Jugendkongress gegen Schweinegrippe gerüstet

München, 31.07.2009/APD   Die Organisatoren des zweiten paneuropäischen Kongresses der Adventjugend der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind nach Angaben von Jochen Streit (Ostfildern), Jugendabteilungsleiter für Süddeutschland, auf einen möglichen Fall von Schweinegrippe während der Tagung vorbereitet. Streit ist für den organisatorischen Ablauf des Treffens verantwortlich, das nächsten Mittwoch im Internationalen Congress Center München (ICM) mit etwa 3.500 Teilnehmern beginnen wird. Er hat einen Neun-Punkte-Plan zum Umgang mit möglichen Schweinegrippevorkommnissen herausgegeben.

Aus 40 Nationen werden Delegationen zu der christlichen Großveranstaltung erwartet. Nach dem Plan ist jede Delegation dafür verantwortlich, dass nur Teilnehmer mit guter Gesundheit nach München kommen. Broschüren und Informationsflyer über Vorsichtsmaßnahmen und den Umgang mit einer möglichen Infektion würden während der Registratur ausgehändigt und in jeder Schule verteilt. Da die meisten Teilnehmer in Schulen übernachteten, werde dort jeweils ein Raum zur Isolation infizierter Personen vorbereitet. Auch würden für die Schulen und für das Kongresszentrum Hygienemasken bereitgehalten. Immer wieder sollen die Teilnehmer darauf hingewiesen werden, sich regelmäßig die Hände zu waschen, besonders vor den Mahlzeiten. Ärzte im Umfeld des Kongresszentrums seien benachrichtigt worden und hielten sich für die Untersuchung infizierter Personen bereit. Die Ergebnisse lägen üblicherweise innerhalb von sechs Stunden vor. Streit geht wie die Bundesregierung davon aus, dass die Infektion einen eher milden Verlauf nehmen werde.

Jochen Streit kennt München mit seinen Einrichtungen aus seinem dortigen 13-jährigen Dienst als Jugendabteilungsleiter der Freikirche und hofft auf einen erfolgreichen Verlauf des Kongresses. „Falls jedoch Fälle der Grippe vom Typ A/H1N1 auftreten sollten, glauben wir vorbereitet zu sein und werden eng mit den städtischen Behörden zusammenarbeiten“, meinte er. Weitere Informationen über den europäischen Jugendkongress sind im Internet unter www.aycongress.org zu finden.
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Paneuropäischer Jugendkongress der Adventisten in München

München, 30.07.2009/APD   Unter dem Motto „It‘s your turn“ (Du bist dran!) findet in München vom 5. bis 9. August der paneuropäische Jugendkongress der Siebenten-Tags-Adventisten statt, zu dem etwa 3.000 Jugendliche aus vielen Teilen Europas erwartet werden. Untergebracht werden sie hauptsächlich in Schulen in U-Bahn-Nähe. Die Veranstaltungen finden im „Internationalen Congress Center München“ (ICM) statt.

Die bayerische Landeshauptstadt war schon 1955 Gastgeberin einer derartigen Veranstaltung. Weitere europäische Kongresse der Adventjugend (Adventist Youth Movement), wie die adventistische Jugendorganisation heißt, gab es in Wien (1967), Zürich (1969), Barcelona (1989), Lausanne (1994), Lissabon (1999) und Wroclaw, dem früheren Breslau, (2004).

Hauptredner in München sind Baraka G. Muganda (Silver Spring, Maryland/USA), Direktor der Jugendabteilung der adventistischen Generalkonferenz (Weltkirchenleitung), Arne-Kristian Andersen (Norwegen), Pastor auf den Lofoten, Eddie Hypolite, Jugendpastor in London, Miki Jovanocic, Jugendpastor in München, und Gabriel Monet, Professor für Praktische Theologie an der adventistischen Hochschule in Collonges-sous-Salève Cedex/Frankreich.

Für die Jugendlichen werden 36 Workshops in Deutsch oder Englisch mit Themen, wie „Als Adventist in der Welt der Medien“, „Hilfe, ich bin gestresst!“, „Internet-Evangelisation: Menschen treffen, wo sie sind“, „Für den Erfolg der Stadt arbeiten“ und „Die Jugend in der postmodernen Epoche führen“, angeboten. Außerdem gibt es eine Podiumsdiskussion mit den Leitern der europäischen Adventisten. Am Donnerstag-Nachmittag (6. August) ist ein Sponsorenlauf geplant, dessen Erlös dem Münchener Projekt „Hilfe für Kids“ zugute kommt, das sich um arme und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche kümmert.
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Erstmals Adventist Vorsitzender der Norwegischen Bibelgesellschaft

Oslo/Norwegen, 29.07.2009/APD   Pastor Tor Tjeransen, Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten in Norwegen, ist neuer Vorsitzender der Norwegischen Bibelgesellschaft. Bisher nahmen diese Aufgabe immer Bischöfe der Evangelisch-Lutherischen Kirche wahr. Die Bibelgesellschaft wurde 1816 von der lutherischen Staatskirche gegründet. Seit 1984 können dort auch Vertreter anderer Konfessionen mitarbeiten.

Die Norwegische Bibelgesellschaft (NBS) fördert die Übersetzung und Verbreitung der Heiligen Schrift in der Landessprache. Jährlich werden bis zu 150.000 Bibeln in Norwegen verkauft. Die NBS arbeitet eng mit dem Weltbund der Bibelgesellschaften (United Bible Societies/UBS) und nationalen Bibelgesellschaften in Madagaskar, Israel und Lateinamerika zusammen. In Osteuropa unterstützt sie Kirchen bei der Herausgabe neuer Bibelübersetzungen.

„Die Bibel in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu stellen ist heute in Norwegen notwendiger als je zuvor, denn das ‚Buch der Bücher‘ ist die wichtigste Quelle unseres Glaubens“, sagte Pastor Tjeransen bei seiner Amtseinführung. Die Wahl des Vorsitzenden aus einer der Freikirchen sei ein Zeichen des Vertrauens und der Achtung, „die unter den Kirchenleitern über die Jahre aufgebaut werden konnte“. Die Siebenten-Tags-Adventisten hätten sich immer für die Verbreitung der Heiligen Schrift eingesetzt. In vielen Ländern unterstützten sie die Bibelgesellschaften, damit jeder die Möglichkeit habe, die Bibel in seiner Muttersprache zu lesen.
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Jamaikas neuer Generalgouverneur geadelt

London/Großbritannien, 28.07.2009/APD   Königin Elizabeth II. von Großbritannien hat den neuen Generalgouverneur des karibischen Inselstaates Jamaika, Patrick Allen, im Buckingham Palast in London als Knight Commander des Ordens von St. Michael und St. George ausgezeichnet und zum Ritter geschlagen. Der Generalgouverneur wird nun mit „Sir“ Patrick Allen und seine Ehefrau als „Lady“ Patricia Allen angesprochen.

Jamaika erlangte 1962 die Unabhängigkeit von Großbritannien und ist eine parlamentarische Monarchie, die dem Britischen Commonwealth angehört. Staatsoberhaupt ist Königin Elizabeth II., die durch einen Generalgouverneur vertreten wird. Die bisherigen fünf Generalgouverneure kamen aus Bildung und Politik. Sir Allen ist der erste Pastor und außerdem der erste Siebenten-Tags-Adventist in diesem Amt. Der jamaikanische Premierminister Bruce Golding verkündete am 13. Januar in einer Parlamentssitzung die Ernennung des Geistlichen zum Generalgouverneur.

Allen stammt aus dem kleinen Ort Fruitful Vale auf Jamaika. Er studierte zunächst Pädagogik und war zehn Jahre Lehrer und Schulleiter auf der Karibikinsel. Anschließend studierte er an der adventistischen Andrews Universität in Berrien Springs, Michigan/USA, erwarb einen Mastergrad in Systematischer Theologie und promovierte dort in „Educational Administration and Supervision“ (Schulleitungstätigkeit und Supervision). Dr. Allen war Pastor in verschiedenen adventistischen Kirchengemeinden in Clarendon und St. Catherine auf der Karibikinsel und leitete als Vorsteher die Freikirche in Zentraljamaika. Im Jahr 2000 wurde er als Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten auf den karibischen Inseln der Bahamas, Cayman, Jamaika, Turks und Caicos berufen. Als er nach seiner Wahl als Generalgouverneur dieses Amt niederlegte, hatte sich innerhalb von acht Jahren die Mitgliederzahl auf den Inseln von 190.000 auf 263.000 Ende 2008 um 38 Prozent erhöht.

Der Vorsitzende der Bibelgesellschaft auf den Westindischen Inseln, der baptistische Pastor Courtney Stewart, sagte über Dr. Allen, der dem Vorstand der Bibelgesellschaft angehörte, dass er nicht als Generalgouverneur ausgewählt worden sei, „weil er Adventist ist, sondern wegen seiner Rechtschaffenheit, Verbindlichkeit, seinem klaren Denken und seinem scharfen Verstand“.

Pastor Allen fand neben seinem Dienst als Freikirchenleiter auch noch Zeit, sich für sein Land einzusetzen. So war er Mitglied in zwei Gremien zur Qualitätssicherung und Modernisierung der Polizei auf Jamaika und nahm ab 2003 das Amt des Friedensrichters für den Bezirk Manchester wahr. 2006 erhielt Allen für „hervorragende Dienste“ den Kommandeursorden (Commander of the Order of Distinction) des Inselstaates.

Der Geistliche ist der zweite Adventist, der als Generalgouverneur auf einer Karibikinsel wirkt. Von 1993 bis 2007 war der Adventist Sir James Carlisle Generalgouverneur im mittelamerikanischen Inselstaat Antigua und Barbuda. Drei Mitglieder der Freikirche gehören gegenwärtig dem 60 Abgeordnete umfassenden Parlament (Repräsentantenhaus) Jamaikas an.

Knapp zwei Drittel der 2,8 Millionen Einwohner Jamaikas sind Protestanten. Elf Prozent der Inselbewohner zählen zu den Adventisten, darunter 230.000 erwachsen getaufte Mitglieder und weitere 70.000 Gottesdienstbesucher in 602 Gemeinden. Die dortige Freikirche unterhält 17 Grundschulen, sieben weiterführende Schulen, eine Universität, ein Krankenhaus und drei Kliniken.
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Hochschule Friedensau kooperiert mit tschechischem Seminar

Friedensau bei Magdeburg, 27.07.2009/APD   Die Theologische Hochschule der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg und das Theologische Seminar der Freikirche in Sazava bei Prag haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Die tschechische Bildungsstätte bekam bereits 2000 von der Adventist Accrediting Association, dem internationalen Dachverband adventistischer Schulen, Hochschulen und Universitäten, den Status eines Senior Colleges. Dadurch erhalten die Absolventen den „Bachelor of Theology“ (B.Th.), um an anderen Hochschulen der Freikirche weiter studieren zu können.

Die seit 1990 staatlich anerkannte Theologische Hochschule Friedensau bietet unter anderem den Bachelor of Arts in Theologie (B.A.) an, der europaweit Anerkennung findet. Durch den Kooperationsvertrag können die Absolventen des Theologischen Seminars Sazava diesen Bachelorgrad ebenfalls erlangen, sodass sie nicht nur an adventistischen, sondern auch an anderen Hochschulen in Europa weiter studieren können. Laut dem Rektor der Bildungsstätte, Ludek Svrcek, habe es mehrere Jahre gedauert, bis der Kooperationsvertrag unterschriftsreif geworden sei. „Wir mussten unser akademisches Angebot dem Standard der Friedensauer Hochschule anpassen und eine Reihe neuer Vorlesungen, wie Missionswissenschaft und Hymnologie, einführen.“

Am Theologische Seminar Sazava sind rund 70 Studenten eingeschrieben. Es bildet Pastoren für die adventistischen Gemeinden in Tschechien und der Slowakei aus. Die Bildungsstätte wurde 1920 von dem deutsch-amerikanischen Missionar Michael H. Wentland gegründet. 1925 erwarb das Seminar ein großes Gelände in Lodenice in der Nähe von Prag. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise musste es 1934 aufgegeben werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Seminar in Prag wiedereröffnet, doch das kommunistische Regime schloss es 1950. Nach dem „Prager Frühling“ 1968 erfolgte eine Wiederaufnahme des Lehrbetriebs. Doch vier Jahre später schlossen die Kommunisten erneut die Bildungsstätte. Erst durch die politische Wende in der Tschechoslowakei gibt es seit 1990 wieder ein Theologisches Seminar der Siebenten-Tags-Adventisten, zunächst in Prag und seit 1995 in Sazava. Die Institution bekam von der Regierung die staatliche Anerkennung, so dass deren Absolventen den Titel „DiS“ (Diplomierter Spezialist) erhielten, der jedoch nur in Tschechien Bedeutung hatte.

Die 1899 gegründete Theologische Hochschule Friedensau bietet im Fachbereich Theologie außer dem Bachelor of Arts (B.A.) den Master of Arts (M.A.) und einen Master in Theological Studies (M.T.S.) an. Zudem gibt es das Studienfach Kirchenmusik C und ein Musikpropädeutikum. Im Fachbereich Christliches Sozialwesen können Studierende den Bachelor of Arts (B.A.) Social Work (Sozialarbeit) sowie die darauf aufbauenden Master-Studiengänge (M.A.) Counseling (Beratung), International Social Sciences (Internationale Sozialwissenschaften) und Social and Health Management (Sozial- und Gesundheitsmanagement) erwerben. Bereits im Herbst 2009 ist die Einschreibung für den neuen Bachelor-Studiengang (B.A.) Gesundheits- und Pflegewissenschaften möglich, dessen Akkreditierung 2010 erfolgen soll. In Friedensau sind zwölf wissenschaftliche Institute angesiedelt, die durch Forschungskooperationen Verbindung mit Einrichtungen auf mehreren Kontinenten haben.

Laut dem Rektor der Hochschule, Professor Dr. Johann Gerhardt, strebe die Bildungsstätte für 2015 das Promotionsrecht an. Seit 1991 seien in Friedensau rund 250 Theologen und etwa 300 Angehörige sozialer Berufe aus- und weitergebildet worden. 2007 schloss Friedensau auch mit der adventistischen Theologischen Hochschule in Collonges-sous-Salève Cedex/Frankreich einen Kooperationsvertrag. Bis dahin war der Magistergrad in Theologie der französischen Bildungsstätte gemäß einer Übereinkunft mit der Evangelischen Theologischen Fakultät der Universität Straßburg staatlich anerkannt worden. Um aufgrund der akademischen Umstellung im Rahmen des Bologna-Prozesses europaweit vergleichbare Masterstudiengänge zu haben, können durch den Kooperationsvertrag die Studierenden der in der Nähe von Genf gelegenen französischen Hochschule diesen Mastergrad ebenfalls erlangen. 
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"Als Christen wagen wir zu hoffen"

Schlussbotschaft der Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen

Lyon/Frankreich, 26.07.2009/APD   „Als Christen wagen wir zu hoffen“, heißt es in der Schlussbotschaft der Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), die am 22. Juli in Lyon proklamiert wurde. Die Hoffnung gebe den Menschen Freude, Frieden, Mut und Freiheit. „Wir Christen sind zur Hoffnung auf Christus berufen, der Quelle der Liebe, der Vergebung und der Versöhnung ist“, wird in der Botschaft betont. Zugleich werde die Entschlossenheit der Christen bekräftigt, sich „mit Leidenschaft“ für ein geeintes und versöhntes Europa einzusetzen.

Umso mehr sei zu bedauern, dass es heute in Europa wieder „neue Trennmauern“ zwischen Nationen und Religionen gebe. Im jeweils anderen müsse vielmehr das „Antlitz Gottes“ gesehen werden. Es gebe aber auch Trennlinien zwischen Einheimischen und Zuwanderern, Armen und Reichen, Arbeitslosen und Arbeitenden. Auch stelle die Klimaveränderung eine besondere Herausforderung für die zukünftige Arbeit der KEK dar. Hier wolle man gezielt versuchen, „auf die Politik und die Entscheidungsträger Einfluss“ zu nehmen und dabei auch mit gutem Beispiel selbst vorangehen und im kirchlichen Bereich „die CO2-Emissionen reduzieren“.

Im Hinblick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise wurde in Lyon die Einsicht verlangt, dass „es Zeit ist für eine neue Wirtschaftsordnung“. Es gelte die Welt zu erinnern, dass die Wirtschaft auf „ethischer Verantwortung und Umweltverträglichkeit“ zu basieren habe, heißt es in der gemeinsamen Botschaft der Repräsentanten reformatorischer, orthodoxer, anglikanischer und alt-katholischer Kirchen weiter.

Die Christen seien überzeugt, dass es Hoffnung gebe, solange sie im Kampf für Wahrheit und Gerechtigkeit ausharrten, so die Botschaft: „Es gibt Hoffnung, wenn wir jeder Form der Gewalt und des Rassismus widerstehen, wenn wir die Würde jedes Menschen verteidigen. Es gibt Hoffnung, wenn wir auf dem Imperativ der Solidarität zwischen Menschen und Völkern bestehen, wenn wir für die Bewahrung der Schöpfung kämpfen.“

Die Kirchenversammlung vom 15. bis 21. Juli in Lyon betonte zugleich, dass die Botschaft der Hoffnung nicht eine Sache „leerer Erklärungen“ sei, sondern durch „konkrete Taten lebendigen Glaubens“ ausgedrückt werden müsse.

Die KEK ist ein europäischer Zusammenschluss von 126 lutherischen, reformierten, orthodoxen, anglikanischen und alt-katholischen Kirchen. Auch Methodisten und Pfingstkirchen sind vertreten. Die römisch-katholische Kirche ist nicht Mitglied, kooperiert aber auf verschiedenen Ebenen, etwa über den katholischen Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE). KEK und CCEE haben gemeinsam drei Europäische Ökumenische Versammlungen organisiert: in Basel (1989), Graz (1997) und Sibiu/Hermannstadt (2007).

Der volle Wortlaut der Abschlussbotschaft von Lyon ist im Internet unter http://www.stanet.ch/APD/pdf/2009/KEKAbschlussbotschaftLyon2009.pdf abrufbar.
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Friedensauer Hochschule als Kinderuniversität

Friedensau bei Magdeburg, 24.07.2009/APD   Die Theologische Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg öffnete ihre Hörsäle am 22. und 23. Juli erstmals zu einer Kinderuniversität, in der Jungen und Mädchen von acht bis elf Jahren in die Welt des Forschens und Entdeckens eintauchen konnten.

„Die kindgerechten Vorlesungen im Hörsaal geben einen Eindruck vom Flair und von der Herausforderung des Studierens“, erläuterte der Rektor der Hochschule, Professor Dr. Johann Gerhardt. Kinder könnten entdecken, dass es Spaß mache, Unbekanntes zu erforschen und das Denken anzustrengen. Sie lernten die Symbole und die Verhaltensweisen der akademischen Welt kennen und erlebten, dass sie als eigenständig denkende Persönlichkeiten akzeptiert würden. „Dass Bildung einen bleibenden Wert hat“, so Gerhardt, „veranschaulichten Kinder-Studentenausweis und Studienbuch, welche die Teilnehmer nach der Lehrveranstaltung erhielten.“ Die Kinderuniversität sollte so auf ein Hochschulstudium neugierig machen und den Leistungswillen und den Entdeckerdrang fördern.

Die Kinder konnten sich an beiden Tagen jeweils eine dreiviertelstündige Vorlesung aussuchen. Angeboten wurden: „Warum früher eine Bibel so viel wie zwei Ochsen kostete. Von der Herstellung, der Übersetzung und der Verbreitung der Bibel zur Zeit Martin Luthers“ (Dr. Johannes Hartlapp). „Wohin ging Jesus bei schlechtem Wetter? Warum es für das Leben der Jesusleute nicht egal war, ob es heiß oder kalt, nass oder trocken war, und warum das für uns auch nicht egal ist“ (Dr. Bernhard Oestreich). „Auf Entdeckungsreise in der Hochschulbibliothek. Ferne Länder erforschen“ (Ralph Köhler, Wissenschaftlicher Bibliothekar). „Wie entschlüsselt man fremde Schriften?“ (Dr. Wernfried Rieckmann, Dr. Stefan Höschele). „Typisch Mädchen! Typisch Junge! Oder was? – Mädchen und Jungen im Vergleich“ (Diplom-Pädagogin Annerose Nickel). 
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15 Jahre Übernachtungshaus für wohnungslose Frauen in Leipzig

Leipzig, 23.07.2009/APD   Vor 15 Jahren übertrug die Stadt Leipzig das Übernachtungshaus für wohnungslose Frauen dem Advent-Wohlfahrtswerk der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Aus diesem Anlass lud es zu einem Tag der offenen Tür ins Frauenhaus und zu einer Feierstunde in das Gemeindehaus der benachbarten evangelisch-lutherischen Andreas-Kirche ein. Wie die Leiterin der Einrichtung, Blanka Schuchardt, mitteilte, gingen in den vergangenen 15 Jahren etwa 700 Frauen und fast 100 Kinder durch das Obdachlosenheim. „Vielen konnten wir helfen und sie bei ihrem Neustart unterstützen. Dankbar sind wir für die gute Zusammenarbeit mit den Ämtern der Stadt Leipzig und vielen Vereinen.“
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Drei Marienhöher mit der Traumnote 1,0

Darmstadt, 22.07.2009/APD   Das Abitur legten 87 Gymnasiasten am Schulzentrum Marienhöhe der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Darmstadt erfolgreich ab. Drei von ihnen erhielten die Traumnote 1,0. Der Notendurchschnitt aller Abiturienten lag bei 2,16. Außerdem erreichten 42 Absolventen den Realschulabschluss, von denen 20 in die gymnasiale Oberstufe überwechseln. Die adventistische Bildungsstätte besuchten im abgelaufenen Schuljahr 695 Schülerinnen und Schüler, die von 60 Lehrkräften unterrichtet wurden. Das 1924 gegründete Schulzentrum der Siebenten-Tags-Adventisten hat seit 1950 ein staatlich anerkanntes Gymnasium. 1994 kam die Realschule hinzu.
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Hospiz "Friedensberg" im südlichen Brandenburg eingeweiht

Lauchhammer, 21.07.2009/APD   Nach zehnmonatiger Bauzeit konnte das Hospiz „Friedensberg“ in Lauchhammer eröffnet werden. Rund 200 Gäste waren in das südliche Brandenburg gekommen, um bei der Schlüsselübergabe dabei zu sein. Träger der Einrichtung für schwerstkranke Menschen ist der Verein „Hospiz Senftenberg AWW. e. V.“. Er setzt sich aus dem ambulanten Hospizdienst Oberspreewald-Lausitz und dem Advent-Wohlfahrtswerk (AWW) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Land Brandenburg zusammen.

In dem eingeschossigen Gebäude in ruhiger Wohnlage gibt es zehn Betten in Einzelzimmern für die Patienten, zwei Gästezimmer für Angehörige, einen Abschiedsraum, einen Raum der Stille und die erforderlichen Funktionsräume. Die Versorgung, Pflege und Begleitung geschieht durch 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- oder Teilzeit. Die Gesamtkosten betrugen 1,425 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgte zu 20 Prozent aus Eigenmitteln, die größtenteils von Gemeinden und Institutionen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und des Advent-Wohlfahrtswerkes aufgebracht wurden. Darüber hinaus haben private Spenden und kostenlose Bauleistungen von Firmen aus der Region das Projekt ermöglicht. Die Leitung des Hospizes „Friedensberg“ nehmen Georg Remmert, Geschäftsführer des stationären „Christopherus“ Hospizes Berlin, und Sylvia Drendel, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes Oberspeewald-Lausitz, wahr.
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Pfadfinder der Adventisten erhalten Hamburger Jugendpreis 2009

Hamburg, 20.07.2009/APD   Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis des Karl H. Ditze Jugendpreises 2009 der gleichnamigen Hamburger Stiftung erhielten die Christlichen Pfadfinder der Adventgemeinde Grindelberg aus Hamburg-Eimsbüttel, die mit ihrer Arbeit für soziale und ethnische Integration sorgen. Die Adventgemeinde Grindelberg gehört zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Die Pfadfinder mit insgesamt 55 Kindern und Jugendlichen sind in vier Untergruppen organisiert und werden von 15 Leitern ehrenamtlich betreut.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit ausgezeichnet worden ist“, sagte Gesamtgruppenleiterin Rahel Röper bei der Entgegennahme des Preises. „Wir beschränken uns nicht nur auf reine Pfadfinderarbeit, sondern beteiligen uns auch an Initiativen für den Stadtteil und unsere Kirchengemeinde.“ Bei der Pfadfinderarbeit werde Wert auf die Orientierung an den altersspezifischen Bedürfnissen und Themen der Kinder gelegt. Sie würden zur Eigenverantwortung aufgefordert und dabei von den Leitern unterstützt; nicht zuletzt durch das Aufstellen eines selbstorganisierten Lagers. Das geschehe, um die persönlichen Gaben und die soziale Kompetenz der Kinder zu fördert.

Der insgesamt mit 20.000 Euro ausgelobte und damit höchstdotierte Jugendpreis Deutschlands wurde für sieben Projekte von Jugendlichen und Gruppen in Hamburg vergeben. „Der Einsatz dieser jungen Menschen beweist einmal wieder: Die Jugend von heute setzt sich selbstbewusst für das Gute ein“, betonte Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL), die gemeinsam mit Heinz-Günther Vogel von der Stiftung die Preise im Audimax II der Technischen Universität Hamburg-Harburg übergab.

Die auf Karl H. Dizte (1906-1993), einem Hamburger Kaufmann und Mäzen, zurückgehende Stiftung fördert hauptsächlich Hochschulen und begabte Studenten in der Hansestadt. Zu ihrem 30-jährigen Bestehen schrieb die Stiftung einen Preis für Jugendliche und Gruppen aus, die sich „um das Gemeinwohl verdient gemacht haben“.
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"Wort zum Tag" mit Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau

Friedensau bei Magdeburg, 19.07.2009/APD   Das morgendliche „Wort zum Tag“ auf MDR FIGARO, dem Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks, und auf MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt spricht vom 19. bis 25. Juli 2009 Professor Dr. Johann Gerhardt, Rektor der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg.

Die Sendungen werden jeweils um 6.05 Uhr auf MDR FIGARO sowie um 6.03 Uhr und 9.03 Uhr auf MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt ausgestrahlt. Als Internet-Livestream können die Radiosender unter www.mdr.de/mdr-figaro bzw. www.mdr.de/mdr1-radiosachsen-anhalt gehört werden. 
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Sonderbriefmarke zum 500. Geburtstag von Johannes Calvin

Berlin, 19.07.2009/APD   Die Deutsche Post hat zum 500. Geburtstag des Reformators Johannes Calvin (1509-1564) eine 70-Cent-Briefmarke in einer Auflage von sechs Millionen Exemplaren herausgegeben. Laut der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesfinanzminister, Nicolette Kressl, sei der Wert von 70 Cent deshalb gewählt worden, weil damit ein Standardbrief in andere europäische Länder versandt werden könne. Durch die hohe Auflage werde Calvin lange auf Briefen quer durch Europa sichtbar bleiben. Die Sondermarke zeigt den Reformator im Alter von 53 Jahren nach einem Kupferstich von René Boyvin.

Johannes Calvin wurde am 10. Juli 1509 im nordfranzösischen Noyon geboren und gilt nach Luther als der bedeutendste Reformator. Mit seinen über 100 Schriften und Büchern, die in viele Sprachen übersetzt wurden, übte er großen Einfluss aus. In Basel veröffentlichte er 1536 sein Hauptwerk „Unterweisung in der christlichen Religion“. 1559 gründete er die Genfer Akademie, die zu einem Bildungsschwerpunkt des reformierten Protestantismus wurde. Heute zählen reformierte Kirchen weltweit etwa 80 Millionen Mitglieder. Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Von ihm gingen viele Impulse aus, die in die Entwicklung heutiger moderner Gesellschaften mündeten, darunter ein Widerstandsrecht gegen Tyrannei und eine rationale Sicht für wirtschaftliche Notwendigkeiten.
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Adventistisches Krankenhaus "Waldfriede" kooperiert mit Syrien

Berlin, 17.07.2009/APD   Das Krankenhaus „Waldfriede“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin-Zehlendorf baut seine Auslandsaktivitäten weiter aus: Nach dem Abschluss eines Kooperationsvertrages mit der „Florida-Hospital-Gruppe“ in Orlando, Florida/USA, im vergangenen Jahr, wurde nun ein Kooperationsabkommen mit Syrien unterzeichnet. Zu diesem Anlass besuchte der Botschafter der Arabischen Republik Syrien, Dr. Hussein Omram, in Begleitung seines Attachés und des Präsidenten der Deutsch-Arabischen Medizinischen Gesellschaft, Dr. Ali Maarouf, das Krankenhaus „Waldfriede“.

Der Botschafter berichtete, dass derzeit etwa 6.000 aus Syrien stammende Ärzte in Deutschland praktizierten. „Darauf aufbauend, sind engere syrisch-deutsche Beziehungen im Gesundheitswesen ein viel versprechender, weiterer Schritt.“ Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages habe bewusst zeitnah zum erstmaligen Besuch des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier in Syrien stattgefunden, um die Bedeutsamkeit der Beziehung zwischen Syrien und Deutschland zu unterstreichen.

Bernd Quoß, Geschäftsführer des Krankenhauses „Waldfriede“, wies auf die geschichtlichen Bezüge der Bibel hin, die viele Mitarbeiter des adventistischen Krankenhauses mit dem Land Syrien verbinden würden.

Zur Vertragsunterzeichnung war auch Jürgen Hardt, der Präsident des Berliner Auslandsnetzwerks NBMC (Network for Better Medical Care), anwesend, zu dem das Krankenhaus „Waldfriede“ seit September 2008 gehört. Im NBMC haben sich einige renommierte Berliner Kliniken zusammengeschlossen, um Spitzenmedizin aus Berlin und nach Berlin zu vermitteln, die internationale Zusammenarbeit in der Aus- und Fortbildung von Gesundheitsfachkräften zu fördern und die medizinische Betreuung internationaler Patienten optimal auf deren Bedürfnisse abzustimmen. „Das Krankenhaus ‚Waldfriede‘ sieht dieser neuen Herausforderung spannungsvoll entgegen“, betonte Quoß bei der Vertragsunterzeichnung, die im Jugendstilpark des Krankenhauses stattfand und mit einem arabischem Büffet endete.

Das seit 1920 bestehende Akutkrankenhaus „Waldfriede“ verfügt über 170 Betten und versorgt mit den Fachabteilungen Chirurgie, Innere Medizin, Anästhesie, Radiologie, Gynäkologie und Geburtshilfe jährlich 9.000 Patienten stationär und 12.500 ambulant. Im letzten Jahr kamen dort 926 Babys zur Welt. Die Gesundheitseinrichtung ist eines von sieben Brustzentren in Berlin und besitzt Zentren für Hand- und Fußchirurgie, Darm- und Beckenbodenchirurgie, Minimal-invasive-, Endokrine- und Viszeralchirurgie, Diabetes Mellitus sowie Diabetischer Fuß. Zur Klinik gehören eine Krankenpflegeschule, eine Sozialstation zur Nachsorge und häuslichen Pflege für entlassene Patienten, Kurzzeitpflegeeinrichtungen sowie ein Gesundheitszentrum zur Förderung der medizinischen Prävention und einer gesunden Lebensführung. Außerdem gibt es dort eine ambulante Physiotherapie und niedergelassene Arztpraxen.

„Waldfriede“ ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und im Deutschen Evangelischen Krankenhausverband sowie Teil des weltweiten „Adventist Health System“ der Siebenten-Tags-Adventisten.
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Sambias Adventisten mit eigenem Fernsehen

Lusaka/Sambia, 16.07.2009/APD   Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der afrikanischen Republik Sambia plant die Ausstrahlung von Fernsehsendungen über Satellit. Wie deren Präsident, Pastor Harrington S Akombwa (Lusaka), mitteilte, sei dafür ein Büro in Ndola eingerichtet worden. „Hope TV“, wie der neue Fernsehsender heißen werde, könne nach Erhalt der staatlichen Sendelizenz ab März 2010 Programme ausstrahlen. 60 Prozent der Programme mit Schwerpunkt Familie sollen im Land von adventistischen Journalisten produziert werden.

Laut Akombwa arbeite „Hope TV“ mit dem „Hope Channel International“, einem Fernsehnetzwerk der adventistischen Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) in Silver Spring, Maryland/USA, zusammen. Das seit 2003 bestehende Netzwerk bietet weltweit Programme in verschiedenen Sprachen auf neun Kanälen über sieben Satelliten an, die in rund 40 Landesstudios produziert werden. In Sambia gibt es fast 600.000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 1.700 Gemeinden. 
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Programm zum Mut machen beim G-Camp in Friedensau

Hannover, 15.07.2009/APD   Zum 15. G-Camp (Missionscamp) der Siebenten-Tags-Adventisten, das unter dem Motto „Mut machend – Mut machen“ steht, werden vom 20. bis 26. Juli in Friedensau bei Magdeburg über 1.000 Dauerteilnehmer aus ganz Deutschland erwartet. Sie können unter 33 Workshops, wie „Professionell drehen und schneiden – Dein Videoclip im Fernsehen“, „Echte Herausforderung – Gemeindegründung“, „Gemeinde als Lebenshilfezentrum“, „Gewaltfrei kommunizieren“, „Auf den zweiten Blick – die Bibel mit Gewinn lesen“, „Wege aus der Depression“ oder „Wege zu unseren muslimischen Nachbarn“, auswählen.

„Der diesjährige Themenschwerpunkt ‚Mut machen‘ will der Resignation und Frustration entgegenwirken, die nicht nur seit der Weltwirtschaftskrise in vielen Lebensbereichen sichtbar ist“, erläuterte Camp-Koordinator Pastor Willie Schulz (Hannover). Es gehe dabei nicht um gut gemeinte Durchhalteparolen, sondern darum, am Vertrauen zu Gott festzuhalten. „Jesus Christus wird uns leiten und uns die nächsten Schritte zeigen, die für uns dran sind.“ Hauptreferent ist László Szabó, Dozent für Gemeindeaufbau und Weltmission der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau. Mit „Xtra-Youth“ gibt es für Jugendliche eigene Abendveranstaltungen. Zum Eröffnungsabend präsentiert Johannes Warth sein eineinhalb-stündiges Programm „zum Mut“ machen.
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"Wenn du ein Gehirn hast, dann benutze es!"

Neurochirurg Ben Carson berichtet aus seinem Leben

Leinfelden-Echterdingen, 14.07.2009/APD   „In den USA sterben Neurochirurgen zehn Jahre früher als der Durchschnittsamerikaner“, sagte der bekannte Gehirnchirurg, Professor Dr. Benjamin S. Carson (57), vor Journalisten in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart. Möglicherweise sei der berufliche Stress eine Ursache dafür. „Ich selbst fühle keinen Stress, da ich einen großen Glauben an Gott habe“, hob der bekennende Siebenten-Tags-Adventist hervor. Er bitte Gott bei seiner Arbeit um Weisheit. „Dadurch kann ich immer das Beste geben, was ich geben kann“, erläuterte Carson. Deshalb empfinde er die bedrückenden Situationen und Schicksale, die er jeden Tag erlebe, nicht wie viele seiner Kollegen als Stress. Dieses Bekenntnis von einem der weltbesten Chirurgen mag in Deutschland seltsam klingen, doch für viele US-Amerikaner gehört der bewusste Glaube an Gott zur Lebenseinstellung. Ben Carson, wie er genannt wird, ist jedoch keineswegs weltfremd. „Ich bitte zwar Gott um Weisheit, doch das entbindet mich nicht, selbst zu studieren und zu forschen“, betonte er.

Carson absolvierte ein Psychologie-Studium an der Yale Universität (1973) und ein Studium an der medizinischen Fakultät der Universität von Michigan (1977). Im Anschluss daran bekam er die Möglichkeit, am berühmten John-Hopkins-Hospital in Baltimore die Ausbildung zum Assistenzarzt in der Neurochirurgie zu durchlaufen. 1984 wurde er dort, 32-jährig, zum medizinischen Direktor der Neurochirurgie berufen. Er war damit der jüngste Chefarzt in den USA. Weltbekannt wurde Carson, als er im September 1987 mit einem 70-köpfigen Team in einer 22-stündigen Operation die am Kopf zusammengewachsenen Binder-Zwillinge aus Ulm erfolgreich trennte. Im September 2004 trennte er die ebenfalls am Kopf zusammengewachsenen siamesischen Zwillinge Tabea und Lea Block aus Lemgo. Tabea überlebte die Operation nicht, Lea ist heute ein intelligentes fünfjähriges Mädchen.

Dr. Carson erhielt mittlerweile über 50 Ehrendoktortitel und Dutzende nationaler Auszeichnungen. Im Juni 2008 verlieh dem dunkelhäutigen Arzt der damalige US-Präsident George W. Bush die Freiheitsmedaille, die höchste zivile Auszeichnung des Landes. 2004 berief Bush den Mediziner in sein nationales Ethikgremium „The President‘s Council on Bioethics“. Heute operiert der Neurochirurg im Jahr über 300 Kinder im John Hopkins Kinderkrankenhaus. Außerdem ist er weltweit ein gefragter Fachmann bei der Trennung siamesischer Zwillinge. Der Professor und seine Frau Candy gründeten den „Carson Scholars Fund“, eine Stiftung, die an begabte Studenten Stipendien vergibt.

Doch der Starchirurg hatte eine schreckliche Kindheit durchzustehen. Ben Carson schilderte in der Filderhalle Leinfelden vor über 500 Zuhörern, wie er in einem Armenviertel in Detroit/Michigan aufwuchs. Als er acht war, verließ sein Vater die Familie. Mutter Sonya, lange von Depressionen geplagt, erzog Ben und seinen Bruder Curtis allein. Die Wohnung war schäbig, im Ghetto bekämpften sich die Drogenhändler. Immer wieder sah Ben auf den Straßen Erschossene. Darunter waren auch zwei seiner Cousins. In der Schule war Ben der schwächste Schüler der Klasse, der von anderen als Dummkopf bezeichnet und gehänselt wurde.

Seine Mutter schickte ihn und Curtis jede Woche in die Bibliothek und ermutigte sie mit den Worten: „Wenn ihr lesen könnt, könnt ihr alles lernen, was ihr wissen wollt. Die Türen der Welt stehen für den offen, der lesen kann.“ Die Mutter forderte die Jungen auf, eine Zusammenfassung über das Gelesene zu schreiben und ihr vorzulegen. Was die beiden damals nicht wussten, ihre Mutter konnte selbst nicht lesen. Doch dadurch wurde Ben einer der besten Schüler seiner Klasse. Bereits mit zehn Jahren war er sich sicher, dass er Arzt werden wollte.

Der Chirurg lebt heute mit seiner Frau Candy, seinen drei Söhnen und seiner Mutter im US-Bundesstaat Maryland. Sein Bruder Curtis studierte ebenfalls und ist Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik. Selbst Mutter Sonya holte ihren Schulabschluss nach, besuchte das College und hat eine Ehrendoktorwürde.

Im zweiten Vortrag sprach Ben Carson in der Filderhalle über seine Entscheidungskriterien in schweren Lebenssituationen. Ein Neurochirurg, der Menschen den Kopf aufschneide und an etwas so Empfindlichem wie dem Rückenmark operiere, müsse bereit sein, Risiken einzugehen. Wenn Carson in seinem beruflichen und auch in seinem persönlichen Leben mit einer unklaren Situation konfrontiert werde, analysiere er das Risiko mit folgenden vier Fragen: „Was ist das Schlimmste, das passiert, wenn ich das versuche?“ „Was ist das Beste, das passiert, wenn ich es versuche?“ „Was ist das Beste, das passiert, wenn ich das nicht versuche?“ „Was ist das Schlimmste, das passiert, wenn ich nichts tue?“

Allerdings könne es ohne Glauben und Werte, aufgrund derer die Fragen beantwortet würden, keine sinnerfüllte Risikoanalyse geben, so Dr. Carson. „Denn wenn es kein Richtig und Falsch gibt, kann es kein Bestes oder Schlimmstes geben.“ Dem Chirurgen gehe es nicht um ein kopfloses Handeln. Es gelte das Risiko abzuwägen und sich zur Entscheidung alle erreichbaren Informationen zu beschaffen.

Dr. Carson berichtete von Situationen seines Lebens, in denen er bewusst nach gründlichen Überlegungen und im Vertrauen auf Gott, erfolgreich zu sein, Risiken eingegangen sei. Wenn er und sein Bruder Curtis sich als Jungen bei ihrer Mutter beschwerten, dass etwas zu schwierig sei, habe sie nur die Frage gestellt: „Habt ihr ein Gehirn?“ Damit wollte sie sagen: „Wenn du ein Gehirn hast, dann benutze es! Das ist alles, was du brauchst, um jedes Problem zu überwinden!“

Die Zuhörerschaft in der Leinfeldener Filderhalle setzte sich aus allen Berufs- und Altersschichten zusammen. Selbst Familien mit Kinder kamen. Dr. Carson gelang es, auch schwierige medizinische Sachverhalte „volksnah“ darzustellen. In seinen beiden kurzweiligen Vorträgen löste er mit humorvollen Beispielen aus seinem Leben bei den Besuchern Heiterkeit aus.

Es wurde deutlich, dass dem weltberühmten Arzt sein Erfolg keineswegs zu Kopf gestiegen ist. Er beantwortete während seiner Vorträge die unterschiedlichsten Fragen der Besucher. So wollten beispielsweise Kinder wissen: „Wie lange muss man schlafen?“ oder „Muss man sich wirklich impfen lassen?“ Auch dies wurde von Carson ernst genommen und kindgerecht beantwortet. Studenten fragten, welches medizinische Fachgebiet er ihnen empfehlen würde. Hier riet der Neurochirurg, das Fachgebiet nach den eigenen Neigungen und der persönlichen Begabung auszuwählen. Selbst nach Schluss der Veranstaltung nahm sich Carson die Zeit, Einzelfragen zu beantworten und sein Buch „Das Ziel heißt leben!“ zu signieren.

Ben Carson kam auf Einladung von Professor Dr. Marcos Tatagiba, dem Ärztlichen Direktor der Universitätsklinik für Neurochirurgie Tübingen, nach Deutschland. Beide Neurologen kannten sich zwar schon lange durch die Fachliteratur, sind sich aber erst jetzt persönlich begegnet. Carson wird in der Klinik als „Visiting Professor“ eine Woche lang Vorträge halten, an Operationen beratend teilnehmen und Gespräche mit jungen Ärzten führen. Die Tübinger Universitätsklinik für Neurochirurgie zählt mit 3.000 stationären und 9.000 ambulanten Patienten pro Jahr zu den größten derartigen Einrichtungen in der Bundesrepublik.

Die Veranstaltung in der Filderhalle führte der Deutsche Verein für Gesundheitspflege (DVG) durch. Der DVG wurde 1899 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet. Geprägt durch das biblische Menschenbild, sieht der Verein den Menschen als Ganzheit und will zu seinem körperlichen, geistig-seelischen, spirituellen und sozialen Wohlbefinden beitragen.
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Weltbevölkerung steuert 2012 auf Sieben-Milliarden-Grenze zu

New York, N.Y./USA, 13.07.2009/APD   Die Weltbevölkerung nimmt nach UNO-Berechnungen bis zum Jahr 2050 um mehr als 2,3 Milliarden Menschen zu. Derzeit leben auf der Erde rund 6,8 Milliarden Menschen. Voraussichtlich im Jahr 2012 wird die Weltbevölkerung erstmals die magische Sieben-Milliarden-Marke übertreffen – und etwa zehn Jahre später könnte bereits die Acht-Milliarden-Marke fallen. Gemeinhin gehen Schätzungen davon aus, dass die Welt maximal zwölf Milliarden Personen ernähren kann.

Während in vielen industrialisierten Staaten die Bevölkerung rückläufig ist, steigt sie in den meisten armen Ländern des „Südens“ weiter an. Mancherorts explodiert sie sogar förmlich. Ein Beispiel ist Uganda, dessen Einwohnerzahl sich laut Prognosen bis 2050 sogar verdreifachen soll. An die Probleme, die mit diesem rasanten Wachstum verbunden sind, erinnerten die Vereinten Nationen beim Weltbevölkerungstag am 11. Juli.

Insgesamt verläuft das Wachstum der Weltbevölkerung nach Schätzungen langsamer als in den vergangenen Jahrzehnten, fällt aber regional recht unterschiedlich aus. Am stärksten wächst die Bevölkerung Afrikas, und zwar von 1,03 Milliarden Menschen im Jahr 2010 auf 2 Milliarden im Jahr 2050. Während damit der Anteil der Bevölkerung Afrikas an der Weltbevölkerung von 15 Prozent auf 21,8 Prozent steigt, geht in diesem Zeitraum der Anteil der europäischen Bevölkerung von 10,6 Prozent auf 7,6 Prozent zurück. Im Jahr 1950 lag er noch bei 21,6 Prozent. Damals lebten 547 Millionen Menschen in Europa, 2010 werden es rund 733 Millionen sein, 2050 nur noch 691 Millionen.

Laut UN-Schätzungen wird Indien bis zum Jahr 2050 China als bevölkerungsreichstes Land ablösen. Dann werden in Indien 1,61 Milliarden Menschen, in China 1,42 Milliarden leben.
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Papst Benedikt XVI. empfängt US-Präsident Obama

Rom/Italien, 12.07.2009/APD   Der amerikanische Präsident Barack Obama traf am Nachmittag des 10. Juli zu seinen ersten Besuch im Vatikan ein. Mit einem langen Händedruck und den Worten „Es ist mir eine große Ehre. Thank you so much“, begrüßte Obama das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Nach einem Fototermin zogen sich der Präsident und der Papst mit ihren Dolmetschern, zu einem Vier-Augen-Gespräch in die Privatbibliothek zurück.

Nach Vatikanangaben dauerte die Unterredung rund 40 Minuten. Wie es im offiziellen Abschlußkommunique hieß, standen Ergebnisse des G 8-Gipfels, der Nahost-Konflikt sowie Fragen des Lebensschutzes im Mittelpunkt der Unterredung zwischen Papst Benedikt XVI. und US-Präsident Barack Obama. Gerade über die Friedensperspektiven im Nahen Osten habe Übereinstimmung bestanden. Auch die Probleme von Migration und dabei vor allem die Familienzusammenführung seien diskutiert worden.

Zudem habe man über Fragen zum Dialog zwischen den Kulturen und Religionen sowie über die globale Finanz- und Wirtschaftskrise und ihre ethischen Implikationen gesprochen, hieß es weiter. Schließlich sei es um Fragen der Nahrungsmittelsicherheit sowie um Entwicklungshilfe vor allem für Afrika und Lateinamerika gegangen. Ganz besonders hätten Benedikt XVI. und Obama die Notwendigkeit einer Erziehung zur Toleranz in jedem Land hervorgehoben, so das Kommunique.

Bei seiner Ankunft auf dem Damasus-Hof des apostolischen Palastes wurde Obama von einer Ehrenformation der Schweizergarde und vom Präfekten des Päpstlichen Hauses, dem amerikanischen Erzbischof James Harvey, begrüßt. Vor der Papst-Audienz traf der US-Präsident zunächst mit dem Vatikan-Staatssekretär Kardinal Tarcisio Bertone zusammen.

Zum Abschluss des Treffens wurde auch die First Lady Michelle Obama in die päpstliche Bibliothek geleitet und dem Papst vorgestellt. Auch die beiden Kinder des Ehepaars sowie die Schwiegermutter des Präsidenten konnten am Ende der Audienz den Papst begrüßen, allerdings abseits der Fernsehkameras. Michelle Obama war bereits eine Stunde vor ihrem Mann mit den beiden Kindern im Vatikan eingetroffen, um die Vatikanischen Museen zu besuchen.

Bei dem Treffen im Vatikan wurde der US-Präsident unter anderem von seinen Sicherheitsberatern Jim Jones und Denis McDonough begleitet; zum Gefolge gehörte auch der erst vor wenigen Wochen ernannte neue US-Botschafter beim Heiligen Stuhl, Miguel H. Diaz.

Der Papst überreichte dem US-Präsidenten als Gastgeschenk ein Exemplar seiner am 7. Juli erschienenen Sozialenzyklika „Caritas in veritate“. Obama wiederum brachte Benedikt XVI. als Geschenk eine Stola des heilig gesprochenen vierten Bischofs von Philadelphia, John Neumann (1811-60), eines Altösterreichers aus Prachatice in Südböhmen.

In seiner nur acht Jahre währenden Amtszeit begann Neumann den Bau der Kathedrale von Philadelphia und richtete ein Priesterseminar ein. Er gründete mehr als 100 Kirchen und fast ebenso viele Schulen. Dadurch legte er den Grundstein für das katholische Pfarrschul-System in den heutigen USA. Als Bischof kümmerte sich Neumann vor allem um die einfachen und armen Leute. 1977 wurde er von Paul VI. heilig gesprochen.

Obama ist als zwölfter US-Präsident zu Besuch im Vatikan. Präsident Woodrow Wilson besuchte 1919 als erster einen Papst.
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Gehirnchirurg Ben Carson: Entscheidungen treffen in lebensgefährlichen Situationen

Leinfelden-Echterdingen, 10.07.2009/APD   Der Kinder-Gehirnchirurg Professor Dr. Benjamin S. Carson erläutert am 12. Juli in der Filderhalle Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart, nach welchen Kriterien er in lebensgefährlichen Situationen entscheidet. Weltbekannt wurde der heute 57-Jährige, als er im September 1987 mit einem 70-köpfigen Team in einer 22-stündigen Operation die am Kopf zusammengewachsenen Binder-Zwillinge aus Ulm erfolgreich trennte. Im September 2004 trennte er Tabea und Lea aus Lemgo. Mittlerweile ist Carson Träger von 50 Ehrendoktortiteln und vielen Auszeichnungen.

Ben Carson, der aus einem Armenviertel Detroits stammt, ist auf Einladung von Professor Dr. Marcos Tatagiba und der Neurochirurgischen Klinik der Eberhard-Karls-Universität, Tübingen, in Deutschland. Carsons erster Vortrag am kommenden Sonntag um 13.15 Uhr in Leinfelden lautet „Vom Außenseiter zum weltweit anerkannten Spezialisten“. Der Gehirnchirurg berichtet, wie er aus dem Ghetto herauskam und Weltruhm erlangte. Es geht ihm nicht um Eigenlob; er möchte vielmehr Mut machen, nicht aufzugeben.

Im zweiten Vortrag spricht Carson über seine Entscheidungskriterien in schweren Lebenssituationen. Am Ende der beiden Referate kann das Publikum Fragen an ihn stellen und er wird sein Buch „Das Ziel heißt Leben“ signieren.

Im Alter von 32 Jahren wurde Carson 1984 Leiter der Neurochirurgie am Johns Hopkins Hospital in Baltimore/Maryland und damit der jüngste Chefarzt in den USA. 2004 berief ihn der damalige US-Präsident George W. Bush in den nationalen Bioethik-Rat.

2003 wählten der Fernsehsender CNN und die Zeitschrift „TIME“ Dr. Carson unter die 20 besten Ärzte und Wissenschaftler Amerikas, und er gehört zu den 89 „lebenden Legenden“ der Bibliothek des US-Kongresses. Im Februar 2008 wurde Ben Carson die Ford’s Theatre Lincoln Medaille von Präsident Bush im Weißen Haus verliehen. Im Juni desselben Jahres verlieh der Präsident ihm auch die Freiheitsmedaille, die höchste zivile Auszeichnung des Landes.

Das Leben des bekannten Neurochirurgen und Christen Benjamin Carson ist verfilmt worden. Der US-amerikanische Kabelsender „TNT“ strahlte seine Biografie aus. Carson weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, sich in einer lebensbedrohlichen Situation zu befinden. Er erkrankte an Prostatakrebs. Selbst in den schlimmsten Momenten, als er fürchtete, Metastasen bis ins Rückenmark zu haben, hielt er an seinem Gottvertrauen fest. Mittlerweile gilt er als geheilt. Carson ist Mitglied der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.
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Erster deutscher Bibel-Video-Blog gestartet

Stuttgart, 08.07.2009/APD   Im modernen Format eines Bibel-Video-Blogs veröffentlicht die Deutsche Bibelgesellschaft ab sofort wöchentlich einen aktuellen Kommentar zu einem Bibeltext oder biblischen Thema. Die neue Folge erscheint jeweils montags im Bibelportal www.die-bibel.de, ältere Folgen werden unter www.bibelvideos.de abrufbar sein.

In Video-Beiträgen von drei bis vier Minuten Länge kommentieren die Pfarrerin Miriam Küllmer-Vogt und der Pfarrer Dr. Fabian Vogt biblische Texte und Themen. Ob Beginn der Urlaubssaison, Welttag des Kusses oder Israel-Sonntag – jede Woche schlägt der Bibel-Video-Blog den Bogen von einem aktuellen Anlass zur Heiligen Schrift. Dabei eröffnen sich überraschende Einblicke in die Aktualität der biblischen Botschaft.

„Der Bibel-Video-Blog will kein ‚Wort zum Sonntag‘, sondern ein ‚Wort in den Alltag‘ sein“, erklärt Dr. Bertram Salzmann, Programmleiter für neue Medien bei der Deutschen Bibelgesellschaft. „Das neue Medien-Format erfordert auch eine neue Herangehensweise und einen anderen Ton. Die Blog-Beiträge legen die Bibel weder wissenschaftlich noch kirchlich aus, sondern kommentieren sie auf persönliche und manchmal auch provozierende Weise.“

Wie in Internet-Blogs üblich, gibt es unter www.bibelvideos.de auch eine Kommentarfunktion, mit der Besucherinnen und Besucher der Website ihre Anmerkungen zu den einzelnen Blog-Beiträgen hinterlassen können.

Weitere Informationen unter www.die-bibel.de und www.bibelvideos.de
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Johannes Warth gastiert mit "Mut tut gut"

Friedensau bei Magdeburg, 07.07.2009/APD   Der Schauspieler und Komödiant Johannes Warth gastiert mit seinem Programm „Mut tut gut“ am Montag, 20. Juli, um 19.30 Uhr in der Arena auf dem Zeltplatz der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg.

Johannes Warth nimmt in seinem Erlebnisvortrag die Rolle des Überlebensberaters Hans R. Prise ein. Prise zeigt sich als moderner Hofnarr, der brisante Dinge unbekümmert auf den Punkt bringt. Um das Geheimnis des Muts zu lüften, betrachtet Prise die Mutformen Almmut, Frohmut, Wagemut, Freimut und Edelmut. Die Mischung aus Wortwitz, Bildersprache und artistischen Aktionen soll dem Publikum nicht nur Staunen und Lachen ermöglichen, sondern auch die Erkenntnis, dass Mut gut tut.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
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"ADRA-Haus" für misshandelte Frauen

Bukarest/Rumänien, 06.07.2009/APD   Im Landkreis Ilfov nahe der rumänischen Hauptstadt Bukarest hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA ein Haus mit 24 Wohnplätzen für misshandelte Frauen eröffnet. Betroffene erhalten dort medizinische und psychologische Hilfe sowie Rechtsbeistand. Das „ADRA-Haus“ hilft bei der Suche nach einer Arbeitsstelle und einer Wohnung. Die Dienste der Einrichtung können bis zu einem Jahr nach Verlassen des Frauenhauses in Anspruch genommen werden.
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Weltkonferenz über Gesundheit und Lebensstil tagt in Genf

Genf/Schweiz, 05.07.2009/APD   In Genf findet vom 6. bis 11. Juli eine „Globale Konferenz über Gesundheit und Lebensstil in der Basisgesundheitsversorgung (Primary Health Care/PHC)“ statt. Die sechstägige internationale Großveranstaltung befasst sich mit dem physischen, psychischen und sozialen Wohlergehen der Menschheit. Über 140 internationale Experten berichten in Fachvorträgen, interaktiven Lehrveranstaltungen und Diskussionsforen über die neuesten Entwicklungen in Primary Health Care.

Am ersten Konferenztag (6. Juli) finden die Veranstaltungen auf Einladung der Weltgesundheitsorganisation am Genfer Hauptsitz der WHO statt. Danach tagen die Gesundheitsexperten im Uni-Mail-Gebäude der Universität Genf.

Zu den Hauptreferenten der Gesundheitskonferenz zählen: Dr. Anarfi Asamoa-Baah, stellvertretender Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO); Professor Dr. David Williams, Harvard Universität; Dr. Albert Reece, Dekan der Maryland University School of Medicine; Alex Ross, Direktor für Partnerschaft der WHO; Professor Dr. Gary Fraser, Loma Linda Universität; Charles Sandefur, Präsident der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA International; Jan Paulsen, Präsident der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, sowie Dr. Allan Handysides, Direktor der Gesundheitsabteilung der adventistischen Generalkonferenz.

Nach Angaben des Kongresskoordinators Dr. Handysides gehörten zur Primary Health Care die Zusammenarbeit der staatlichen Stellen mit den direkt Betroffenen. „Die Menschen sollen die Initiative ergreifen und ihre Gesundheitsbelange selbst formulieren und sich dafür einsetzen“, so Handysides.

Die Globale Gesundheitskonferenz in Genf wurde in enger Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Nichtregierungsorganisationen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen geplant. Zu den wichtigsten Sponsoren zählen, neben dem Büro für Partnerschaft der WHO, die Internationale Kommission zur Verhütung von Alkoholismus und Drogenmissbrauch (ICPA), das Institut zur Verhütung von Abhängigkeiten (IPA), der Fachbereich für Volksgesundheit an der Loma Linda Universität (USA), ADRA International, das Berliner Krankenhaus „Waldfriede“ und die Klinik „La Lignière“ in Gland am Genfersee – beide Einrichtungen gehören dem Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser der WHO an – sowie die Gesundheitsabteilung der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit Sitz in Sliver Spring (Maryland/USA ), die auch als Koordinationsstelle des Weltkongresses tätig ist.

„Es ist ein großes Vorrecht für die Freikirche der Adventisten Teil einer Pilotgruppe zu sein, welche die Arbeitsbeziehungen zwischen den Organisationen mit einem Glaubensfundament (faith-based organisations/FBOs) und der Weltgesundheitsorganisation untersucht,“ so Dr. Peter Landless, stellvertretender Direktor der Gesundheitsabteilung der adventistischen Weltkirchenleitung.

„Neben einer ausgewogenen Ernährung wird die Gesundheit auch durch Bewegung, Rauchen, Alkohol und Stress beeinflusst. Alle diese Faktoren sind ausschlaggebend für unseren individuellen Lebensstil „, so Landless. Die weltweit rund 16 Millionen erwachsen getauften Siebenten-Tags-Adventisten pflegten deshalb einen gesunden Lebensstil, zu dem eine gesunde Ernährung und der Verzicht auf schädliche Drogen, einschließlich Alkohol und Tabak, gehörten. Sie setzten sich weltweit auch für die Volksgesundheit ein. So verfüge die evangelische Freikirche gegenwärtig über 168 Krankenhäuser sowie 433 Gesundheitseinrichtungen mit mehr als 94.000 Ärzten, Krankenschwestern und weiterem Personal. Ferner habe die Freikirche mit ADRA-International eine eigene weltweite Hilfsorganisation, die im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe in 108 Ländern tätig sei. Die Nichtregierungsorganisation ADRA gewähre ihre Hilfe ohne Rücksicht auf politische und religiöse Anschauung oder ethnische Herkunft.

Nach der Definition der WHO besteht die „Primäre Gesundheitspflege“ aus acht Elementen: Aufklärung über die überwiegenden Gesundheitsprobleme und über die Methoden, sie zu verhindern bzw. zu kontrollieren (Grundbedürfnisse); Förderung der Lebensmittelversorgung und der angemessenen und richtigen Ernährung (Primäre Prävention); adäquate Versorgung mit sauberem Wasser und Schaffung von grundlegenden hygienischen Verhältnissen; Gesundheitspflege für Mütter und Kinder, einschließlich der Familienplanung (Präventivmedizin integriert oder in vertikalen Programmen); Immunisierung gegen die wichtigsten infektiösen Krankheiten; Prävention und Kontrolle von örtlichen, einheimischen Krankheiten; angemessene Behandlung von alltäglichen Krankheiten und Verletzungen (Kurative Medizin auf Dorfebene mit Referenzsystem) und Bereitstellung von den wichtigsten
Medikamenten.

Link zum Weltkongress: http://www.healthlifestyleconf.com/
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Keine deutschsprachigen Sendungen mehr bei "Hope Channel Europa"

Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt, 03.07.2009/APD   Seit Juli gibt es keine deutschsprachigen Fernsehsendungen mehr beim adventistischen „Hope Channel Europa“, der über den Satelliten Eutelsat/Hotbird ausgestrahlt wird. Wie Pastor Matthias Müller, Leiter des Medienzentrums „Stimme der Hoffnung“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt mitteilte, existiere seit März 2009 das tägliche 24-Stunden-TV-Programm „Hope Channel Deutsch“, welches beim Satelliten ASTRA zu empfangen sei, der immerhin über 40 Prozent aller Haushalte in Deutschland versorge. „Es bleibt eine große Aufgabe für unser kleines Team, ein 24-Stunden-Radio- und Fernsehprogramm zu fahren, das diesen Namen verdient“, betonte Müller. Um das zu erreichen, gelte es Kräfte und finanzielle Mittel zu bündeln.

„Die Sendungen für den ‚Hope Channel Europa‘ mussten gesondert aufbereitet und mindestens zwei Wochen vor Ausstrahlung in die USA geschickt werden. Dort wurden sie in einem Medienzentrum mit den Beiträgen der anderen Länder kombiniert und zum richtigen Zeitpunkt per Glasfaserkabel nach Europa geschickt und von dort zum Satelliten Eutelsat/Hotbird übertragen“, erläuterte Müller. Dieser Aufwand sei nicht mehr zu leisten, und daher überlasse das Medienzentrum „Stimme der Hoffnung“ die bisherige Sendezeit von zehn Stunden pro Woche den Adventisten anderer Länder. „Hope Channel Europa“, für den das deutsche Medienzentrum seit Oktober 2004 Programme beisteuerte, bleibe weiterhin auf Sendung. Beiträge im „Hope Channel Deutsch“ seien dagegen nicht nur zehn Stunden wöchentlich, sondern rund um die Uhr über den Satelliten ASTRA und im Internet zu empfangen.
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Adventistisches College als Universität anerkannt

Takoma Park, Maryland/USA, 02.07.2009/APD   Das in Takoma Park, Maryland, im Großraum der US-Hauptstadt Washington gelegene Columbia Union College der Siebenten-Tags-Adventisten wurde in „Washington Adventist University“ umbenannt. Zuvor hatte der Higher Education Council des amerikanischen Bundesstaates Maryland die Bildungsstätte als Universität anerkannt. An ihr sind 1.070 Studierende in den Fachbereichen Naturwissenschaften, Mathematik, Physik, Englisch, Geschichte, Musik, Betriebswirtschaft, Jura, Informatik, Kommunikation und Journalismus, Pädagogik, Psychologie, Krankenpflege, Soziale Arbeit sowie Theologie eingeschrieben. Die höhere Lehranstalt wurde 1904 als Washington Training College gegründet.
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In Russland weckt neue Religionsaufsicht alte Ängste

Moskau/Russland, 01.07.2009/APD   Das russische Justizministerium habe laut der Osloer Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ sein Expertengremium für die Beziehungen zwischen Staat und Religionsgemeinschaften reorganisiert und mit umfassenden Untersuchungskompetenzen ausgestattet. Dass „Sektenbekämpfer“ und umstrittene Islamgelehrte in den Rat berufen worden seien, führte bei Religionsgemeinschaften und Bürgerrechtlern zu Protesten.

Eine Theologengruppe der Altgläubigen sehe in der Reorganisation „einen direkten Angriff auf die verfassungsmäßigen Rechte der russischen Bürger, nämlich die Bekenntnisfreiheit“. Die Altgläubigen, welche nicht direkt betroffen zu sein scheinen, befürchteten Streit unter den Glaubengemeinschaften, sodass eine Kampagne gegen Andersgläubige und deren Unterdrückung folgen könnte. Auch Vertreter der Baptisten, Pfingstler, Siebenten-Tags-Adventisten und Muslime sowie Bürgerrechtler hätten protestiert und hofften, dass die Regierung Medwedjew die Kompetenzen des Rates eindeutig begrenze.
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