Vorsteher der Adventisten in Baden-Württemberg im Amt bestätigt

Stuttgart | 28. April 2009 | APD |

Stuttgart, 28.04.2009/APD   Pastor Erhard Biró (53) ist auch in den nächsten vier Jahren Vorsteher der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Baden-Württemberg. Die am 26. April in Stuttgart tagenden Delegierten aus den Ortsgemeinden und der Pastorenschaft wählten ihn mit 104 Ja- und 31 Nein-Stimmen bei acht Enthaltungen. Der Geistliche nimmt das Amt seit 1996 wahr. Sein Stellvertreter, Pastor Michael Walter (50), wurde in seinen Aufgabenbereichen als Sekretär (Geschäftsführer), Schatzmeister und Abteilungsleiter für Bildung (Schulen) ebenso bestätigt, wie Pastor Bernd Sengewald (41) als Abteilungsleiter für Heimatmission.

Neu in der baden-württembergischen Freikirchenleitung sind Pastor Marc Engelmann (33), bisher Seelsorger in Nürnberg, als Verantwortlicher der Abteilung Kinder, Pfadfinder und Jugend, sowie Pastor Reinhard Gelbrich (58), der Seelsorger in Ludwigsburg war und künftig für die Abteilung Predigtamt zuständig ist.

In seinem Rechenschaftsbericht stellte Vorsteher Biró fest, dass in den letzten vier Jahren die Zahl der erwachsen getauften Mitglieder in Baden-Württemberg von 6.137 auf 6.258 stieg. Neue Adventgemeinden wurden in Filderstadt, Kornwestheim, Markdorf, Isny und Philippsburg gegründet. Die Gemeinde Schwenningen und die aus Südslawen (Jugoslawen) bestehende Gemeinde Heilbronn beschlossen ihre Auflösung, sodass es in dem Bundesland jetzt 86 adventistische Gemeinden gibt, die von 46 Pastoren und Pastorinnen betreut werden.

Die Freikirche ist außerdem Träger der adventistischen Bekenntnisschulen in Murrhardt ("Daniel-Schule"/Grund- und Realschule), Herbolzheim-Tutschfelden ("Elisa-Schule"/Grund- und Realschule) und Isny/Allgäu ("Josia-Schule"/Grund- und Hauptschule). Die Gründung der "Salomo-Schule" in Rastatt und der "Joel-Schule" in Stuttgart-Bad Cannstatt ist in Vorbereitung. Weitere Elterninitiativen und Schulgründungsprojekte gibt es derzeit in Heilbronn, Überlingen und Schorndorf.

Die Delegierten beschlossen außerdem mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit eine Namensänderung. Künftig heißt es auch bei den Adventisten in Baden-Württemberg "Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten" und nicht mehr "Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten". Die Abgeordneten folgten damit dem Nord- und Süddeutschen Verband der Adventisten sowie der Freikirchenleitung in Deutschland, die bereits 2007 ihren Namen änderten. Ein Antrag, die Amtszeit der adventistischen Freikirchenleiter in Baden-Württemberg auf ein- oder zweimalige Wiederwahl zu begrenzen, fand dagegen keine Mehrheit.
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