China sperrt Kirchen-Nachrichtenagentur im Internet

Peking/China | 6. August 2008 | APD |

Peking/China, 06.08.2008/APD Die chinesischen Behörden haben nach internationalen Protesten die Internet-Zensur etwas gelockert. Die Webseiten von BBC, Wikipedia und "amnesty international" können seit 31. Juli wieder geöffnet werden, meldete die in Rom ansässige katholische Nachrichtenagentur "AsiaNews". Die Lockerung gelte aber offenbar nur für das Olympische Dorf und für das Pressezentrum der Olympischen Spiele. Die Internetseite von "AsiaNews", einer überaus gut informierten Agentur, die von italienischen Ordensleuten betrieben wird, bleibe dagegen weiter gesperrt. Auch über die Suchmaschine Google sei die Website von "AsiaNews" in der Volksrepublik nicht aufrufbar. Seit Jahren berichtet die Agentur über kirchliche Vorgänge und die Menschenrechtssituation in China.
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