Kinshasa/DRK, 07.09.2008/APD   Die rund 90.000 Ketiine sprechenden Menschen in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) können jetzt das Neue Testament in ihrer Sprache lesen. Fünfzehn Jahre hat die Arbeit in Anspruch genommen. Das Übersetzungsprojekt war von einem Geschäftsmann in Gang gebracht worden, der sich eine Bibel in seiner Sprache gewünscht hatte. Später übernahm die nationale Bibelgesellschaft das Projekt, das Dank vieler Spenden zum Abschluss gebracht wurde. Pastor Christoph Kongo Kote, Generalsekretär der Bibelgesellschaft im Kongo, hob hervor, dass in einem Land mit 450 Sprachen die Bibel das Buch ist, welches in die meisten Sprachen des Kongo übersetzt sei. Joseph Mpeti, der Initiator des Projekts und inzwischen hoch betagt, war Ehrengast: „Ich bin so glücklich, dass ich noch zu meinen Lebzeiten Jesu Worte in meiner Sprache lesen kann! Nun kann ich – wie Simeon – in Frieden gehen!“

Rund 91 Prozent der Bevölkerung des Kongo gehören dem Christentum an (50 Prozent Katholiken, 31 Prozent protestantische Kirchen und Gemeinschaften, zehn Prozent Kimbanguisten). Daneben gibt es etwa vier Prozent Moslems sowie fünf Prozent Anhänger traditioneller afrikanischer Naturreligionen. 
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