Neuer Kirchenpräsident der Adventisten für Frankreich, Belgien und Luxemburg

Paris/Frankreich | 22. Juni 2008 | APD |

Paris/Frankreich, 24.06.2008/APD Die Delegierten der Franko-Belgischen Union der Siebenten-Tags-Adventisten wählten in Rocheton bei Melun (Frankreich) eine neue Kirchenleitung. Präsident für die nächsten fünf Jahre wurde Pastor Jean-Claude Nocandy (38), Schatzmeister Pastor Patrick Lagarde. Generalsekretär Pastor Jean-Paul Barquon blieb in seinem Amt.

Neben den Delegierten aus 138 Adventgemeinden in Frankreich, Belgien und Luxemburg nahm als Gast auch Pastor Claude Baty, Präsident des Bundes Protestantischer Kirchen in Frankreich (FPF), teil. Baty eröffnete den zweiten Sitzungstag mit einer Bibelbetrachtung aus dem Lukas-Evangelium und wies unter Bezug auf das Tagungsmotto auf Jesus Christus als "Zeichen der Hoffnung" hin.

In den drei Ländern der Franko-Belgischen Union leben rund 13.600 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten. Sie unterhalten das Schulzentrum Maurice Tièche (Kindergarten, Grund- und Mittelschule) in Collonges-sous-Salève (Frankreich), ein Alten- und Pflegeheim in Clapiers (Frankreich), drei Bibelstudien-Institute (IEBC) in Dammarie-les-Lys (Frankreich), Brüssel und Nivelles (Belgien) sowie ein Koordinationszentrum für die Lokalradioarbeit in Paris. Die nationalen Büros der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA in Frankreich, Belgien und Luxemburg führen humanitäre Maßnahmen in aller Welt durch.

In Frankreich ist die Freikirche seit 2003 Mitglied im Bund Protestantischer Kirchen in Frankreich (FPF), und im Nachbarland besteht seit 2002 ein Partnerschaftsabkommen mit der Vereinigung Protestantischer Kirchen in Belgien (EPUB). Die Ausbildung der Pastoren erfolgt an der adventistischen Theologischen Hochschule im französischen Collonges-sous-Salève, in Nähe der Calvin-Stadt Genf.
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