Wächter bei Einbruch in adventistisches Hilfswerk getötet

Maputo/Mosambik | 7. Januar 2008 | APD |

Maputo/Mosambik, 07.01.2008/APD Bei einem Einbruch in das Lagerhaus der privaten adventistischen Laienorganisation „Maranatha Volunteers International" in Maputo/Mosambik wurde der Wächter Adrian Chissano getötet. Er war Mitglied der Ximadjane Kirche der Siebenten-Tags-Adventitsten in der Hauptstadt und hinterlässt seine Ehefrau und sechs Kinder. Die Diebe entwendeten einen Lastwagen samt Baumaterialien. Das in Sacramento, Kalifornien/USA ansässige private Hilfswerk wurde 1969 zum Bau adventistischer Kirchen gegründet. „Wir sind sehr traurig über diesen schrecklichen Vorfall und werden sehen, wie wir der Familie von Chissano helfen können", sagte der Präsident von „Maranatha Volunteers International", Don Noble. Künftig werde ein professioneller Sicherheitsdienst für die Bewachung des Lagerhauses sorgen.

Die Hilfsorganisation plant, in den nächsten vier Jahren in Mosambik 1.001 Kirchen und acht Schulen im Wert von 30 Millionen US-Dollar (20,4 Millionen Euro) für die dortigen Adventisten zu errichten. Bei Bedarf sollen auch Brunnen gebohrt werden, um die Wasserversorgung der Gebäude sicherzustellen. An dem Projekt würden sich Tausende Freiwillige beteiligen, für deren Unterkunft und Verpflegung die Adventisten vor Ort sorgten, teilte Noble mit. Die Reisekosten trügen die Helfer selbst. Die Gemeindemitglieder in Mosambik seien meist zu arm, um eine Kirche selbst finanzieren zu können. Allerdings würden sie sich um ein geeignetes Grundstück und die Inneneinrichtung kümmern. In dem afrikanischen Land leben 217.000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 976 Gemeinden. Die dortige Freikirche unterhält ein theologisches Seminar, zwei Grundschulen, zwei Kliniken und ein Verlagshaus.
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