"Zweifeln und Staunen" mit "ProChrist"

Chemnitz | 24. März 2009 | APD |

Chemnitz, 24.03.2009/APD   Vom 29. März bis 5. April wird die Chemnitz Arena, die Messehalle der 250.000-Einwohner-Stadt, im Rahmen der Initiative „ProChrist" zum größten Gottesdienstraum Deutschlands. Unter dem Motto „Zweifeln und Staunen" gibt es ein Programm mit Interviews, Theaterszenen, Musik von Klassik bis Pop und einen Impuls zum Nachdenken von Pfarrer Ulrich Parzany. Von Chemnitz werden die Veranstaltungen in 935 Kirchen, Gemeinde-, Vereins- und Autohäuser, Kinos, Schulen, Sporthallen sowie Begegnungs- und Einkaufszentren in Deutschland per Satellit übertragen. Im übrigen Europa sind es 423 Orte in 17 Ländern. Insgesamt beteiligen sich rund 4.000 christliche Gemeinden an dem überkonfessionellen Gottesdienstmarathon. Die Veranstalter wollen mit ihrer Aktion eine Million Menschen erreichen.

Das Programm wird in 17 Sprachen übersetzt und entweder live oder zeitversetzt von Frankreich im Westen bis zur Ukraine im Osten und Serbien im Süden Europas ausgestrahlt. Auch in Deutschland will „ProChrist" Menschen erreichen, welche die deutsche Sprache nicht verstehen. Deshalb werde auch hier das Programm in acht Sprachen übersetzt, unter anderem ins Arabische, Türkische und in die deutsche Gebärdensprache, teilte „ProChrist"-Geschäftsführer Michael Klitzke (Kassel) mit.

Die Veranstaltungen von „ProChrist" sind an den acht Abenden auch in den Gemeindezentren der Siebenten-Tags-Adventisten in Annaberg-Buchholz, Bad Düben, Leipzig und Braunschweig zu sehen.

Das Motto von „ProChrist" 2009 „Zweifeln und Staunen" bedeute laut dem evangelischen Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), „eigene Zweifel an Althergebrachtem zulassen, Gewohntes in Frage stellen, Neues wagen und zu staunen beginnen". Der Geistliche wolle sich besonders an Menschen richten, die noch keine konkrete Vorstellung vom christlichen Glauben hätten. „Den Menschen, die Gott vergessen haben, wollen wir sagen, dass Gott sie nicht vergessen hat."

Bereits am 28. März gibt es „ProChrist für Kids". Dazu werden mindestens 4.000 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren in der Chemnitz Arena erwartet. Hier geht es um eine Zeitreise mit dem sächselnden Roboter TEK7, der Kindern Lust auf gemeinsames Spielen und biblische Geschichten machen möchte. Ab 15 Uhr vernetzen sich die rund 340 teilnehmenden „ProChrist für Kids"-Veranstaltungsorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit der Chemnitz Arena. Gemeinsam begeben sie sich auf die Zeitreise, um das Geheimnis eines Hilferufes zu lüften.

Der Verein „ProChrist" steht unter der Leitung von Pfarrer Parzany, hat seinen Sitz in Kassel und wird nahezu ausschließlich von Spenden getragen. Der Geistliche war bis 2006 Generalsekretär des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM). „ProChrist" führt alle zwei bis drei Jahre einen mehrtägigen Gottesdienst besonderer Art durch. Nach 1993 (Essen), 1995 (Leipzig), 1997 (Nürnberg), 2000 (Bremen), 2003 (Essen) und 2006 (München) findet in Chemnitz bereits die siebte derartige Veranstaltung statt.
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