Adventisten in Belgien: Schock, Schmerz und Mitgefühl für Terroropfer

Brüssel/Belgien | APD

Die Zahl der bei einer terroristischen Anschlagserie im Flughafen sowie in der Metro von Brüssel am 22. März getöteten Personen wurde laut SPIEGEL online von Bürgermeister Yvan Mayeur mit vorläufig etwa 20 Toten und rund 100 Verletzten bestätigt. Belgien verhängte eine dreitägige Staatstrauer. Der sogenannte Islamische Staat soll die Verantwortung für die Terroranschläge übernommen haben.

„Wir waren schockiert aufgrund der Anschläge, die heute Morgen Brüssel erschüttert haben“, schrieb die adventistische Kirchenleitung (Vereinigung) für Belgien und Luxemburg (Fédération Belgo-Luxembourgoise) auf ihrer Facebookseite. „Unser Mitgefühl und Bedauern gilt den Opfern. Wir beten für die Angehörigen und die Sicherheit der Einwohner von Brüssel“, heißt es in der Stellungnahme.

Soweit bekannt, seien keine Mitarbeitende oder deren Familienmitglieder betroffen worden. Die Büros der Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten, als auch jene des Hilfswerks ADRA und der EU-Vertretung der Kirche, lägen mitten in der City von Brüssel. Die Angestellten benutzten üblicherweise öffentliche Transportmittel.

Adventistischer Weltkirchenleiter äußert sich betroffen
„Mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei den Bewohnern von Brüssel. Sie wurden von furchtbaren Explosionen betroffen, die Tod und Zerstörung gebracht haben“, sagte Pastor Ted C. Wilson, Weltkirchenleiter der Siebenten-Tags-Adventisten. „Wir werden heute auf den Sitzungen für Belgien beten, für unsere Kirchenmitglieder sowie die Familien, die von dieser schrecklichen Tragödie betroffen worden sind“, so Wilson.

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