Noumea/Neukaledonien, 13.09.2008/APD   Mit der Taufe von sechs Erwachsenen ist die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten jetzt auch auf der zu Frankreich gehörenden pazifischen Insel Wallis vertreten. Die rund 10.000 Insulaner sind fast alle römisch-katholisch. Dennoch hatte die Inselverwaltung den Adventisten im letzten Jahr erlaubt, dort Bibelvorträge zu halten. Die neuen Gläubigen werden von Pastor Fredy Taputu betreut.

Nach Angaben der adventistische Kirchenleitung für Neukaledonien waren die evangelistischen Veranstaltungen auf der Insel Wallis von heftigem lokalem Widerstand begleitet. Oppositionelle Gruppierungen beschimpften die Adventisten als Sekte und „Wölfe im Schafspelz“. Einigen Vortragsbesuchern wurde sogar gedroht, sie würden ihre Arbeitsstelle verlieren, falls sie die Bibelvorträge der Adventisten weiterhin besuchten. Die massiven Reaktionen machten deutlich, dass die Religionsfreiheit im französischen Überseeterritorium Wallis und Futun auf schwachen Füßen stehe, so die Freikirche.

Die Siebenten-Tags-Adventisten sind eine evangelische Freikirche mit mehr als 15 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern in über 200 Ländern der Erde.
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