Pastor Rick McEdward (li.) mit sudanesischem Minister Abu Baker Osman Ibrahim
© Foto: Middle East and North Africa Union (MENA)

Beirut/Libanon und Silver Spring, Maryland/USA, 16.03.2018/APD   Pastor Rick McEdward, Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten im Nahen Osten und Nordafrika (MENA), besuchte Anfang März den Sudan. Bei seinem Treffen mit Abu Baker Osman Ibrahim, dem Minister für Kultus und Stiftungen, dankte er für die amtliche Zulassung der Adventisten als kirchliche Organisation im Sudan.

Laut einem Bericht der MENA-Kommunikationsabteilung, der von Adventist News Network (ANN) veröffentlicht wurde, untersteht Abu Baker Osman Ibrahim auch die Abteilung für die Beziehungen zu christlichen Kirchen. Demnach ermögliche die sudanesische Regierung christlichen Kirchen im Land die amtliche Zulassung. Der Sudan ist ein überwiegend muslimisches Land.

Laut ANN habe Minister Abu Baker Osman Ibrahim dieses erste Treffen mit einem adventistischen Kirchenleiter als Zeichen guter Beziehungen begrüßt. Er hob hervor: „Als Staat gewähren wir christlichen Gruppierungen die Freiheit, sich zu versammeln.“

Pastor McEdward würdigte, dass der Sudan als islamischer Staat die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten amtlich zugelassen hat. „Es ist eine große Freude, dass unsere Kirche mit offizieller Zustimmung der sudanesischen Regierung tätig sein kann und die Gläubigen sich in Freiheit versammeln dürfen.“

Im Land gibt es rund 70 Siebenten-Tags-Adventisten. McEdward besuchte auch die örtlichen adventistische Gruppen und ermutigte sie. Er fordere sie auf, „ein Licht“ an ihrem Ort zu sein, „indem sie Gottes Liebe teilen“.

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