, um geistlich zu reifen und ihre Begabungen zu entdecken.</p><p><strong>2.	Wachstum durch Verantwortung:</strong> Er betonte, dass echte Verantwortung entscheidend für persönliches und gemeinschaftliches Wachstum ist. Menschen sollten jeweils dort abgeholt und unterstützt werden, wo sie in ihrer Entwicklung stehen.</p><p><strong>3.	Zukunftsfähige Kirche:</strong> Kampmann zeigte an Beispielen der aus der Geschichte der Adventisten, dass Kirche besonders dann wächst, wenn sie über den Erhalt bestehender Strukturen hinausgeht und aktiv neue Gemeinschaften aufbaut.</p><p>Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine Ansprache von Stephan Sigg, Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten der Deutschschweiz. Er betonte, dass ein Baum nicht aus eigener Kraft wächst – Gott ist der Gärtner und schenkt Boden, Licht und Zeit. Sigg rief dazu auf, sich neu für Jesus begeistern zu lassen und die Hoffnung auf die Wiederkunft Jesu lebendig zu halten.</p><p><strong>Heimat als gemeinsame Hoffnung</strong></p><p>Den Ausklang der Konferenz gestaltete die angolanische adventistische Gemeinde Zürich IV mit einem Konzert zum Thema Heimat. In Liedern und Anspielen beschrieb der Chor, der sich aus Menschen verschiedener Generationen zusammensetzte, was Heimat für sie persönlich bedeutet, und erinnerte daran, dass Christinnen und Christen letztlich eine gemeinsame himmlische Heimat verbindet. Das Highlight war ein vorgetragenes Jodelstück, das extra für das Konzert mit einer professionellen Jodlerin eingeübt wurde. Das Konzert bildete einen lebendigen und hoffnungsvollen Abschluss des Jubiläumsfestes.</p><p>Webseite der Adventisten in der Deutschschweiz: <a href="www.adventisten.ch">www.adventisten.ch</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Umfrage: Mehrheit der Deutschen hat das Vertrauen in die Politik verloren]]></title>
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            <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 10:47:00 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Knapp jeder Dritte (30 Prozent) ist nicht dieser Meinung. 12 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, 2 Prozent machten keine Angabe. Das ist ein Anstieg von 14 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021: Damals sagten in der INSA-Umfrage im Auftrag von IDE...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Knapp jeder Dritte (30 Prozent) ist nicht dieser Meinung. 12 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, 2 Prozent machten keine Angabe. Das ist ein Anstieg von 14 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021: Damals sagten in der INSA-Umfrage im Auftrag von IDEA 42 Prozent, dass sie das Vertrauen in die Politik komplett verloren haben.</p><p>In der aktuellen Umfrage sei der Vertrauensverlust bei Frauen weiter verbreitet als bei Männern (59 gegenüber 54 Prozent) und bei Ostdeutschen stärker ausgeprägt als bei Westdeutschen (62 gegenüber 55 Prozent), wie aus der Pressemeldung von IDEA hervorgeht.</p><p>Unter den Anhängern der politischen Parteien hätten die Sympathisanten der AfD mit 87 Prozent am häufigsten das Vertrauen in die Politik verloren, gefolgt von den Parteigängern des BSW (74  Prozent), der Linken (62  Prozent) und der FDP (56 Prozent). Hingegen liege bei der SPD (39 Prozent), der Union (37 Prozent) und bei den Grünen (29 Prozent) der Wert deutlich unter 50 Prozent.</p><p>Altersgruppen: Auf die ältesten Befragten trifft das seltener zu als auf die Befragten in den mittleren Altersgruppen:</p><p>•	18- bis 29-Jährige: 60 Prozent</p><p>•	30- bis 39-Jährige: 60 Prozent</p><p>•	40- bis 49-Jährige: 66 Prozent</p><p>•	50- bis 59-Jährige: 58 Prozent</p><p>•	60- bis 69-Jährige: 52 Prozent</p><p>•	über 70-Jährige: 45 Prozent</p><p><strong>Konfessionen</strong></p><p>Katholiken hätten etwas häufiger das Vertrauen verloren als evangelische Christen. Katholiken stimmten der These mit 57 Prozent etwas häufiger zu als landeskirchliche Protestanten (53 Prozent) und Freikirchler (51 Prozent). Bei den Muslimen teilten mit 68 Prozent deutlich mehr Befragte diese Einschätzung. Bei den Konfessionslosen seien es 58 Prozent.</p><p>Für die Erhebung im Zeitraum vom 20. bis 23. März 2026 zu der These: „Ich habe das Vertrauen in die Politik in Deutschland komplett verloren“ habe INSA 2.010 Bundesbürger online befragt. Die Ergebnisse seien repräsentativ für die volljährige Bevölkerung in Deutschland sowie nach Geschlecht, Alter und Region.</p><p><strong>Über IDEA</strong></p><p>Die 1970 gegründete Evangelische Nachrichtenagentur IDEA mit Sitz in Wetzlar publiziert Nachrichten und Meinungen vor allem aus der evangelischen Welt. Sie gibt neben dem Wochenmagazin IDEA den IDEA-Pressedienst heraus. Sie ist sowohl im Internet (<a href="www.idea.de">www.idea.de</a>) als auch im Fernsehen tätig. Die Sendung „IDEA TV“ wird von Montag bis Freitag auf Bibel TV ausgestrahlt. Die Nachrichtenagentur ist in den sozialen Netzwerken Facebook, Instagram, YouTube und Twitter präsent. Sie steht theologisch der Evangelischen Allianz in Deutschland nahe. IDEA wird von einem mehr als 70-köpfigen Verein getragen und finanziert sich vor allem durch Abonnements und Anzeigen im Magazin sowie im Internet. Zur finanziell unabhängigen IDEA-Gruppe mit knapp 50 Mitarbeitern gehört auch der Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) und die Medienagentur „zeichensetzen“.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[„Aktion Kinder helfen Kindern!“  von ADRA Deutschland macht in diesem Jahr eine „kreative Pause“]]></title>
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            <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 08:40:01 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Nach über 25 Jahren erfolgreicher Projektarbeit legt die beliebte und traditionsreiche „Aktion Kinder helfen Kindern!“ von ADRA Deutschland e. V. im Aktionsjahr 2026 eine einmalige Pause ein. ADRA werde diesen Zeitraum bewusst nutzen, um das aufwe...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach über 25 Jahren erfolgreicher Projektarbeit legt die beliebte und traditionsreiche „Aktion Kinder helfen Kindern!“ von ADRA Deutschland e. V. im Aktionsjahr 2026 eine einmalige Pause ein. ADRA werde diesen Zeitraum bewusst nutzen, um das aufwendige Projekt grundlegend weiterzuentwickeln und für die Zukunft nachhaltiger sowie effektiver zu gestalten, so Andreas Lerg, Pressesprecher von ADRA Deutschland in einer Pressemitteilung.</p><p><strong>Ein Vierteljahrhundert gelebte Solidarität</strong></p><p>Seit ihrem Beginn an der Schule Marienhöhe in Darmstadt habe sich die beliebte „Aktion Kinder helfen Kindern!“ zu einer bundesweiten Bewegung entwickelt. Erst im vergangenen Jubiläumsjahr 2025 konnte die beliebte Mitmachaktion einen beeindruckenden Erfolg verzeichnen. Von engagierten Schulen und Kindergärten, Firmen, Organisationen über Gemeinden und einzelnen Personen bis hin zu Nachbarländern – überall packten Menschen von Herzen mit an und vor allem reichlich ein. So kamen über 27.130 Weihnachtspäckchen zusammen, die an bedürftige Kinder in sechs osteuropäischen Ländern verteilt werden konnten. „Es ist überwältigend zu sehen, wie diese Aktion von Jahr zu Jahr wächst“, betonte Olena Surovtseva, Koordinatorin der Aktion bei ADRA Deutschland e. V. (siehe auch <a href="https://www.apd.info/news/2025/12/15/%E2%80%9Eaktion-kinder-helfen-kindern-%E2%80%9D-2025-mit-%C3%BCber-27.130-weihnachtspaketen">APD-Meldung vom 15. Dezember 2025</a>).</p><p><strong>Raum für Reflexion und neue Impulse</strong></p><p>Nicht nur trotz, sondern gerade wegen des großartigen Erfolgs erfordere die Organisation der Aktion einen immensen Einsatz an Kraft, Zeit und Kreativität, heißt es in der Pressemitteilung. Um den gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden und frische Impulse sowie nachhaltige Verbesserungen fundiert umzusetzen, habe sich ADRA für diese strategische Auszeit entschieden.</p><p>„Diese Entscheidung ist uns wirklich nicht leichtgefallen“, erklärt Christian Molke, Vorsitzender des Vorstands von ADRA Deutschland e. V. Molke betont: „Viele neue Ideen sind bereits entstanden – kreative Ansätze, die die Aktion stärken und noch wirkungsvoller machen können. Wir möchten uns deshalb bewusst Zeit nehmen, um die Aktion zukunftsfähiger zu gestalten, damit wir im Jahr 2027 mit einem weiterentwickelten Konzept wieder starten können – stärker und wirkungsvoller denn je“.</p><p><strong>Engagement soll nicht pausieren</strong></p><p>ADRA betont ausdrücklich, dass das Engagement der Ehrenamtlichen während dieser Zeit nicht ruhen müsse. Gruppen, die bereits aktiv sind – etwa durch Strickkreise oder Spendensammlungen – werden ermutigt, ihre Arbeit fortzusetzen. Die gesammelten Mittel und Vorbereitungen fließen direkt in den Neustart im Jahr 2027 ein. Ansprechpartnerin sei weiterhin Olena Surovtseva: Telefon: +49 6151 8115-22; E-Mail: kinder-helfen-kindern@adra.de </p><p><strong>Über ADRA Deutschland e.V.</strong></p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="www.adra.de">www.adra.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Humanitäres</category>
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            <title><![CDATA[ACK Deutschland nimmt neues Vollmitglied auf und verabschiedet Erklärung zum Krieg im Nahen Osten]]></title>
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            <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 09:32:37 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Mitgliederversammlung tagte vom 18. bis 19. März in Rastatt. Sie äußerte in der  verabschiedeten Erklärung ihre „tiefe Sorge über die anhaltenden neuerlichen Kampfhandlungen zwischen Israel und den USA auf der einen Seite und dem Iran und der ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitgliederversammlung tagte vom 18. bis 19. März in Rastatt. Sie äußerte in der  verabschiedeten Erklärung ihre „tiefe Sorge über die anhaltenden neuerlichen Kampfhandlungen zwischen Israel und den USA auf der einen Seite und dem Iran und der Hisbollah im Libanon auf der anderen Seite. Wir bekräftigen unsere Überzeugung, dass Frieden nicht durch Waffen, sondern durch Dialog und Diplomatie erreicht werden kann und warnen alle Beteiligten vor einer weiteren Eskalation des Krieges.“ </p><p>„Wir sind entsetzt über die Folgen für die Zivilbevölkerung und erklären uns solidarisch mit den Opfern und ihren Angehörigen“, heißt es in der Verlautbarung weiter. „Der Glaube an Gott verpflichtet uns, jeder Instrumentalisierung von Religion entschieden entgegenzutreten und im Namen Gottes des Schöpfers, der Versöhnung und des Friedens deutlich Partei für die Opfer von Gewalt und Verfolgung zu ergreifen! Gott ist ein Freund des Lebens! Christus ruft uns zur Feindesliebe auf und ermahnt uns, Böses nicht mit Bösem zu vergelten. Wir rufen Menschen aller Religionen zum Gebet für die Opfer und für einen gerechten Frieden auf. Wir beten, dass sich die Krisenregion Nahost von einer Stätte immer wiederkehrenden Blutvergießens endlich zu einem Ort des Friedens wandelt!“</p><p><strong>Kirche des Nazareners nun Vollmitglied</strong></p><p>Die Kirche des Nazareners ist im Rahmen der 258. Mitgliederversammlung offiziell als Vollmitglied in die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland aufgenommen worden. Seit 2018 war die Kirche bereits Gastmitglied in der ACK. Dabei handelt es sich um eine evangelische Freikirche in der Tradition der Heiligungsbewegung. In Deutschland gehören rund 20 Gemeinden mit etwa 1.100 Mitgliedern zur Kirche des Nazareners. Weltweit ist sie in über 165 Ländern vertreten und zählt rund 2,7 Millionen Mitglieder.</p><p><strong>ACK in Deutschland</strong></p><p>Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) wurde am 10. März 1948 gegründet. Im Jahr 2026 gehören ihr zwanzig Kirchen unterschiedlicher Traditionen an, weitere fünf Kirchen sind Gastmitglieder, darunter die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, und fünf ökumenische Organisationen haben Beobachterstatus. Die Geschäftsstelle der ACK in Deutschland, die „Ökumenische Centrale“, hat ihren Sitz in Frankfurt am Main: <a href="www.oekumene-ack.de">www.oekumene-ack.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <author>info@apd.info (APD)</author>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[150 Jahre Adventisten in Deutschland: Advent-Wohlfahrtswerk ─ professionelle Sozialarbeit und ehrenamtliches Engagement]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/03/19/150-jahre-adventisten-in-deutschland-advent-wohlfahrtswerk-─-professionelle-sozialarbeit-und-ehrenamtliches-engagement</link>
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            <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 09:01:57 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Das ehrenamtliche Engagement hat im AWW von Anbeginn einen wichtigen Platz. „Unsere Stärke liegt im Zusammenspiel von professioneller Sozialarbeit und ehrenamtlichem Engagement. Mit innovativen Projekten und einem offenen Herz gestalten wir eine g...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das ehrenamtliche Engagement hat im AWW von Anbeginn einen wichtigen Platz. „Unsere Stärke liegt im Zusammenspiel von professioneller Sozialarbeit und ehrenamtlichem Engagement. Mit innovativen Projekten und einem offenen Herz gestalten wir eine gerechtere und menschlichere Gesellschaft“, betont Lothar Scheel, im AWW für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. </p><p>Als 1889 die erste adventistische Kirchengemeinde in Hamburg mit 25 Mitgliedern gegründet wurde, war ihnen bewusst, dass nach den Worten Jesu im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums die Glaubwürdigkeit eines Christen sich nicht in frommen Reden erweise, sondern im Tun guter Werke der Barmherzigkeit. Das Speisen der Hungrigen, das Kleiden der Armen und die Sorge um Hilfsbedürftige sei der einzig angemessene Dienst für Jesus und die rechte Vorbereitung auf sein Kommen, hieß es damals. Deshalb gründeten sie 1897 einen „Christlichen Hilfsverein“. Sehr schnell entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts auch in anderen Ländern Europas adventistische Wohlfahrtsgruppen. Sie sammelten Nahrungsmittel und Schuhe, nähten oder änderten Kleidungsstücke und verteilten sie an Bedürftige. 1899 wurde in Hamburg die erste Armenkasse eingerichtet.</p><p><strong>Anfänge in Friedensau</strong></p><p>Noch vor der Jahrhundertwende kaufte die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ein etwa 35 Hektar großes Gelände in Friedensau bei Magdeburg und begann mit dem Bau und Betrieb eines Missionsseminars sowie verschiedener Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. 1907 wurde den „Anstalten Friedensau“ ein Altenheim hinzugefügt. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs waren es nicht mehr nur die ohnehin schon vielen Armen, die der Hilfe bedurften. Nach Kriegsende wurden Gemeindeschwestern eingestellt, obwohl es eine „Hilfsorganisation“ im heutigen Sinne noch nicht gab.</p><p><strong>Gründungsmitglied des DPWV</strong></p><p>Mit dem Beginn der 1920er-Jahre nahmen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Deutschland stetig zu und damit die Notwendigkeit, aber auch die Bereitschaft der adventistischen Kirchengemeinden, den Armen zu helfen. Am 7. April 1924 wurde unter Beteiligung des AWW als Gründungsmitglied der „Fünfte Wohlfahrtsverband“ gegründet, der 1932 in den „Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband“ (DPWV) umbenannt und Mitglied der „Liga der freien Wohlfahrtspflege“ wurde. Auch die Leitung der Siebenten-Tags-Adventisten ließ das AWW als Verein eintragen. Der erste Eintrag beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg erfolgte am 5. September 1927, 30 Jahre nach den ersten Anfängen.</p><p><strong>Das Wirken von Hulda Jost</strong></p><p>Hulda Jost wurde am 1. September 1928 Leiterin des AWW und blieb es bis zu ihrem Tod im März 1938. Lothar Scheel charakterisiert sie als charismatische Persönlichkeit mit Durchsetzungsfähigkeit und Organisationstalent. „Hulda Jost war das Gesicht des AWW in dieser Zeit.“ Mit der Gleichschaltung oder Auflösung aller Sozialwerke, einschließlich des DPWV ab 1934, wurde das AWW der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) unterstellt. Hulda Jost nutzte ihre Kontakte zu einflussreichen Persönlichkeiten, um das AWW nicht nur am Leben zu halten, sondern das Sozialwerk als Schutzraum und Legitimation der Siebenten-Tag-Adventisten darzustellen. „Bei aller Würdigung ihrer Leistungen bleibt jedoch ein dunkler Schatten“, gab Scheel zu bedenken. „Dass sie für das verbrecherische Wesen des Nationalsozialismus offensichtlich blind war, zeigt, dass Sozialarbeit niemals unpolitisch ist oder in einem wertfreien Raum geschieht.“</p><p><strong>Kriegs- und Nachkriegszeit</strong></p><p>Als der Krieg ausbrach, wurde auch das AWW, das nun unter der Leitung von Otto Brozio (1938–1968) stand, zunehmend in den Dienst der kriegswichtigen Erfordernisse, insbesondere dem Krieg an der „Heimatfront“ gestellt. Auch in den ersten Nachkriegsjahren gab es faktisch keine organisierte Wohlfahrtsarbeit mehr. Überall in Deutschland herrschte Hunger. Nun waren es die Mitglieder der Siebenten-Tags-Adventisten in Übersee – insbesondere in den USA –, die auf beispielhafte Weise mit Lebensmitteln, Kleidung und Dingen des täglichen Bedarfs halfen.</p><p>Erst am 25. März 1949 wurde das AWW durch die Alliierten-Kommandantur in Berlin als Verein lizensiert und am 5. Juli in das Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin eingetragen. Noch im gleichen Jahr wurde es wieder Mitglied im neugegründeten DPWV in Westdeutschland. Nun waren die Voraussetzungen geschaffen, dass sich das AWW zu jenem freikirchlichen Sozialwerk entwickeln konnte, das es heute ist. Seit 1998 ist der Verwaltungssitz und seit 2018 auch der Vereinssitz in Hannover.</p><p><strong>Die soziale Arbeit in der DDR</strong></p><p>Von diesen Entwicklungen blieb der Osten Deutschlands weitgehend ausgenommen. Den Adventisten in der DDR war es nicht gestattet, ein eigenes Sozialwerk zu unterhalten. Diakonische Dienste sowie Kinder- und Jugendarbeit hatten ausschließlich innerkirchlich zu erfolgen. Lediglich im Bereich der Suchtkrankenhilfe entstand seit den 1970er-Jahren durch Einzelpersonen initiiert die Suchthilfe-Arbeit mit einem Netzwerk von Selbsthilfegruppen, das bis heute besteht. Die anerkannte Sucht-Beratungs- und Behandlungsstelle (SBB) in Chemnitz ging aus der Suchtselbsthilfe hervor. Seit den 1970er-Jahren wurde es möglich, in einige dem kommunistischen System verbundene Länder Afrikas wie Angola und Mosambik, Medikamente, Nahrungsmittel, Fahrzeuge und verschiedene Hilfsgüter zu liefern. Vereinzelt konnten bei Naturkatastrophen in sogenannten Ostblock-Ländern, wie Rumänien, Hilfsgüter gespendet werden. </p><p><strong>Die Entwicklung des AWW seit der Wiedervereinigung 1990</strong></p><p>Die politische Wende von 1989 und die deutsche Wiedervereinigung waren auch für das AWW eine Art „Frischzellenkur“, so Scheel. Ein wesentlicher Bereich der sozialen Tätigkeit der AWW-Helferkreise in der alten Bundesrepublik, nämlich Hilfspakte in „den Osten“ zu schicken, hatte sich über Nacht erledigt. Dafür standen in den neuen Bundesländern die Türen für soziale Tätigkeiten aller Art sperrangelweit offen. Viele soziale Einrichtungen wurden privatisiert, Kindertagesstätten (Kitas) suchten Träger. Die Leitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten war jedoch vorsichtig und wartete zunächst ab. </p><p>Erst 1993 wurden schließlich mit der SBB Chemnitz und dem Übernachtungshaus für wohnungslose Frauen in Leipzig neue Einrichtungen gegründet und in Trägerschaft des AWW übernommen. Ab 2006 begann das AWW mit der Eröffnung der Kita in Berlin-Zehlendorf mit der Gründung von Kitas in eigener Trägerschaft. Um 2000 startete Walter Kopmann in Berlin eine Gründungsinitiative für einen ambulanten Hospizdienst aus der 2006 schließlich der Verein AWW Hospiz Berlin e. V. hervorging. Der Hospiz-Gedanke war somit im AWW gepflanzt und wurde 2005 zur Gründungsinitiative für ein vollstationäres Hospiz in Lauchhammer im südlichen Land Brandenburg. 2009 wurde das erste Hospiz unter 50-prozentiger Beteiligung des AWW in Lauchhammer eröffnet. 2013 folgte die Eröffnung eines weiteren Hospizes in Uelzen. Die Flüchtlingssituation 2015 und die vielen Hilfsprojekte auch im AWW waren kein einmaliges Ereignis, sondern fanden durch die Flüchtlingswelle des Krieges in der Ukraine ihre Fortsetzung. </p><p>Damals wie heute sei ehrenamtliches Engagement eine tragende Säule im AWW. Denn ohne in die Gesellschaft ausgestreckte und wirksam helfende Hände werde die christliche Botschaft von der Liebe Gottes zu den Menschen immer weniger Gehör und Annahme finden, gab Lothar Scheel zu bedenken. „Religiöse Themen ohne überzeugend gelebte Mitmenschlichkeit werden allenfalls ein Nischendasein in Randgruppen fristen, aber nicht mehr die Gesellschaft durchdringen und prägen.“</p><p>Das Advent-Wohlfahrtswerk ist als bundesweit tätiger gemeinnütziger Verein Träger und Gesellschafter verschiedener sozialer Einrichtungen und Projekte. Es bietet Hilfe und Unterstützung in verschiedenen Lebensphasen und insbesondere in schwierigen Lebens- und Krisensituationen an.</p><p><strong>Einrichtungen des AWW:</strong></p><p>•	8 Kindertagesstätten (Gunzenhausen/Mittelfranken, Berlin-Zehlendorf, Wasserburg/Inn, München Westpark, Bad Aibling, Fürth, Neuburg/Donau, und Friedensau bei Magdeburg).</p><p>•	1 Heilpädagogische Tagesstätte (Neuburg/Donau).</p><p>•	1 Schule (Oberschule mit Grundschulteil in Oranienburg/Oberhavel).</p><p>•	1 Zentrum für Freizeit und Feriengestaltung (Gartow/Wendland).</p><p>•	3 Familien- und Nachbarschaftszentren (Leipzig, Görlitz und Herne).</p><p>•	1 Seelsorge- und Beratungsstelle (Potsdam).</p><p>•	1 Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung (Groß-Umstadt bei Darmstadt).</p><p>•	1 Suchtberatungszentrum (Chemnitz).</p><p>•	7 Sucht-Selbsthilfegruppen SHG (Chemnitz 3 SHG, Grimma, Leipzig, Schwedt und Thalheim/Erzgebirge).</p><p>•	1 Übernachtungshaus für wohnungslose Frauen (Leipzig).</p><p>•	7 Suppenküchen (Berlin-Zehlendorf, Freudenstadt, Bad Düben, Schwedt, Ludwigsburg, Nürtingen und Stuttgart Bad Cannstatt).</p><p>•	1 Kontaktstelle für Menschen in Not (Schutzhütte Schwedt).</p><p>•	4 Kleiderkammern (Friedensau bei Magdeburg, Plauen, München-Nymphenburg und Leipzig).</p><p>•	2 Flüchtlingshilfen (Nordhausen und Sonneberg).</p><p>•	1 Trauerbegleitung (Trauercafé Berlin-Charlottenburg).</p><p>•	5 Seniorenheime (Friedensau bei Magdeburg, Berlin-Steglitz, Neandertal bei Düsseldorf, Uelzen und Bad Aibling).</p><p>•	2 Betreutes Wohnen (Friedensau bei Magdeburg und Bad Aibling). </p><p>•	1 Seniorenwohnanlage (Mölln).</p><p>•	1 Ambulante Pflege (Friedensau bei Magdeburg).</p><p>•	1 Tagespflege (Friedensau bei Magdeburg).</p><p>•	2 Hospize (Uelzen und Lauchhammer im Süden Brandenburgs).</p><p>•	2 Ambulante Hospizdienste (Uelzen und Berlin).</p><p>Ehrenamtliches Engagement sei eine tragende Säule in der Gesellschaft und auch im Advent-Wohlfahrtswerk, so Lothar Scheel. In über 50 AWW-Helferkreisen leisteten in Deutschland Menschen einen unschätzbaren Beitrag zur Unterstützung jener, die Hilfe und Solidarität brauchen. Im Bereich der einfachen sozialen Hilfe arbeiteten überwiegend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Helferkreisen und Projekten. Andererseits habe das AWW rund 800 hauptamtliche, gut ausgebildete Fachkräfte in seinen sozialen Einrichtungen. Weitere Informationen: www.aww.info. </p><p><strong>150 Jahre Adventisten in Deutschland</strong></p><p>Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland feiert 2026 ihr 150-jähriges Bestehen. 1876 wurden die beiden ersten adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) gegründet. Mit dem Slogan „Mut für morgen“ will die Freikirchenleitung verdeutlichen, dass sie ihren Blick hoffnungsvoll nach vorn richtet. Gegenwärtig hat die Freikirche in Deutschland über 34.000 mündig getaufte Mitglieder, die sich in 560 Adventgemeinden versammeln. Weitere Informationen über die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland finden sich unter <a href="www.adventisten.de">www.adventisten.de</a>. Informationen über das 150-jährige Freikirchenjubiläum gibt es unter <a href="www.adventisten.de/mut">www.adventisten.de/mut</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Adventistische Geschichte</category>
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            <title><![CDATA[ADRA Deutschland leistet Nothilfe für Menschen im Libanon]]></title>
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            <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 08:25:31 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Darüber informierte Andreas Lerg, Pressesprecher von ADRA Deutschland, in einer Pressemitteilung.  Seit Ende Februar 2026 hat sich die humanitäre Lage im Nahen Osten infolge eines militärischen Konflikts zwischen Iran, den Vereinigten Staaten und ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Darüber informierte Andreas Lerg, Pressesprecher von ADRA Deutschland, in einer Pressemitteilung. </p><p>Seit Ende Februar 2026 hat sich die humanitäre Lage im Nahen Osten infolge eines militärischen Konflikts zwischen Iran, den Vereinigten Staaten und Israel massiv verschärft. Die Auswirkungen der zahlreichen Angriffe treffen die Zivilbevölkerung in der gesamten Region mit brutaler Härte. Auch im Libanon ist die Situation kritisch: Nach heftigen Luftangriffen auf Beirut und die Region Baalbek befinden sich aktuell mehr als eine halbe Million Menschen auf der Flucht.</p><p><strong>Schnelle Hilfe in der Not</strong></p><p>Viele Familien suchen Schutz in provisorischen Unterkünften wie öffentlichen Schulen, oft ohne ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung oder medizinischer Versorgung. ADRA ist gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort im Libanon aktiv und leistet lebensnotwendige Unterstützung. Aktuell versorge die Hilfsorganisation 432 Familien in sechs Notunterkünften in und um Beirut – darunter Mousaitbeh, Mtein und Bourj Hammoud – mit Trinkwasser und Hygieneartikeln, heißt es in der Pressemitteilung. In enger Abstimmung mit lokalen Partnern wie Tahaddi und dem Armenian Relief Cross Libanon (ARCL) stelle ADRA sicher, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.</p><p><strong>Ein Schicksal von Tausenden: „Ich habe meinen Teddy vergessen“</strong></p><p>Hinter den Zahlen stehen unzähliges Leid und Einzelschicksale. Als ein Beispiel wird das des siebenjährigen Rami aus Baalbek genannt. Anfang März musste er mit seiner Familie vor den Bomben fliehen. „Ich hatte große Angst vor den lauten Explosionen“, berichtet er Mitarbeitenden von ADRA Libanon in einer der Notunterkünfte. In der überstürzten Flucht blieb sein Schulranzen zurück – und damit auch sein geliebter Teddybär, ein Geschenk seiner Lehrerin, weil er eine schwierige Matheaufgabe gelöst hatte. „Ich vermisse auch meine Freunde“, erzählt Rami unter Tränen. Geschichten wie diese verdeutlichten die tiefe psychosoziale Belastung, unter der insbesondere die Kinder in solchen Konflikten litten.</p><p><strong>Spendenaufruf von ADRA Deutschland</strong></p><p>Der Bedarf an humanitärer Hilfe wächst täglich. ADRA plane weitere Maßnahmen, um die Versorgung mit Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Hilfe auszuweiten. Weiterhin sollen Notunterkünfte ausgestattet, Menschen auf der Flucht mit Lebensmitteln, Wasser und Hygieneartikeln versorgt und psychosozialer Beistand geleistet werden.</p><p>Mehr zur Hilfe von ADRA im Nahen Osten gibt es unter: <a href="https://adra.de/thema/krieg-im-nahen-osten-hilfe-fuer-familien/">https://adra.de/thema/krieg-im-nahen-osten-hilfe-fuer-familien/</a> </p><p>Spenden sind unter dem Stichwort „Nahost“ unter <a href="www.adra.de/spenden">adra.de/spenden</a> möglich.</p><p><strong>Über ADRA Deutschland e.V.</strong></p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="www.adra.de">www.adra.de</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Historisches Konzil als Impuls für die Ökumene heute]]></title>
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            <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 09:08:22 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Darüber sprach er beim „2. Tag der Ökumene“ im Apostelbereich Mitte-Nord der Neuapostolischen Kirche (NAK) am 15. März in der NAK-Gemeinde Hannover-List. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Bekenne dich“ und sollte den Austausch über gemeinsa...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Darüber sprach er beim „2. Tag der Ökumene“ im Apostelbereich Mitte-Nord der Neuapostolischen Kirche (NAK) am 15. März in der NAK-Gemeinde Hannover-List. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Bekenne dich“ und sollte den Austausch über gemeinsame Grundlagen des christlichen Glaubens fördern.</p><p><strong>Kirchengeschichte aus eigener Perspektive</strong></p><p>Zu Beginn seines Vortrags erinnerte Pastor Raimund Baum an ein Wort des evangelischen Kirchenhistorikers Martin H. Jung: Kirchengeschichte beantworte nicht, was Kirche sei, wohl aber, warum sie heute so geworden sei. Wer verstehen wolle, weshalb Kirchen bestimmte Traditionen entwickelt hätten oder warum sie sich unterscheiden würden, müsse daher die Geschichte der Kirche ernst nehmen.</p><p>Dabei sei der Blick auf die Geschichte jedoch nie neutral. Jede Kirche lese die Kirchengeschichte aus ihrer eigenen Entwicklung heraus, und auch persönliche Erfahrungen prägten den Blick auf historische Ereignisse. Kirchen des 19. Jahrhunderts – darunter auch viele Freikirchen – seien beispielsweise in einer Zeit entstanden, die stark von Fortschrittsdenken, Individualismus und demokratischen Idealen geprägt gewesen sei. Diese Prägung beeinflusse bis heute, wie man frühere Epochen der Kirche beurteile.</p><p>Pastor Baum sprach in diesem Zusammenhang von einem „biographischen Blick“ auf Kirchengeschichte - ein Ansatz, den er vom Theologen Christoph Markschies übernommen habe. Dabei gehe es darum zu fragen, wann und wie man einem Thema zum ersten Mal begegnet sei und wie sich die eigene Sicht im Laufe der Zeit verändert habe.</p><p><strong>Erste Begegnung mit dem Konzil über Kaiser Konstantin</strong></p><p>Für ihn selbst sei die erste Begegnung mit dem Konzil von Nizäa nicht das Glaubensbekenntnis gewesen, sondern die Gestalt des römischen Kaisers Konstantin der Große. In kirchlichen Diskussionen über den Sabbat und den Sonntag werde häufig auf Konstantin verwiesen, der im Jahr 321 den Sonntag im römischen Reich als allgemeinen Ruhetag stärkte und verbindlich machte.</p><p>Diese Regelung habe lange Zeit seinen Blick auf das Konzil geprägt. Sie sei für ihn ein Beispiel dafür gewesen, wie eng politische Entscheidungen und kirchliche Entwicklungen miteinander verbunden sein konnten. Erst später habe sich sein Bild differenziert.</p><p>Konstantin habe versucht, das Christentum in das römische Reich zu integrieren und religiöse Einheit als Grundlage für politischen Frieden zu nutzen. Dazu gehörten Privilegien für Christen, rechtlicher Schutz und auch Versuche, das Christentum stärker von jüdischen Traditionen zu unterscheiden.</p><p><strong>Schwierige Frage der Abgrenzung zum Judentum</strong></p><p>Gerade diese Abgrenzung vom Judentum bezeichnete der Referent als eine der Schwierigkeiten bei der historischen Betrachtung des Konzils. So habe etwa die Festlegung eines einheitlichen Ostertermins auch dazu gedient, Ostern nicht mehr in Verbindung mit dem jüdischen Pessachfest zu feiern. Heute werde diese Entwicklung kritischer gesehen. Christlicher Glaube definiere sich in der Gegenwart nicht mehr primär durch Abgrenzung, sondern zunehmend durch die Wertschätzung der gemeinsamen Wurzeln mit dem Judentum. Die jüdischen Grundlagen des christlichen Glaubens seien stärker ins Bewusstsein gerückt.</p><p><strong>Streit um die Stellung von Jesus</strong></p><p>Das erste ökumenische Konzil von Nizäa begann im Jahr 325 und versammelte nach historischen Schätzungen etwa 200 bis 300 Bischöfe. Im Mittelpunkt stand der sogenannte arianische Streit um die Stellung Jesu Christi zu Gott. Ausgelöst worden war die Auseinandersetzung durch den alexandrinischen Presbyter Arius, der die Einzigkeit Gottes betonen wollte und deshalb lehrte, der Sohn sei zwar göttlich, aber nicht von Ewigkeit her wie der Vater. Die Konzilsväter formulierten daraufhin im Glaubensbekenntnis von Nizäa, dass Christus „wesensgleich“ mit dem Vater sei. Der griechische Begriff „homoousios“ sollte diese Gleichheit ausdrücken. Neben dieser theologischen Entscheidung traf das Konzil auch weitere Beschlüsse, etwa zur Kirchenordnung und zur Stellung von Bischöfen in den Provinzen. </p><p><strong>Impulse für heutige ökumenische Gespräche</strong></p><p>Aus der Geschichte des Konzils leitete Pastor Raimund Baum mehrere Impulse für die Gegenwart ab. Ein wichtiger Punkt sei die Möglichkeit, trotz theologischer Unterschiede gemeinsame Glaubensaussagen zu formulieren. Das Konzil zeige, dass Christen Wege finden können, verbindende Aussagen über ihren Glauben zu treffen. Zugleich erinnere Nizäa daran, dass solche Formulierungen nie endgültig seien. Auch das nizäanische Glaubensbekenntnis sei später noch erweitert worden.</p><p>Ein weiterer Impuls liege im synodalen Charakter des Konzils. Bischöfe hätten gemeinsam beraten und Entscheidungen im Austausch getroffen. Daraus habe sich ein Modell für spätere kirchliche Versammlungen entwickelt.</p><p><strong>Kirche bleibt unterwegs</strong></p><p>Schließlich erinnerte der Referent daran, dass Streit zur Geschichte der Kirche gehöre. Konflikte könnten zu größerer Klarheit führen, wenn sie ernsthaft geführt würden.</p><p>Der Blick auf das Konzil könne daher vor zwei Extremen bewahren: vor einer Verklärung der Vergangenheit ebenso wie vor der Selbstüberschätzung der Gegenwart. Kirche sei nicht fertig, sondern bleibe ein Weg, auf dem jede Generation den Glauben neu verstehen und formulieren müsse.</p><p><strong>Zum Hintergrund</strong></p><p>Der Referent Raimund Baum ist Pastor der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Niedersachsen und betreut die Adventgemeinden in Göttingen, Hann. Münden und Northeim. Seit 2025 vertritt er seine Freikirche in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen. Im letzten Jahr war Baum als Referent beim ökumenischen Studientag des Bistums Hildesheim eingeladen. Dort gestaltete er einen Workshop über Chancen multilateraler Ökumene.</p><p>Der „2.Tag der Ökumene“ im Apostelbereich Mitte-Nord der Neuapostolische Kirche wurde von Bezirksevangelist Thomas Sperling mit einem Team von Ökumene-Referenten organisiert. Die Veranstaltung begann mit einem Gottesdienst mit Apostel Ralf Vicariesmann. Anschließend fanden mehrere Workshops statt, unter anderem mit Sperling sowie mit Vertretern verschiedener Kirchen: dem serbisch-orthodoxen Geistlichen Milan Pejic, Evangelist Dr. Sven Mönkemeyer, Priesterin Inga Ortmann-Röpke und Hirte Dirk Ballosch aus neuapostolischen Kirchenbezirken sowie mit dem orthodoxen Theologen Achilleas Anastasiadis und dem Geistlichen Gerasimos Frangulakis. Den Abschluss bildete ein Besuch der griechisch-orthodoxen Kirche Heilige Drei Hierarchen, wo die Teilnehmenden eine Einführung in Geschichte und Tradition der Gemeinde sowie einen musikalischen Beitrag aus der orthodoxen Liturgie erhielten. Siehe auch den Bericht der NAK-Nordost unter <a href="https://goettingen.nak-nordost.de/db/594576">https://goettingen.nak-nordost.de/db/594576</a> </p><p><strong>Adventisten und das Konzil von Nizäa</strong></p><p>In der Novemberausgabe 2025 der Kirchenzeitschrift Adventisten heute erschien unter der Überschrift „Was Christen bis heute verbindet“ ein Artikel von Johannes Naether, Präsident des Norddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, zum Konzil von Nizäa (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2025/11/04/1700-jahre-konzil-von-niz%C3%A4a">APD-Meldung vom 4. November 2025</a>). Darin fragte er unter anderem: Haben wir in den Kirchen ein Bewusstsein dafür, dass bestimmte Fragen und Glaubensaussagen so wichtig sind, dass sie eindeutig und, wenn möglich, einvernehmlich geklärt werden müssen? Gott als Schöpfer, die Bibel als das Wort Gottes, Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott-Heiliger Geist. Nizäa erinnere uns daran, dass es um das Wesentliche im christlichen Glauben geht: das Heil in Jesus Christus. Darin bräuchten wir Klarheit, wenn nötig sogar mit (schmerzhaften) Abgrenzungen. Doch Nizäa gab auch den wichtigen Impuls, dass durch gemeinsames Gespräch, also unter Einbeziehung aller Beteiligten, Unterschiede angesprochen und geklärt werden können, so Naether.</p><p><strong>Das Bekenntnis von Nizäa 325</strong></p><p>Ich glaube an den einen Gott,</p><p>den Vater, den Allmächtigen,</p><p>den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren.</p><p>Und an den einen Herrn Jesus Christus,</p><p>den Sohn Gottes,</p><p>der als Einziggeborener aus dem Vater gezeugt ist, das heißt: aus dem Wesen des Vaters,</p><p>Gott aus Gott, Licht aus Licht,</p><p>wahrer Gott aus wahrem Gott,</p><p>gezeugt, nicht geschaffen,</p><p>eines Wesens mit dem Vater (homoousion to patri);</p><p>durch den alles geworden ist, was im Himmel und was auf Erden ist;</p><p>der für uns Menschen und wegen unseres Heils herabgestiegen und Fleisch geworden ist,</p><p>Mensch geworden ist,</p><p>gelitten hat und am dritten Tage auferstanden ist,</p><p>aufgestiegen ist zum Himmel,</p><p>kommen wird um die Lebenden und die Toten zu richten;</p><p>Und an den Heiligen Geist.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Bibel auch 2025 ein Bestseller]]></title>
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            <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 08:37:59 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Einen Rückgang verzeichneten vor allem fremdsprachigen Bibeln, außerdem auch die modernen Übersetzungen  Gute Nachricht Bibel  und  BasisBibel . Die Nachfrage nach der Lutherbibel stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht. Auch Sachbücher und Fachlite...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Einen Rückgang verzeichneten vor allem fremdsprachigen Bibeln, außerdem auch die modernen Übersetzungen <em>Gute Nachricht Bibel</em> und <em>BasisBibel</em>. Die Nachfrage nach der Lutherbibel stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht. Auch Sachbücher und Fachliteratur im Bereich Religionspädagogik erfuhren Zuwächse.</p><p>„Auch im vergangenen Jahr hat die Bibel als gedrucktes Buch das Lesen vieler Menschen geprägt“, sagt Dr. Christoph Rösel, Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft. „Die Bibel war auch 2025 ein Bestseller.“ Angesichts der grundlegenden Veränderungen in Kirche und Gesellschaft sei es allerdings keine Überraschung, dass die Zahlen nicht jährlich weiter nach oben gingen. Man werde die Entwicklungen genau beobachten und analysieren, so Rösel. „Als Deutsche Bibelgesellschaft werden wir auch in den kommenden Jahren alles daransetzen, innovative Wege zu finden, damit Menschen der Bibel in geeigneter Sprache und Form begegnen können.“</p><p>So hätten besonders digitale Bibel-Angebote in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. „Das Medienverhalten verändert sich auch bei der Nutzung der Bibel“, so Rösel weiter. „Die Zahl der Zugriffe auf unsere Bibeltexte in Web und App sind im vergangenen Jahr um knapp 4 Millionen auf insgesamt 16 Millionen gestiegen.“</p><p><strong>Die Zahlen im Detail</strong></p><p>Bei den gedruckten Büchern verzeichnete die Lutherbibel mit 79.000 verkauften Exemplaren einen leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr (74.000 Expl.). Nach zwei Jahren, in denen moderne Bibelübersetzungen stärker nachgefragt waren, verzeichneten diese 2025 einen Rückgang. Die kommunikative Übersetzung <em>BasisBibel</em> ging von 100.000 zurück auf 86.000 Exemplare, die <em>Gute Nachricht Bibel</em> verkaufte sich 43.000 Mal gegenüber 59.000 Exemplaren in 2024. Die stärkste Veränderung zeigte sich bei fremdsprachigen Bibeln, die deutlich weniger nachgefragt wurden (2025: 18.000; 2024: 66.000).</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt im Programm der Deutschen Bibelgesellschaft sind die wissenschaftlichen Ausgaben in den Ursprachen. Sie sind weltweit und bei allen Konfessionen die Grundlage für die theologische Wissenschaft und Bibelübersetzung. Dazu gehören die „Biblia Hebraica Stuttgartensia“ und die „Biblia Hebraica Quinta“, das „Greek New Testament“ und das „Novum Testamentum Graece“ (Nestle-Aland). Mit 28.000 Exemplaren verzeichneten die wissenschaftlichen Bibelausgaben gegenüber dem Vorjahr (25.000) erneut einen Anstieg. Dazu trug auch die neu erschienene 6. Auflage des <em>Greek New Testament</em> bei.</p><p>Über die eigentlichen Bibelausgaben hinaus gab es leichte Zuwächse bei Titeln im Bereich Sachbuch und Religionspädagogik mit insgesamt 14.000 Exemplaren gegenüber 13.000 Exemplaren im Vorjahr. Der Bereich der Kinder- und Jugendausgaben blieb auf einem stabilen Niveau (132.000 Exemplare).</p><p><strong>Die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG)</strong> </p><p>Die Deutsche Bibelgesellschaft ist eine eigenständige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt sie die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers heraus. Außerdem verantwortet sie die Gute Nachricht Bibel und die BasisBibel sowie biblische Kinderbücher und Verständnishilfen für die Bibel. International ist die DBG für die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen zuständig. Die Weltbibelhilfe der DBG unterstützt gemeinsam mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) weltweit die Übersetzung und Verbreitung der Heiligen Schrift. Zu den Mitgliedern der jährlich tagenden DBG-Vollversammlung gehört auch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Mehr Informationen unter <a href="www.die-bibel.de">www.die-bibel.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bibel</category>
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            <title><![CDATA[Wenn Kirche zur Küche wird – und daraus ein Buch entstanden ist]]></title>
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            <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 09:30:22 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Darüber informierte das Projektteam in einer Pressemitteilung. Auf 192 Seiten versammelt das vierfarbig auf Umweltpapier gedruckte Buch nicht nur Rezepte, sondern auch persönliche Lebensgeschichten von Menschen aus dem Umfeld der Kirchengemeinde. ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Darüber informierte das Projektteam in einer Pressemitteilung. Auf 192 Seiten versammelt das vierfarbig auf Umweltpapier gedruckte Buch nicht nur Rezepte, sondern auch persönliche Lebensgeschichten von Menschen aus dem Umfeld der Kirchengemeinde. In vielen Küchen wurde gemeinsam geschnippelt, fotografiert, erzählt und gelacht. Herausgekommen ist ein Werk, das kulinarische Vielfalt mit gelebter Gemeinschaft verbindet. </p><p>„Wir wollten Menschen miteinander ins Gespräch bringen – und die besten Gespräche entstehen oft in der Küche“, heißt es aus dem Projektteam. Das Buch lade dazu ein, den Tisch neu zu entdecken: als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Gastfreundschaft – über Länder und Kulturgrenzen hinweg. </p><p><strong>Eine verbreitete Praxis</strong></p><p>In vielen adventistischen Kirchengemeinden weltweit finden nach Gottesdiensten regelmäßig (z. B. monatlich) sogenannte „Pot Lucks“ statt. Dabei handelt es sich um gemeinsame Mahlzeiten, zu denen die Teilnehmenden selbst etwas Selbstgekochtes oder -gebackenes mitbringen. Aus den mitgebrachten Speisen wird dann ein kulinarisch vielfältiges Buffet gestaltet. </p><p>Unter dem Motto „Marienhöhe kocht“ seien in Zukunft offene Kochkurse in der Nachbarschaft der Kirchengemeinde geplant, um Menschen unterschiedlicher Herkunft zu vernetzen. </p><p><strong>Buchvorstellung am 21. März</strong></p><p>Das Buch wird im Anschluss an den Gottesdienst der Gemeinde am 21. März offiziell vorgestellt. Interessierte können es direkt vor Ort erhalten. Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr im Gemeindezentrum der Adventgemeinde Marienhöhe, Auf der Marienhöhe 57, 64297 Darmstadt. Gäste und Pressevertreter sind herzlich willkommen. In diesem Rahmen werden auch Interviews mit dem Projektteam möglich sein. Pressevertreter erhalten über die untenstehende Adresse eine Vorab-Version des Buches als pdf-Datei. Interessierte können das Buch gegen eine Spende (Richtwert: 18 Euro) bei der untenstehenden Adresse bestellen.</p><p>Kontaktadresse und Bestellmöglichkeit: Anja und Jörg Varnholt, E-Mail: <a href="hospitality@auf-der-hoehe.de">hospitality@auf-der-hoehe.de</a> </p><p><strong>Über die Adventgemeinde Marienhöhe</strong></p><p>Die Adventgemeinde Darmstadt-Marienhöhe ist eine Kirchengemeinde der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Sie ist eine Schulgemeinde, weil sich direkt auf dem Gelände das Schulzentrum Marienhöhe mit drei Schulzweigen und einem Internat befindet. Sie ist mit fast 600 mündig getauften Gemeindegliedern und ca. 120 Kindern und Jugendlichen die größte adventistische Kirchengemeinde Deutschlands.</p><p>Website der Adventgemeinde: <a href="https://auf-der-hoehe.de/">https://auf-der-hoehe.de/</a></p><p>Website des Schulzentrums Marienhöhe: <a href="www.marienhoehe.de">www.marienhoehe.de </a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Freikirchen wehren sich gegen Vereinnahmung durch AfD]]></title>
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            <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 09:46:33 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Anlass der epd-Anfrage waren die kirchenpolitischen Aussagen im Wahlprogramm der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026. So heißt es dort wörtlich: „In Freikirchen, Baptistengemeinden und orthodoxen Kirchen wird ein authen...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Anlass der epd-Anfrage waren die kirchenpolitischen Aussagen im Wahlprogramm der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026. So heißt es dort wörtlich: „In Freikirchen, Baptistengemeinden und orthodoxen Kirchen wird ein authentischer und vitaler Glaube praktiziert, der die kulturelle Wende, die wir anstreben, vielfältig unterstützt.“</p><p>In der Antwort des Beauftragten der VEF am Sitz der Bundesregierung, Konstantin von Abendroth heißt es: „Die VEF wehrt sich gegen den Versuch der AfD, durch vermeintlich gleiche Überzeugungen eine Schnittmenge zwischen AfD und Freikirchen herzustellen. Wenn die AfD Freikirchen ‚fördern‘ will, sagen wir dazu: Unter Religionsfreiheit verstehen wir auch die Freiheit von politischer Einflussnahme. Wir lehnen eine Förderung mit politischen oder ideologischen Erwartungen ab.“ </p><p>Der Beauftragte der VEF betont weiterhin grundlegende christliche Überzeugungen und grenzt sich zugleich von rassistischen und völkischen Positionen ab. In einer bereits 2024 veröffentlichten Erklärung der VEF heißt es: „Gottes Liebe gilt allen Menschen in unserem Land, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Geschlecht oder Glauben.“ Eine Partei wie die AfD in Sachsen-Anhalt, deren Landesverband vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsradikal“ eingestuft wird, sei mit dieser Haltung nicht vereinbar. Auch beim Thema Kirchenasyl widerspricht die VEF pauschalen Forderungen der AfD. Kirchenasyl werde als „Ultima Ratio“ verstanden und nur in besonderen Härtefällen gewährt, wenn eine erneute Prüfung eines Asylverfahrens notwendig erscheine.</p><p>Die vollständigen Antworten finden sich als pdf-Dokument auf der Website der VEF unter: <a href="https://www.vef.de/media/pages/erklarungen/b4a1795606-1771598390/antwort-auf-epd-anfrage-11.02.26.pdf">https://www.vef.de/media/pages/erklarungen/b4a1795606-1771598390/antwort-auf-epd-anfrage-11.02.26.pdf</a></p><p><strong>Distanzierung von Aussagen einzelner Gemeindeleiter</strong></p><p>Ein weiterer Anlass der Stellungnahme war ein epd-Bericht über eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in Dessau-Roßlau, in dem der Leiter der Gemeinde äußerte, dass die AfD die einzige politische Partei sei, die konservative Werte vertrete. Auch eine pfingstlich-charismatische Kirchengemeinde in Dessau-Roßlau äußerte sich positiv zur Kritik der AfD an den großen Kirchen. Als Reaktion wies der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG, umfasst Baptisten- und Brüdergemeinden) darauf hin, dass die genannte Baptistengemeinde in Dessau-Roßlau kein Mitglied im BEFG sei. </p><p>Wie die VEF veröffentlichte auch der BEFG eine Stellungnahme. Darin schreibt Pressesprecher Michael Gruber: „Rechtsextreme Parteien können für Christinnen und Christen kein Ort politischer Betätigung sein und sind nicht wählbar … Antisemitismus, Rassismus, Fremden- und Muslimfeindlichkeit sind weit verbreitet, und die Tendenz ist steigend. Das verändert das politische Klima und hat Einfluss darauf, wie wir Demokratie leben. Dabei ist der Rechtsextremismus das größte Problem für unsere Demokratie. Politische Parteien wie die AfD verstärken die Polarisierung in der Gesellschaft. Besonders als Deutsche gilt es, hier aufzumerken und diesen Tendenzen frühzeitig entgegenzuwirken.“</p><p>Im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt sieht Gruber den Versuch, „die Polarisierung voranzutreiben und einen Keil in die kirchliche Landschaft und die ganze Gesellschaft zu treiben. Dagegen und gegen die Vereinnahmung durch die AfD verwehren wir uns.“ Die Stellungnahme des BEFG ist unter <a href="https://www.befg.de/fileadmin/content/BEFG/Antwort_Gruber_auf_epd-Presseanfrage__12._Februar_2026_.pdf">https://www.befg.de/fileadmin/content/BEFG/Antwort_Gruber_auf_epd-Presseanfrage__12._Februar_2026_.pdf</a> zu finden</p><p><strong>Über die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF)</strong></p><p>Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen wurde 1926 gegründet und feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen (siehe auch <a href="https://www.apd.info/news/2026/02/17/100-jahre-vereinigung-evangelischer-freikirchen">APD-Meldung vom 17. Februar</a>). Sie ist der älteste zwischenkirchliche Zusammenschluss in Deutschland. Ihr gehören dreizehn Mitglieds- und zwei Gastkirchen an, darunter die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Verschiedene Arbeitsgruppen der VEF befassen sich mit Themen wie Evangelium und gesellschaftliche Verantwortung, Rundfunk- und Fernseharbeit, Angeboten für Kinder und Jugendliche oder theologischer Aus- und Weiterbildung. Weitere Informationen: <a href="www.vef.de">www.vef.de</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Wie ADRA den Menschen im Nahen Osten hilft]]></title>
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            <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:01:12 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Während die Eskalation in der Region weitergeht, engagieren sich das Regionalbüro von ADRA für den Nahen Osten und Nordafrika (MENA) sowie die ADRA-Länderbüros und lokale Partner weiterhin für die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen. Die ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Während die Eskalation in der Region weitergeht, engagieren sich das Regionalbüro von ADRA für den Nahen Osten und Nordafrika (MENA) sowie die ADRA-Länderbüros und lokale Partner weiterhin für die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen. Die ADRA-Teams ermitteln den Bedarf und leisten Hilfe, wo es die Zugangs- und Sicherheitsbedingungen zulassen. Dies geht aus einer Pressemitteilung von ADRA International hervor.</p><p>Im Libanon unterstützt ADRA betroffene Familien mit sauberem Wasser, Hygieneartikeln und anderen wichtigen Hilfsgütern. In der gesamten Region koordinieren die ADRA-Büros ihre Arbeit mit vertrauenswürdigen lokalen Netzwerken, um sicherzustellen, dass die Hilfe Vertriebene, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit begrenzten Ressourcen erreicht.</p><p><strong>Aus Sicherheitsgründen werden keine Details  genannt</strong></p><p>Um die Sicherheit der Mitarbeitenden, der Ehrenamtlichen und der Kommunen, in denen Hilfe geleistet wird, zu gewährleisten, gibt ADRA keine konkreten Details zu ihren Einsätzen bekannt. Die Organisation versichert jedoch, dass Vorkehrungen getroffen wurden, um schnell auf sich ändernde Bedürfnisse reagieren zu können.</p><p>„In dieser äußerst schwierigen Zeit bitten wir die Menschen überall, an die Familien zu denken, die Sicherheit suchen, an die Kinder, die sich nach Frieden sehnen, und an die Gemeinden, die schwere Verluste erlitten haben“, erklärte Denis Baratov, Direktor von ADRA MENA, in einer Stellungnahme. „Möge Hoffnung aufkommen, möge Mitgefühl leiten und möge bald Heilung kommen.“</p><p><strong>Seit Jahrzehnten im Nahen Osten tätig</strong></p><p>ADRA ist seit Jahrzehnten im Nahen Osten und in Nordafrika tätig und arbeitet mit lokalen Organisationen zusammen, um Nothilfe zu leisten, Lebensgrundlagen zu sichern, die Widerstandsfähigkeit der Kommunen zu stärken und in Krisenzeiten die Würde der Menschen wiederherzustellen. Die humanitäre Arbeit von ADRA orientiert sich an den Grundsätzen Gerechtigkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe. Sie steht allen Menschen offen, unabhängig von ihrer Hautfarbe, politischen Zugehörigkeit oder religiösen Überzeugung.</p><p>ADRA lädt Spender, Partner und Freunde auf der ganzen Welt ein, sich mit den betroffenen Menschen solidarisch zu zeigen und die laufenden Hilfs- und Vorsorgemaßnahmen zu unterstützen. Spenden tragen dazu bei, dass wichtige Hilfsgüter, geschultes Personal und schnelle Reaktionsmechanismen bereitstehen, wenn eine Katastrophe eintritt.</p><p><strong>Über ADRA</strong></p><p>Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA (Adventist Development and Relief Agency) wurde 1956 in den USA gegründet und führt weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durch. ADRA International ist eine nichtstaatliche Hilfsorganisation und wird von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten getragen. Es ist ein weltweites Netzwerk mit rund 7.500 hauptamtlichen Mitarbeitenden, das in 118 Ländern tätig ist. </p><p>Informationen: <a href="https://adra.org/">https://adra.org/</a>    </p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet und ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. </p><p>Informationen: <a href="www.adra.de">www.adra.de</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Humanitäres</category>
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            <title><![CDATA[Neue Online-Lernplattform des DVG mit Gesundheitskursen]]></title>
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            <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 08:59:43 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Zum Start werden auch kostenfreie Kurse angeboten. Ziel der Plattform sei es, aktuelles Wissen rund um die Themen Gesundheit und Prävention auf verständliche und zugängliche Weise zu vermitteln, teilte der DVG mit. Derzeitiges Angebot an Online-Ku...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Start werden auch kostenfreie Kurse angeboten. Ziel der Plattform sei es, aktuelles Wissen rund um die Themen Gesundheit und Prävention auf verständliche und zugängliche Weise zu vermitteln, teilte der DVG mit.</p><p><strong>Derzeitiges Angebot an Online-Kursen</strong></p><p>Der Kurs <strong>„Gesundheit ganzheitlich“</strong> richtet sich an Menschen, die ihre Gesundheit bewusst gestalten möchten, statt sie dem Zufall zu überlassen. Er bietet praktische und alltagstaugliche Strategien für einen gesunden Lebensstil und orientiert sich dabei an christlichen Werten.</p><p>Der Kurs <strong>„Refresh – In 10 Wochen zu einem gesunden Lebensstil“</strong> richtet sich an Menschen, die das neue Jahr oder einen neuen Lebensabschnitt für einen bewussten Neustart nutzen möchten. Angesprochen sind alle, die wieder mehr Bewegung in ihr Leben bringen, ihre Ernährung umstellen und alte Gewohnheiten hinter sich lassen möchten. Der Kurs bietet Struktur, Motivation und konkrete Schritte, um gute Vorsätze nachhaltig umzusetzen.</p><p>Darüber hinaus wird ein Kurs zum Thema <strong>„Digitale Gesundheit“</strong> angeboten. Darin geht es um aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen und darum, wie sich digitale Gesundheit konkret in Prävention, Alltag und Lebensstil integrieren lässt. Der Kurs zeigt, wie digitale Technologien die Gesundheitsversorgung verändern und welche Chancen und Herausforderungen sich daraus für Patientinnen und Patienten, Gesundheitsberufe und die Gesellschaft ergeben.</p><p>Ein weiterer Kurs <strong>„Arzneimittel für Zuhause“</strong> bereitet die Teilnehmenden auf die <strong>Sachkundeprüfung für freiverkäufliche Arzneimittel bei der Industrie- und Handelskammer (IHK)</strong> vor. Vermittelt werden grundlegende Kenntnisse über Heilpflanzen und deren Anwendung sowie über die rechtlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit pflanzlichen Gesundheitsprodukten.</p><p>Die neue Plattform richte sich sowohl an Menschen, die sich persönlich für Gesundheitsfragen interessieren, als auch an Fachpersonen aus Gesundheitsberufen und angrenzenden Bereichen, die sich weiterbilden möchten, so der DVG. Die Inhalte können dank digitaler Lernformate flexibel und ortsunabhängig bearbeitet werden.</p><p>Weitere Informationen: <a href="https://dvg-online.de/kurse/">https://dvg-online.de/kurse/</a> </p><p><strong>Deutscher Verein für Gesundheitspflege e. V.</strong></p><p>Seit 1899 fördert der DVG die Gesundheit auf Basis eines ganzheitlichen Menschenbildes in den Bereichen körperliche Gesundheit, geistig-seelische Gesundheit, soziale Beziehungen und spirituelles Leben. Er wird von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland getragen. Weitere Informationen gibt es unter <a href="www.dvg-online.de">www.dvg-online.de</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Gesundheit</category>
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            <title><![CDATA[Feierliche Eröffnung eines neuen Jugendtreffs in Gartow]]></title>
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            <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:36:26 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Samtgemeinde Gartow hat die WE life gGmbH mit dem Betrieb eines Jugendtreffs beauftragt, teilte Samtgemeinde-Bürgermeister Christian Järnecke (CDU) in einem Grußwort zur Einweihung mit. Die Zielgruppe seien Kinder und Jugendliche im Alter von ...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Samtgemeinde Gartow hat die WE life gGmbH mit dem Betrieb eines Jugendtreffs beauftragt, teilte Samtgemeinde-Bürgermeister Christian Järnecke (CDU) in einem Grußwort zur Einweihung mit. Die Zielgruppe seien Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 25 Jahren im Samtgemeindegebiet. Es gehe bei dem Jugendtreff um einen offenen, sicheren und inspirierenden Ort in dem Gemeinschaft gestärkt, Kreativität gefördert und Raum für Begegnungen geschaffen werde. Die Samtgemeinde wünsche dem Team sowie allen Kindern und Jugendlichen „eine erfolgreiche Zukunft, viel Spaß, unvergleichliche Momente und eine gedeihliche Weiterentwicklung dieses wichtigen Projekts“.</p><p>Der Jugendtreff ist dienstags und donnerstags von 13:30 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Er befindet sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen Gaststätte „Hahnenberger“ gegenüber der Gartower Grund- und Oberschule. Er bietet – neben einem kleinen Imbiss – Billard, Tischtennis, Kicker, Darts, viele Tischspiele, Playstation und Basteln an.</p><p><strong>Es begann mit den Pfadfindern</strong></p><p>André Nagel, Geschäftsführer der WE life gGmbH, berichtete, dass es ein langer Weg bis zum Jugendtreff gewesen wäre. Begonnen habe es schon 2017 mit der Gründung der Pfadfindergruppe „Wendland Kraniche“ in Gartow, eine Ortsgruppe der Christlichen Pfadfinderschaft der Adventjugend (CPA). Anfangs waren es 18 Kinder. In der Corona-Zeit wuchs die Gruppe zeitweise auf bis zu 60 Mitglieder. Heute sind es etwa 35 Kinder und Jugendliche. Aber irgendwann war klar: Das reicht nicht aus. So entstand 2020 die Idee eines WE Life Pfadfinder-, Jugend- und Familienzentrums in Gartow. Zunächst wurde der alte Sportplatz gepachtet und in ein Pfadfinder-Zeltplatz umgestaltet. Aus einem alten Doppelcontainer entstand ein funktionales Clubhaus. </p><p><strong>Gründung einer gemeinnützigen GmbH</strong></p><p>Ein weiterer Schritt war im Februar 2023 die Gründung der WE life gGmbH. Deren Gesellschafter sind die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Niedersachsen (K.d.ö.R), das Advent-Wohlfahrtswerk e.V. und einige Privatpersonen in Gartow. Die WE life gGmbH ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen und hat die Zertifizierung als Partnerbetrieb im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe sowie die Kooperationen mit dem Waldpädagogikzentrum Ostheide, der Elbauenschule Gartow und der Grundschule Dannenberg.  </p><p>Das Gründungsjahr 2023 war auch das Jahr, in dem die KIDS CAMPS begannen – eine offene Kinder- und Jugendarbeit in den Ferien. 2023 ging es zudem mit Jugendlichen auf einen Trip nach Paris, 2024 gab es eine Kanu- und Survivalfreizeit in Schweden sowie 2025 eine Segelfreizeit in Kroatien. Und nun kommt der Jugendtreff hinzu, freut sich André Nagel. </p><p>Mehr Informationen unter <a href="www.we-life.de">www.we-life.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Iran: Christen als „Kollaborateure des Westens“ in erhöhter Gefahr]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/03/06/iran-christen-als-„kollaborateure-des-westens“-in-erhöhter-gefahr</link>
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            <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 08:28:05 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Darauf weist das christliche Hilfswerk Open Doors in einer Pressemitteilung hin. Die Abschaltung des Internets stelle die oft im Untergrund existierenden christlichen Gemeinden vor zusätzliche Hürden, da Absprachen dadurch kaum möglich seien. Ange...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Darauf weist das christliche Hilfswerk Open Doors in einer Pressemitteilung hin. Die Abschaltung des Internets stelle die oft im Untergrund existierenden christlichen Gemeinden vor zusätzliche Hürden, da Absprachen dadurch kaum möglich seien. Angesichts des laufenden Krieges mit all seinen Schrecken und der ungewissen Zukunft komme jedoch den Christen eine wesentliche Rolle als Hoffnungsträger für ihr leidendes Volk zu.</p><p><strong>„Nicht Rache oder Triumph, sondern Hoffnung auf Veränderung“</strong></p><p>Gleich am ersten Tag des Krieges wurde der geistliche und politische Führer der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Ali Khamenei, getötet – seit vielen Jahren der mächtigste Verfolger der Christen im Iran. Ein iranischer Christ, der als Experte für Open Doors tätig ist, sagt dazu: „Der Tod von Ayatollah Ali Khamenei markiert einen bedeutenden Moment in der Geschichte des Iran. Unter seiner Führung stand die Kirche im Iran jahrzehntelang unter extremem Druck. Doch in diesem Moment geht es nicht um Rache oder Triumph, sondern um die Möglichkeit einer anderen Zukunft: einer Zukunft, in der alle Iraner die Möglichkeit auf Gewissensfreiheit, Würde und Gerechtigkeit haben, unabhängig von ihrem Glauben oder ihrer Herkunft.“</p><p>Viele iranische Christen sind in den vergangenen Jahren vor der Verfolgung aus ihrem Land geflohen. Auch sie beobachten die Ereignisse sehr genau und verbinden damit große Hoffnungen: „Wir sind christliche Konvertiten, die wegen der Verfolgung aus dem Iran geflohen sind. Da wir keine Freiheit hatten, unseren Glauben zu leben und weiterzugeben, mussten wir jahrelang als Flüchtlinge leben. Wir hoffen so sehr, dass wir in unsere Heimat zurückkehren können“, wird einer von ihnen von Open Doors zitiert.</p><p><strong>Dynamische Untergrundkirchen: „Nationale Bedrohung“ und Hoffnungsträger</strong></p><p>Der Iran ist dafür bekannt, dass dort seit vielen Jahren mehr Muslime als in irgendeinem anderen islamischen Land zum Glauben an Jesus finden – für das islamische Regime ein Affront. Open Doors geht von mehreren Hunderttausend Konvertiten aus, die weiterhin im Iran leben und trotz extremer Verfolgung an ihrem Glauben festhalten. Ihr mutiges Bekenntnis trage wesentlich dazu bei, dass immer mehr Iraner dem Evangelium Glauben schenken, so Open Doors. Doch der Krieg bedeutet zusätzliche Gefahr: Erst im vergangenen Jahr wurden im Anschluss an den 12-Tage-Krieg mit Israel mindestens 50 Christen inhaftiert, wenig später durch das Staatsfernsehen diffamiert und der Kollaboration mit westlichen Geheimdiensten beschuldigt. Hinzu kommt, dass es aufgrund der Sicherheitslage und der Abschaltung des Internets fast unmöglich ist, zu kommunizieren oder sich als Hauskirche persönlich zu treffen. Und das in einer Zeit, wo gegenseitiger Trost und Ermutigung besonders wichtig wären. </p><p>Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, betont: „Wie der Iran nach diesem Krieg aussehen wird, lässt sich noch nicht absehen. Aber wir beobachten seit Jahren, wie Gott unter dem persischen Volk in besonderer Weise wirkt, und wollen alles daransetzen, dass die Gemeinde Jesu im Iran trotz Verfolgung weiter aufblüht. Mit unserem Gebet tragen wir entscheidend dazu bei, dass die Christen neuen Mut fassen und der Iran von innen heraus geistlich erneuert wird.“</p><p>Der Iran belegt den 10. Platz auf dem Open Doors Weltverfolgungsindex 2026. Gemeinsam mit anderen Werken hat Open Doors im Februar einen Bericht zur Lage der Christen im Iran veröffentlicht (in Englisch), der sich besonders mit ihrem Missbrauch als Sündenböcke beschäftigt. Er steht unter folgendem Shortlink zum Download zur Verfügung: <a href="https://tinyurl.com/3d7a9zeb">https://tinyurl.com/3d7a9zeb</a> </p><p><strong>Über Open Doors</strong></p><p>Open Doors setzt sich nach eigenen Angaben seit der Gründung 1955 mittlerweile in über 70 Ländern durch Hilfsprojekte für verfolgte Christen ein und untersucht jedes Jahr das Ausmaß an Gewalt, staatlicher Unterdrückung sowie gesellschaftlicher und behördlicher Feindseligkeit gegenüber Christen in rund 100 Ländern. Die Daten dafür lieferten betroffene kirchliche Netzwerke, regionale Menschenrechtsanwälte, Analysten sowie Experten von Open Doors International. Die Einhaltung der Methodik des Weltverfolgungsindex werde durch das Internationale Institut für Religionsfreiheit geprüft und zertifiziert. Alle Informationen zum Weltverfolgungsindex 2026 unter <a href="www.opendoors.de/weltverfolgungsindex">www.opendoors.de/weltverfolgungsindex</a>. Siehe dazu auch die <a href="https://www.apd.info/news/2026/01/14/christenverfolgung-weltweit-auf-neuem-h%C3%B6chststand-%E2%80%93-open-doors-ver%C3%B6ffentlicht-weltverfolgungsindex-2026">APD-Meldung vom 14. Januar 2026</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Ukraine: Das Herz im Krieg nicht verlieren]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/03/05/ukraine-das-herz-im-krieg-nicht-verlieren</link>
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            <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 08:37:40 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Bereits 2014, während der Kampfhandlungen in Donezk und Luhansk, mussten sie Menschen unter Beschuss evakuieren, Verzweifelten beistehen und denen helfen, die von einem Moment auf den anderen ihr Zuhause verloren hatten, berichtet Wertylo in einem...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 2014, während der Kampfhandlungen in Donezk und Luhansk, mussten sie Menschen unter Beschuss evakuieren, Verzweifelten beistehen und denen helfen, die von einem Moment auf den anderen ihr Zuhause verloren hatten, berichtet Wertylo in einem Interview in der Ausgabe März 2026 der Kirchenzeitschrift Adventisten heute. Seitdem seien ihr Leben und ihr Dienst von ständiger Anspannung und Verantwortung für andere geprägt. Trotz aller Herausforderungen bleiben sie an der Seite der Menschen – nicht nur als Kirchenleiter, sondern vor allem in der Seelsorge.</p><p>Das Schwierigste sei, sein Herz nicht zu verlieren. Nicht zu verbittern angesichts des ständigen Schmerzes und sich nicht an das Leid der Menschen zu gewöhnen. „Jeden Tag hören wir Geschichten von zerstörten Häusern, zerbrochenen Familien, Verwundeten und Vertriebenen.“ Das Schwerste sei, bei den Menschen zu bleiben, wenn man keine einfachen Antworten geben könne, ihnen aber dennoch Präsenz, Gebet und Hoffnung schenken muss.</p><p><strong>Die Kirche ein Ort der Stütze</strong></p><p>„Eine besondere Verantwortung tragen wir für Pastoren und Gemeinden, die unter Beschuss stehen und trotzdem anderen helfen“, so Lew Wertylo. „Du sorgst dich nicht nur um deinen eigenen Dienst, sondern um das Leben jedes einzelnen Mitarbeitenden. Und vielleicht ist das Schwerste, den Menschen beizubringen, Gott zu vertrauen, wenn die Angst größer scheint als der Glaube, und dieses Vertrauen Tag für Tag neu zu wählen.“</p><p>Heute sei die Kirche vor allem ein Ort der Stütze. Für Gläubige sei sie ein geistliches Zuhause, in dem sie Gebet und Unterstützung finden. Die Gemeinden zeigten, dass Glaube keine abstrakte Idee ist, sondern sich in konkreter Fürsorge manifestiere. Was dabei helfe, standzuhalten, sei ein lebendiger Glaube, der im Leben geprüft wurde. Kirche sei heute weniger ein Gebäude als vielmehr eine Schulter an der Seite: geteiltes Brot, gemeinsames Gebet und die Bereitschaft, füreinander da zu sein. Der Glaube sei echter und erprobter geworden. Früher wäre er für viele vielleicht Tradition oder Teil eines gewohnten Lebens gewesen. Heute sei er ein Anker, der das Leben trägt. </p><p>Der Krieg habe gelehrt, Gott nicht abstrakt, sondern ganz konkret zu vertrauen: in unruhigen Nächten, in der Sorge um die Kinder, bei Verlusten. „Hoffnung gibt mir das Leben der Menschen selbst – ein Glaube, der durch Leiden geprüft, aber nicht zerbrochen wurde“, betont Wertylo. „Wenn man Geschichten hört, wie der Herr geholfen hat, und wenn man wiederaufgebaute Häuser und geheilte Herzen sieht, dann versteht man: Gott wirkt weiterhin.“</p><p>Die Märzausgabe der Zeitschrift Adventisten heute ist online unter <a href="https://advent-verlag.de/zeitschriften/lesen-aheu-3-26/">https://advent-verlag.de/zeitschriften/lesen-aheu-3-26/</a> zu lesen.</p><p><strong>Adventisten in der Ukraine</strong></p><p>Zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gehören in der Ukraine 46.240 mündig getaufte Mitglieder in rund 800 Kirchengemeinden und 200 Gruppen. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Ukraine ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht, und engagiert sich seit Beginn des Krieges kontinuierlich in der humanitären Unterstützung der Zivilbevölkerung. Ziel der Arbeit sei es, Menschen Schutz, Wärme und praktische Unterstützung zu bieten und ihnen auch unter schwierigen Umständen Hoffnung zu vermitteln. Gegenwärtig arbeiten bei ADRA Ukraine über 350 Personen. Internet: <a href="www.adra.ua/de">www.adra.ua/de</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Weltgebetstag der Frauen am 6. März]]></title>
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            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 08:38:31 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Nigeria ist ein Land der Superlative. Über 230 Millionen Menschen leben dort, in über 250 Ethnien und mit mehr als 500 Sprachen. Doch das Zusammenleben sei auch geprägt von blutigen Konflikten. Im Norden terrorisieren islamistische Milizen christl...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Nigeria ist ein Land der Superlative. Über 230 Millionen Menschen leben dort, in über 250 Ethnien und mit mehr als 500 Sprachen. Doch das Zusammenleben sei auch geprägt von blutigen Konflikten. Im Norden terrorisieren islamistische Milizen christliche, aber auch muslimische Orte. Anschläge gegen die Zivilbevölkerung bestimmen die Schlagzeilen. Die Kriminalitätsrate sei sehr hoch, Raubüberfälle und Entführungen seien allgegenwärtig, heißt es in einer Pressemitteilung des Weltgebetstags der Frauen. Nigeria sei das wirtschaftlich stärkste Land Afrikas und reich an Bodenschätzen, aber nur wenige Menschen profitierten davon. In den Großstädten boome die kreative Kulturszene. Gleichzeitig seien viele junge Leute ohne Perspektive. Zum diesjährigen Weltgebetstag wollen Frauen aus Nigeria ihr Land mit all seiner Vielfalt und seinen Gegensätzen den Teilnehmenden der Gebetsveranstaltungen weltweit näherbringen.  </p><p><strong>Über das Motto „Kommt! Bringt eure Last“ </strong></p><p>Das Motto der Weltgebetstags-Liturgie 2026 erinnert an die Einladung von Jesus im Matthäusevangelium. Das Bildmotiv dazu hat die nigerianische Künstlerin Gift Amarachi Ottah geschaffen. Auf dem Bild sind drei Frauen der größten Ethnien Igbo, Haussa und Yoruba zu sehen. Im Hintergrund tragen Frauen Lasten auf dem Kopf, wie es in Nigeria üblich ist. Aber es gibt für die nigerianischen Frauen auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt, auf die der Weltgebetstag aufmerksam macht.    </p><p><strong>Solidarität und Hoffnung</strong></p><p>Trotz der großen Herausforderungen bewahren viele Menschen ihre Hoffnung und ihr Vertrauen in Gott. Über diese Hoffnung berichten christliche Frauen aus Nigeria – vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. </p><p><strong>Über den Weltgebetstag der Frauen </strong></p><p>Der Weltgebetstag ist die größte ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen weltweit. Die Liturgie wird jedes Jahr von einem anderen Land vorbereitet.  Allein in Deutschland nehmen jährlich rund 800.000 Menschen an den multilateralen ökumenischen Gottesdiensten teil, die sich als Gebetskette rund um den Globus verstehen; weltweit sind es geschätzt mehrere Millionen. Teilnehmende kommen aus römisch-katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Frauengruppen, Frauenverbänden und Gemeinden wie Mennoniten, Herrnhuter Brüdergemeine, Baptisten und Methodisten, oder sie gehören zur alt-katholischen, zur orthodoxen Kirche bzw. zur Heilsarmee. Die Gottesdienste werden in Kirchen oder Gemeindehäusern gefeiert, in Senioren- und Pflegeinrichtungen, Kitas und Schulen, im Freien oder auch online. Die Idee eines Frauen-Gebetstags nahm bereits 1887 in den USA und Kanada ihren Anfang. Der erste internationale Gebetstag wurde 1927 gefeiert.</p><p>Die zentrale Idee des Weltgebetstags ist „informiert beten und betend handeln“. Deshalb fördert der deutsche Weltgebetstag zurzeit über 100 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten, um die Lebenssituation von Mädchen und Frauen zu verbessern und Gleichberechtigung zu fördern. Die Projekte und die Arbeit des deutschen Komitees finanzieren sich durch Spenden und die Kollekten der Weltgebetstags-Gottesdienste. Weitere Informationen: <a href="www.weltgebetstag.de">www.weltgebetstag.de</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Hope TV startet neue Staffel des Bibelquiz und sucht Kandidaten]]></title>
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            <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 08:06:16 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Das Bibelquiz auf Hope TV geht in eine neue Runde. Für die kommende Staffel werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht, die Freude an der Bibel haben und Teil der Sendung werden möchten. Die Produktion beginnt im August, die wöchentliche Ausstrah...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Bibelquiz auf Hope TV geht in eine neue Runde. Für die kommende Staffel werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht, die Freude an der Bibel haben und Teil der Sendung werden möchten. Die Produktion beginnt im August, die wöchentliche Ausstrahlung ist für Oktober geplant. Darüber informierte Hope TV in einer Pressemitteilung</p><p>Das Format verbindet klassische Quiz-Elemente und Gespräche über den Glauben der Kandidaten. In mehreren Spielrunden stellen sich jeweils zwei Teilnehmende Fragen rund um die Bibel. Dabei gehe es nicht ausschließlich um Detailwissen oder Spezialkenntnisse. Zwischen den Spielrunden sprechen die Kandidaten darüber, welche Rolle die Bibel in ihrem Leben spielt und wie sie ihren Glauben im Alltag gestalten. Jeder der Freude am Lesen der Bibel hat, sei ausdrücklich eingeladen, sich zu bewerben.</p><p>Für die kommende Staffel wurde auch eine Neuerung angekündigt: In jeder Sendung wird es einen Gewinner geben. Der Preis ist eine limitierte Sonderausgabe der Elberfelder Studienbibel mit umfassendem Bibelkommentar, hochwertigen Grafiken, Goldschnitt und Ledereinband. Sie wird von Gerth Medien zur Verfügung gestellt.</p><p>Mit der neuen Staffel möchte Hope TV zeigen, dass die Bibel auch heute lebendig ist und Menschen aller Generationen Lebenssinn und Hoffnung vermittelt. Interessierte aus dem deutschsprachigen Raum können sich ab sofort bewerben, so Hope TV.</p><p>Weitere Informationen, die bisherigen Folgen der Sendung und Kandidatenbewerbungen unter: <a href="www.dasbibelquiz.tv">www.dasbibelquiz.tv</a></p><p><strong>Hope TV</strong></p><p>Hope TV ist der Fernsehsender des Medienzentrums Hope Media Europe e.V. Er ist ein religiöser, christlicher Sparten-Sender mit den Schwerpunkten Information, Lebenshilfe, Kultur und Musik. Die Hauptthemen sind Glaube, Familie, Bildung, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt. Der TV-Sender gehört zur internationalen Senderfamilie Hope Channel, die 2003 von der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in den USA gegründet wurde und aus mehr als 83 Sendern weltweit besteht.</p><p>Die Vision von Hope TV ist es, Menschen neue Perspektiven für ein erfülltes, glückliches und hoffnungsvolles Leben zu eröffnen, persönliches Wachstum zu fördern und christliche Werte zu vermitteln. Hope TV lädt Menschen dazu ein, die Bibel und den christlichen Glauben kennenzulernen, und begleitet sie dabei unabhängig von Nationalität, Kultur, Sprache, Geschlecht oder Glaubensüberzeugung. Weitere Informationen gibt es unter <a href="www.hopetv.de">www.hopetv.de</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Medien</category>
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            <title><![CDATA[München: Ökumenische Premiere zur Fastenzeit]]></title>
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            <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 09:32:41 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Choral Evensongs zur Fastenzeit, besinnliche musikalisch geprägte Freitagabend-Andachten aus der Tradition der Anglikanischen Kirche, sind in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael schon seit Jahren eine vielfach geschätzte Gepflogenheit. Die...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Choral Evensongs zur Fastenzeit, besinnliche musikalisch geprägte Freitagabend-Andachten aus der Tradition der Anglikanischen Kirche, sind in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael schon seit Jahren eine vielfach geschätzte Gepflogenheit. Die kurzen biblischen Impulse werden in der Regel ökumenisch, das heißt von protestantischen Geistlichen, gehalten und finden meist große Aufmerksamkeit.</p><p>In diesem Jahr erlebten die Besucherinnen und Besucher der Choral Evensongs eine Premiere der besonderen Art. Kirchenrektor P. Martin Stark SJ lud nämlich nicht nur die „üblichen“ evangelischen Pfarrer und Pfarrerinnen zum Predigen ein, sondern erstmals auch Pastorin i. R. Heidemarie Klingeberg, die Ökumenebeauftragte der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern.</p><p><strong>Predigt zum Thema „Seid Menschen“ </strong></p><p>Ihre Kurzpredigt mit dem Titel „Seid Menschen“ über einen Textabschnitt aus Apostelgeschichte 10 eröffnete manchem der trotz Nahverkehrsstreik ausgesprochen zahlreichen Gottesdienstbesucher neue Perspektiven. Es ging um die denkwürdige Begegnung zwischen dem Apostel Petrus, der von Gott eine seltsame Vision erhielt, und dem römischen Offizier Kornelius. Erstmals hörten die Gläubigen in dieser eindrucksvollen Jesuitenkathedrale mitten im Herzen von München eine freikirchliche Predigt, und dass dies überhaupt möglich war, überraschte nicht zuletzt auch einige adventistische Gottesdienstbesucher.</p><p>Die positiven Rückmeldungen auf diese Andacht erfreuten Pastorin Heidemarie Klingeberg und P. Martin Stark SJ gleichermaßen. Heidemarie Klingeberg: „Ich empfinde diese Fastenandacht und ihr positives Echo als schönste Frucht meiner bisherigen Ökumenearbeit. Wieder einmal haben sich die vielen freundschaftlichen Kontakte innerhalb der ACK als echter Segen erwiesen.“</p><p><strong>Siebenten-Tags-Adventisten in München</strong></p><p>Zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gehören in München elf international aufgestellte Kirchengemeinden, davon mehrere fremdsprachliche (Englisch, Portugiesisch, Serbo-Kroatisch, Bulgarisch), die von sechs Pastoren betreut werden. Die Freikirche ist Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Bayern und der ACK München. Im Münchner Stadtteil Nymphenburg befindet sich der Sitz der zentralen adventistischen Kirchenverwaltung für Bayern. Informationen: <a href="https://bayern.adventisten.de/">https://bayern.adventisten.de/</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Buchrezension: Martin Haase: Daily Leadership Snacks.]]></title>
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            <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 09:09:16 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[61 Impulse zum Reflektieren der eigenen Methoden füllen das Büchlein mit über 150 Seiten. Es gibt einen kurzen Prolog und einen Epilog, der die einzelnen Kapitel einrahmt. Themen wie Charakter, Kompetenz, Verantwortung, Wandel, Kreativität und Inn...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>61 Impulse zum Reflektieren der eigenen Methoden füllen das Büchlein mit über 150 Seiten. Es gibt einen kurzen Prolog und einen Epilog, der die einzelnen Kapitel einrahmt. Themen wie Charakter, Kompetenz, Verantwortung, Wandel, Kreativität und Innovation werden angesprochen und aufbereitet. Dazu gibt es jeweils eine kurze literarische Ebene, eine akademische Ebene, eine persönliche Reflexionsfrage und einen prägnanten Schlussgedanken. Es gibt viel Platz für eigene Logbucheinträge und Ideen. Der Druck ist zweifarbig gestaltet und der Text locker gesetzt.</p><p>Die literarische Ebene führt ins Thema ein, die akademische Ebene führt es aus. Hier fallen Stichwörter wie Authentic-Leadership-Theorie, Error-Managemant-Culture, Growth Mindset, LMX-Theorie, Modeling, Triple Bottom Line, Decision Hygiene, Bounded Rationality, die auf wissenschaftliche Modelle verweisen. Allerdings sind diese tatsächlich nur als Verweis gedacht und werden nicht weiter ausgeführt. Die Reflexionsfrage möchte dann von der Theorie in die alltägliche Praxis führen. Ein kurzer Schlussgedanke rundet ab.</p><p>Die einzelnen Schritte sind gut durchdacht und didaktisch klug gewählt. Der anfängliche Bezug zur Literatur schafft ein Sprachbild, das emotional öffnet. Durch den Modellbezug wird schnell klar, dass das Büchlein für Fachkräfte geschrieben wurde, die sich im Management auskennen und die Schlagwörter zuzuordnen wissen. Das gibt dem Buch die inhaltliche Tiefe, auch wenn es knapp geschrieben wurde. Die Fragen führen ins (Selbst-)Gespräch. Allerdings würde man sich an so mancher Stelle wünschen, dass die Modelle etwas ausführlicher dargestellt werden, damit der inhaltliche Bezug stärker wird. Auch hätte ein kurzes Beispiel dem Aufbau gutgetan, wie es an der einen oder anderen Stelle in der Zusammenfassung geschieht.</p><p>Den Ausführungen des christlichen Autors sind die gesammelten Lebenseinsichten aus dem Führungsalltag abzuspüren. Die klar erkennbare Ethik gibt den Texten einen roten Faden. Führung ohne feste Verankerung in einem moralischen Fundament führt langfristig nirgendwohin. Der Fokus allein auf die Gewinnmaximierung trägt eine Führungskraft nicht durch den Führungsalltag. Wer sich selbst nicht führen kann, sollte auch andere nicht anleiten. So kann die Widmung „Nur wer dienen will, kann führen” auch als Aufforderung verstanden werden, die eigenen Denkvoraussetzungen einmal gründlich zu prüfen. Letztlich wird klar: Gute Führung und Leitung bestehen im Kern aus Vertrauen. Und das muss sich eine Führungskraft erst einmal erarbeiten.</p><p><em>Claudia Mohr</em></p><p>Die Rezension kann unter diesem Shortlink als Dokument heruntergeladen werden: <a href="https://tinyurl.com/4ejnym6m">https://tinyurl.com/4ejnym6m</a>  </p><p>Das Buch ist erhältlich bei <a href="https://shop.icf-institut.de/">https://shop.icf-institut.de/</a> und</p><p><a href="https://advent-verlag.de/buecher/ratgeber/lebensstil/daily-leadership-snacks/">https://advent-verlag.de/buecher/ratgeber/lebensstil/daily-leadership-snacks/</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Neuer Leiter des Referats Kriegsdienstverweigerung der Adventisten]]></title>
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            <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 08:47:43 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Hofmann (Jahrgang 2001) stammt aus Rostock und absolvierte nach dem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr in der CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern. Anschließend begann er ein duales Studium der Öffentlichen Verwaltung (LL.B.). In der Pra...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hofmann (Jahrgang 2001) stammt aus Rostock und absolvierte nach dem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr in der CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern. Anschließend begann er ein duales Studium der Öffentlichen Verwaltung (LL.B.). In der Praxisphase seines Grundstudiums arbeitete er in verschiedenen Landesbehörden. Parallel dazu war er als Referent im kommunalen Bildungswerk Mecklenburg-Vorpommern und im Büro der Bundestagsabgeordneten Simone Borchardt (CDU) tätig. Zum Ende des Studiengangs, während er seine Bachelorarbeit schrieb, verfestigte sich bei ihm der Wunsch Pastor zu werden. So begann er ein Theologiestudium an der adventistischen Theologischen Hochschule in Friedensau bei Magdeburg. </p><p>Johannes Hofmann ist Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und Werkstudent beim Arthur-Daniells-Institut für Missionswissenschaften (ADIMIS) der Friedensauer Hochschule. Er tritt die Nachfolge von Dr. Horst Sebastian an, der von 2019 bis 2025 das Referat Kriegsdienstverweigerung und Frieden leitete.</p><p><strong>Dem Beispiel Jesu folgen</strong></p><p>Gegenüber dem APD äußerte Hofmann, dass er diejenigen aktiv unterstützen wolle, die sich dafür entscheiden ihrem Gewissen zu folgen und den Kriegsdienst verweigern. Dabei gelte es aber auch die individuelle Gewissensentscheidung eines Kriegsdienstleistenden zu respektieren. Da zu erwarten sei, dass ein gesellschaftlicher Druck zugunsten des Kriegsdienstes entstehe, wäre „es für uns als Adventisten umso wichtiger zu betonen, dass das Böse durch das Gute überwältigt wird. Denn wir sind als Christen, unabhängig von politischen Entscheidungen, aufgerufen dem Beispiel Jesu zu folgen und unserem Nächsten, ob Freund oder Feind, in Liebe zu begegnen“. Das bedeute für ihn aber auch, „wenn unsere Gesellschaft Kriegsdienstverweigerern den Raum gibt ihrem Gewissen zu folgen, es nur angebracht ist, dass sie eine andere Form von Dienst an und in der Gesellschaft im vergleichbaren Umfang erfüllen“.</p><p><strong>Adventisten und Militärdienst</strong></p><p>Holger Teubert, der das 1995 gegründete Referat Kriegsdienstverweigerung bis 2018 leitete, erinnert daran, dass sich die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten zu organisieren begann als der Amerikanische Bürgerkrieg (1861 bis 1865) tobte. Als 1863 die Generalkonferenz in Battle Creek, Michigan/USA, als oberste Kirchenleitung gegründet wurde, gab es nur 3.500 Adventisten in 125 Gemeinden in sechs US-Bundesstaaten. Alle lebten in den Nordstaaten (Unionsstaaten). In den Südstaaten gab es damals noch keine Adventisten. Anfangs konnten Wehrpflichtige sich mit 300 Dollar vom Kriegsdienst freikaufen. 300 Dollar waren immerhin zwei Drittel des Jahreseinkommens eines Arbeiters. Einberufene Adventisten versuchten diese Summe aufzubringen. Als immer mehr Soldaten benötigt wurden, galten die Befreiungsvorschriften nur noch für Mitglieder religiöser Gemeinschaften, die „aus Gewissensgründen gegen das Waffentragen sind“. Die Freikirche erlangte die Anerkennung als „Nichtkämpfer“, sodass Adventisten als Non-Combatants waffenlose Ersatzdienste im Militär leisten konnten. Doch es gab Offiziere und Militärbeamte, die Adventisten den Status als Nichtkämpfer verweigerten, sodass sie gegen ihren Willen zur kämpfenden Truppe eingezogen wurden. Wer sich weigerte, die Waffe in die Hand zu nehmen, dem wurde mit Kriegsgericht und Erschießung gedroht. In solch einer Situation blieb es der persönlichen Gewissensentscheidung des Einberufenen überlassen, ob er den Befehlen seiner Vorgesetzten gehorcht.</p><p>Das Verhalten der Freikirche im Amerikanischen Bürgerkrieg war wegweisend für die künftige Haltung zum Militärdienst. Adventisten sollten sich nicht freiwillig zum Militär melden. Wurden sie einberufen, wären sie zu einem waffenlosen Dienst beim Militär (etwa waffenlosen Sanitätsdienst) oder auch zum Zivildienst bereit. Wird solch ein Nichtkämpferdienst verweigert, muss jeder selbst vor seinem Gewissen und damit vor Gott entscheiden, ob er eine Waffe in die Hand nimmt und sie ggf. auch benutzt.</p><p><strong>Waffenlose Sanitäter in den USA</strong></p><p>Während des Zweiten Weltkriegs haben etwa 12.000 Adventisten in den US-Streitkräften als unbewaffnete Sanitäter gedient. Die adventistische Kirchenleitung war dabei „sehr stolz“ auf ihr Mitglied Desmond Doss, der für die Rettung von 75 verwundeten Kameraden auf Okinawa am 12. Oktober 1945 von US-Präsident Harry S. Truman die Ehrenmedaille des Kongresses als höchste Auszeichnung der Vereinigten Staaten erhielt (siehe auch <a href="https://www.apd.info/news/2017/01/09/kriegsheld-ohne-waffe">APD-Meldung vom 9. Januar 2017</a>).</p><p><strong>Rot-Kreuz-Kurse in Deutschland</strong></p><p>In Deutschland wurden während der NS-Zeit für junge männliche Adventisten „Rot-Kreuz-Kurse“ in der Hoffnung organisiert, dass bei einer späteren Einberufung die Absolventen dieser Kurse den Sanitätseinheiten zugeteilt werden. Am 1. April 1942 waren laut einer von der Freikirche erstellten Statistik 239 Pastoren und 3.496 Gemeindemitglieder zur Wehrmacht einberufen worden. Davon leisteten 508 Sanitätsdienst, also jeder siebte. Obwohl schon vor dem Krieg viele junge männliche Adventisten einen Rot-Kreuz-Kurs absolviert hatten, wurde ihnen dann doch verwehrt, Sanitäter zu werden.</p><p>Es gab aber in der deutschen Wehrmacht noch andere Möglichkeiten Dienst zu tun, ohne eine Waffe zu gebrauchen. Nach Kriegsende wurde von der Freikirche eine Umfrage durchgeführt. Danach haben 95 Prozent der Pastoren und knapp 87 Prozent der zum Wehrdienst eingezogenen Gemeindemitglieder keinen Dienst mit der Waffe geleistet, bzw. keine Waffe eingesetzt.</p><p>Es gab aber auch einige Adventisten, die den Waffendienst grundsätzlich verweigerten. Franz Partes aus Wien wurde wegen Kriegsdienstverweigerung in Ölmütz vors Kriegsgericht gestellt, verurteilt und in ein KZ eingeliefert, wo er starb. Franz Dlugosch kam wegen Wehrkraftzersetzung vor ein Feldkriegsgericht. Am 11. Mai 1940 wurde das Todesurteil durch Erschießen vollstreckt. Fritz Bergner bekam 1940 seinen Einberufungsbefehl zur Wehrmacht und wurde 1941 an die Ostfront geschickt. Wegen seines Bekenntnisses, „eher werde ich mich erschießen lassen, als meine Waffe gegen einen Feind zu richten“, wurde er der Gestapo übergeben. Im November 1942 starb er im KZ Dachau. Hans Brüning bekam zu Beginn des Jahres 1943 hintereinander zwei Einberufungsbescheide, die er ignorierte. Als er versuchte in die Schweiz zu fliehen, wurde er an der Grenze gefasst, von einem Kriegsgericht als Landesverräter zum Tode verurteilt und am 22. Februar 1944 hingerichtet. Willi Kollmann war Pilot einer Transportmaschine. Er brachte Nahrungsmittel und medizinischen Bedarf an die Front. Im März 1944 bekam er einen Versetzungsbefehl zu den Schlachtfliegern, den er verweigerte. Bevor es zu einem Kriegsgerichtsverfahren kam, starb Kollmann am 27. April 1944 beim Abschuss seines Flugzeugs im Osten Polens. Otto Groß aus dem Warthegau weigerte sich, eine Waffe in die Hand zu nehmen. 1944 kam er ins KZ Dachau. Er blieb dort bis zur Befreiung durch die Amerikaner.</p><p><strong>Zivildienst in der Bundesrepublik</strong></p><p>Da es bei der Bundeswehr keinen waffenlosen Sanitätsdienst gab, empfahl die Freikirchenleitung in der Bundesrepublik den Zivildienst. Die Jugendabteilungen der Freikirche organisierten Seminare für Kriegsdienstverweigerer und sorgten dafür, dass Pastoren die Jugendlichen bei den Verhandlungen vor den Prüfungsausschüssen und -kammern als kirchliche Beistände begleiteten. Die Freikirchenleitung gab 1986 eine 170-seitige <em>Handreichung für Kriegsdienstverweigerer für die Adventjugend in der Bundesrepublik Deutschland</em> heraus.</p><p>Anfang der 1980er-Jahre wurden in Ost und West neue Waffensysteme entwickelt und aufgestellt. Dadurch wurde vielen Menschen die ungeheure Bedrohung des Lebens bewusstgemacht. Die Freikirchenleitung in der Bundesrepublik gab deshalb im Dezember 1983 eine <em>Erklärung zur Friedensdiskussion</em> heraus. Darin heißt es unter anderem: „Wir lehnen Krieg in jeder Form ab und sehen deshalb in der Entwicklung, der Produktion, dem heute Besitz, der Drohung mit und dem Einsatz von diesen Waffen einen Verstoß gegen den Willen Gottes.“ </p><p><strong>Bausoldaten in der DDR</strong></p><p>In der DDR gab es keinen zivilen Ersatzdienst. Es gab aber ab 1964 einen waffenlosen Militärdienst – die Bausoldaten. Die meisten wehrpflichtigen Adventisten entschieden sich dafür, wenngleich für einen Bausoldaten in der Regel damit der Ausschluss vom Hochschulstudium verbunden war. Unter den bereits getauften adventistischen Jugendlichen gab es nur ganz wenige, die den Waffendienst in der Nationalen Volksarmee ableisteten; und auch die wenigen meist im Sanitätsdienst. Aber selbst noch nicht getaufte Jugendliche zogen trotz offenkundiger Nachteile den Dienst als Bausoldaten vor.</p><p><strong>Keinen freiwilligen Dienst in der Bundeswehr</strong></p><p>Die Aussetzung der Einberufung zur Wehrpflicht in der Bundesrepublik im Jahr 2011 ändert nichts an der Empfehlung der Freikirche, keinen Wehr- und Kriegsdienst zu leisten. Deshalb gab sie 2018 die Stellungnahme <em>Mut zum Frieden</em> zum Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren heraus. Die Freikirchenleitung empfiehlt in der Erklärung ihren Mitgliedern, sich weder direkt noch indirekt an einem Krieg zu beteiligen. „Jesus Christus hat seine Nachfolger zu Friedensstiftern berufen“, wird in der Stellungnahme hervorgehoben. Wo Menschen im Frieden mit Gott leben, suchen sie auch den Frieden mit Menschen; denn der Friede ist unteilbar und durchdringt alle Lebensbereiche. Daher empfiehlt die Freikirchenleitung ihren Mitgliedern sowie den Mitgliedern der Adventjugend in Deutschland, „sich weder direkt an einem Krieg im Rahmen des freiwilligen Dienstes in der Bundeswehr noch indirekt bei der Vorbereitung eines Kriegs durch Mitwirkung an der Waffen- und Zubehörproduktion sowie an der Informationstechnik zu beteiligen“.</p><p>Hinweis: Die Stellungnahme <em>Mut zum Frieden</em> ist unter folgendem Shortlink zu finden:<a href="https://tinyurl.com/mrxxzbds"> https://tinyurl.com/mrxxzbds </a></p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Vier Jahre Krieg: ADRA unterstützt Menschen in der Ukraine und in Nachbarländern von Beginn an]]></title>
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            <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:34:56 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Am 24. Februar 2022 hat Russland sein Nachbarland überfallen. Seit diesem Tag vor vier Jahren prägen Krieg, Zerstörung, Flucht und humanitäre Not den Alltag von Millionen Menschen. ADRA Deutschland e.V. stehe den Menschen in der Ukraine seit Anfan...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. Februar 2022 hat Russland sein Nachbarland überfallen. Seit diesem Tag vor vier Jahren prägen Krieg, Zerstörung, Flucht und humanitäre Not den Alltag von Millionen Menschen. ADRA Deutschland e.V. stehe den Menschen in der Ukraine seit Anfang an zur Seite und leiste gemeinsam mit dem weltweiten ADRA-Netzwerk beständig Hilfe, so Andreas Lerg, Pressesprecher von ADRA Deutschland in einer Pressemitteilung. Zusammen mit Partnern wie dem Auswärtigen Amt und der Aktion Deutschland Hilft konnten ADRA allein in den ersten beiden Kriegsjahren bis Juni 2024 rund 650.000 Menschen in der Ukraine sowie in Nachbarländern und in Deutschland helfen.</p><p><strong>Überlebenshilfe und Schutz vor der Kälte</strong></p><p>In den besonders betroffenen Regionen im Osten und Süden des Landes sichert ADRA das Überleben durch die Verteilung von Lebensmitteln, Trinkwasser und Hygieneartikeln. Ein Schwerpunkt liegt auf der Winterhilfe: In Regionen wie Kiew, Charkiw und Donezk wurden hunderte beschädigte Häuser isoliert, Fenster repariert und Heizsysteme instandgesetzt, um den Menschen bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius ein warmes Zuhause zu ermöglichen. Zudem versorgt ADRA zahlreiche Sammelunterkünfte für Binnenvertriebene in der Winterzeit mit Brennholzbriketts und entsprechenden Öfen.</p><p><strong>Bildung und psychosoziale Unterstützung</strong></p><p>Um den Menschen nicht nur das Überleben zu sichern, sondern auch Hoffnung auf eine Zukunft zu geben, setze ADRA auf Bildung und seelische Gesundheit:</p><p>•	Bildungsprojekte: In Lwiw unterstützt ADRA die Schule „Zhyve Slovo“, um Kindern in den betroffenen Regionen den Schulbesuch zu ermöglichen und Jugendlichen beispielsweise durch ein eigenes Radiostudio berufliche Perspektiven im Medienbereich zu eröffnen. Workshops mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Berufsfeldern geben den Jugendlichen Einblick in verschiedene Berufe.</p><p>•	Seelische Gesundheit: Mobile Teams aus Psychologen und Rechtsberatern leisten landesweit juristische und psychosoziale Hilfe, um Kriegstraumata bei Kindern, Lehrkräften und Familien zu lindern. Ein besonderes Augenmerk liegt mittlerweile auch auf der Wiedereingliederung von Kriegsveteranen in das zivile Leben.</p><p><strong>Stärkung der Infrastruktur</strong></p><p>ADRA unterstütze zudem den Wiederaufbau der Infrastruktur durch die Lieferung von Stromgeneratoren an Schulen und Krankenhäuser sowie moderner medizinischer Geräte wie beispielsweise Computertomographen. Zur Brandbekämpfung wurden den Feuerwehren in Charkiw und Kiew sechs spezialisierte Feuerwehrfahrzeuge übergeben. In der Region Dnipro wurden zudem Wassertürme und Brunnen repariert, um Krankenhäuser und Schulen wieder mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.</p><p>Ein weiterer wichtiger Baustein sei die Bereitstellung von Mobilität in Gebieten, in denen der öffentliche Nahverkehr kriegsbedingt zum Erliegen gekommen ist. In Regionen wie Dnipro, Donezk, Cherson und Saporischschja stelle ADRA Busse bereit, die mittlerweile über 100 verschiedene Fahrstrecken bedienen. Dieser kostenlose Transportdienst ermögliche es Familien in abgelegenen Gebieten sowie Menschen mit geringem Einkommen, lebensnotwendige Ziele wie Arztpraxen, Behörden oder Banken zu erreichen und Einkäufe für den täglichen Bedarf zu tätigen. Die befahrenen Strecken würden dabei in enger Abstimmung mit den lokalen Behörden ermittelt und fortlaufend an die aktuelle Sicherheitslage angepasst.</p><p><strong>Ein Versprechen für die Zukunft</strong></p><p>Trotz der andauernden Kämpfe und der schwierigen Sicherheitslage bleibe ADRA Deutschland e.V. und das gesamte ADRA-Netzwerk fest an der Seite der betroffenen Bevölkerung, heißt es in der Pressemitteilung. Projekte für die Jahre 2025 und 2026 seien gestartet worden, um die Hilfe in schwer zugänglichen und befriedeten Gebieten weiter auszubauen.</p><p>„Vier Jahre nach Kriegsbeginn blicken wir bei ADRA auf die bisherige Hilfe für rund 650.000 Menschen zurück und bereiten gleichzeitig die nächsten Schritte vor“ erklärt Christian Molke, Vorsitzender des Vorstands von ADRA Deutschland e.V. und ergänzt: „Das außerordentliche Engagement und Vertrauen unserer Spenderinnen und Spender gibt uns die Kraft, die Menschen in der Ukraine weiterhin in dieser schweren Zeit zu begleiten, ihnen Hilfe und Hoffnung zu bringen.“ Die Organisation bleibe ein verlässlicher Partner vor Ort, der alles tue, um die Not zu lindern und den sozialen Zusammenhalt in den betroffenen Regionen zu stärken.</p><p>Spenden unter dem Stichwort „Nothilfe“ sind online unter <a href="https://adra.de/spenden/">https://adra.de/spenden/</a> möglich.</p><p><strong>Über ADRA Deutschland e.V.</strong></p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="www.adra.de">www.adra.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Warnung vor Bibelmüdigkeit und christlichem Nationalismus]]></title>
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            <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:07:46 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Das sagte er laut der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA in seinem Präsesbericht auf der Mitgliederversammlung des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, die vom 19. bis 21. Februar in Puschendorf/Mittelfranken tagte. Dort wurde Steffen Kern, der sei...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das sagte er laut der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA in seinem Präsesbericht auf der Mitgliederversammlung des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, die vom 19. bis 21. Februar in Puschendorf/Mittelfranken tagte. Dort wurde Steffen Kern, der seit 2021 als Präses amtiert, wiedergewählt.</p><p>Kern führte weiter aus: „Ich sehe mit Sorge, wie in Predigten und Andachten der explizite Bezug zur Bibel, die textbezogene Auslegung zurückgehen.“ Klassische Formate wie die der Bibelarbeit, der Bibeltage oder der Bibelwochen verlören an Bedeutung. Er nehme eine „seltsame Bibelmüdigkeit“ wahr. An die Stelle der Bibel seien themenorientierte Gottesdienste und Veranstaltungen getreten, „oft nach Gusto des Pastors oder der Pastorin“. Bibeltexte würden nur zur Garnierung des Gesagten herangezogen, seltener als dessen Grundlage. Bibelkunde, Bibeltiefe und Bibelkenntnis blieben auf der Strecke und würden der Gemeinde immer weniger vermittelt. Es schwinde der Sinn für Kontexte. Kern: „Damit aber wird die Bibel zu einem Selbstbedienungsladen für alle möglichen Meinungen und Haltungen.“ Damit werde die Gemeinde anfällig für Instrumentalisierungen der Bibel für jeweils eigene Zwecke, wie sie von Vertretern verschiedenster Ideologien massiv betrieben würden, nicht zuletzt in den Sozialen Medien, so Kern laut IDEA.</p><p><strong>Warnung vor religiösem Machtmissbrauch</strong></p><p>In der Bibelmüdigkeit erkenne Kern ein Symptom für etwas tiefer Liegendes: „Wir erwarten von der Bibel nichts mehr.“ Wenn es darum gehe, Gott zu hören, suche man vermeintlich direktere Wege „als das mühsame Hören auf die Schrift“. So setzten viele Christen auf das „hörende Gebet“. Dies sei eine geistliche Praxis, bei der Menschen für sich selbst und andere innere Eindrücke, Bilder und Gedanken aufnähmen, die als von Gott kommend weitergegeben würden. Kern ermutigte zu einem erwartungsvollen hörenden Beten, da Gebet „immer dialogisch“ und „nie nur ein Monolog“ sei. Dies könne aber nicht zur Methode und damit verfügbar gemacht werden. Zudem warnte er vor Gefährdungen: Wenn persönliche Eindrücke mit dem Anspruch auf Gültigkeit vermittelt würden, eröffne das „der Manipulation von Menschen - mithin geistlichem Machtmissbrauch - Tür und Tor“.</p><p><strong>In Gemeinden einander besser zuhören</strong></p><p>Weiter bedauerte Kern, dass Gemeinden oft Orte seien, „an denen Menschen nicht zugehört und sie nicht wahrgenommen werden“. Sie drohten „zu Orten des Weghörens zu werden“. Der Präses sieht darin die Furcht vor einer Überforderung: „Wenn wir wirklich erfahren, was die anderen bewegt, wie unaufgeräumt ihr Leben ist, wie groß die Fragen, wie tief die Zweifel sind und wie begründet – es würde uns zu sehr irritieren und unseren Glauben herausfordern.“ Um dieser Entwicklung zu begegnen, regte der Präses an, innerhalb des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes eine neue Kampagne unter dem Titel „Ganz Ohr für dich!“ zu starten. Vom Hören auf Einzelne hänge ab, wie fruchtbar und vital ein Werk oder eine Gemeinde ist, wie menschenfreundlich und wie wirksam, gibt er zu bedenken.</p><p><strong>Konfessionelle Identitäten schwinden</strong></p><p>Nach Ansicht Kerns gehe die Gesellschaft auf ein postkonfessionelles Zeitalter zu. Konfessionelle Identitäten – evangelisch, katholisch, freikirchlich – verlören an Bedeutung. Je säkularer die Gesellschaft werde, umso weniger Sinn habe man für konfessionelle Unterschiede. Andererseits aber entstünden neue „quasi-konfessionelle“ Identitäten. Man differenziere nun an Fragen zur Sexualethik, an Gender- und Identitätsfragen, an der Haltung zum Lebens- und Klimaschutz. Bisherige Glaubensüberzeugungen würden grundlegend infrage gestellt.</p><p><strong>Kritik an „christlichem Nationalismus“ und der „neuen Rechten“</strong></p><p>Scharfe Kritik übte Kern an einem „christlichen Nationalismus“, wie er aktuell in den USA zu beobachten sei. Man setze dabei auf eine „christliche“ Nation oder einen „christlichen“ Staat. Doch diese Ansicht stehe im Widerspruch zu Aussagen von Jesus Christus, der gesagt habe, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei. Doch nun würden politische Debatten spirituell aufgeladen. Politiker würden zu Heilsfiguren stilisiert, etwa wenn US-Präsident Donald Trump zum „Gesalbten Gottes“ verklärt werde. So werde der christliche Glaube für die eigenen politischen und persönlichen Zwecke instrumentalisiert. Doch damit werde der Glaube in seiner Substanz verändert und „ein anderes Evangelium“ verkündet. Diese falsche Lehre müsse verworfen werden, forderte Kern. Er betonte: „Jesus lässt sich politisch nicht vereinnahmen, auch wenn die Vereinnahmung des Christentums für parteipolitische Zwecke zu einem Massenphänomen geworden ist“. So propagiere der amerikanische Präsident etwa auf offener Bühne den Hass auf seine Feinde. Damit widerspreche Trump aber direkt dem Bergprediger Jesus Christus. Erschütternd sei dabei, dass sich viele der weißen US-Evangelikalen nicht daran störten.</p><p>Durch die Sozialen Medien, populistische bis extremistische Parteien sowie manche sogenannte „Christfluencer“ reichten diese Entwicklungen bis nach Deutschland, beklagte Kern. Religiöse Sprache, Symbole und ethische Debatten würden instrumentalisiert. Dafür seien auch Christen hierzulande anfällig. Kern dazu: „Die Bewegungen und Parteien der euen Rechten sind überhaupt nicht an der Förderung des christlichen Glaubens interessiert, sondern an der Etablierung autoritärer Strukturen. Die neue Rechte ist im Kern eine zutiefst heidnische Bewegung.“ Im Pietismus verwurzelte Christen müssten entschieden dagegenhalten und für uneingeschränkte Religionsfreiheit und den freiheitlichen Rechtsstaat eintreten. </p><p>Der Präsesbericht von Steffen Kern steht <a href="https://www.gnadauer.de/praesesbericht-2026/">im Internet als pdf-Datei zum Download </a>zur Verfügung.</p><p><strong>Der Evangelische Gnadauer Gemeinschaftsverband e.V.</strong></p><p>Die Gemeinschaftsbewegung entstand durch einen geistlichen Aufbruch in der Evangelischen Kirche in Deutschland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damals suchten Menschen vermehrt Orientierung in der Bibel. Aus den dadurch entstehenden Gruppen bildeten sich örtliche Gemeinschaften und Gemeinschaftsverbände, darunter der Gnadauer Gemeinschaftsverband (Sitz: Kassel). Er umfasst 90 Mitgliedswerke und ist nach eigenen Angaben die größte freie Bewegung innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). In seinem Bereich engagieren sich 40.000 Ehrenamtliche und 7.000 Hauptamtliche an 2.400 Orten. Durch seine Gemeindeveranstaltungen erreicht er rund 250.000 Menschen. Der Verband versteht sich als eine Hoffnungsbewegung im Raum der Kirchen. Internet: <a href="www.gnadauer.de">www.gnadauer.de</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[150 Jahre Adventisten in Deutschland: Advent Verlag älteste Institution der Freikirche]]></title>
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            <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 08:40:26 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Der Advent-Verlag blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die untrennbar mit dem Namen Ludwig Richard Conradi verbunden ist. Als visionärer Kirchenpionier legte er den Grundstein für die Verlagsarbeit der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventist...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Advent-Verlag blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die untrennbar mit dem Namen Ludwig Richard Conradi verbunden ist. Als visionärer Kirchenpionier legte er den Grundstein für die Verlagsarbeit der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert.</p><p>Conradi, der 1880 seine Pastorenausbildung in Battle Creek, USA, abschloss, erkannte früh die Schlüsselrolle des gedruckten Wortes für die Verbreitung christlicher Botschaften und Werte. 1886 nach Europa entsandt, wählte er Hamburg als strategischen Standort: Als Tor zur Welt schien die Hansestadt ein geeigneter Standort zu sein. Auf der adventistischen Weltsynode (Generalkonferenzversammlung) in Minneapolis 1888 sicherte er sich die Mittel für seine geplanten Aktivitäten – inklusive eines Verlags.</p><p>1889 gründete Conradi zunächst eine Hamburger Niederlassung der Basler Imprimerie Polyglotte (des bestehenden adventistischen Verlags in der Schweiz), erwarb wenig später ein eigenes Grundstück am Grindelberg und verlagerte schließlich die gesamte deutschsprachige Produktion nach Hamburg. Als offizielles Gründungsdatum des Verlags gilt der 27. August 1895. Der damalige Name „Internationale Traktatgesellschaft&quot; spiegelte das Selbstverständnis wider: Schon bald entstanden Niederlassungen in Budapest, Riga, Brünn und Konstantinopel, Publikationen erschienen in zahlreichen Sprachen.</p><p>Neben der Gemeindeliteratur wurden auch gezielt Publikationen für Menschen entwickelt, die wenig mit dem christlichen Glauben zu tun hatten. Der Vertrieb erfolgte durch so genannte Buchevangelisten – Wanderbuchhändler, die ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf bestritten und so zu enormen Auflagenzahlen beitrugen: Beispielsweise erreichte Conradis Buch <em>Christi glorreiche Erscheinung</em> 1913 eine Auflage von 650.000 Exemplaren.</p><p>Die beiden prägenden Autoren der ersten vier Jahrzehnte waren Ellen G. White, deren Schriften das geistliche Leben und Empfinden ansprachen, und Conradi selbst, der die Auslegung bestimmter Themen in der Bibel rational vermittelte. Diese Mischung aus anwendungsbezogener Literatur für das christliche Leben und bibelauslegender Literatur erwies sich als verlegerisches Erfolgsrezept.</p><p>Im Laufe des 20. Jahrhunderts erweiterte der Verlag sein Programm um Gesundheits- und Kinderliteratur und verlegte 1994 seinen Sitz von Hamburg nach Lüneburg. </p><p>In den 1990er-Jahren entwickelte sich die zwischenzeitliche gegründete Tochtergesellschaft Saatkorn-Verlag zur Schirmherrin einer Verlagsgruppe. Bis 2008 waren die meisten Verlage der Gruppe jedoch wieder verkauft worden. Bis Ende 2017 wurde der Advent-Verlag als Abteilung der Saatkorn Verlag GmbH geführt, die jedoch kaum noch eigene Publikationen herausgab. Mit der Umfirmierung in die Advent-Verlag GmbH wurde die Verlagsgruppe „deutlich verschlankt“, wie es in der entsprechenden Pressemitteilung hieß. Der Advent Verlag führt seither alle Geschäfte des bisherigen Saatkorn-Verlags weiter.</p><p><strong>Der Advent-Verlag heute</strong></p><p>Im Advent-Verlag erscheinen wichtige adventistische Publikationen, darunter die offizielle Gemeindezeitschrift <em>Adventisten heute</em>, das <em>Hope Magazin</em> und die <em>Studienhefte zur Bibel</em>, die in adventistischen Gottesdiensten für Bibelgespräche genutzt werden. Darüber hinaus erscheinen dort Bücher zu Themen rund um Theologie, Seelsorge und Glaubenserfahrungen, sowie Andachtsbücher und Bücher, die zum Glauben einladen. Alle diese Publikationen wollen den Glauben fördern, vertiefen und begleiten. </p><p>Der Verlag unterhält einen Leserkreis, dessen Mitglieder jährlich zu einem Festpreis mit thematisch vielfältigen Neuerscheinungen versorgt werden. Er kooperiert mit adventistischen Verlagen aus anderen Ländern, beispielsweise mit dem Advent Verlag Schweiz und ABC Medien in Österreich (bekannt unter Top-Life Wegweiser-Verlag). Im Slogan des Verlags „Worte, die bleiben“ komme die über 130 Jahre alte DNA des Verlags zum Ausdruck, so Verlagsleiterin Jessica Kaufmann. „Denn obwohl sich das Aufgabenspektrum in den vergangenen Jahren gewandelt hat, ist die Kernkompetenz des Verlags seit jeher, die Herausgabe von Büchern, Zeitschriften und Studienmaterialien, die damals wie heute dazu anregen möchten, über Gott nachzudenken“, fährt Jessica Kaufmann fort. Weitere Informationen und das aktuelle Verlagsangebot gibt es unter <a href="www.advent-verlag.de">www.advent-verlag.de</a>. </p><p><strong>150 Jahre Adventisten in Deutschland</strong></p><p>Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland feiert 2026 ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Slogan „Mut für morgen“ will sie verdeutlichen, dass sie ihren Blick hoffnungsvoll nach vorn richtet. Das Jubiläum als „Mut für morgen-Kirche“ soll an drei Leitmotiven ausgerichtet werden: Bibel, Engagement und Innovation (siehe auch <a href="https://www.apd.info/news/2026/01/13/mut-f%C3%BCr-morgen-%E2%80%93-150-jahre-adventisten-in-deutschland">APD-Meldung vom 13. Januar 2026</a>). Gegenwärtig hat die Freikirche in Deutschland über 34.000 mündig getaufte Mitglieder, die sich in 560 Adventgemeinden versammeln. Weitere Informationen über die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland finden sich unter <a href="www.adventisten.de">www.adventisten.de</a>. Informationen über das 150-jährige Freikirchenjubiläum gibt es unter <a href="www.adventisten.de/mut">www.adventisten.de/mut</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Adventistische Geschichte</category>
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            <title><![CDATA[Krankenhaus Waldfriede stellt brasilianische Pflegekräfte ein]]></title>
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            <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 09:47:12 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Nach rund zwei Jahren gemeinsamer Vorbereitungszeit konnte Bernd Quoß die ersten sechs brasilianischen Pflegefachkräfte begrüßen. In den nächsten Wochen werden weitere Kolleginnen und Kollegen aus Brasilien dazustoßen, sodass das internationale Te...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach rund zwei Jahren gemeinsamer Vorbereitungszeit konnte Bernd Quoß die ersten sechs brasilianischen Pflegefachkräfte begrüßen. In den nächsten Wochen werden weitere Kolleginnen und Kollegen aus Brasilien dazustoßen, sodass das internationale Team im Netzwerk Waldfriede weiter wachsen werde, heißt es in der Mitteilung.</p><p>Bei der Suche nach ausländischen Fachkräften sei es der Krankenhausleitung wichtig gewesen, nur Pflegekräfte aus Ländern zu akquirieren, in denen es einen Überhang an Pflegepersonal gibt und die Menschen dort keine Arbeit finden. Dies trifft auf Brasilien zu und habe daher gut realisiert werden können.</p><p>Alle neuen Pflegekräfte haben einen pflegerischen Hintergrund und wurden in der Nähe der brasilianischen Stadt Manaus fast ein Jahr lang intensiv auf ihren Pflegeeinsatz in Deutschland vorbereitet, inklusive Deutschunterricht. Vor zwei Wochen sind sie in Berlin eingetroffen. Sie wohnen in Appartements auf dem Gelände des Krankenhauses Waldfriede Nun beginne das Verfahren für ihre Anerkennung als Pflegefachkräfte.</p><p>Das Krankenhaus Waldfriede freue sich über die neue Verstärkung und die bereichernde Zusammenarbeit. Laut Bernd Quoß besteht das Personal im Netzwerk Waldfriede aufgrund internationaler Verbindungen und der zunehmenden Globalisierung zu 42 Prozent aus Menschen aus 49 Ländern. Waldfriede sei mittlerweile sehr multikulturell aufgestellt.</p><p><strong>Krankenhaus Waldfriede</strong></p><p>Das freigemeinnützige Krankenhaus Waldfriede in Berlin-Zehlendorf ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin und der HMU Health and Medical University Potsdam. Pro Jahr werden dort jährlich etwa 15.000 Patienten stationär und 120.000 Patienten ambulant behandelt. Träger ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die weltweit rund 900 medizinische Einrichtungen unterhält. Waldfriede ist unter anderem Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, im Deutschen Evangelischen Krankenhausverband e.V. (DEKV) und Kooperationspartner des adventistischen Krankenhausverbundes Advent Health in den USA.</p><p>Das Krankenhaus ist Teil des Gesundheitsnetzwerks Waldfriede zu dem auch eine Tagesklinik, eine Sozialstation, eine Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege, eine Servicegesellschaft, das Gesundheitszentrum „PrimaVita“, die Privatklinik Nikolassee und das „Desert Flower Center“ gehören. Das Netzwerk Waldfriede ist der vielfältigste Medizin- und Pflegeanbieter im Berliner Südwesten und mit rund 950 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Weitere Informationen: <a href="www.krankenhaus-waldfriede.de">www.krankenhaus-waldfriede.de </a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[100 Jahre Vereinigung Evangelischer Freikirchen]]></title>
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            <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 08:52:05 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die VEF wurde 1926 von vier Freikirchen gegründet, inzwischen gehören ihr 15 Freikirchen an. Sie zählen rund 300.000 Mitglieder, doch über 500.000 Menschen nehmen regelmäßig an Gottesdiensten und gottesdienstähnlichen Veranstaltungen teil. „Uns ve...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die VEF wurde 1926 von vier Freikirchen gegründet, inzwischen gehören ihr 15 Freikirchen an. Sie zählen rund 300.000 Mitglieder, doch über 500.000 Menschen nehmen regelmäßig an Gottesdiensten und gottesdienstähnlichen Veranstaltungen teil. „Uns verbindet der Glaube an Gott, der in Jesus Christus seine Liebe für alle Menschen zeigt“, so VEF-Präsident Marc Brenner. „Wir blicken dankbar auf ein Jahrhundert Geschichte zurück. Unsere Freikirchen waren und sind immer noch Orte, an denen Menschen Hoffnung finden, Gemeinschaft erleben, den persönlichen Glauben an Gott entdecken und konkrete Hilfe erfahren wenn sie in Not sind.“</p><p>In der VEF arbeiten die Freikirchenbünde über theologische Unterschiede hinweg zusammen. So äußere sich die VEF beispielsweise in Stellungnahmen zu aktuellen Themen wie Migration oder Schöpfungsbewahrung. Sichtbar werde sie auch durch Radioandachten und Fernsehgottesdienste sowie durch einen gemeinsamen Beauftragten, der freikirchliche Themen in die Politik einbringt. „Wir haben den Wunsch, auch in Zukunft das Evangelium von der Liebe Gottes allen Menschen in Wort und Tat zu verkündigen“, so Brenner.</p><p>Die VEF habe drei Kernanliegen für die Zukunft formuliert:</p><p>1. Herzlich verbunden in Vielfalt</p><p>Die evangelischen Freikirchen sind Ausdruck gelebter Vielfalt. Sie zeichnen sich durch ein breites Spektrum an Traditionen, geistlichen Prägungen und theologischen Akzenten aus.</p><p>2. Gemeinsam unterwegs </p><p>Die VEF soll Plattformen für Begegnungen und Partnerschaften ermöglichen und trotz Unterschiede die Beziehungsebenen der Mitgliedsbünde stärken.</p><p>3. Sichtbar in der Gesellschaft</p><p>Freikirchen sind Teil der Gesellschaft und haben etwas zu sagen und zu geben. Ihre Stimme vermittelt Hoffnung und ihr Handeln ist geprägt von Nächstenliebe und Verantwortung.</p><p><strong>Jubiläumsfeier am 29. April 2026 in Berlin</strong></p><p>Zur Jubiläumsfeier in Berlin mit Gottesdienst und Festakt ist auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eingeladen. Passend zum Jubiläum werde zudem ein Magazin erscheinen, das die bunte Vielfalt aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der VEF sowohl in Print- als auch in digitaler Form darstellen werde. Die Feierlichkeiten würden durch die Jahrestagung des Vereins für Freikirchenforschung (VFF) ergänzt. Vom 30. April bis zum 2. Mai werde sich diese in der Baptistenkirche Berlin-Wedding mit der VEF in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beschäftigen.</p><p>Die Festveranstaltung findet am 29. April 2026 in der Lukas-Gemeinde in Berlin statt. Es gibt die Möglichkeit, den Gottesdienst mit anschließendem Festakt ab 18 Uhr per Livestream auf YouTube mitzuverfolgen. Die Festveranstaltung wird live gestreamt, sodass weitere Interessierte online daran teilnehmen können. Weitere Informationen dazu gibt es auf <a href="https://www.vef.de/100jahre">vef.de/100Jahre</a>. Informationen zur VEF sind bei <a href="www.vef.de">www.vef.de</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Professor Gerald Klingbeil nächster Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau]]></title>
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            <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 09:37:55 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Er folgt damit ab Oktober 2026 auf Prof. Dr. Roland E. Fischer, dessen zweite reguläre Amtszeit zum 30. September endet. Darüber informierte Andrea Cramer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule, in einer Pressemitteilung....]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Er folgt damit ab Oktober 2026 auf Prof. Dr. Roland E. Fischer, dessen zweite reguläre Amtszeit zum 30. September endet. Darüber informierte Andrea Cramer, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule, in einer Pressemitteilung.</p><p><strong>Zur Person</strong></p><p>Gerald Klingbeil, geboren in Deutschland, studierte Theologie an den adventistischen Bildungseinrichtungen Seminar Schloss Bogenhofen (Österreich), Helderberg-College (Südafrika) sowie Andrews University (USA) und schloss mit einem Doktorat (Earned Degree) von der University of Stellenbosch (Südafrika) ab. </p><p>Er war ab 1995 Professor für Altes Testament an der adventistischen Universidad Peruana Union in Peru und Universidad Adventista del Plata in Argentinien und ab 2005 Dekan des theologischen Seminars der adventistischen Hochschule International Institute of Advanced Studies auf den Philippinen. Ab 2009 arbeitete er als stellvertretener Chefredakteur der von der Freikirche herausgegebenen Zeitschriften Adventist Review und Adventist World. Letztere erschien weltweit in mehreren Sprachen. Gleichzeitig war Gerald Klingbeil Research Professor für Altes Testament und Altorientalistik am Theologischen Seminar der Andrews University (USA).</p><p>2023 kehrte Gerald Klingbeil mit seiner Familie zurück nach Deutschland und arbeitete als Finanzvorstand der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Hanse Vereinigung, die die adventistischen Kirchengemeinden in den Bundesländen Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern umfasst. Zahlreiche Mitgliedschaften in Herausgeberkreisen, Arbeitskreisen und Beiräten wissenschaftlicher Verlage in Süd- und Nordamerika zeigen seine internationale Vernetzung in der theologischen Wissenschaft. </p><p><strong>„Unterstützung auf dem Weg der internationalen Vernetzung“</strong></p><p>Die Amtsübergabe wird zum Beginn des Studienjahres 2026/2027 stattfinden. Dr. Barna Magyarosi, Präsident der adventistischen Kirchenleitung für Mittel- und Südeuropa (Intereuropäische Division, Sitz Bern/Schweiz) und Vorsitzender des Kuratoriums der Hochschule, sagt: „Ich freue mich über die Wahl von Gerald Klingbeil, die nach einem guten Prozess der Auswahl eine sehr geeignete Person für die nächsten fünf Jahre mit dem Amt des Rektors beauftragt. Mit seiner Erfahrung und seinen Beziehungen aus fünf Kontinenten wird er Friedensau signifikant auf dem Weg der internationalen Vernetzung unterstützen können.“ Als Vertreter des Trägers der Hochschule wünscht er ihm „dazu schon jetzt für die Vorbereitungsphase viel Freude an der neuen Aufgabe und Gottes reichen Segen.“</p><p><strong>Über Friedensau und die Theologische Hochschule</strong></p><p>Der Ort Friedensau wurde 1899 gegründet und feierte 2024 sein 125-jähriges Bestehen. 1899 als Missions- und Industrieschule gegründet, führt heute die Theologische Hochschule Friedensau als eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten die Tradition als adventistische Ausbildungsstätte fort. In den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie können zehn B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend, online oder in Teilzeit – belegt werden: <a href="www.thh-friedensau.de">www.thh-friedensau.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Internationaler Kunstwettbewerb zugunsten von Geflüchteten]]></title>
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            <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 11:06:28 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Der Kunstwettbewerb biete Kindern und jungen Erwachsenen eine Plattform, um sich durch kreativen Ausdruck für Vertriebene einzusetzen, heißt es in einer Pressemitteilung der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung für Mittel- und Südeurop...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kunstwettbewerb biete Kindern und jungen Erwachsenen eine Plattform, um sich durch kreativen Ausdruck für Vertriebene einzusetzen, heißt es in einer Pressemitteilung der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung für Mittel- und Südeuropa (Intereuropäische Division). Das Programm endet mit einer Preisverleihung am Weltflüchtlingstag, dem 20. Juni 2026. Die Einreichungsfrist endet am 31. März.</p><p><strong>Thema des Wettbewerbs</strong></p><p>Das Thema für 2026, „Zuhause/Zuflucht – Ein Ort der Zugehörigkeit”, regt die Teilnehmer dazu an, sich mit Vorstellungen von Sicherheit, Gastfreundschaft und Gemeinschaft auseinanderzusetzen. Der Wettbewerb möchte verdeutlichen, wie Einzelpersonen und Gemeinschaften ein Umfeld schaffen, in dem sich jeder geschätzt und geschützt fühlt.</p><p>Die Beiträge können sich mit folgenden Themen befassen: Systeme der Sicherheit und gegenseitigen Unterstützung; die Ästhetik gemeinschaftlich genutzter Räume; symbolische Darstellungen von „Zuhause“ in Natur oder Kultur; Themen wie Hoffnung, Neuanfang und friedliches Zusammenleben.</p><p><strong>Teilnahmekategorien</strong></p><p>Der Wettbewerb steht Teilnehmern weltweit in den folgenden Altersgruppen offen:</p><p>Gruppe 1: 5–9 Jahre; Gruppe 2: 10–14 Jahre; Gruppe 3: 15–18 Jahre; Gruppe 4: 19–25 Jahre</p><p><strong>Richtlinien für die Einreichung</strong></p><p><strong>Medium:</strong> Nur zweidimensionale Kunstwerke (Gemälde, Zeichnungen oder Collagen aus verschiedenen Medien).</p><p><strong>Originalität:</strong> Die Werke müssen Originale sein. Kunstwerke, die mit künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden, werden nicht akzeptiert.</p><p><strong>Format:</strong> Digitale Einreichung eines hochwertigen Fotos des physischen Kunstwerks über die offizielle Website.</p><p><strong>Nutzungsrechte:</strong> Mit der Einreichung gewähren die Teilnehmer ADRA das Recht, das Kunstwerk für die Kommunikation der Organisation (online und offline) mit entsprechender Quellenangabe zu verwenden.</p><p><strong>Zeitplan und Auswahlverfahren</strong></p><p><strong>Eröffnungsdatum: </strong>1. Februar 2026.</p><p><strong>Einreichungsfrist:</strong> 31. März 2026.</p><p><strong>Jurybewertung:</strong> Eine internationale Jury wählt die Finalisten für die öffentliche Bewertung aus.</p><p><strong>Öffentliche Abstimmung:</strong> Beginn im April 2026 über die Social-Media-Kanäle von ADRA Europa.</p><p><strong>Preisverleihung:</strong> Die Gewinner werden im Rahmen einer virtuellen Zeremonie am 20. Juni 2026 bekannt gegeben.</p><p>Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung; die Gewinner der einzelnen Kategorien erhalten Preise.</p><p><strong>Ressourcen für Pädagogen und Eltern</strong></p><p>ADRA Europa legt großen Wert auf das Wohlergehen und die Privatsphäre aller Teilnehmer. Pädagogen und Eltern werden gebeten, sich eher auf die fantasievollen und symbolischen Aspekte des Themas zu konzentrieren als auf persönliche Biografien.</p><p><strong>Schutz:</strong> Die Teilnehmer sind nicht verpflichtet, persönliche Geschichten zu erzählen oder ihren tatsächlichen Wohnort anzugeben.</p><p><strong>Unterrichtsmaterialien:</strong> Altersgerechte Anregungen können <a href="https://adradrive.adra.cloud/s/ZyJcipN6WBLfDgp">hier </a>heruntergeladen werden.</p><p><strong>Ergänzendes Lernen:</strong> Für technische Daten und Bildungsmodule zum Thema Flucht und Migration empfehlen wir das <a href="https://www.unhcr.org/de/bildungs-und-trainingsmaterial">UNHCR-Ressourcenportal für die Altersgruppe 6–18 Jahre</a> .</p><p><strong>Der Kontext</strong></p><p>Derzeit gelten Millionen von Menschen als Flüchtlinge – Menschen, die aufgrund von Konflikten, Verfolgung oder Klimakatastrophen gezwungen sind, internationale Grenzen zu überschreiten. Laut UNHCR gibt es weltweit über 110 Millionen Menschen, die gewaltsam vertrieben wurden. Dieser Wettbewerb zielt darauf ab, Empathie für diese Bevölkerungsgruppen zu fördern, indem er sich auf das universelle menschliche Bedürfnis nach Würde und Zugehörigkeit konzentriert.</p><p>Weitere Informationen und Möglichkeit zum Einreichen eines Kunstwerks: <a href="https://adra.eu/get-involved/art-contest-2/ ">https://adra.eu/get-involved/art-contest-2/ </a></p><p><strong>Über ADRA</strong></p><p>Die adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfsorganisation ADRA (Adventist Development and Relief Agency) wurde 1956 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet und führt weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durch. ADRA International besteht aus einem weltweiten Netzwerk mit 119 eigenständigen Länderbüros und etwa 7.500 hauptamtlichen Mitarbeitenden. ADRA Europa umfasst als Netzwerk 29 Büros in 32 europäischen Ländern. 1987 wurde ADRA Deutschland e. V. gegründet und hat seinen Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt. ADRA hilft Menschen unabhängig von ihrer ethnischen und politischen Zugehörigkeit, ihrem Geschlecht oder ihrer Religion. </p><p> Internet: <a href="www.adra.org">www.adra.org</a>; <a href="www.adra.eu">www.adra.eu</a>; <a href="www.adra.de">www.adra.de</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Portugal: Adventistische Kirchengemeinden und ADRA mobilisieren Hilfe nach Orkan Kristin]]></title>
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            <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 10:18:48 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Trotz weitreichender Zerstörungen und Stromausfällen sind die örtlichen Kirchengemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten in der Umgebung der stark betroffenen portugiesischen Stadt Leira schnell von der Notfallhilfe zu aktiven Wiederaufbaumaßnahmen...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Trotz weitreichender Zerstörungen und Stromausfällen sind die örtlichen Kirchengemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten in der Umgebung der stark betroffenen portugiesischen Stadt Leira schnell von der Notfallhilfe zu aktiven Wiederaufbaumaßnahmen und seelsorgerlicher Unterstützung übergegangen. Dies berichteten die <a href="https://noticias.adventistas.org.pt/adra-portugal-une-se-a-leiria-em-solidariedade-apos-a-tempestade-kristin/">Kommunikationsabteilungen der adventistischen Kirche in Portugal</a> und der <a href="https://news.eud.adventist.org/all-news/adra-portugal-mobilizes-support-for-leiria-following-storm-kristin">teilkontinentalen Kirchenleitung der Adventisten für Süd- und Mitteleuropa (Intereuropäische Division</a>).</p><p><strong>Widerstandsfähigkeit trotz infrastruktureller Herausforderungen</strong></p><p>Am Samstag, 31. Januar, hielten die adventistischen Gemeinden in Gândara dos Oliveirais, Leiria und São Jorge besondere Gottesdienste ab, in denen Dankbarkeit und Solidarität in der Gemeinde im Mittelpunkt standen. Bemerkenswert ist, dass die SDA-Kirche in Gândara dos Oliveirais ihre Versammlung ohne Strom und Mobilfunknetz abhielt und damit die Widerstandsfähigkeit der örtlichen Mitglieder nach dem stärksten klimatischen Ereignis der letzten Jahre in Portugal unterstrich.</p><p>In Leiria boten die Gottesdienste den Betroffenen eine Plattform, um ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen des Orkans zu teilen. Viele Kirchenmitglieder und Besucher berichteten von den schweren Unwetterereignissen in den frühen Morgenstunden des 28. Januar und sagten, dass der Glaube ihnen in diesen schweren Zeiten eine Hilfe sei.</p><p><strong>Humanitäre Hilfe und das Engagement von ADRA</strong></p><p>Carmen Maciel, Geschäftsführerin der Hilfsorganisation ADRA Portugal, besuchte die betroffenen Ortschaften, um das Engagement der Hilfsorganisation für langfristige Hilfe zu bekräftigen. ADRA hat offiziell eine landesweite Kampagne gestartet, um lebensnotwendige Güter und Gelder zu sammeln, die speziell für die Unterstützung der Bevölkerung von Leiria und anderen schwer betroffenen Regionen bestimmt sind. Diese Unterstützung soll Familien helfen, die ihre Häuser verlassen mussten oder deren Häuser schwer beschädigt wurden. </p><p><strong>Groß angelegte Mobilisierung von Freiwilligen</strong></p><p>Die Wiederaufbaumaßnahmen wurden durch die Ankunft von rund 100 jugendlichen Freiwilligen aus dem ganzen Land weiter verstärkt. Diese Freiwilligen trafen sich im städtischen Stadion von Leiria und koordinierten gemeinsam mit Vertretern der Stadt die Beseitigung von Trümmern und die logistische Unterstützung.</p><p>Teams aus Jugendlichen und Erwachsenen arbeiteten daran, Trümmer und umgestürzte Bäume zu beseitigen, Baumaterialien wie Dachziegel in die betroffenen Stadtteile zu transportieren und erfahrene Bauunternehmer bei der Notfallreparatur von Dächern gefährdeter Haushalte zu unterstützen.</p><p><strong>Nationale Auswirkungen und wirtschaftliche Folgen</strong></p><p>Der Orkan Kristin hat in Portugal verheerende Spuren hinterlassen. Offizielle Berichte bestätigen 10 Todesfälle, die direkt oder indirekt mit dem Sturm in Verbindung stehen, sowie Dutzende Verletzte. Wirtschaftsanalysten schätzen den materiellen Gesamtschaden auf 1,5 bis 2 Milliarden Euro.</p><p><strong>Über ADRA </strong></p><p>Die Hilfsorganisation ADRA wurde 1956 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet. ADRA Portugal ist Teil des internationalen ADRA-Netzwerks, das aus 119 eigenständigen nationalen Büros mit insgesamt rund 7.500 hauptamtlichen Mitarbeitenden, die weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführen. ADRA ist die Abkürzung für Adventist Development and Relief Agency. Internet: <a href="www.adra.org">www.adra.org</a>; <a href="http://www.adra.eu/">www.adra.eu</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[USA: Adventistische Kirchenleitung veröffentlicht erneut Aufruf zur Wahrung der Menschenwürde]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/02/06/usa-adventistische-kirchenleitung-veröffentlicht-erneut-aufruf-zur-wahrung-der-menschenwürde</link>
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            <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 08:45:57 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[In ihrem Appell vom Februar 2025 rief die adventistische Kirchenleitung zum Schutz und zur Unterstützung der Einwanderergemeinschaft auf, die von den rechtlich fragwürdigen Abschiebungen durch die Grenzpolizei und die Einwanderungs- und Zollbehörd...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem Appell vom Februar 2025 rief die adventistische Kirchenleitung zum Schutz und zur Unterstützung der Einwanderergemeinschaft auf, die von den rechtlich fragwürdigen Abschiebungen durch die Grenzpolizei und die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) betroffen sind (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2025/02/07/adventisten-in-nordamerika-rufen-zur-achtung-der-menschenw%C3%BCrde-auf">APD-Meldung vom 7. Februar 2025</a>). Inzwischen hat sich die Situation in den USA verschärft, unter anderem durch die eskalierende Gewalt und die Todesfälle von US-Bürgern wie Renee Good und Alex Pretti, für die mutmaßlich ICE-Angehörige verantwortlich waren. In einem Facebook-Beitrag vom 27. Januar 2026 verlinkte die Nordamerikanische Kirchenleitung den Appell erneut mit dem folgenden Kommentar des Leitungsteams:</p><p>„Da die gewalttätigen Auseinandersetzungen eskaliert sind, sind viele Einwanderer in unseren Wohnorten und innerhalb unserer Kirchengemeinden und Schulen erheblich betroffen. Wir sind traurig über diese Realität und auch zutiefst beunruhigt über die jüngsten Vorfälle tödlicher Gewalt und schwerer Verletzungen, von denen Familien und Orte in Minnesota und anderen Teilen der Vereinigten Staaten betroffen sind und die Angst und Trauer noch verstärkt haben. Ausgehend von dem Glauben an die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens wiederholt die Nordamerikanische Division diesen Appell, um unser auf dem Glauben basierendes Bekenntnis zu Menschenwürde, Respekt und Mitgefühl für alle zu bekräftigen. Wir beten für Frieden und Besonnenheit in diesen turbulenten Zeiten.“</p><p><strong>Aus der Erklärung von 2025</strong></p><p>Im Appell von 2025, auf den hier Bezug genommen wird, erinnert die Kirchenleitung an die gleichen Rechte für alle Menschen, unabhängig von ihrem Herkunftsland, die auch in der US-Verfassung verankert sind. Sie fordert deshalb eine faire Behandlung von Einwanderern und Flüchtlingen in den USA. Als Mitglieder einer christlichen Konfession vertreten die Adventisten die Auffassung: „In Christus sind alle gleich, durch einen Geist zur Gemeinschaft mit ihm und untereinander zusammengefügt. Wir sollen einander dienen, ohne Voreingenommenheit und Vorbehalt“ (Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Artikel 14).</p><p>Weiterhin heißt es in der Erklärung von 2025: „Die Bibel erklärt, dass es in Christus weder Jude noch Nichtjude, weder Sklave noch Freier, weder Mann noch Frau gibt – alle sind eins in Christus Jesus (Galater 3,28). Wir sind eine einzige Menschheit. Entmenschlichung und Marginalisierung durch Gesetze oder die Umsetzung von Gesetzen oder politischen Maßnahmen stehen im diametralen Gegensatz zur Bibel.“ Deshalb sei es unmenschlich und beraube die Menschen ihrer gottgegebenen Würde in Christus, wenn sie Angst haben, zur Kirche oder zur Schule zu gehen, weil ihnen die Abschiebung droht.</p><p>Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika ermutige ihre örtlichen Kirchengemeinden und Schulen, herzliche und einladende Orte für alle Menschen zu sein. Alle seien von Gott geschaffen und verdienten es, mit Würde und Respekt behandelt zu werden.</p><p><strong>Adventisten sollen sich für Einwanderer einsetzen</strong></p><p>Die Kirchenleitung stellte 2025 fest: „In Anbetracht der Tatsache, dass wir ein gemeinsames Menschsein haben, in Anbetracht der Tatsache, dass wir alle gleich geschaffen sind, in Anbetracht der Tatsache, dass wir unseren Nächsten lieben sollen wie uns selbst, und in Anbetracht der Tatsache, dass Jesus sagte: ‚Was ihr für einen meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan‘ (Matthäus 25,40), ist unser Appell an uns als Adventisten, unseren Einwandererfamilien zu zeigen, dass wir sie lieben, indem wir unsere Stimme erheben und in diesen Zeiten der Unsicherheit an ihrer Seite stehen“, heißt es in der Erklärung von 2025. Abschließend werden die politischen Entscheidungsträger eindringlich aufgefordert, die „angeborene Würde“ aller Menschen anzuerkennen. „Deshalb sollten die staatlichen Gesetze und die Umsetzung dieser Gesetze alle Kinder Gottes, die nach seinem Bild geschaffen sind, mit der Würde und dem Respekt behandeln, die sie verdienen.“</p><p><strong>Adventisten in den USA</strong></p><p>In den USA gibt es rund 1,3 Millionen Siebenten-Tags-Adventisten mit 5.300 örtlichen Kirchengemeinden. Weltweit gehören zur Freikirche über 23 Millionen Mitglieder in 212 Ländern und Regionen.</p>]]></content:encoded>
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            <title><![CDATA[Wärmepunkte, Unterstützung, Hoffnung: Die Antwort der adventistischen Kirche in der Ukraine auf die Herausforderungen des Winters]]></title>
            <link>https://www.apd.info/news/2026/02/05/wärmepunkte-unterstützung-hoffnung-die-antwort-der-adventistischen-kirche-in-der-ukraine-auf-die-herausforderungen-des-winters</link>
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            <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 10:01:16 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Aufgrund regelmäßiger, zerstörerischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur fehlen in einigen Regionen während der strengen Wintermonate Strom und Heizung bis zu 15–20 Stunden täglich.  Versorgungsunternehmen und Reparaturteams arbeiten rund um d...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund regelmäßiger, zerstörerischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur fehlen in einigen Regionen während der strengen Wintermonate Strom und Heizung bis zu 15–20 Stunden täglich.  Versorgungsunternehmen und Reparaturteams arbeiten rund um die Uhr an der schrittweisen Wiederherstellung der Strom- und Wärmeversorgung, während staatliche Stellen auf lokaler wie nationaler Ebene täglich an der Lösung der akuten Probleme arbeiten.</p><p>Trotz eigener Verluste durch Schäden an Gemeindehäusern infolge der russischen Aggression setzen sich adventistische Kirchengemeinden (Adventgemeinden) in der Ukraine weiterhin für die Unterstützung der Gesellschaft und der lokalen Gemeinschaften ein In verschiedenen Regionen des Landes organisieren Adventgemeinden vielfältige Aktivitäten zur Unterstützung von Binnenvertriebenen und der örtlichen Bevölkerung. Darüber informierte Valentyn Zahreba, der bei der adventistischen Kirchenleitung in der Ukraine für Pressearbeit und Kommunikation verantwortlich ist.</p><p><strong>„Unterstützung ist nah“: soziale und psychologische Hilfe</strong></p><p>Bereits im zweiten Jahr in Folge wird die landesweite Initiative der Adventisten „Unterstützung ist nah“ umgesetzt. Begünstigte des Projekts sind Familien von Militärangehörigen, einkommensschwache und kinderreiche Familien, Binnenvertriebene sowie alle Menschen, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden und Unterstützung benötigen.</p><p>Ein Bestandteil dieser Initiative sind Gruppentreffen, die nach dem Prinzip der Selbsthilfe „Peer-to-Peer“ organisiert sind. Die Teilnehmenden erhalten darüber hinaus psychologische Unterstützung durch Fachkräfte sowie seelsorgerliche Begleitung durch die Kirche. Bedürftige werden mit Lebensmitteln versorgt und können notwendige Kleidung aus dem sozialen Kleiderlager auswählen.</p><p><strong>Kirche als Wärmepunkt und Ort des Standhaltens</strong></p><p>Angesichts der landesweiten, regelmäßigen Stromabschaltungen hat die adventistische Kirche Initiativen ergriffen, um Wärmepunkte in kirchlichen Räumen einzurichten. Nach der Ausstattung der Adventgemeinden mit entsprechender Technik werden Gemeindehäuser zu Unterstützungszentren, in denen sich Menschen aufwärmen und ihre mobilen Geräte aufladen können. Geplant ist die Eröffnung von mindestens 50 Wärmepunkten in kirchlichen Gebäuden.</p><p>Einige Gemeinden bereiten derzeit die baldige Eröffnung solcher Wärmepunkte vor, darunter Nowowolynsk (Region Wolhynien), Schowkwa (Region Lwiw), Irshawa, Tjatschiw (Region Transkarpatien), Nischyn (Region Tschernihiw) und Irpin (Region Kyjiw).</p><p>Ende Januar 2026 sind bereits in mehreren Städten entsprechende Unterstützungsangebote aktiv:</p><p>•	Tjatschiw (Region Transkarpatien) – In dem Kirchengebäude werden täglich Binnenvertriebene und örtliche Bewohner empfangen, die Hilfe benötigen. Bedürftige erhalten Lebensmittelpakete, zudem besteht die Möglichkeit, elektronische Geräte aufzuladen. Laut Pastor Taras Melnyk plant die Gemeinde, das Angebot weiter auszubauen.</p><p>•	Dubno (Region Riwne) – Das Haus der Adventgemeinde ist bereits im dritten Jahr in Folge offiziell als Schutzraum registriert und wird von nahegelegenen Bildungseinrichtungen genutzt.</p><p>•	Kowel (Region Wolhynien) – Die lokale Adventgemeinde unterstützt regelmäßig Binnenvertriebene; allein im vergangenen Jahr wurden zwei Tonnen Lebensmittelpakete verteilt.</p><p>Auch in der Hauptstadt Kyiv, die besonders stark unter wiederholten Ausfällen von Wärme-, Strom- und Wasserversorgung leidet, plant die Kirche die Einrichtung temporärer Unterstützungszentren. Wie der Leiter der örtlichen Vereinigung (lokale Verwaltungseinheit der Gemeinden der Stadt), Oleksandr Waschynin, mitteilte, sollen Einwohner und Gäste der Hauptstadt die Möglichkeit erhalten, sich aufzuwärmen, auszuruhen, mobile Geräte aufzuladen und seelsorgerliche Unterstützung in kirchlichen Räumen zu erhalten.</p><p><strong>Regionale Unterstützungszentren von ADRA Ukraine</strong></p><p>Trotz der schwierigen Umstände setzt das adventistische Hilfswerk ADRA Ukraine seine Arbeit in Unterstützungszentren in Schytomyr, Sumy, Tschernihiw und Charkiw fort. Diese Zentren arbeiten unter bestimmten Einschränkungen, bieten jedoch weiterhin Wärme, Internetzugang und psychologische Hilfe an. Siehe auch die <a href="https://www.apd.info/news/2026/02/03/ukraine-adra-setzt-humanit%C3%A4re-hilfe-w%C3%A4hrend-k%C3%A4ltewelle-und-stromausf%C3%A4llen-fort">APD-Meldung vom 3. Februar</a>.</p><p>Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Ukraine setzt alles daran, den Menschen dabei zu helfen, den Winter zu überstehen. Sie sucht derzeit nach zusätzlichen Möglichkeiten, um Unterstützung für die Fortführung laufender Projekte zu gewinnen – auch über die zuständigen Strukturen der weltweiten adventistischen Kirche. Website: <a href="https://adventist.ua/">https://adventist.ua/</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Projekte der Weltbibelhilfe 2025]]></title>
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            <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 08:32:32 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Beispiele der geförderten Projekte 419 Laienprediger in China erhielten eine Studienbibel, die ihnen dabei hilft, ihre Predigten fundierter und besser vorzubereiten. Davon profitieren wiederum schätzungsweise 70.000 Gläubige. 45 Teenager aus teils...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beispiele der geförderten Projekte</strong></p><p>419 Laienprediger in China erhielten eine Studienbibel, die ihnen dabei hilft, ihre Predigten fundierter und besser vorzubereiten. Davon profitieren wiederum schätzungsweise 70.000 Gläubige.</p><p>45 Teenager aus teils schwierigen Verhältnissen konnten am Alpha-Sommercamp der Kirgisischen Bibelgesellschaft teilnehmen. Sie beschäftigten sich mit dem Thema „Gesunde Beziehungen“. Auch das restliche Jahr über wurden Jugendliche mit verschiedenen Angeboten erreicht und kamen so oftmals zum ersten Mal in Berührung mit dem christlichen Glauben.</p><p>In Kambodscha konnten 1440 Bibeln, Kinderbibeln und biblische Schriften weitergegeben werden. So haben beispielsweise Absolventen der biblischen Leselernkurse oder neue Gläubige auf dem Land ihre erste eigene Bibel erhalten.</p><p>In Armenien konnte in sieben Dörfern das Projekt „Moving Gospel“ („Bewegendes Evangelium durchgeführt werden. Dadurch lernten 740 Kinder und Erwachsene ihren Glauben neu kennen und das kirchliche Leben in den abgelegenen Regionen wurde belebt.</p><p>Laut Mitteilung der Deutschen Bibelgesellschaft waren unter den geförderten Projekten 14 Bibelübersetzungsprojekte, 69 Bibelverbreitungsprojekte, 34 Projekte zur Begegnung mit der Bibel, 18 Projekte für Menschen mit Sehbehinderungen und 15 Projekte zur Förderung wissenschaftlicher Ausgaben weltweit.</p><p>Zehntausende Menschen – Kinder, Jugendliche, sehbehinderte Menschen, Frauen, Menschen in Not oder Theologiestudierende – hätten dadurch profitiert: Sie hätten zum ersten Mal eine eigene Bibel bekommen, lesen und schreiben gelernt, seelische Unterstützung durch Traumabegleitung erfahren oder Hilfe in Notsituationen erhalten. </p><p>Mehr Details zu den Projekten weltweit gibt es auf den Projektseiten unter <a href="www.die-bibel.de/weltbibelhilfe-projekte">www.die-bibel.de/weltbibelhilfe-projekte</a> </p><p><strong>Die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG)</strong> </p><p>Die Deutsche Bibelgesellschaft ist eine eigenständige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart. Zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt sie die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers heraus. Außerdem verantwortet sie die <em>Gute Nachricht Bibel</em> und die <em>BasisBibel</em> sowie biblische Kinderbücher und Verständnishilfen für die Bibel. International ist die DBG für die wissenschaftlichen Bibelausgaben in den Ursprachen zuständig. Die Weltbibelhilfe der DBG unterstützt gemeinsam mit dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) weltweit die Übersetzung und Verbreitung der Heiligen Schrift. Zu den Mitgliedern der jährlich tagenden DBG-Vollversammlung gehört auch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Mehr Informationen unter <a href="www.die-bibel.de">www.die-bibel.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
            <category>Bibel</category>
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            <title><![CDATA[Ukraine: ADRA setzt humanitäre Hilfe während Kältewelle und Stromausfällen fort]]></title>
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            <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 09:51:37 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Nach offiziellen Angaben der Organisation bleiben Hilfsstrukturen trotz schwieriger Rahmenbedingungen aktiv, um besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu unterstützen. Wie aus aktuellen Mitteilungen auf den offiziellen Kanälen von ADRA Ukraine h...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach offiziellen Angaben der Organisation bleiben Hilfsstrukturen trotz schwieriger Rahmenbedingungen aktiv, um besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu unterstützen.</p><p>Wie aus aktuellen Mitteilungen auf den offiziellen Kanälen von ADRA Ukraine hervorgeht, arbeiten regionale Zentren und der Kontakt-Service der Organisation auch während der Wintermonate weiter – teils mit angepassten Abläufen infolge von Energieausfällen, jedoch ohne Unterbrechung der Hilfe. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Unterstützung von Menschen, die unter den Folgen des Krieges, der Kälte und der instabilen Stromversorgung besonders leiden.</p><p><strong>Generatoren und warme Kleidung</strong></p><p>Zu den laufenden Maßnahmen zählen die Bereitstellung von Generatoren und Heizgeräten, die Unterstützung von Not- und Wärmeunterkünften, sowie die Verteilung von Winterhilfen wie Decken, warmer Kleidung, Lichtquellen und weiterer dringend benötigter Güter. Diese Hilfe erfolgt in Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden, Freiwilligen und kirchlichen Netzwerken.</p><p>Auch die adventistische Kirchenleitung in der Ukraine informiert auf ihren offiziellen Plattformen regelmäßig über die humanitäre Arbeit von ADRA Ukraine. In den Berichten wird hervorgehoben, dass die Unterstützung insbesondere Menschen in stark betroffenen Regionen zugutekommt, darunter Binnenvertriebene, ältere Personen sowie Familien mit Kindern.</p><p>„Gerade in Zeiten von Frost und Stromausfällen ist es entscheidend, dass Hilfe verlässlich erreichbar bleibt“, betont ADRA Ukraine in ihren aktuellen Verlautbarungen. Ziel der Arbeit sei es, Menschen Schutz, Wärme und praktische Unterstützung zu bieten und ihnen auch unter schwierigen Umständen Hoffnung zu vermitteln.</p><p><strong>ADRA Ukraine</strong> ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht, und engagiert sich seit Beginn des Krieges kontinuierlich in der humanitären Unterstützung der Zivilbevölkerung. Internet: <a href="www.adra.ua/de ">www.adra.ua/de </a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[ADRA-Aktivitäten von Unwettern in Mosambik betroffen]]></title>
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            <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 14:17:14 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Nach anhaltenden, schweren Regenfällen und starken Zyklonen im südlichen und zentralen Landesteil von Mosambik hat die Regierung am 16. Januar den landesweiten Notstand ausgerufen. Die massiven Wassermassen haben weite Teile der betroffenen Region...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach anhaltenden, schweren Regenfällen und starken Zyklonen im südlichen und zentralen Landesteil von Mosambik hat die Regierung am 16. Januar den landesweiten Notstand ausgerufen. Die massiven Wassermassen haben weite Teile der betroffenen Regionen Gaza, Maputo und Sofala überflutet und dabei schwere Schäden an häufig aus Lehm bestehenden Häusern, landwirtschaftlichen Flächen und wichtiger Infrastruktur verursacht. Bislang wurden gemeldet:  616.720 betroffene Menschen, 71.560 überflutete Häuser, 743 komplett zerstörte und 2.867 teilweise zerstörte Gebäude. 91 Notunterkünfte beherbergen rund 94.600 Menschen und es gibt mindestens 123 bestätigte Todesopfer.</p><p><strong>ADRA-Projekt Kuvikela betroffen</strong></p><p>Im Gebiet des Projektes Kuvikela der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland sind rund acht Hektar landwirtschaftlicher Flächen von zehn Farmer Field Schools stark in Mitleidenschaft gezogen worden, teilte ADRA-Pressesprecher Andreas Lerg mit. Farmer Field Schools (FFS) sind ein partizipatives Lernkonzept für Kleinbauern. Sie dienen der praxisnahen Wissensvermittlung in der Landwirtschaft. In den Gemeinden Machangulo, Zitundo, Bela Vista und KaNyaca im Distrikt Matutuine sind jeweils mehrere FFS überflutet: Zwei in Machangulo, drei in Zitundo, drei in Bela Vista und zwei in KaNyaca. Dadurch seien 109 Projektteilnehmer unmittelbar betroffen, deren Felder in der Nähe ebenfalls überschwemmt wurden. Bei auf Feuchtigkeit empfindlich reagierenden Kulturpflanzen wie Erdnüssen und Mais drohe dadurch ein vollständiger Ernteausfall.</p><p>Das über den Blue Action Funds geförderte Projekt Kuvikela wird von ADRA Deutschland gemeinsam mit den Partnern Peace Parks Foundation, ADRA Mosambik, Associação do Meio Ambiente (AMA) und Livaningo umgesetzt. Es ziele auf die Anpassung an den Klimawandel in der Schutzzone Maputo ab. Es fördere klimaangepasste Anbaumethoden, Aquakultur und stärke die Resilienz in 20 Gemeinden der Regionen Matutuine sowie KaNyaka. Seit Juni 2022 werden in dem Projekt verschiedene Strategien umgesetzt, um sandige Böden durch Techniken wie Kompostierung zu verbessern und Ernteerträge zu steigern. Das stärke das Einkommen der Menschen in der Region durch einfach umsetzbare, nachhaltige Anbaumethoden.</p><p><strong>Konkrete Auswirkungen auf Landwirtschaft und Aquakultur</strong></p><p>In Machangulo, Inhaca und Bela Vista sind 16 Gemüseanbauflächen überflutet, was zu Wachstumsverzögerungen und Ertragsausfällen führe. Bei Fischereiprojekten wie der Tilapia-Zucht in den Lagunen Mucombo und Mhala sind die Plattformen der Zuchtstationen teilweise überschwemmt und die Fischgehege durch Wind beschädigt worden. Die Überwachung der Fischgesundheit in der Zuchtanlage sei derzeit nur noch sehr eingeschränkt möglich. Vollständig zerstört wurde die Fischzuchtstation in Chokwe, in der Fingerlinge als Futterfische gezüchtet wurden.</p><p><strong>Schadensanalyse und erste Maßnahmen angelaufen</strong></p><p>ADRA habe seinen Nationalen Notfallplan (NEMP)aktiviert und unterstütze besonders betroffene Familien in der Provinz Gaza nördlich der Hauptstadt Maputo mit Gutscheinen, die sie bei lokalen Händlern für dringend benötigte Waren einlösen können. Parallel entsende ADRA-Fachkräfte in die besonders betroffenen Gebiete, die sich an gemeinsamen Schadens- und Bedarfsanalysen beteiligen und aktuelle Informationen aus den Provinzen Gaza, Sofala und Zambezia sammeln. ADRA arbeite eng mit dem staatlichen Katastrophenschutz zusammen sowie in mehreren humanitären Koordinationsgruppen und internationalen Partnern mit. Koordiniert würden Maßnahmen wie Ernährungssicherung, Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH), Unterkunft und Schutz.</p><p><strong>Auch Freiwillige des weltwärts-Programme betroffen</strong></p><p>In der Projektregion sind laut Andreas Lerg auch zwei deutsche Freiwillige betroffen, die mit ADRA über das Programm weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für ein Jahr in der Region tätig sind. Beide seien vom Wasser eingeschlossen und derzeit werde mit ADRA und dem Auswärtigen Amt koordiniert, beide gemeinsam mit anderen Menschen im überfluteten Gebiet per Boot in eine sichere Region zu bringen.</p><p>Spenden unter dem Stichwort „Nothilfe Mosambik“ können beim Wiederaufbau der überschwemmten Farmer Field Schools und Fischzuchtanlagen helfen. Spendenkonto von ADRA Deutschland e.V., IBAN DE36 3702 0500 0007 7040 00 oder unter <a href="www.adra.de/spenden">www.adra.de/spenden</a>.  </p><p><strong>Über ADRA Deutschland e.V.</strong></p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: <a href="www.adra.de">www.adra.de</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Buchrezension: Daniel Böcking: Lass mal reden]]></title>
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            <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 08:38:51 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Interessant dabei ist, dass er dies aus einer christlichen Perspektive tut, da er im mittleren Alter eine echte Herzensbekehrung erlebte und seitdem Mitglied einer Freikirche in Berlin ist. Seitdem sieht er die Welt anders und ist überzeugt: Das C...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Interessant dabei ist, dass er dies aus einer christlichen Perspektive tut, da er im mittleren Alter eine echte Herzensbekehrung erlebte und seitdem Mitglied einer Freikirche in Berlin ist. Seitdem sieht er die Welt anders und ist überzeugt: Das Christentum hat etwas über den Zeitgeist zu sagen, der in so vielen Facetten daherkommt. Böcking möchte deshalb zum Diskurs einladen, Orientierung geben und unterschiedliche Meinungen harmonisieren. Es wird deutlich: Christliche Werte stehen mit dem Zeitgeist in Spannung – aber nicht unbedingt mit dem gesellschaftlichen Fundament. </p><p><strong>Zum Inhalt</strong></p><p>Auf 160 Seiten schrieb Böcking 23 kleine Essays, die nach Alphabet sortiert sind und die seine christlichen Überzeugungen zur jeweiligen Thematik darstellen. Er ist dabei für die gleichgeschlechtliche Ehe, die Trennung von Kirche und Staat, für Erotik unter dem Dach der Liebe (wie auch immer er das versteht), für christliche Meditation, für Wokeness mit Maß, möglicherweise gegen Abtreibung und definitiv gegen Cancel-Culture. Christentum sei bunt und deswegen schön. Glauben zeige sich in vielen Strömungen und Ausprägungen, doch Gott sei ein Gott der unveränderlichen Wahrheit. Die Essenz sei ganz praktisch: Vertrauen, Folgen und Handeln. </p><p><strong>Zum Buch</strong></p><p>Böcking gibt zu, dass er als Journalist kein Fachmann auf theologischem Gebiet ist und dass er selbst noch auf der Suche nach einer Meinung ist. Er gibt offen zu, dass ihm oft die göttliche Inspiration fehle und er nicht als „reifer Christ“ punkten könne. Das Buch will also kein ethischer Kompass sein und kennt auch keine Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit. Es ist jedoch ein Bekenntnis: „Christsein ist schön!“ (S. 10), denn bei Jesus siegt die Liebe. Christen sind frei, über nicht heilsentscheidende Punkte herzlich zu streiten und zu diskutieren. Böcking möchte dies mit Gelassenheit tun und die Gemeinsamkeiten betonen, damit der christliche Glaube auch moderne Debatten bereichern kann.</p><p>Authentisch und persönlich schreibt sich der Journalist seine Meinung von der Seele und begibt sich dabei so manches Mal auf dünnes Eis. Bei Reizthemen wirbt er für Vielfalt und Gelassenheit. Tatsächlich kann die Kritik lauten: zu oberflächlich, zu subjektiv und die Themenauswahl ist eigenwillig kombiniert. Dennoch regt das Buch zum Nachdenken an, da es im Kern um Glauben geht. Denn: „Faktenwissen trägt nur bis zu einem gewissen Punkt“ (S. 157). So lässt sich diese kleine Zusammenstellung als Predigt verstehen, die Mut machen soll, Liebe zu wagen. Und es ist tatsächlich mutig, wenn ein Boulevardjournalist seinen persönlichen Glauben bekennt und in einer gottfernen Welt Zeugnis ablegt.</p><p><em>Claudia Mohr</em></p><p>Die Rezension kann unter diesem Shortlink als Dokument heruntergeladen werden:  <a href="https://tinyurl.com/49mjfep7">https://tinyurl.com/49mjfep7</a>  </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Neue US-Ernährungspyramide im Fokus: Fachgesellschaften mahnen konsequente Orientierung an wissenschaftlicher Evidenz an]]></title>
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            <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 12:30:30 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Am 7. Januar 2026 wurden in den USA die neuen offiziellen Ernährungsempfehlungen für die Jahre 2025–2030 veröffentlicht 1  , die gemeinsam vom US-Gesundheitsministerium (HHS) und dem Landwirtschaftsministerium (USDA) verantwortet werden. Ein aktue...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. Januar 2026 wurden in den USA die neuen offiziellen Ernährungsempfehlungen für die Jahre 2025–2030 veröffentlicht<sup>1</sup> , die gemeinsam vom US-Gesundheitsministerium (HHS) und dem Landwirtschaftsministerium (USDA) verantwortet werden. Ein aktueller Beitrag im Journal of the American Medical Association (JAMA)<sup>2 </sup> warnt vor möglichen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen, wenn gesicherte ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse in nationalen Leitlinien nicht konsequent berücksichtigt werden. Die American Society for Nutrition (ASN) – die amerikanische Fachgesellschaft für Ernährungswissenschaft – äußert ebenfalls Kritik und verweist auf Defizite in der Transparenz des wissenschaftlichen Ableitungsprozesses.<sup>3 </sup></p><p>Der Beitrag mit dem Titel „When Nutrition Science Is Ignored: Potential Public Health Cost of the 2025 Dietary Guidelines“ analysiert die neuen US-amerikanischen Ernährungsempfehlungen kritisch. Die Autorinnen und Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass zentrale wissenschaftliche Erkenntnisse zwar seit Jahren gut belegt sind, sich jedoch nur teilweise klar und widerspruchsfrei in den neuen US-amerikanischen Ernährungsempfehlungen und deren bildlicher Darstellung – etwa in Ernährungspyramiden – widerspiegeln.</p><p>Nach übereinstimmender Studienlage ist eine überwiegend pflanzenbasierte Ernährung nach wie vor evidenzbasiert mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und bestimmten Krebserkrankungen assoziiert. Diese umfasst einen hohen Anteil an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen und sieht eine deutliche Reduktion stark verarbeiteter Lebensmittel, zugesetzten Zuckers sowie von rotem und verarbeitetem Fleisch vor. Leider wird dies in der neuen USA-Ernährungspyramide nicht so widergespiegelt.</p><p><strong>Warnung vor interessegeleiteten Empfehlungen</strong></p><p>Der JAMA-Beitrag mahnt an, dass unklare, abgeschwächte oder politisch kompromissbehaftete Empfehlungen die präventive Wirkung offizieller Ernährungsempfehlungen erheblich mindern können. Dies betreffe nicht nur die individuelle Gesundheit, sondern habe auch langfristige gesellschaftliche und ökonomische Folgen für die Gesundheitssysteme.</p><p>In diesem Zusammenhang verweist der Deutsche Verein für Gesundheitspflege (DVG) auf eine Veröffentlichung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)<sup>4</sup> , die die zentrale Bedeutung wissenschaftlicher Unabhängigkeit bei der Entwicklung von Ernährungsempfehlungen betont. Ernährungsempfehlungen sollten auf unabhängig erarbeiteter und nach hohen Qualitätsstandards bewerteter wissenschaftlicher Evidenz beruhen und frei von politischen sowie wirtschaftlichen Interessen sein, um Vertrauen zu schaffen und als verlässliche Orientierung für Politik, Fachpraxis und Bevölkerung dienen zu können.</p><p>Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege betrachtet die aktuelle Entwicklung mit großer Sorge, da wissenschaftlich gesicherte Evidenz nicht konsequent berücksichtigt wird und das Risiko für chronische Erkrankungen erhöht werden kann. Aus Sicht des DVG stellt dies einen kritischen gesundheitspolitischen Rückschritt für die USA dar.</p><p><strong>Über den Deutschen Verein für Gesundheitspflege</strong></p><p>Der Deutschen Verein für Gesundheitspflege e.V. (DVG) wurde 1899 gegründet. Sein Anliegen ist es, auf Basis eines ganzheitlichen Menschenbildes die körperliche, seelische und geistige Gesundheit der Menschen in Deutschland zu stärken. Das geschieht mithilfe Online- und Fernkursen, der Herausgabe des Infoblattes DVG informiert sowie durch die Aus- und Weiterbildung zum Gesundheitsberater und bei Veranstaltungen wie Gesundheitsexpos oder Gesundheitskongressen. Der DVG wird von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland getragen und hat ab 1. Februar seinen Verwaltungssitz auf der Marienhöhe in Darmstadt. Weitere Informationen gibt es auf <a href="www.dvg-online.de">dvg-online.de</a>.</p><p>  <sup>1</sup>U.S. Department of Health and Human Services &amp; U.S. Department of Agriculture. (2026). Dietary Guidelines for Americans, 2025–2030 (10-page PDF). RealFood.gov. <a href="https://cdn.realfood.gov/DGA.pdf">https://cdn.realfood.gov/DGA.pdf</a> (cdn.realfood.gov)</p><p>  <sup>2</sup>Williams, K. A., Dastmalchi, L. N., &amp; Barnard, N. D. (2026, Januar 28). When nutrition science is ignored: Potential public health cost of the 2025 Dietary Guidelines. JAMA. <a href="https://doi.org/10.1001/jama.2026.0832">https://doi.org/10.1001/jama.2026.0832</a></p><p>  <sup>3</sup>American Society for Nutrition. (2026, January 9). American Society for Nutrition calls for strong science in national nutrition guidance. Nutrition.org. <a href="https://nutrition.org/american-society-for-nutrition-calls-for-strong-science-in-national-nutrition-guidance">https://nutrition.org/american-society-for-nutrition-calls-for-strong-science-in-national-nutrition-guidance</a> </p><p>  <sup>4</sup>Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (2026, 14. Januar). Neue Ernährungsempfehlungen der USA: Einordnung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). <a href="https://nutrition.org/american-society-for-nutrition-calls-for-strong-science-in-national-nutrition-guidance">https://www.dge.de/presse/meldungen/2026/neue-ernaehrungsempfehlungen-der-usa-einordnung-der-dge/</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Vorschlag eines einheitlichen Ruhetages in den USA: Stellungnahme der adventistischen Kirchenleitung]]></title>
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            <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 10:48:49 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die konservative US-amerikanische Denkfabrik Heritage Foundation veröffentlichte am 8. Januar ein Dokument mit dem Titel „Saving America by Saving the Family” (Amerika retten, indem man die Familie rettet) in der sie vorgeschlagen hat, den Sonntag...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die konservative US-amerikanische Denkfabrik Heritage Foundation veröffentlichte am 8. Januar ein Dokument mit dem Titel „Saving America by Saving the Family” (Amerika retten, indem man die Familie rettet) in der sie vorgeschlagen hat, den Sonntag als „einheitlichen Ruhetag“ gesetzlich festzulegen. Bundesstaaten und Kommunen werden aufgefordert, kommerzielle Aktivitäten am Sonntag einzuschränken, um religiöse Aktivitäten und das geistliche Engagement zu fördern und den amerikanischen Arbeitnehmern einen regelmäßigen Tag der Erholung zu ermöglichen. In den USA gibt es keinen gesetzlich festgelegten Ruhetag, gleichwohl schränken so genannte „Blue Laws“ in manchen US-Bundesstaaten Öffnungszeiten von Geschäften oder Arbeitszeiten am Sonntag ein.</p><p><strong>Kritische Stellungnahme der adventistischen Kirchenleitung</strong></p><p>Während der Vorschlag der Heritage Foundation als familienfreundliche und gemeinschaftsfördernde Maßnahme erscheint, haben adventistische Kirchenleiter darauf hingewiesen, dass die Empfehlung, den Sonntag durch staatliche Maßnahmen zu schützen, den Sonntagsgesetzen ähnelt, gegen die sich die Kirche seit langem ausspricht. Am 18. Januar veröffentlichte die nordamerikanische Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten (umfasst die Länder USA und Kanada) eine kritische Stellungnahme zum Vorschlag der Heritage Foundation. Darin heißt es: „Siebenten-Tags-Adventisten glauben, dass alle Menschen nach dem Bild Gottes geschaffen wurden und die Freiheit haben, nach ihrem Gewissen zu glauben. Seit mehr als 160 Jahren setzt sich die Kirche nachdrücklich gegen jede Form von Sonntagsgesetzen ein. Adventisten haben diese Gesetze – ob auf lokaler, gesamtstaatlicher oder föderaler Ebene – stets als Versuche verstanden, das Gewissen zu zwingen, selbst wenn sie unter dem Vorwand säkularer Gründe wie der Förderung der Gesundheit von Gemeinschaften und Familien verteidigt werden. Dieser neue Vorschlag für einen ‚einheitlichen Ruhetag‘ ist unvereinbar mit dem reichen Erbe Amerikas, die Religionsfreiheit aller Bürger zu schützen, unabhängig von ihrem religiösen Glauben oder ihrer Weltanschauung. Er steht für den gefährlichen Wunsch, staatliche Macht zur Durchsetzung religiöser Ziele einzusetzen. Die Einschränkung kommerzieller Aktivitäten am Sonntag wirft auch ernsthafte praktische Bedenken für Mitglieder jener Glaubensgemeinschaften auf, die nicht am Sonntag Gottesdienst feiern, darunter Siebenten-Tags-Adventisten und Juden. Sonntagsgesetze stehen im Widerspruch zum ersten Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten, der die Religionsfreiheit für alle Amerikaner gewährleistet, indem er von der Regierung verlangt, gegenüber verschiedenen Religionen neutral zu bleiben…“ Das Statement im Original: <a href="www.nadadventist.org/news/sunday-rest-proposal-raises-troubling-religious-liberty-concerns/">www.nadadventist.org/news/sunday-rest-proposal-raises-troubling-religious-liberty-concerns/</a> </p><p>Der Vorschlag der Heritage Foundation hat in den USA bereits zu einer größeren nationalen Debatte über Religion, Familienpolitik und die Rolle des Glaubens im öffentlichen Leben geführt. Die <em><a href="https://www.washingtonpost.com/business/2026/01/08/heritage-report-promote-marriage-births/">Washington Post</a></em> berichtete kürzlich über die vielfältigen Empfehlungen des Heritage-Dokuments und wies darauf hin, dass dieses eine Diskussion unter Politikern und Kommentatoren aller politischen Lager hervorgerufen hat.</p><p><strong>Die Situation in Deutschland</strong></p><p>In Deutschland gibt es seit 1891 Gesetze zum Schutz der Sonntagsruhe. Seit 1919 wird der Sonntag sogar von der Verfassung geschützt. Der entsprechende Passus der Verfassung der Weimarer Republik wurde 1949 in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland übernommen. Geschäfte sind (bis auf Ausnahmen) sonntags geschlossen, es darf kein Lärm gemacht werden und Arbeitnehmer dürfen nur in Ausnahmefällen beschäftigt werden (z. B. für soziale Dienste). In der Vergangenheit hat dies für Angehörige von Kirchen und Religionen mit anderen, religiös verbindlichen Ruhetagen (wie Adventisten und Juden) zu Problemen geführt. Sie waren in ihrer beruflichen Tätigkeit häufig eingeschränkt und vom Wohlwollen ihrer Arbeitgeber abhängig. Mit der schrittweisen Einführung der Fünf-Tage-Woche seit den 1960er-Jahren wurde die berufliche Situation für diese Menschen weitgehend entschärft. </p><p>In vielen europäischen Ländern gibt es ebenfalls Gesetze zum Schutz der Sonntagsruhe, die jedoch oft weniger streng sind als in Deutschland und auch keinen Verfassungsrang haben.</p><p><strong>Heritage Foundation</strong></p><p>Die 1973 gegründete Heritage Foundation beschreibt sich selbst als Forschungs- und Bildungseinrichtung, deren Aufgabe es ist, „öffentliche Politik auf der Grundlage der Prinzipien der freien Marktwirtschaft, einer begrenzten Staatsgewalt, der individuellen Freiheit, traditioneller amerikanischer Werte und einer starken Landesverteidigung zu formulieren und zu fördern“. Die Organisation mit Sitz in Washington, D.C., bezeichnet sich als „konservative Interessenvertretung“ und gibt an, dass sie sich für die Entwicklung von politischen Vorschlägen einsetzt und diese an Gesetzgeber, die Exekutive und die Öffentlichkeit weitergibt. Sie veröffentlichte außerdem das Dokument <em><a href="https://static.heritage.org/project2025/2025_MandateForLeadership_FULL.pdf">Projekt 2025</a></em>, in dem viele der politischen Ziele dargelegt wurden, die die gesetzgeberischen Prioritäten der aktuellen US-Regierung geprägt haben. In der Einleitung des 900 Seiten starken <em>Projekts 2025</em> heißt es auf Seite xiv: „Unser Ziel ist es, ein Heer von gleichgesinnten, geprüften, ausgebildeten und vorbereiteten Konservativen zusammenzustellen, die vom ersten Tag an daran arbeiten, den Verwaltungsstaat (administrative state) zu dekonstruieren.“</p><p>Website: <a href="www.heritage.org">www.heritage.org</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[150 Jahre Adventisten in Deutschland: Eine Geschichte des Engagements]]></title>
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            <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 07:44:22 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Von den ersten Gemeindegründungen im Jahr 1876 bis zur heutigen Präsenz mit 34.000 Mitgliedern haben sich die Adventisten in Deutschland als Freikirche etabliert, die positive Beiträge für die Menschen leistet. Amerikanische Wurzeln und europäisch...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Von den ersten Gemeindegründungen im Jahr 1876 bis zur heutigen Präsenz mit 34.000 Mitgliedern haben sich die Adventisten in Deutschland als Freikirche etabliert, die positive Beiträge für die Menschen leistet.</p><p><strong>Amerikanische Wurzeln und europäische Gründung</strong></p><p>Die Wurzeln der Adventisten liegen im Nordamerika des 19. Jahrhunderts. Der baptistische Laienprediger William Miller hatte aufgrund intensiven Bibelstudiums die nahe Wiederkunft Christi für den 22. Oktober 1844 erwartet. Die „Millerbewegung“ erfasste schätzungsweise 100.000 Menschen. Als Jesus nicht wie erwartet wiederkam, entstanden aus den verschiedenen Gruppen neue christliche Gemeinschaften. Eine kleine Gruppierung um James White, seiner Frau Ellen White, Joseph Bates und anderen gründete und entwickelte ab 1848 adventistische Kirchengemeinden, deren auffälligstes Merkmal die Feier des Sabbats am Samstag ist. 1863 erfolgte die offizielle Gründung der adventistischen Kirchenkörperschaft in Battle Creek, Michigan (USA), mit 3.500 Mitgliedern.</p><p>1874 wurde John Nevins Andrews als erster Missionar nach Übersee gesandt und gründete in Basel mit Pastor Jakob Erzberger die erste adventistische Mission außerhalb Nordamerikas. Zwei Jahre später, 1876, entstanden in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) die ersten beiden adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) auf deutschem Boden. Eine bedeutende Figur in der frühen Geschichte der Adventisten in Deutschland war Ludwig Richard Conradi, der ab 1889 von Hamburg aus die deutsche Advent-Mission leitete und maßgeblich zu ihrer Ausbreitung in Europa beitrug. Bis zum Ersten Weltkrieg zählten die Adventisten in Deutschland bereits etwa 15.000 mündig getaufte Mitglieder.</p><p><strong>Engagement in der Bildung und im Sozialen</strong></p><p>Von Anfang an verstanden sich die Adventisten als geistliche, aber auch als sozial verantwortliche Organisation. 1895 wurde ein Verlagshaus in Hamburg gegründet, heute als Advent-Verlag in Lüneburg ansässig. 1897 folgte das Advent-Wohlfahrtswerk e. V. (AWW), das heute Kindertagesstätten, Seniorenheime, Suchtberatungsstellen und Hospize betreibt und seit 1928 Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) ist.</p><p>1899 wurde in dem kleinen Ort Friedensau bei Magdeburg der Deutsche Verein für Gesundheitspflege als Trägerverein für Heilanstalten, Nahrungsmittelfabriken und Ausbildungsorte ins Leben gerufen, der sich bis heute als eingetragener Verein der Gesundheitsprävention widmet. Im gleichen Jahr wurde in Friedensau auch eine Missions- und Industrieschule eröffnet, die sich im Laufe der Zeit zu einem Theologischen Seminar entwickelte und 1990 die staatliche Anerkennung als Hochschule (Fachbereiche: Theologie und Christliches Sozialwesen) erhielt. 1903 wurde die Adventjugend als eigenständiger Jugendverband gegründet, der gegenwärtig rund 13.000 Kinder, Pfadfinder/innen, Teenager, Jugendliche, junge Erwachsene und Studierende in regionalen Gruppen und durch überregionale Veranstaltungen betreut. Ein Meilenstein im Gesundheitswesen war 1920 die Gründung des Krankenhauses Waldfriede in Berlin-Zehlendorf. Heute ist Waldfriede akademisches Lehrkrankenhaus der Charité und behandelt jährlich etwa 135.000 Patienten. 1925 folgte die Gründung der Missionsschule Marienhöhe in Darmstadt, heute ein Schulzentrum (Grundschule, Realschule, Gymnasium) mit rund 800 Schülerinnen und Schülern.</p><p><strong>Herausforderungen während der NS-Zeit</strong></p><p>Die Jahre zwischen 1933 und 1945 stellten die Adventisten vor existenzielle Herausforderungen. 1933 musste die Adventjugend ihre Tätigkeit einstellen, die Gestapo verhängte zeitweise Verbote. 1934 wurde das damalige Missionsseminar Neandertal geschlossen, ab 1936 wurden Ausnahmegenehmigungen für die Sabbatfeier widerrufen. Während des Krieges waren die Adventisten in mehreren Regionen verboten, die Schulen in Darmstadt und Friedensau mussten schließen, Schulgebäude wurden beschlagnahmt. Gleichzeitig gab es aber auch viel Wegsehen und Anpassung.</p><p>Erst 2005 veröffentlichte die Freikirchenleitung eine Erklärung, in der sie bekennt, gegenüber dem jüdischen Volk, allen Verfolgten und vom Krieg Betroffenen durch Versagen schuldig geworden zu sein. Die Erklärung würdigt ausdrücklich jene Mitglieder, die mutig Widerstand geleistet hatten.</p><p><strong>Wiederaufbau und rechtliche Anerkennung</strong></p><p>Nach dem Zweiten Weltkrieg waren mehr als 60 Gemeindehäuser zerstört. Adventisten aus Nordamerika und Skandinavien schickten Lebensmittel und Hilfssendungen als Zeichen der Verbundenheit. 1947 wurde das Missionsseminar Friedensau wiedereröffnet, 1948 nahm die Marienhöhe in Darmstadt den Schulbetrieb wieder auf. Im selben Jahr gründete Max Busch die Rundfunkmission STIMME DER HOFFNUNG, aus der 2006 das moderne Medienzentrum Hope Media in Alsbach-Hähnlein hervorging. Es betreibt den christlichen Sender Hope TV, ein Institut mit Fernkursen über biblische Themen, und eine Hörbücherei für Blinde und Menschen mit Sehbehinderung.</p><p>1952 erhielt die Freikirche (die sich damals noch „Gemeinschaft“ nannte) die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Berlin-West, später in allen Bundesländern. 1993 wurde sie Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert.</p><p><strong>Friedensethik und gesellschaftliches Engagement</strong></p><p>Die Haltung zur Wehrpflicht wurde zu einem prägenden Merkmal adventistischer Identität. Als 1956 in der Bundesrepublik die allgemeine Wehrpflicht eingeführt wurde, leisteten fast alle wehrpflichtigen Adventisten aus Gewissensgründen Zivildienst. In der DDR entschieden sich ab 1962 die meisten für den Dienst als waffenlose Bausoldaten, obgleich damit meist der Ausschluss vom Hochschulstudium verbunden war.</p><p>Nach Aussetzung der Wehrpflicht 2011 veröffentlichte die Freikirchenleitung 2018 die Erklärung „Mut zum Frieden“, in der sie Mitgliedern empfiehlt, sich weder direkt noch indirekt an Kriegsvorbereitungen zu beteiligen (siehe auch die <a href="https://www.apd.info/news/2025/11/24/%E2%80%9Ewelt-in-unordnung-gerechter-friede-im-blick%E2%80%9C-%E2%80%93-ein-adventistischer-kommentar-zur-neuen-friedensdenkschrift-der-ekd">APD-Meldung vom 24. November</a>).</p><p>1987 wurde die Hilfsorganisation ADRA Deutschland gegründet, das Teil eines weltweiten Netzwerks mit über 130 nationalen Büros ist. Es ist in der Entwicklungszusammenarbeit tätig und leistet internationale und auch nationale Katastrophenhilfe, etwa bei der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 oder der Betreuung ukrainischer Flüchtlinge 2022/23.</p><p>Bereits 1946 gründete der Adventist Jean Nussbaum, ein französischer Arzt Schweizer Herkunft, in Paris die Association internationale pour la défense de la liberté religieuse. Sie wurde 1978 von den Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation mit beratendem Status anerkannt, ebenso 1985 vom Europarat und 1986 durch die UNESCO. Die Deutsche Vereinigung für Religionsfreiheit e.V. ist ein Zweig dieser internationalen Organisation. Sie wird von der Freikirche gefördert und unterhält ein Institut für Religionsfreiheit an der Theologischen Hochschule Friedensau.</p><p><strong>Neuere Entwicklungen</strong></p><p>Im Laufe der Jahrzehnte wurden in Deutschland weitere adventistische Bekenntnisschulen gegründet. 2015 folgte die Gründung des Verbundes adventistischer Schulen in Deutschland (VaSiD) mit derzeit zwölf Grundschulen und acht weiterführenden Schulen an zwölf Standorten.</p><p>2010 gründete die Freikirche den unabhängigen Fachbeirat „Sexueller Gewalt begegnen“, der Schutzkonzepte zur Prävention sexueller Gewalt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen entwickelt und entsprechende Fortbildungen anbietet. Alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit müssen einen Verhaltenskodex unterschreiben.</p><p><strong>Die Freikirche heute</strong></p><p>Derzeit zählt die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland über 34.000 mündig getaufte Mitglieder in 560 Adventgemeinden. Die Freikirche ist in zwei Verbänden organisiert: dem Norddeutschen Verband mit Sitz in Hannover und dem Süddeutschen Verband mit Sitz in Ostfildern. Beide Verbände sowie die Freikirche in Deutschland insgesamt besitzen den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Eine gemeinsame Verwaltungsstelle der beiden Verbände entsteht gerade auf dem Gelände des adventistischen Schulzentrums Marienhöhe in Darmstadt. </p><p>Weltweit hat die Freikirche über 22 Millionen getaufte Gemeindeglieder in mehr als 93.000 örtlichen Gemeinden und ist in 212 Ländern und Gebieten tätig. Die weltweite adventistische Kirche unterhält 118 Universitäten und Hochschulen, 9.489 Schulen mit über zwei Millionen Schülern, 900 Krankenhäuser, Sanatorien, Kliniken und Sanitätsstationen sowie 60 Verlage und zahlreiche Medienzentren, die TV- und Radiosender betreiben.</p><p>Obwohl Adventisten mit Vorfreude auf die Wiederkunft Christi warten, treten sie für Werte ein, die für das Leben im Hier und Heute bedeutsam sind: Freiheit und Menschenwürde, Gemeinschaft und Solidarität, Liebe und Gerechtigkeit. Sie vertreten eine ganzheitliche Lebensweise, die Gesundheit, Bildung und soziale Verantwortung umfasst.</p><p>Im Laufe des Jubiläumsjahres wird der APD monatlich eine Institution oder Aktivität der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland näher vorstellen.</p><p>Weitere Informationen über die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland finden sich unter <a href="www.adventisten.de">www.adventisten.de</a>. Informationen über das 150-jährige Freikirchenjubiläum gibt es unter <a href="www.adventisten.de/mut">www.adventisten.de/mut</a>. </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Leitmotiv 2026 von ADRA Deutschland „weltweit – gemeinsam handeln“]]></title>
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            <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 08:39:52 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Angesichts des Klimawandels und dessen Folgen sowie zunehmender Krisen und Katastrophen weltweit rückt die Hilfsorganisation die Überlebenssicherung und den Schutz gefährdeter Menschen in den Mittelpunkt. Nothilfe bedeute für ADRA die unmittelbare...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts des Klimawandels und dessen Folgen sowie zunehmender Krisen und Katastrophen weltweit rückt die Hilfsorganisation die Überlebenssicherung und den Schutz gefährdeter Menschen in den Mittelpunkt. Nothilfe bedeute für ADRA die unmittelbare Hilfe für Menschen weltweit, deren Überleben durch Naturkatastrophen wie Erdbeben, Wirbelstürme und Fluten, den Klimawandel oder durch bewaffnete Konflikte bedroht ist, so ADRA-Pressesprecher Andreas Lerg. Das Hilfswerk verfolge dabei zwei Ziele.</p><p><strong>Ziel 1: Schnelle Hilfe in akuter Not</strong></p><p>Ob Erdbeben, Überschwemmung oder bewaffnete Konflikte: In der akuten Phase einer Katastrophe oder einer konfliktbedingten Krise gelte es, die akute Not der betroffenen Menschen zu lindern und die Situation zu stabilisieren. Dies umfasse unter anderem die Bereitstellung von Schutzräumen, Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser sowie eine medizinische, aber auch psychosoziale Erstversorgung der Betroffenen. Nach dieser akuten Phase der Nothilfe schließe sich die weitere Unterstützung beim Wiederaufbau an, damit sich das Leben der Menschen wieder stabilisiert und langfristig ein würdevolles, selbstbestimmtes Leben möglich werde.</p><p><strong>Ziel 2: Prävention – nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe</strong></p><p>Um die Auswirkungen künftiger Katastrophen und Krisen zu minimieren, verbinde ADRA klassische Nothilfe eng mit der Katastrophenvorsorge und vorausschauenden Hilfsmaßnahmen. Ein praktisches Beispiel hierfür wäre die Arbeit in hochwassergefährdeten Gebieten in Äthiopien und Somalia. ADRA stärke den lokalen Katastrophenschutz durch den Ausbau von Frühwarnsystemen und angepassten Maßnahmen, um Menschen rechtzeitig vor Naturkatastrophen wie Überschwemmungen zu schützen. Solche Projekte verfolgten auch eine ökologische Komponente: Durch das Prinzip „Verursache keine Umweltschäden“ werde sichergestellt, dass Hilfsmaßnahmen die Umwelt nicht schädigen, da eine intakte Umwelt die Widerstandskraft (Resilienz) von Gemeinschaften gegenüber künftigen Krisen erhöhe.</p><p><strong>Beispiele für Nothilfe-Projekte:</strong></p><p>• <em>Vanuatu (Erdbebenhilfe):</em> Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 im Dezember 2024 leistete ADRA Unterstützung für die rund 80.000 betroffenen Menschen. Die Maßnahmen umfassten die Verteilung von Nahrungsmitteln und Trinkwasser, die Reparatur zerstörter Wasserversorgungen sowie die Errichtung von Behandlungszelten zur medizinischen Stabilisierung. Zudem erhielten traumatisierte Personen gezielte psychosoziale Betreuung.</p><p>• <em>Südostasien (Taifun):</em> Im November 2025 wurden die Philippinen innerhalb einer Woche von zwei schweren Taifunen, „Kalmaegi“ und „Fung-Wong“, mit Windgeschwindigkeiten von beinahe 200 km/h heimgesucht. Die Stürme lösten massive Überschwemmungen und Erdrutsche aus, von denen insgesamt mehr als 1,6 Millionen Menschen auf den Philippinen, aber auch in Vietnam betroffen sind. Auf den Philippinen suchen über 175.000 Familien Schutz in Evakuierungszentren. ADRA sichere dort die Grundversorgung durch die Verteilung von Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Hygieneartikeln. Um den betroffenen Menschen über die erste Not hinaus zu helfen, stelle ADRA zudem Baumaterialien und Solarleuchten für den Wiederaufbau bereit und biete psychosoziale Unterstützung für traumatisierte Familien an. In Vietnam konzentrierten sich die Maßnahmen darauf, die Folgen der schweren Überflutungen in der Region Hue zu bewältigen.</p><p><strong>Über ADRA Deutschland e.V.</strong></p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Weitere Informationen: <a href="http://www.adra.de">www.adra.de</a></p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Mehrheit der Deutschen in Sorge wegen Linksextremismus]]></title>
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            <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 08:54:35 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[60 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen, dass Linksextremismus die öffentliche Sicherheit in Deutschland gefährdet. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichte...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>60 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen, dass Linksextremismus die öffentliche Sicherheit in Deutschland gefährdet. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. 23 Prozent der Befragten teilen diese Sorge nicht. 14 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, drei Prozent machten keine Angabe.</p><p>Männer sehen die Gefahr häufiger als Frauen (62 Prozent gegenüber 58 Prozent), Ostdeutsche tun es etwas häufiger als Westdeutsche (62 Prozent gegenüber 59 Prozent).</p><p>Ältere Menschen beschäftigt die Gefahr durch Linksextremisten häufiger als jüngere: </p><small>•              18- bis 29-Jährige: 51 Prozent</small><small>•              30- bis 39-Jährige: 56 Prozent</small><small>•              40- bis 49-Jährige: 58 Prozent</small><small>•              50- bis 59-Jährige: 64 Prozent</small><small>•              60- bis 69-Jährige: 63 Prozent</small><small>•              über 70-Jährige: 66 Prozent</small><p>Unter den Angehörigen der christlichen Konfessionen machen sich die landeskirchlichen Protestanten am häufigsten Sorgen (65 Prozent), gefolgt von den Katholiken (63 Prozent) und den Freikirchlern (58 Prozent). Bei den Muslimen sind es 44 Prozent, bei den Konfessionslosen 60 Prozent.</p><p>Unter den Anhängern der politischen Parteien fürchten die Sympathisanten der AfD am häufigsten die linksextreme Gefahr für die öffentliche Sicherheit (78 Prozent), gefolgt von Parteianhängern der CDU/CSU (77 Prozent), der SPD (55 Prozent), der Grünen (45 Prozent) und der Linken (20 Prozent).</p><p>Für die Erhebung wurden 2.004 Erwachsene im Zeitraum vom 16. bis 19. Januar 2026 befragt.</p><p><strong>Über IDEA</strong></p><p>Die 1970 gegründete Evangelische Nachrichtenagentur IDEA publiziert Nachrichten und Meinungen vor allem aus der evangelischen Welt. Sie steht theologisch der Evangelischen Allianz in Deutschland nahe. IDEA wird von einem mehr als 70-köpfigen Verein getragen und finanziert sich vor allem durch Abonnements und Anzeigen im Magazin sowie im Internet. Weitere Informationen: www.idea.de</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[ADRA leistet Winterhilfe für Familien in Gaza]]></title>
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            <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 09:59:32 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Seit dem Waffenstillstand im Oktober 2025 kehrten viele von ihnen in den Norden Gazas zurück, weil die Lebensbedingungen im Süden noch schlechter seien. Dies geht aus einer Projektbeschreibung der Hilfsorganisation ADRA Deutschland hervor. Die mei...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Waffenstillstand im Oktober 2025 kehrten viele von ihnen in den Norden Gazas zurück, weil die Lebensbedingungen im Süden noch schlechter seien. Dies geht aus einer Projektbeschreibung der Hilfsorganisation ADRA Deutschland hervor. Die meisten von ihnen leben in beschädigten Gebäuden, Zelten oder öffentlichen Unterkünften. Starke Regenfälle Mitte November haben zudem tausende von Familien getroffen und die ohnehin prekäre Situation weiter verschlimmert.  Diese Menschen bräuchten Hilfe, um zu überleben, denn durch die Zerstörungen fehlten sichere Unterkünfte, Lebensmittel und sauberes Trinkwasser. </p><p>In Ägypten organisiert Plan International Ägypten für ADRA die Beschaffung, Verpackung und den Transport von Hilfspaketen mit warmer Kleidung, Schuhe, Decken und Zelten für 832 Familien (insgesamt etwa 4160 Personen) in Gaza. Sie würden anschließend per Lastkraftwagen zum Grenzübergang in Rafah gebracht. Dort würden sie an lokalen Partner zur weiteren Verteilung übergeben.</p><p><strong>Wie ADRA seit 2024 in Gaza geholfen hat</strong></p><p>Bereits im Jahr 2024 startete ADRA zusammen mit der gemeinnützigen Organisation ANERA (<a href="www.anera.org">www.anera.org</a>) ein Gaza-Nothilfeprojekt und versorgte fast 30.000 Menschen in einigen der am stärksten vom Konflikt betroffenen Gebieten mit lebenswichtiger Nahrungsmittelhilfe Seither wurde die Hilfe im Rahmen des Möglichen mit verschiedenen Partnern fortgesetzt (siehe APD-Meldungen vom <a href="https://www.apd.info/news/2024/05/15/adra-deutschland-startet-hilfsprojekt-im-gazastreifen">15. Mai 2024</a> und vom <a href="https://www.apd.info/news/2025/01/27/adra-verst%C3%A4rkt-hungerbek%C3%A4mpfung-nach-waffenstillstand-in-gaza">27. 1. 2025</a>).  </p><p><strong>Über ADRA Deutschland e.V.</strong></p><p>ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Für die Menschen in Gaza kann unter dem Stichwort „Gaza Nothilfe“ über das Spendenformular bei ADRA Deutschland <a href="https://adra.de/spenden">https://adra.de/spenden</a> gespendet werden. Weitere Informationen: <a href="www.adra.de">www.adra.de</a> </p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Christenverfolgung weltweit auf neuem Höchststand – Open Doors veröffentlicht Weltverfolgungsindex 2026]]></title>
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            <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 08:48:30 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Die Rangliste zeigt die 50 Länder, in denen Christen weltweit am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Die neue Erhebung mache deutlich: Die Verfolgung von Christen erreicht weltweit einen neuen Höchststand. Insgesamt wären rund 388 Mill...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Rangliste zeigt die 50 Länder, in denen Christen weltweit am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Die neue Erhebung mache deutlich: Die Verfolgung von Christen erreicht weltweit einen neuen Höchststand. Insgesamt wären rund 388 Millionen Christen einem hohen bis extremen Maß an Verfolgung ausgesetzt.</p><p><strong>Christen in Nordkorea Staatsfeinde Nummer eins</strong></p><p>Nordkorea (Platz 1) führt den Weltverfolgungsindex erneut an. Christen gelten dort als Staatsfeinde Nummer eins. Zehntausende befänden sich in Arbeitslagern, wo ihnen systematische Folter und Hinrichtungen drohten. Der christliche Glaube werde als Gefahr für das Regime betrachtet und brutal unterdrückt.</p><p><strong>Stärkste Verschlechterung in Syrien</strong></p><p>Syrien (Platz 6) verzeichnet die stärkste Verschlechterung aller Länder im Weltverfolgungsindex. Das Land rückt von Platz 18 auf Platz 6 vor – einer der größten Positionssprünge in der Geschichte des Index. Ausschlaggebend sei der massive Anstieg der Gewalt gegen Christen.</p><p>Nach dem politischen Umbruch im Dezember 2024 erfüllten sich Hoffnungen auf mehr Sicherheit nicht. Mindestens 27 Christen seien im Berichtszeitraum wegen ihres Glaubens getötet worden. Christen berichteten von Einschüchterung im Alltag, Lautsprecherwagen riefen sie öffentlich zur Konversion auf, an Kirchen geklebte Zettel verlangten die Zahlung einer Kopfsteuer. Viele Gläubige zögen sich aus der Öffentlichkeit zurück. Heute lebten nur noch rund 300.000 Christen in Syrien. Hunderttausende hätten das Land in den vergangenen Jahren verlassen. Eine ähnliche Entwicklung sei im Irak zu beobachten.</p><p><strong>Gewalt, Machtvakuum und Flucht in Subsahara-Afrika</strong></p><p>Ein besonders dramatischer Schwerpunkt der Christenverfolgung liege in Subsahara-Afrika. 14 Länder dieser Region stehen auf dem Weltverfolgungsindex 2026. Schwache staatliche Strukturen bewirkten ein Machtvakuum, das islamistische Gruppen ausnutzten. Christen würden gezielt bedroht, aus ihren Dörfern vertrieben oder ermordet. Allein im Sudan (Platz 4) seien infolge des Bürgerkriegs rund 9,6 Millionen Menschen auf der Flucht. Nigeria (Platz 7) bleibe das tödlichste Land für Christen weltweit: 3.490 der 4.849 weltweit dokumentierten Opfer christenfeindlicher Gewalt kämen in Nigeria ums Leben.</p><p><strong>Christliches Leben unter Druck: Isolation und staatliche Kontrolle</strong></p><p>Der Weltverfolgungsindex zeige jedoch auch, dass Verfolgung nicht nur durch offene Gewalt geschieht. In Algerien (Platz 20) würden nach der Schließung aller protestantischen Kirchen Gemeinden weiter überwacht und christliche Aktivitäten unterbunden. Mehr als drei Viertel der Christen hätten den Kontakt zu einer Gemeinde verloren.</p><p>Auch in China (Platz 17) verschärfe der Staat den Druck weiter. Neue Vorschriften vom September 2025 regulierten jegliche online Aktivitäten von Geistlichen. Die Durchführung von Online-Gottesdiensten, Spendensammlungen und christliche Jugendarbeit außerhalb staatlicher Kontrolle seien ihnen damit verboten. Viele Gemeinden würden sich nur noch in kleinen Gruppen im Untergrund treffen.</p><p><strong>Hinter jeder Zahl ein Hilferuf</strong></p><p>„Hinter jeder Zahl des Weltverfolgungsindex stehen Menschen, die wegen ihres Glaubens leiden“, betont Markus Rode, Geschäftsführer von Open Doors Deutschland. „Diese Rangliste ist ein Hilferuf. Die entscheidende Frage ist: Hören Kirchen, Zivilgesellschaft und Politik wirklich hin – und handeln sie? Handeln bedeutet, jetzt konkret helfen, Fürsprache leisten und Schutz einfordern; besonders für Christen in Subsahara-Afrika, für die wir eine weltweite Hilfskampagne gestartet haben. Für die Betroffenen wäre das ein starkes Zeichen der Hoffnung“, so Rode weiter.</p><p>Der Weltverfolgungsindex basiere wesentlich auf Informationen aus christlichen Netzwerken, mit denen Open Doors seit Jahrzehnten zusammenarbeitet. Die ersten zehn Länder des Weltverfolgungsindex 2026: 1. Nordkorea · 2. Somalia · 3. Jemen · 4. Sudan · 5. Eritrea · 6. Syrien · 7. Nigeria · 8. Pakistan · 9. Libyen · 10. Iran.</p><p><strong>Über Open Doors</strong></p><p>Open Doors setzt sich nach eigenen Angaben seit der Gründung 1955 mittlerweile in über 70 Ländern durch Hilfsprojekte für verfolgte Christen ein und untersucht jedes Jahr das Ausmaß an Gewalt, staatlicher Unterdrückung sowie gesellschaftlicher und behördlicher Feindseligkeit gegenüber Christen in rund 100 Ländern. Die Daten dafür lieferten betroffene kirchliche Netzwerke, regionale Menschenrechtsanwälte, Analysten sowie Experten von Open Doors International. Die Einhaltung der Methodik des Weltverfolgungsindex werde durch das Internationale Institut für Religionsfreiheit geprüft und zertifiziert. </p><p>Alle Informationen zum Weltverfolgungsindex 2026 unter <a href="www.opendoors.de/weltverfolgungsindex">www.opendoors.de/weltverfolgungsindex</a>.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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            <title><![CDATA[Mut für morgen – 150 Jahre Adventisten in Deutschland]]></title>
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            <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 11:46:11 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[Dabei möchte sie die Wurzeln ihres Glaubens und die Erfahrungen der Vergangenheit nicht aus dem aus dem Blick verlieren, heißt es in einer Mitteilung zum Kirchenjubiläum.  Drei Leitmotive: Bibel, Engagement, Innovation Das Jubiläum als „Mut für mo...]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Dabei möchte sie die Wurzeln ihres Glaubens und die Erfahrungen der Vergangenheit nicht aus dem aus dem Blick verlieren, heißt es in einer Mitteilung zum Kirchenjubiläum. </p><p><strong>Drei Leitmotive: Bibel, Engagement, Innovation</strong></p><p>Das Jubiläum als „Mut für morgen-Kirche“ soll an drei Leitmotiven ausgerichtet werden: Bibel, Engagement und Innovation. Gemäß ihrem Bibelverständnis glauben Adventisten – wie andere Christen auch – an die Wiederkunft Christi. Zudem betonen sie die Hingabe und Treue zu Gott und halten sich an den biblischen Ruhetag (Sabbat). Zentrale Anliegen des adventistischen Einsatzes für die Gesellschaft sind die Gesundheit, die Bildung und soziales Engagement. Bereits in der Vergangenheit setzten Adventisten innovative Ideen in die Tat um. Auch in Zukunft sollen neue Ideen gefördert werden, um die Arbeit der Kirche für die Menschen in einer modernen Welt zu stärken.</p><p><strong>Erste adventistische Gemeinden in Solingen und Vohwinkel</strong></p><p>Am 8. Januar 1876 fand die erste adventistische Taufe in Deutschland zwischen Solingen und Vohwinkel statt. Im gleichen Jahr wurden die beiden ersten adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) gegründet. In der Frühzeit der Freikirche spielten kleine Gruppen von Gläubigen eine wichtige Rolle. Aus ihnen entstanden häufig Kirchengemeinden. Gegenwärtig hat die Freikirche in Deutschland über 34.000 mündig getaufte Mitglieder, die sich in 560 Adventgemeinden versammeln. Mittlerweile wird die Bedeutung von Kleingruppen für das geistliche und soziale Miteinander in den Gemeinden zunehmend wiederentdeckt.</p><p><strong>Weitere Informationen</strong> über die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland finden sich unter <a href="www.adventisten.de">www.adventisten.de</a>. Informationen über das 150-jährige Freikirchenjubiläum gibt es unter <a href="www.adventisten.de/mut">www.adventisten.de/mut</a>. Kleingruppen können unter der Website <a href="www.kleingruppe.de">www.kleingruppe.de</a> gefunden werden.</p>]]></content:encoded>
            <category>Nachrichten</category>
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