Die Hamburger spenden am meisten für die "Aktion Deutschland Hilft"

Bonn | 7. August 2012 | APD |

Bonn, 07.08.2012/APD   Die Deutschen gehören zu den spendenfreudigsten Nationen der Welt. Doch in welchem deutschen Bundesland die Spender am großzügigsten sind, zeigt eine aktuelle Auswertung der Spendeneinnahmen 2011 der "Aktion Deutschland Hilft", dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen. Demnach führen unter den Spendern des Bündnisses die Hamburger mit einer durchschnittlichen Zuwendung von 219 Euro pro Geber, gefolgt von Nordrhein Westfalen (213 Euro) und Bayern (203 Euro), die Liste der großzügigsten Spender an. Thüringen und Sachsen-Anhalt bilden im Ländervergleich die Schlusslichter.

Laut der "Bilanz des Helfens 2012", der Studie des Marktforschungsunternehmens GfK und des Deutschen Spenderrates e.V., spendeten die Deutschen im Jahr 2011 rund 4,3 Milliarden Euro für wohltätige Zwecke. Etwa 946 Millionen Euro flossen davon in die Not- und Katastrophenhilfe. Die "Aktion Deutschland Hilft" konnte nach dem jüngst veröffentlichten Geschäftsbericht 2011 "Gemeinsam schneller helfen" 35,6 Millionen Euro an Spenden verzeichnen. Der Geschäftsbericht kann im Internet unter http://media.aktion-deutschland-hilft.de/fileadmin/fmdam/pdf/publikationen/Geschaeftsbericht/ADH_Geschaeftsbericht_2011.pdf heruntergeladen werden.

Die "Aktion Deutschland Hilft" (ADH) ist das 2001 von zehn Hilfsorganisationen gegründete Bündnis von 21 Mitgliedern, die im Falle großer Katastrophen gemeinsam schnelle und effektive Hilfe leisten. Die beteiligten Organisationen führt ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige Arbeit weiter zu optimieren. Zu den ADH-Gründungsmitgliedern gehört auch die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA.

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