Lacombe, Alberta/Kanada, 06.05.2016/APD   Aufgrund der riesigen Waldbrände in der kanadischen Provinz Alberta musste die gesamte Bevölkerung der Stadt Fort McMurray und deren Umgebung, rund 88.000 Personen, evakuiert werden. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Kanada hilft den Evakuierten gemeinsam mit GlobalMedic, einer kanadischen Nichtregierungsorganisation (NGO), und mit dem Adventistischen Wohlfahrtswerk (Adventist Community Services). Ein ADRA-Anhänger für Katastrophenhilfe ist mit Hygiene-Paketen beladen worden, die an 2.000 Betroffene verteilt werden sollen. Adventistische Kirchengemeinden errichten Sammelzentren für Sachspenden und bieten Notunterkünfte an. Auch Kirchenmitglieder hätten ihre Häuser für die von den Waldbränden Vertriebenen geöffnet, teilten ADRA Kanada und die adventistische Kirchenleitung in Lacombe mit.

Die Regierung hat den Notstand erklärt. Obwohl die Feuer rund die Hälfte des Stadtgebiets zerstört hätten, seien laut Behördenangaben keine Toten zu beklagen. Es habe aber Tote bei mindestens einem Verkehrsunfall entlang der Evakuierungsroute gegeben.

Trotz der Dringlichkeit würden die Hilfsmaßnahmen von ADRA und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit dem kanadischen Rat der NGOs und dem Katastrophen-Einsatzzentrum der Provinz Alberta (POC) abgestimmt.

ADRA Kanada und die adventistische Kirche hätten erst kürzlich einen Anhänger für Katastrophenhilfe gekauft, der gemeinsam mit GlobalMedic mit Hygieneartikeln, wie Zahnbürsten, Zahnpasta und Toilettenpapier, beladen worden sei, um sie an Evakuierte zu verteilen, so das Hilfswerk.

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