Neuer Ärztlicher Direktor im Berliner Krankenhaus "Waldfriede"

Berlin | 12. Mai 2011 | APD |

Berlin, 12.05.2011/APD   Privatdozent Dr. Ingo Leister ist neuer Ärztlicher Direktor des Krankenhauses "Waldfriede" der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin-Zehlendorf. Er wurde 1964 in Gelsenkirchen geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Dr. Leister arbeitet seit Januar 2008 in "Waldfriede" als Chefarzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie. Seine klinischen Schwerpunkte lägen laut Bernd Quoß, Geschäftsführer des Krankenhauses, in der Minimalinvasiven sowie in der Schilddrüsen-Chirurgie, die er sich in Göttingen erworben habe.

Quoß verabschiedete den Vorgänger von Dr. Leister, Professor Dr. Harald Gögler (70), in den Ruhestand. Er war in den letzten drei Jahren Ärztlicher Direktor des Krankenhauses "Waldfriede" und habe dort seit dem Jahr 2006 das Darm- und Becken¬bodenzentrum aufgebaut, welches heute "weltweit einen hervorragenden medizinischen Ruf" genieße.

Der Viszeralchirurg hätte sich, so Quoß, frühzeitig in der Darm- und Beckenbodenchirurgie spezialisiert. Professor Gögler sei Ehrenvorsitzender der Berlin-Chirurgischen Gesellschaft und habe sich nach der Wiedervereinigung Deutschlands große Verdienste in der Ausbildung sowie Zusammenführung der chirurgischen Ärzte aus Ost und West erworben. 1968 sei er für fünf Jahre als medizinischer Entwicklungshelfer nach Togo/Afrika gegangen, um dort ein Missionskrankenhaus aufzubauen. Noch heute reise er regelmäßig nach Togo, um sich über die medizinische Entwicklung zu informieren. Erst im Alter von 66 Jahren, habe ihn der Weg nach "Waldfriede" geführt, wo er mit zwei weiteren Fachärzten das "renommierte Interdisziplinäre Darm- und Beckenbodenzentrum eröffnete".

Das Darm- und Beckenbodenzentrum werde von Dr. Roland Scherer (48) fortgeführt, der ebenfalls seit 2006 in Waldfriede tätig sei. Scherer zähle laut der Sonderheft "Gesundheit" der Zeitschrift "Guter Rat" (Ausgabe 1/2011) "deutschlandweit zu den renommiertesten Ärzten seines Fachbereichs", informierte Bernd Quoß.

Das seit 1920 bestehende Akutkrankenhaus "Waldfriede" verfügt über 170 Betten und versorgt mit den Fachabteilungen Allgemeinchirurgie, Anästhesie, Brustzentrum, Gynäkologie und Geburtshilfe, Hand- und Fußchirurgie, Innere Medizin, Interdisziplinäres Beckenbodenzentrum, Intensivmedizin, Radiologie und den Zentren für Darm- und Beckenbodenchirurgie (Koloproktologie) sowie Diabetes und Diabetisches Fuß-Syndrom jährlich 9.000 Patienten stationär und 18.000 ambulant. Im letzten Jahr kamen dort 900 Babys zur Welt.

"Waldfriede" ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin und europäisches Ausbildungszentrum für Operationstechniken in der Koloproktologie. Zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit hat das Krankenhaus im März 2008 eine Kooperationsvereinbarung mit der Florida-Hospital-Gruppe in Orlando/Florida (USA) geschlossen. Dadurch sind unter anderem ein regelmäßiger gegenseitiger Ärzteaustausch sowie die zusätzliche Fort- und Weiterbildung von medizinischem Personal möglich. In der "Waldfrieder" Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege kann in Kooperation mit dem Fachbereich Christliches Sozialwesen der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg der Bachelor (B.A.) in "Gesundheits- und Pflegewissenschaften" erlangt werden.
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