Frankfurt/Main, 31.12.2009/APD   Fragen des Klimaschutzes gehören auf die Agenda der Kirche. Davon ist der internationale Bischofsrat der Evangelisch-methodistischen Kirche überzeugt. In einem Brief an ihre Gemeinden mit dem Titel „Gottes erneuerte Schöpfung: Ein Aufruf zum Hoffen und Handeln“ heißt es: „Gottes Schöpfung ist in der Krise. Wir, die Bischöfe und Bischöfinnen der Evangelisch-methodistischen Kirche können nicht schweigen, wenn Gottes Menschheit und Gottes Planet leiden.“ Das dem Brief beigefügte Grundlagendokument weist auf die drei zusammenhängenden Problemkreise Armut und Krankheit, Umweltfragen sowie Waffen und Gewalt hin. Der Bischofsrat stellt fest: „Wir sind traurig über den Zustand der Welt, überwältigt vom Ausmaß dieser Probleme und besorgt über die Zukunft. Aber wir sollen auch Gottes Ruf daraus vernehmen. Gott befähigt uns zur Antwort.“ Die Antwort beinhalte die Empfehlungen, das Leben an „Gottes heiliger Vision“ zu orientieren, „soziale und umweltbezogene Heiligung“ zu praktizieren sowie „hoffnungsvoll leben und handeln“. Außerdem fordern die Bischöfe und Bischöfinnen zu Selbstverpflichtungen auf.
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