Bessere Lebensbedingungen für 100.000 Landbewohner in Mosambik

Maputo/Mosambik | 11. Februar 2009 | APD |

Maputo/Mosambik, 11.02.2009/APD   Die Einkommenssituation und den Gesundheitszustand von über 100.000 Landbewohnern in der Küstenregion von Mosambik möchte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA in den nächsten drei Jahren verbessern. In den Distrikten Mocuba, Maganja da Costa, Ile, Pebane und Lugela der Zambezia Provinz werden die Bauern angeleitet, ihre Felder effektiver zu bebauen, die Ernten besser zu lagern und selbst zu vermarkten. Dazu gehört auch die Bereitstellung von ertragreicherem Saatgut.

In den Dörfern sollen Freiwillige als Gesundheitsmultiplikatoren ausgebildet werden, um ihre Kenntnisse über Hygiene, abwechslungsreiche Ernährung, Nahrungsmittelzubereitung, Stillen von Babies und Gesundheitsvorbeugung den Bewohnern zu vermitteln. Kinder sollen gesündere Nahrungsmittel und eine bessere medizinische Betreuung erhalten. Brunnen sollen instand gesetzt und zur Förderung sauberen Trinkwassers mit Handpumpen versehen werden. Auch der Bau von Latrinen ist vorgesehen. Verantwortliche werden eingesetzt und geschult, um die Brunnen und Latrinen instand zu halten.

Um den Dorfbewohnern zu helfen, besser auf Naturkatastrophen, wie Trockenheit, Überschwemmungen und Zyklone, vorbereitet zu sein, wird ein Frühwarnsystem eingerichtet. Dazu werden in den Dörfern sogenannte Gefahrenbewältigungs-Komitees gebildet und in Krisenmanagement ausgebildet. Von den Kosten für das Gesamtprojekt trägt die Internationale Entwicklungshilfeorganisation der Vereinigten Staaten (USAID) zwölf Millionen US-Dollar (9,2 Millionen Euro) und ADRA International eine Million US-Dollar (769.000 Euro).
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit Quellenangabe "APD" gestattet!


Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!