Eisige Kälte bedroht Menschen im Norden Afghanistans

Weiterstadt bei Darmstadt | 4. Februar 2008 | APD |

Weiterstadt bei Darmstadt, 04.02.2008/APD Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland hat einen ersten Transport mit Nahrungsmitteln und Heizmaterial in die afghanische Provinz Jawzjan geschickt. Laut dem Direktor von ADRA Afghanistan, Vinod Nelson, werde der Norden des Landes von einem der härtesten Winter seit 15 Jahren heimgesucht. „Über 300 Menschen sind bisher als Folge der Kälte ums Leben gekommen". Besonders in den höheren Lagen seien extrem niedrige Temperaturen aufgetreten. „Als Folge leidet eine große Zahl der Bevölkerung in den nördlichen Gebirgsgegenden häufig vier bis sechs Monate lang unter der extremen Kälte." Diesmal habe es aber auch tiefer gelegene Regionen getroffen, in denen es solch extreme Winter normalerweise nicht gebe. „Dort traf die Kältewelle die Bewohner völlig unvorbereitet", teilte Nelson mit.

ADRA-Mitarbeiter Massoud Krami, selbst Afghane und Student für Internationale Sozialwissenschaften an der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg, berichtete nach seiner Rückkehr aus Kabul: „Man kann nicht sagen, dass die Afghanen in dieser Gegend harte Winter gewohnt sind. Sie haben keine Mäntel oder dicken Jacken, die sie vor Kälte schützen, die Schuhe sind manchmal nur Plastikschuhe, die sie ohne Socken tragen." Spenden können unter dem Stichwort „Afghanistan" auf das ADRA-Konto 2000 702 09 bei der Dresdner Bank Darmstadt (BLZ 508 800 50) überwiesen werden.
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