Schweiz: Adventgemeinde Basel solidarisch mit Juden der Stadt

Basel/Schweiz | 27. April 2018 | APD |

Am 25. April haben Vertreter der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Basel einen Solidaritätsbeitrag von 5.000 Franken (4.176 Euro) der Israelitischen Gemeinde Basel (IGB) für deren Sicherheitsaufwendungen übergeben. Die Gemeindeleiterin Elsbeth Schwyn und Kirchenmitglied Christian B. Schäffler der Adventgemeinde Basel überreichten den Beitrag persönlich an Rabbiner Moshe Baumel und IGB-Präsident Guy Rueff.


Die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Basel hatte sich schon in den 1950er-Jahren gemeinsam mit der IGB für die Freistellung vom Unterricht von jüdischen und adventistischen Schulkindern am Samstag (Sabbat) eingesetzt. Das Menschenrecht der Religionsfreiheit schützt verschiedene Aspekte der Religions-ausübung, so auch die Versammlungsfreiheit, die durch die hohen Kosten der IGB für Sicherheitsaufwendungen gefährdet ist.

Angeregt durch die Aktion von Peter von Sury, Abt des Klosters Mariastein, hatte ein Kirchenmitglied der Adventgemeinde Basel beantragt, der Israelitischen Gemeinde Basel (IGB) ebenfalls einen Solidaritätsbeitrag von 5.000 Franken (4.176 Euro) für die hohen Sicherheitskosten zu spenden. Der Kirchenvorstand der Adventgemeinde Basel hat dem Antrag am 3.4.2018 zugestimmt und der Mitgliederversammlung am 10. April vorgelegt, die diesen einstimmig angenommen hat. Diese Solidaritätsgeste stehe für die Siebenten-Tags-Adventisten im Rahmen des weltweiten Einsatzes der Freikirche für Religionsfreiheit, heißt es im Begleitschreiben an die IGB.

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