Evangelische Kirche ruft zum Gebet für verfolgte Christen auf

Hannover | 1. März 2012 | APD |

Hannover, 01.03.2012/APD   Wie in den vergangenen Jahren ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) auch 2012 alle evangelischen Kirchengemeinden auf, am 4. März, dem zweiten Sonntag der Passionszeit (Reminiszere), für bedrängte und verfolgte Christen in der Welt zu beten. Ein Materialheft stellt den Gemeinden Informationen über die Lage von christlichen Minderheiten und liturgische Bausteine zur Verfügung. Ein Schwerpunkt der Fürbitte liegt in diesem Jahr auf den Ländern des Maghreb – Tunesien, Marokko und Algerien.

In Tunesien, Marokko und Algerien ist der Islam trotz des arabischen Frühlings weiterhin Staatsreligion. Deshalb wird die Bekehrung von Muslimen zum Christentum unter Strafe gestellt. Trotz ihrer offiziellen Anerkennung als historische christliche Kirchen im Maghreb blieben sie als Minderheiten vom Wohlwollen der staatlichen Autoritäten abhängig. Die Materialhilfe zur Gestaltung der Fürbitte mit Hintergrundinformationen zur Situation in den Maghreb-Ländern ist in deutscher und englischer Sprache erschienen und kann kostenlos unter http://www.ekd.de/fuerbitte heruntergeladen werden.

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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe "APD" gestattet!


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