Bonn, 29.04.2009/APD   „Neue Hütten, neue Felder, neu gegründete Existenzen – die Nothilfe- und Wiederaufbaumaßnahmen der letzten zwölf Monate sind in den Dörfern des Irrawaddy-Deltas überall zu sehen“, teilte Moritz Wohlrab, Pressereferent der „Aktion Deutschland Hilft“ (ADH), mit. Er war vor wenigen Wochen in jenen Regionen unterwegs, die am 2./3. Mai 2008 von dem Zyklon „Nargis“ heimgesucht wurden. Mindestens 130.000 Menschen kamen damals ums Leben. „Trotz aller sichtbaren Fortschritte bleibt noch unendlich viel zu tun. Sauberes Trinkwasser gehört dabei noch immer zu den drängendsten Problemen der Menschen“, betonte Wohlrab. Unzählige Teiche und Brunnen seien vor einem Jahr versalzen worden und müssten entweder gereinigt oder komplett neu errichtet werden. „Diese Arbeiten sind bei weitem noch nicht abgeschlossen.“

Die Bündnispartner von ADH, die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA, CARE, Malteser International und World Vision, hätten vor einem Jahr zu jenen Organisationen gehört, die dank ihrer langjährigen Präsenz im Land und trotz der zeitweiligen Blockadehaltung der Militärjunta schnell und effektiv helfen konnten. Der Arbeiter-Samariter-Bund ASB, die Johanniter, action medeor, HELP, arche noVa und Handicap International wären wenig später hinzu gekommen. In der Folgezeit hätten die Bündnispartner vielfach zusammengearbeitet: So errichteten die Johanniter gemeinsam mit ADRA Gesundheitsstationen, arche noVa brachte per Boot Medikamente von action medeor in abgelegene Dörfer, und der ASB baute zusammen mit ADRA neue Brunnen auf.

In dem Zwischenbericht „Zyklon Birma/Myanmar – Ein Jahr danach“ sind einige dieser Hilfsmaßnahmen dokumentiert. Das 24-seitige Magazin kann bei der „Aktion Deutschland Hilft“ (www.aktion-deutschland-hilft.de) angefordert werden.
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