Wechsel in der gesamtdeutschen Leitung der Adventisten

Freudenstadt | 12. Dezember 2007 | APD |

Freudenstadt, 12.12.2007/APD Pastor Günther Machel (58), Präsident des Süddeutschen Verbandes der Siebenten-Tags-Adventisten in Ostfildern bei Stuttgart, ist für die nächsten fünf Jahre der neue Vorsitzende der Freikirche in Deutschland. Er löst turnusmäßig Pastor Klaus van Treeck (54), Präsident des Norddeutschen Verbandes in Hannover, ab, der nun Machels Stellvertreter ist. Der in Freudenstadt tagende und aus 50 stimmberechtigten Mitgliedern bestehende Ausschuss der deutschen Adventisten beschloss außerdem den Namen „Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten" in „Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten" in der Verfassung und der Geschäftsordnung zu ändern. Er folgte damit dem Nord- und Süddeutschen Verband, die während ihrer Delegiertentagungen im April beziehungsweise Mai ebenfalls die Namensänderung vornahmen. In der deutschsprachigen Schweiz heißt die Glaubensgemeinschaft bereits seit 1993 Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In Österreich trägt sie ebenfalls seit 1993 den Namen Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

Neue Impulse für die missionarische Arbeit der Freikirche erhofft sich der Ausschuss von dem Konzept „Integrative Evangelisation", das vom neuen Abteilungsleiter für Mission und Evangelisation im Süddeutschen Verband, Pastor Bojan Godina, angekündigt wurde. Es soll nicht nur interdisziplinär aufgebaut werden und damit verschiedene Arbeitsbereiche vernetzen, sondern auch durch wissenschaftliche Begleitung stärker als bisher unterschiedliche Zielgruppen berücksichtigen.

Mit den Veränderungen in der Gesellschaft, deren Einfluss auf adventistische Gemeinden einschließlich Chancen und Risiken, befasst sich die vom Ausschuss beschlossene Studie „Die Gemeinde und der gesellschaftliche Wandel – Denkanstöße", die vom Beirat der deutschen Adventisten „Perspektive Zukunft" erarbeitet wurde und als „Handreichung" für die Ortsgemeinden vorbereitet wird. Dort heißt es in der Zusammenfassung unter anderem: „Die Zukunft – auch der Gemeinde – liegt in Gottes Hand, aber das bedeutet nicht, dass wir tatenlos zusehen dürfen, wenn sich Entwicklungen zeigen, die unser Eingreifen erfordern. Das Mönchsmotto ,Bete und arbeite‘ zeigt uns den Weg. Wir vertrauen der Führung Gottes und beten darum, aber wir wollen das uns Mögliche tun."
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