Adventistische Universität: Erste Schritte Richtung Energieneutralität

Collegedale, Tennessee/USA | 1. Februar 2012 | APD |

Collegedale, Tennessee/USA, 01.02.2012/APD   Mit 806 Solarpanels, die bis Mitte Februar auf dem Dach des Warenlagers der Southern Adventist University in Collegedale, Tennessee/USA, montiert sein werden, habe die Institution einen ersten Schritt Richtung Energieneutralität unternommen, sagte Dave Allemand, stellvertretender Technischer Leiter der Institution gegenüber dem APD. Von Energieneutralität spreche man dann, wenn der Gesamtstromverbrauch eines Unternehmens durch Investitionen in Projekte von erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung vollständig gedeckt werde.

"Die Solaranlage habe eine Produktionskapazität von 200 Kilowatt", informierte der Techniker. Das sei genug, um den Energiebedarf des Lebensmittelgeschäfts auf dem Campus der Universität mit 3.200 Studenten für Licht, Kühlschränke und andere elektrische Geräte zu decken.

Laut Allemand hätten Studenten des Kurses für "Nachhaltige Entwicklung durch freies Unternehmertum" (SIFE) der Universitätsleitung Vorschläge unterbreitet, wie die Hochschule umweltfreundlicher und weniger abhängig von traditioneller Energie werden könnte. Dabei hätten Energiesparmaßnahmen und die Montage von Solarpanels im Vordergrund gestanden. Den Ausschlag habe ein Angebot des regionalen Elektrizitätswerks gegeben, das kein neues Atomkraftwerk bauen möchte und deshalb erneuerbare Energien fördere. Der Mischstrom aus verschiedenen Herstellungsarten werde für neun Cents pro Kilowatt an Kunden verkauft, für Stromeinspeisungen aus Solaranlagen gebe es hingegen 21 Cents, so Allemand.

Die Investitionskosten für die Solarstromanlage von 646.000 Euro sollten laut dem stellvertretenden Leiter des Finanzwesens der Universität, Marty Hamilton, in sieben Jahren amortisiert sein.

Laut WRBC-TV hofft SIFE-Studentin Karla Coupland, dass die Solaranlage nicht nur der Anfang einer langfristig ausgerichteten grünen Initiative für die Universität, sondern auch für die Studenten sei, weil diese durch das Projekt sensibilisiert worden seien und die Energiekosten bewusster wahrnähmen.

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