"Das Plus für die Gesundheit"

Ostfildern bei Stuttgart/Zürich | 22. Mai 2011 | APD |

Gesundheitskongress mit Schwerpunkt psychosozialer Bereich

Ostfildern bei Stuttgart/Zürich, 22.05.2011/APD    Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege (DVG) und die Liga Leben und Gesundheit (LLG) in Zürich, beides Einrichtungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, führen vom 1. bis 5. Juni unter dem Motto "Das Plus für die Gesundheit" einen Gesundheitskongress in Kirchheim/Hessen durch. Der Kongress beschäftige sich schwerpunktmäßig mit heute zunehmend wichtigen Faktoren aus dem psychosozialen Bereich, welche die Gesundheit förderten. Dabei gehe es unter anderem um gesunde Beziehungen, positive Einstellung, Verantwortung und Integrität sowie die Gesundheit fördernde Entscheidungen, teilte DVG-Bundesgeschäftsführer Bernd Wöhner (Ostfildern bei Stuttgart) mit.

Laut Dr. Ruedi Brodbeck, Leiter der LLG Schweiz, gehörten zu den Referenten unter anderem Professor Dr. Gary E. Fraser (Loma Linda/Kalifornien) und Professor Dr. Ronald Grossarth-Maticek (Heidelberg). Fraser, Internist, Kardiologe und Epidemiologe sowie Professor an der kalifornischen Loma Linda University, ist seit 1987 Leiter der ersten Adventistischen Gesundheitsstudie (AHS). Die Loma Linda Universität wurde vom National Institute of Health (NHH) der USA beauftragt, eine weitere große Studie (AHS 2) an 125.000 Siebenten-Tags-Adventisten durchzuführen. Dabei gehe es nicht nur um Zusammenhänge von Ernährung und chronischen Erkrankungen, sondern um weitere Faktoren, wie Spiritualität und Lebensstil. Professor Fraser werde auch erste Ergebnisse aus der aktuell laufenden zweiten Studie beim Gesundheitskongress vorstellen, so Brodbeck.

Professor Grossarth-Maticek habe in Heidelberg eine der weltweit größten Gesundheitsstudien durchgeführt. Vor allem das multikausale Forschungsdesign, in dem bei vielen Tausenden Menschen bis zu 190 Faktoren über 40 Jahre empirisch beobachtet würden, sei herausragend, betonte DVG-Bundesgeschäftsführer Wöhner. Beim Gesundheitskongress werde der Wissenschaftler vor allem auf die große Heidelberger prospektive Studie eingehen.

Weitere Referate und 33 Workshops machten laut Brodbeck den Kongress nicht nur für Ärzte, Therapeuten und medizinisches Personal interessant, sondern auch für Pastoren, Seelsorger, Gesundheitsberater und an der Gesundheit Interessierte. Informationen zum Gesundheitskongress sind im Internet und www.dvg-online.de zu finden.
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