Stuttgart/Wiesbaden, 12.04.2010/APD   Die Initiative „Mr. Zehn-Prozent“ meldet den erfolgreichen Abschluss der 41. Aktion. Wieder wurde das gesteckte Ziel des „großen Unbekannten“ erreicht. Nach Angaben des Evangelischen Dekanats in Wiesbaden beteiligten sich 441 Spender mit insgesamt 186.923 Euro, die dem evangelischen Hilfswerk „Brot für die Welt“ zugute kommen. Das Geld geht in diesem Jahr an das Behindertenprojekt „Jairos Jiri Association“ in Simbabwe.

Hinter der Zehn-Prozent-Aktion steht der Zehnte, wie ihn die Bibel erwähnt. Die Spielregeln der jüngsten Aktion: Wenn sich bis zum 31. März 2010 441 Spenderinnen und Spender finden, steuert ein Unbekannter – „Mr. Zehn-Prozent“ – 40.000 Euro bei. Das entspricht einem Zehntel seines Einkommens. Das Ziel wurde erreicht. Dabei bestimmen die Mitstreiter die Höhe der Spende. Sie schätzen selbst ein, was der Zehnte für sie bedeutet: Es kann der zehnte Teil vom Gehalt, von der Rente, vom Taschengeld oder vom Haushaltsgeld sein. Die 42. Aktion begann am 1. April und läuft wieder ein Jahr. Diesmal werden mindestens 400 Spender gesucht. Wenn alle bis zum 31. März 2011 mitmachen und „ihren Zehnten“ geben, spendet der unbekannte „Mr. Zehn-Prozent“ wiederum 40.000 Euro für die gute Sache.

„Brot für die Welt“ und die „Mr. Zehn-Prozent-Aktion“ verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Als der erste „Mr. Zehn-Prozent“ 1968 beschloss, nicht länger untätig dem Hunger und Elend in den armen Ländern dieser Welt zuzusehen, startete er seine Zehn-Prozent-Initiative zugunsten des evangelischen Hilfswerks. Damals stellte er den zehnten Teil seines Einkommens für Bedürftige unter der Bedingung zur Verfügung, dass noch zehn weitere Menschen es ihm gleich tun würden.
_____________________________________________________________________________
Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit Quellenangabe „APD“ gestattet!