Unterkünfte für Überschwemmungsopfer in Australien

Wahroonga, New South Wales/Australien | 4. Februar 2013 | APD |

Wahroonga, New South Wales/Australien, 04.02.2013/APD   Mehr als 100 durch Überschwemmungen, die sich Ende Januar über die australischen Bundesstaaten Queensland und den nördlichen Teil von New South Wales (NSW) erstreckten, obdachlos gewordenen Personen, konnten durch Freiwillige und das Notunterkunftsprogramm der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Australien evakuiert werden, wie das Hilfswerk mitteilte. Allein in der einst völlig überfluteten Kleinstadt Grafton (NSW) habe ADRA 86 Personen eine neue Bleibe verschaffen können.

Nach Angaben des Hilfswerks habe der Wirbelsturm "Oswald" starken Regen und heftige Winde über Queensland gebracht und sich der Küste entlang Richtung Süden bewegt, sodass es in New South Wales zu großflächigen Überschwemmungen gekommen sei.

Freiwillige von ADRA hätten auf Bitten der Behörden von Queensland zwei Wöchnerinnen mit ihren Frühchen eine neue Unterkunft im 300 Kilometer entfernten Brisbane verschafft. Die Säuglinge im Krankenhaus des überschwemmten Bundaberg seien dort nicht mehr sicher gewesen und mussten evakuiert werden.

Das Notunterkunftsprogramm von ADRA im Bundesland New South Wales sei vor 30 Jahren mit der Regierung geschlossen worden. Das Abkommen mit den staatlichen Behörden ermögliche es dem Hilfswerk, kostenlose Unterkünfte zur Verfügung zu stellen.

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