Das Erbe des Reformators Calvin in den Freikirchen

Erzhausen bei Darmstadt, 07.10.2010/APD   Die Herbsttagung des Vereins für Freikirchenforschung (VFF) im elsässischen Schloss Liebfrauenberg befasst sich am 22. und 23. Oktober mit dem Thema „Rezeption der oberdeutsch-schweizerischen Reformation in den Freikirchen“. Dabei geht es um das Erbe Calvins in den Freikirchen. Während in der mitteldeutschen Reformation Martin Luther auch als Person dominant im Mittelpunkt stand und sich spätere Entwicklungen immer an seiner Person orientierten, tritt Johannes Calvin als Mensch hinter seinem Werk weit zurück. Das mag einer der Gründe gewesen sein, warum sich der zweite Strang der Reformation nach dem Tod Calvins weitläufig ausbreitete und global gesehen in seiner Wirkung erfolgreicher als die Wittenberger Reformation war. Calvins Gedanken und Ideen fanden auch in den Freikirchen Verbreitung. Weitere Informationen zur Herbsttagung sind im Internet unter www.freikirchenforschung.de zu finden.

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