Köln, 15.02.2016/BAGFW/APD   Die Wohlfahrtsmarken mit einem zusätzlichen Centbetrag werden seit mehr als 60 Jahren zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Empfänger der Zuschlagserlöse ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. Die in ihr zusammengeschlossenen Organisationen helfen überall dort, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht.

Im Jahr 2016 sind Motive aus der Geschichte vom „Rotkäppchen“ Gegenstand der Sondermarkenserie „Grimms Märchen“. Die Geschichte warnt eindringlich davor, auf die Einflüsterungen und „guten Ratschläge“ zwielichtiger Zufallsbekanntschaften hereinzufallen und sich keinesfalls vom rechten Wege abbringen zu lassen. Dieser nachvollziehbare Wunsch, der in den Eltern kleiner Kinder seit den Zeiten der Brüder Grimm wohl nichts von seiner Berechtigung verloren hat, mag ein Grund dafür sein, dass die spannende Geschichte bis in unsere moderne Zeit fast überall in der Welt gerne vorgelesen und angehört wird. Die neuen Wohlfahrtsmarken begleiten durch die Geschichte in eindrucksvollen und farbenfrohen Bildern bis hin zum glücklichen Ausgang des Abenteuers.

Gestaltet wurden die drei Marken von Astrid Grahl und Lutz Menze, Wuppertal. Sie zeigen die Szenen „Im Wald“ (70+30 Cent), „Bei der Großmutter“ (85+40 Cent) und „Gutes Ende“ (145+55 Cent). Das Motiv „Im Wald“ gibt es auch als Marken-Set mit zehn und in einer Marken-Box mit 100 selbstklebenden Postwertzeichen. Außerdem sind die drei Marken als Motiv-Steckkarte sowie als Ersttagsbrief „Wohlfahrt 2016″ erhältlich. Erstausgabetag war der 11. Februar 2016.

Aus den Zuschlagserlösen werden alle Bereiche gefördert, in denen die Wohlfahrtsverbände tätig sind. Schwerpunkte sind die Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, die Gesundheits- und Familienhilfe sowie soziale Maßnahmen für Arbeitslose, Flüchtlinge und Suchtkranke. Die Sonderbriefmarken sind bei allen Postfilialen, Vertriebsstellen der Freien Wohlfahrtspflege und beim Advent-Wohlfahrtswerk e.V., Hildesheimer Straße 426, 30519 Hannover, Telefon (0511) 971 77-300, Telefax (0511) 971 77-399, E-Mail: mail@aww.info, erhältlich.

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