Warum sollen Buddhisten auf Kirchenbänken sitzen müssen?

Silver Spring, Maryland/USA, 30.08.2007/APD “Früher haben wir uns darauf konzentriert, mit Menschen zu sprechen, die einen christlichen Hintergrund haben. Den Dialog mit Menschen, die aus einer anderen Religion kommen, haben wir vernachlässigt”. Diese kritische Anmerkung machte der Direktor für Mission der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten,Pastor Gary D. Krause in einem Interview mit dem Pressedienst “Adventist News Network” (ANN). Der Australier wies allerdings darauf hin, dass die protestantische Freikirche im Rahmen ihrer weltweiten Mission inzwischen fünf Studienzentren unterhalte, um mehr über andere Religionen zu erfahren.Ein solches Zentrum befinde sich in Bangkok/Thailand. “Dort befassen wir uns mit dem Buddhismus und der Denkweise seiner Anhänger.” Adventisten gebe es zwar schon seit etwa 100 Jahren in Bangkok, so Krause, doch sie hätten dort nur drei Gemeinden, die überwiegend aus Angestellten adventistischer Institutionen bestünden. In der thailändischen Hauptstadt unterhalte die Freikirche ihre Landesleitung, zwei Schulen, eine Nahrungsmittelfabrik, ein Spital, ein Verlagshaus und das Büro der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Thailand.

Das islamische Studienzentrum werde gerade von Loma Linda/Kalifornien nach Zypern verlegt. Das Zentrum für den Hinduismus befinde sich in Bangalore/Indien. Die früher in Orlando/Florida ansässige Stelle für den postmodernen und säkularen Menschen habe jetzt ihren Sitz im Großraum von London. Außerdem existiere in Jerusalem ein Studienzentrum für das Judentum. Da Adventisten ebenfalls den Sabbat feierten, wären sie eigentlich geradezu prädestiniert, Brücken zum jüdischen Volk zu bauen, bemerkte Krause. “Aber das haben wir versäumt.”

Es gebe aber inzwischen in den USA aus Juden bestehende adventistische Gemeinden, die im traditionellen jüdischen Stil Gottesdienst hielten. “Das versuchen wir bei allen Weltreligionen”, betonte Pastor Krause. “Warum sollten beispielsweise Buddhisten in ein adventistisches Kirchengebäude kommen und auf Kirchenbänken sitzen müssen? Warum können sie nicht auf dem Fußboden sitzen und an der Tür ihre Schuhe ausziehen? Warum müssen sie das Kulturgepäck der christlichen Botschaft schultern, wenn sie von westlichen Leuten dazu aufgefordert werden? Warum sollten sie aus dem traditionellen adventistischen Liederbuch singen müssen, wo doch der Rhythmus, die Texte und die Kadenzen ihnen so fremd sind?” Laut Krause seien weltweit derzeit rund 1.000 adventistische Missionare tätig.

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"Zürcher Bibel" 2007

„Zürcher Bibel“, einspaltige Ausgabe, Genossenschaft Verlag der Zürcher Bibel beim Theologischen Verlag, Zürich, 2007, Hardcover, ca. 1.500 Seiten, 15,80 Euro, ISBN 978-3-85995-242-3.

Die Zürcher Bibel geht auf die Reformation von Huldrych Zwingli (1484-1531) zurück. Sie verstand sich im Besonderen als „Übersetzungsbewegung“. Der Glaube an Jesus Christus sollte in Wort und Tat neu in die Herzen der Menschen und der Gesellschaft übersetzt werden. Darum war Zwingli auch die Übersetzung der Bibel aus dem Hebräischen und Griechischen in die Volkssprache ein zentrales Anliegen. Die erste vollständige deutsche Bibelübersetzung der Reformationszeit erschien daher 1531 in Zürich.

Schon damals wurde darauf hingewiesen, dass Bibelübersetzung kein einmaliger Vorgang sei, sondern dass eine „klarere Interpretation“ immer neu gefunden werden müsse. So erschienen durch alle Jahrhunderte hindurch immer wieder neue Ausgaben der Zürcher Bibel, zuletzt 1931. Seitdem sind über 70 Jahre vergangen. In dieser Zeit haben die Geschichts-, Sprach- und Bibelwissenschaften neue Erkenntnisse gewonnen. Erheblich verändert hat sich in den vergangenen Jahrzehnten aber auch die deutsche Sprache. Manches von dem, was in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts problemlos verständlich war, wirkt heute veraltet oder führt zu Missverständnissen.

Die neue Zürcher Bibel will eine zeitgemäße Übersetzung sein. Das heißt allerdings nicht, dass sie sich unmittelbar an der heutigen Alltagssprache orientiert. Die Sprache der biblischen Bücher war auch zur Zeit ihrer Niederschrift alles andere als alltäglich, sondern hatte einen religiösen und literarischen Anspruch. Wie es der Tradition der auf die Zürcher Reformation zurückgehenden Bibel entspricht, bemüht sich auch die neue Übersetzung um größtmögliche Nähe zu den jeweiligen Sprachen der Ausgangstexte. Die Eigenheiten des Hebräischen und Aramäischen im Alten Testament und des Griechischen im Neuen Testament bleiben erkennbar, und die kulturelle Differenz zwischen der damaligen Welt und der heutigen wird nicht eingeebnet.

Die vorliegende Ausgabe wurde 1987-2007 im Auftrag der Synode der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich nach dem Grundtext aufs Neue übersetzt. Die neue Zürcher Bibel möchte einen möglichst unverstellten Zugang zu den biblischen Texten eröffnen. Es gehört zu ihrer Tradition, dass die Übersetzung so wenig wie möglich interpretieren soll und in Bezug auf Erläuterungen und Kommentare zurückhaltend ist. Die Einleitungen zu den einzelnen biblischen Büchern, die eingefügten Überschriften, die Anmerkungen, die Hinweise auf Verweisstellen und ein ausführliches Glossar wollen Leserinnen und Lesern helfen, sich die biblischen Texte selbständig zu erschließen.

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"Wir sind eine Nichtraucherkirche"

Hannover, 23.08.2007/APD Bis zum Januar 2008 muss jedes Bundesland ein Nichtraucherschutzgesetz haben. „Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland befürwortet derartige Regelungen“, betonte deren Vorsitzender Pastor Klaus van Treeck (Hannover) gegenüber dem Adventistischen Pressedienst (APD), denn Rauchen verursache in der Bundesrepublik jährlich etwa 140.000 unmittelbare Todesfälle, und Passivrauchen sei für weitere 3.300 Todesfälle verantwortlich. Zwar könnten Kirchen ihre eigenen Angelegenheiten regeln und ihre Gebäude fielen nicht unter solch ein staatliches Gesetz, trotzdem sollten gerade Kirchen, die das Wohl des Menschen im Blick hätten, sich ebenfalls Gedanken über den Nichtraucherschutz machen.

Zu den Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten gehöre laut van Treeck, „dass wir für unseren Körper, der ein Geschenk Gottes ist, in vernünftiger Weise Sorge tragen“. Das schließe mit ein, dass Mitglieder der Freikirche nicht rauchten. „Wir sind eine Nichtraucherkirche“, unterstrich van Treeck. Zwar gebe es auch in anderen Kirchen einen unausgesprochenen Konsens, dass Kirchen und Gottesdiensträume grundsätzlich rauchfrei seien. Doch Adventisten praktizierten das ebenfalls bei Gemeindefesten, Tagungen, Sitzungen kirchenleitender Gremien und Delegiertenversammlungen (Synoden). Da Gesundheitseinrichtungen eine Vorbildfunktion hätten, sei das adventistische Krankenhaus „Waldfriede“ in Berlin-Zehlendorf ebenfalls ein „rauchfreies Krankenhaus“. Geraucht werden dürfe auch nicht am adventistischen Schulzentrum Marienhöhe, Darmstadt, an der Theologischen Hochschule der Freikirche in Friedensau bei Magdeburg sowie in den adventistischen Altenheimen und Tagungsstätten.

„Nikotin ist ein Suchtmittel, das abhängig macht“, gab van Treeck zu bedenken. „Deshalb untersagen wir nicht einfach das Rauchen und lassen den Menschen allein, sondern bieten ihm auch Hilfe an, damit aufzuhören.“ Der von der Freikirche 1899 gegründete Deutsche Verein für Gesundheitspflege (DVG) „übernahm deshalb den 1959 von Adventisten in den USA entwickelten Raucherentwöhnungskurs ,Fünf-Tage-Plan‘, der in Deutschland erstmals 1968 in Frankfurt/Main durchgeführt wurde.“ Damit hätte, so van Treeck, zum ersten Mal ein wissenschaftlich fundiertes Programm zur Raucherentwöhnung zur Verfügung gestanden. Seit 1994 gebe es die neue Version „Endlich frei!“ als Erweiterung des „5-Tage-Planes“ und dessen Anpassung an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.

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Neues Testament in modernem Lettisch

[Riga/Lettland] Zehn Jahre nach Beginn der Übersetzung der gesamten Bibel in modernes Lettisch ist kürzlich in Riga das Neue Testament erschienen. Die bisherige lettische Bibelübersetzung stammte aus dem Jahr 1965. Sie versteht sich als ökumenische Bibelübersetzung für die Bevölkerung des baltischen Staates, dessen Bürger zu 55 Prozent Lutheraner, zu 24 Prozent römisch-katholisch und zu neun Prozent russisch-orthodox sind.

Das Übersetzerteam unter Leitung von Dr. Juris Calitis bestand aus Angehörigen verschiedener Konfessionen sowie aus Theologen und Sprachwissenschaftlern der Universität Riga. Initiiert wurde die Neuübersetzung von der Lettischen Bibelgesellschaft, die sich noch vor der Unabhängigkeit des Landes im Jahre 1990 neu formiert hatte. Die Übersetzung des Alten Testaments ist bereits abgeschlossen, so dass die gesamte Bibel in modernem Lettisch im Jahre 2008 vorliegen wird.

„Die neue Bibelübersetzung wird vor allem jüngere Menschen ansprechen, welche die Bibel bisher als zu schwierig zu lesen oder zu ,kirchlich‘ empfanden“, sagte der Generalsekretär der Lettischen Bibelgesellschaft, Pfarrer Dr. Valdis Teraudkalns. „Wir hoffen, dass sich mit dieser modernen Übersetzung das Image der Bibel insgesamt positiv verändert. Sie ist ein Buch für alle, egal ob kirchlich gebunden oder nicht. Außerdem wird die ökumenische Gemeinschaft der verschiedenen Konfessionen unseres Landes gestärkt, wenn alle eine gemeinsame Bibel haben.“




"Orthodoxe Kirche und Ökumenische Bewegung. Dokumente – Erklärungen – Berichte 1900-2006"

Athanasios Basdekis (Hrsg.), „Orthodoxe Kirche und Ökumenische Bewegung. Dokumente – Erklärungen – Berichte 1900-2006“, Verlag Otto Lembeck, Frankfurt/Main und Bonifatius Verlag, Paderborn, 2006, gebunden, 896 Seiten, 48,00 Euro, ISBN 978-3-87476-506-0 (Lembeck), 978-3-89710-366-5 (Bonifatius).

Die Orthodoxe Kirche, die weltweit etwa 400 Millionen Mitglieder zählt, war an der Entstehung und Gestaltung der ökumenischen Bewegung von ihren Anfängen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute aktiv beteiligt. Allerdings gab es in den letzten Jahren auch viele kontroverse Diskussionen und Kritik am Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) innerhalb der Orthodoxen Kirche. Es erfolgten Austrittsdrohungen, und das Wort von der Krise machte die Runde. Eine „Sonderkommission“ des ÖRK, bestehend aus orthodoxen und nicht-orthodoxen Vertretern, erörterte in einer vierjährigen intensiven Arbeit die zwischen den Orthodoxen und den anderen, zumeist protestantischen Kirchen im ÖRK bestehenden Differenzen und arbeitete Lösungsansätze aus, die ein Verbleiben der Orthodoxen im ÖRK ermöglichen sollten. Die letzte Vollversammlung des ÖRK im Februar 2006 in Porto Alegre/Brasilien hat diesen Lösungsansätzen zugestimmt.

Der vorliegende Band enthält Dokumente, Erklärungen und Berichte, die einen Zeitraum von über 100 Jahren umfassen. Dabei handelt es sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, um orthodoxe Dokumente, die offizielle Verlautbarungen entweder der Gesamtheit der Orthodoxen Kirche oder einzelner Autokephaler Orthodoxer Kirchen zu verschiedenen ökumenischen Ereignissen und Anlässen sind. Den größten Teil der Dokumente stellen jedoch Berichte und Erklärungen von Internationalen Orthodoxen Konsultationen dar, die von Vertretern der Autokephalen Orthodoxen und der Orientalischen Orthodoxen Kirchen im Zusammenhang mit ökumenischen Tagungen und Konferenzen erstellt wurden. In dem Buch sind auch orthodoxe Stellungnahmen und Texte im Zusammenhang mit der oben erwähnten Krise dokumentiert, ebenso der Abschlussbericht der „Sonderkommission“ aus dem Jahr 2002.

Die Dokumente verdeutlichen die lange und komplexe Reise der östlich-orthodoxen Kirchen auf ihrem Weg zu einem Pan-Orthodoxen Konzil. Sie geben einen Einblick in die verschiedenen Wege und Formen der orthodoxen Beteiligung an der Ökumenischen Bewegung. Sie erzählen auch die Geschichte der wiederentdeckten engen Beziehungen zwischen den Östlich-Orthodoxen und den Orientalisch-Orthodoxen Kirchen; eines Dialogs, der sich erfolgreich mit den theologischen Wurzeln einer fünfzehn Jahrhunderte dauernden Spaltung befasst hat.

Der Herausgeber, Dr. Athanasios Basdekis, ein orthodoxer Theologe aus Griechenland, lebt seit vierzig Jahren in Deutschland. Von 1975-2006 war er orthodoxer Referent der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), deren Geschäftsführer er auch von 1987-1993 war. Seit 2006 ist er der Beauftragte für Ökumene der Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland/Verband der Diözesen. Mit dem vorliegenden Buch hat Basdekis sämtliche orthodoxe Dokumente zur orthodoxen Mitarbeit im ÖRK und in der Ökumenischen Bewegung des 20. Jahrhunderts erstmals in einem Sammelband in deutscher Sprache vorgelegt.

Holger Teubert




"Christsein heute. Gelebter Glaube"

Rolf J. Pöhler, „Christsein heute. Gelebter Glaube“, Hrsg. Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Advent-Verlag, Lüneburg, 2007, Softcover, 144 Seiten, 3,00 Euro, ISBN 978-3-8150-7703-0.

In diesem Band stellt sich die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten vor. Doch da Christsein heute nicht mehr selbstverständlich ist, beginnt das Buch zunächst mit einer Reihe von Fragen: Was habe ich davon, wenn ich mich als Christ bekenne und einer Kirche angehöre? Ist der Glaube der Christen mehr als Vertröstung auf ein ungewisses Jenseits und Kirche etwas anderes als ein frommer Traditionsverein? Brauche ich Gott, um ein guter Mensch zu sein? Kann mir die Kirche etwas bieten, worauf ich nicht verzichten will? Wie sieht ein überzeugend gelebter Glaube aus? Was kennzeichnet eine christliche Kirche, die einen wichtigen Beitrag zum Leben der Menschen und der Gesellschaft leistet?

Diese Fragen sollen am Beispiel der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten beantwortet werden. Daher geht es in dem mit zahlreichen Fotos versehenen Band zunächst um „Spurensuche – Glauben erleben, Gott begegnen“. In zehn kurzen Kapiteln wird dabei die Suche nach Gott, Glaube, Wunder, Leid und Güte Gottes, Neuanfang, Zeit nehmen sowie die Bedeutung von Gottesdienst, Abendmahl, Taufe und Kirche angesprochen. Der nächste Abschnitt „Neue Horizonte entdecken – über Gott und die Welt nachdenken“ befasst sich mit Gott, Jesus von Nazareth, Tod und Auferstehung, Jesu Wiederkunft, Werten und Spielregeln im Leben, der Bibel sowie der guten Nachricht vom Gericht. Er schließt mit einem Einblick in die Siebenten-Tags-Adventisten und beantwortet kurz die Fragen: Was glauben sie? Wie leben sie? Woher kommen sie? Wofür setzen sie sich ein?

Teil 3 des Buches trägt die Überschrift „Dem Glauben ein Gesicht geben – Glaube, der lebt ist aktiv“. Hier stellt die Freikirche ihre Kinder- und Jugendarbeit, ihre Bildungseinrichtungen, ihr Gesundheitsprogramm, ihre medizinischen Einrichtungen, ihre Entwicklungs- und Katastrophenhilfe, ihr weitverzweigtes Sozialwerk, ihren Einsatz für die Religionsfreiheit, ihre Arbeit mit modernen Medien sowie ihre Pflege von Kunst und Kultur kurzgefasst vor. Anschließend werden Einrichtungen der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Adressenangaben aufgelistet. Im Anhang finden sich einige Angaben zur Geschichte, Organisation und den zwischenkirchlichen Beziehungen der Freikirche sowie Kontaktadressen. Aktualisierungen und Ergänzungen dieses Buches sind im Internet unter www.christsein-heute.info zu finden.

Holger Teubert




Kostenlose Hilfe beim Trocknen

[Weiterstadt bei Darmstadt] Schwere Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen haben Ende Juli Ober- und Mittelfranken heimgesucht. Die Landkreise Forchheim und Erlangen-Höchstadt meldeten mehrere Gemeinden, die bis zu 1,50 Meter unter Wasser standen. In Poxdorf, Baiersdorf, Forchheim, Langensendelbach, Effeltrich, Spardorf und Marloffstein hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland insgesamt 250 Trockengeräte kostenlos Privathaushalten zur Verfügung gestellt, um Kellerräume wieder nutzbar zu machen. Der ADRA-Mitarbeiter und Bauingenieur Rainer Vollstädt (Weiterstadt) ist in den nächsten drei Monaten vor Ort und gibt technische Hilfe beim Umgang mit den Geräten. Außerdem nimmt er Feuchtigkeitsmessungen an den Wänden vor und steht mit fachlichen Hinweisen für eine eventuell notwendige Bausanierung zur Verfügung.