Papua-Neuguinea: Adventisten helfen nach Erdbeben

Wahroonga, NSW/Australien | 11. März 2018 | APD |

Am 26. Februar erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,5 das südliche Hochland von Papua-Neuguinea. Laut australischer Kirchenzeitschrift Adventist Record wurden 122 Todesfälle gemeldet. Seitdem habe es eine Serie von mindestens 70 Nachbeben gegeben. Die Adventistische Katastrophen und Entwicklungshilfe ADRA Papua-Neuguinea sei gemäß einem Bericht des Öl- und Gaskonzerns ExxonMobil Teil des Erstbewertungsteams in der betroffenen Region gewesen. Mit Hilfe der Kleinflugzeuge des Flugdienstes Adventist Aviation Services (AAS) in Goroka konnte in betroffenen Gebieten Nothilfe geleistet werden.

Gemäß Adventist Record benötigten rund 143.000 Menschen dringend Nothilfe. Ab 2. März konnte der adventistische Flugdienst AAS 850 kg Lebensmittel und Wasser an die Bewohner von betroffenen Dörfern in Papua-Neuguinea ausliefern. In diesem Gebiet seien bis zu 80 Prozent der Häuser, Straßen und anderer Infrastrukturen zerstört worden, so Adventist Record. Nahrungsmittel seien knapp. Rund 64.000 Menschen seien von extremer Ernährungsunsicherheit bedroht. Anbauflächen seien durch Erdrutsche zerstört und teilweise vollständig von Erdmassen bedeckt worden.

Während Nachbeben weiterhin das südliche Hochland treffen würden, sei die Regierung von Papua-Neuguinea auf ausländische Hilfe angewiesen, um in den betroffenen Gebieten helfen zu können. Das Hilfswerk ADRA und der Flugdienst AAS in Papua-Neuguinea würden laut Adventist Record die Situation weiterhin beobachten und mit der Regierung sowie anderen Behörden zusammenarbeiten, um die Bewohner der betroffenen Dörfer zu unterstützen.

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