Unterstützung der weltweiten Verbreitung der Bibel

Stuttgart | 1. Januar 2015 | APD |

Stuttgart, 01.01.2015/APD   Michael Perreau, Direktor des Weltverbandes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies − UBS), sprach mit dem Verwaltungsrat der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG) in Stuttgart über die Herausforderungen der weltweiten Arbeit für die Bibel. Der DBG-Verwaltungsratsvorsitzende und ehemalige bayerische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich übergab dem Gast bei diesem Anlass 50.000 Euro für die internationalen Aufgaben des Weltverbandes.

„Die UBS ist ein Netzwerk von 146 Bibelgesellschaften, die in mehr als 200 Ländern tätig sind“, teilte Perreau mit. „Zusammen sind wir die größte Organisation zur Übersetzung, Herstellung und Verbreitung der Bibel weltweit.“ Die Bibelgesellschaften seien gegenwärtig mit über 500 Übersetzungsprojekten befasst und würden jährlich etwa 32 Millionen vollständige Bibeln mit Altem und Neuem Testament verbreiten. Sitz des Weltverbandes ist Swindon im Südwesten Englands.

Der Weltverband arbeite nach Angaben von Perreau mit Kirchen aller Konfessionen und vielen nichtstaatlichen Organisationen zusammen. Aufgabe aller Bibelgesellschaften sei es, immer wieder neue Wege zu finden, um die Bibel zu den Menschen zu bringen. „Das geschieht in großen Kampagnen genauso wie durch Aktionen, die armen Menschen den Besitz einer Bibel ermöglichen“, so der 59-Jährige. Die Bibelgesellschaften seien zudem unter anderem in Alphabetisierungsprogrammen, in der Aids-Prävention und der Hilfe für Flüchtlinge engagiert.

In Deutschland unterstütze die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft die internationale Arbeit zur Verbreitung der Heiligen Schrift. Die Weltbibelhilfe feiert 2015 das 50-jährige Jubiläum. Durch Spenden hätten in dieser Zeit über 100 Millionen Euro für die Übersetzung und Verbreitung der Bibel weltweit zur Verfügung gestellt werden können. Bei der DBG in Stuttgart ist außerdem die internationale Koordination der Bibel-Programme für Menschen mit Sehbehinderungen angesiedelt.

Mehr Informationen im Internet unter: www.unitedbiblesocieties.org und www.weltbibelhilfe.de
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