Fast jeder fünfte katholische Täufling in Ostdeutschland ist erwachsen

Berlin | 11. Mai 2008 | APD |

Berlin, 11.05.2008/APD Nach Einschätzung des Magdeburger Bischofs Gerhard Feige gewinnen Erwachsenentaufen für die römisch-katholische Kirche in den neuen Bundesländern an Bedeutung. Mittlerweile sei in seiner Diözese fast jeder fünfte Neugetaufte volljährig, sagte Feige während einer Tagung des Kardinal-Höffner-Kreises der Unionsfraktion im deutschen Bundestag in Berlin. Diese Entwicklung wäre zwar keine "Massenbewegung", sie verfestige sich aber seit Jahren.

Zu DDR-Zeiten, so der Bischof, habe es Erwachsenentaufen in Ostdeutschland überhaupt nicht gegeben. Die Integration von erwachsenen Neugetauften stellten etablierte Kirchengemeinden durchaus vor Herausforderungen. In Einzelfällen gebe es auch Neugetaufte, die sich entschieden, Theologie zu studieren und die Priesterweihe anzustreben.

Feige rief römisch-katholischen Christen in den alten Bundesländern zu weiterer Solidarität mit ihrer Kirche in Ostdeutschland auf.
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