In China werden täglich acht Millionen adventistische Radio Podcasts heruntergeladen

Silver Spring, Maryland/USA | 2. Februar 2016 | APD |

Das Medienzentrum der chinesischen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten produziert die Radio- („Xi-Wang“ – „Hoffnung”) und Fernsehsendungen (Chinese Hope TV) in der Sonderwirtschaftszone Hongkong. Täglich werden laut Adventist World Radio (AWR) acht Millionen adventistische Radio-Podcasts, die auf Mandarin produziert werden, in Festlandchina heruntergeladen. Die Sendungen werden seit 1987 über Kurzwelle von der Pazifikinsel Guam auf Mandarin nach Festlandchina ausgestrahlt.

„Können sie sich eine andere Medien-Plattform vorstellen, durch die wir Jesus direkt zu Menschen in ganz China bringen können - direkt in ihre Computer, in ihre Mobiltelefone und sie sich alles in ihrer Freizeit anhören können?“, fragte Pastor Robert Folkenberg Jr., Präsident der adventistischen Kirchenleitung Chinas.

Das chinesische Medienzentrum arbeite mit drei Vollzeitangestellten sowie einem Teilzeitlichen und produziere täglich zehn Stunden Programme auf Mandarin. Einige Programme würden auch durch adventistische Kirchenmitglieder in ihren Wohnungen produziert. Laut AWR werde von Guam aus nicht nur China bedient, sondern ganz Asien mit 30 Sprachen. Pro Woche werden demnach 320 Stunden Programme ausgestrahlt. Die Kapazität sei erweiterbar.

Chinesisches Hope TV
Das Chinesische Hope TV strahle seine Sendungen seit 2011 über Satellit aus und könne von rund 300 Millionen Personen in China empfangen werden. Einige Fernsehprogramme würden vom Hope Channel Hauptquartier in den USA übernommen und in Hongkong vom Medienzentrum mit Untertiteln versehen. Die Mehrheit des chinesischen Publikums seien Christen, aber keine Adventisten, sagte Billy Liu, Geschäftsleiter des adventistischen Medienzentrums in Hongkong. Von den 1,4 Milliarden Chinesen seien nach Regierungsangaben 60 Millionen Christen. Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in China umfasse schätzungsweise 410.000 Mitglieder, was weniger als ein Prozent der Christen im Land ausmache.

Liu hielt fest, dass er mit den Mitarbeitern des adventistischen Medienzentrums alles unternehme, um professionell zu arbeiten und die Qualität der Produktion hoch zu halten. Er wolle damit in der Lage sein, sich um eine offizielle Fernsehlizenz zu bewerben, sollte dies in China eines Tages möglich sein.

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