20 Jahre ADRA Nepal

Kathmandu/Nepal | 6. Februar 2009 | APD |

Kathmandu/Nepal, 06.02.2009/APD   Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Nepal arbeitet seit 20 Jahren in dem Himalajastaat. Als das Hilfswerk 1988 mit drei Mitarbeitern begann, konnte das Büro noch im Haus des damaligen Direktors von ADRA Nepal, Paul Dulhunty, untergebracht werden. Seitdem wurden für Projekte im Land 19,2 Millionen Euro aufgewendet.

1988 begann das Hilfswerk mit dem Bau vom fast 200 Wohnungen für Leprakranke in Khokana, einem Dorf in Zentralnepal. Bei einem weiteren Projekt ging es um die Entfernung von sogenannten Hasenscharten (Oberlippenspalten) und des Wolfsrachens (angeborene Gaumenspalte) durch ehrenamtliche Ärzte. Sie operierten über 3.100 Kinder und Erwachsene. Gegenwärtig kümmert sich ADRA um die medizinische Versorgung von etwa 25.000 Menschen, die 2008 von dem Hochwasser des Flusses Koshi an der indisch-nepalesischen Grenze betroffen waren. Im November 2008 begann ein Projekt zur Eindämmung von Geschlechtskrankheiten in drei abgelegenen Distrikten im Westen Nepals mit fast 27.000 Bewohnern. Außerdem gibt es Initiativen zur Einkommensverbesserung von Benachteiligten, zum Schreiben und Lesen lernen von Frauen, zur Gesundheitsvorsorge und zur Familienplanung.

In der Hauptstadt Kathmandu befindet sich das ADRA-Zentralbüro. Außerdem unterhält das Hilfswerk 15 Zweigstellen mit insgesamt rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. ADRA Nepal arbeitet in 35 Distrikten aller fünf Regionen des Landes.
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