Haiti: ADRA schließt Versorgungsprojekt erfolgreich ab

Zürich/Schweiz | 21. Mai 2018 | APD |

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz hat ein auf fünf Monate angelegtes Projekt, das die Verbesserung der Nahrungsmittelsicherheit und die wirtschaftliche Erholung von 2.500 Menschen in Grand'Anse, Departement im Süden Haitis, zum Ziel hatte, erfolgreich abgeschlossen. Die Betroffenen lebten nach dem Erbeben 2010 und den Hurrikans 2012 und 2016 in bitterer Armut. Das Projekt wurde vom Schweizer Hilfswerk Glückskette mitfinanziert.

Schäden auf Haiti
Der Hurrikan Matthew habe 2016 im Departement Grand'Anse auf Haiti schwere Schäden hinterlassen. Verluste an landwirtschaftlicher Fläche, Ernte, Werkzeugen sowie Häusern und Tieren seien zu beklagen gewesen. In verschiedenen Orten sei auch die Cholera ausgebrochen, schreibt ADRA Schweiz.

Hilfsprojekt Nahrungsmittelsicherheit und wirtschaftliche Erholung
Den begünstigten 425 Familien sind laut dem Hilfswerk Nahrungsmittelpakete übergeben worden, die das Überleben bis zur nächsten Ernte sicherten. Außerdem erhielten die Menschen Samen für Bohnen, Bananen, Kürbis und anderes lokales Gemüse, um ihre Gärten bewirtschaften zu können, sowie Gartenwerkzeuge. Jede Familie erhielt auch eine Ziege und jede zehnte Familie zusätzlich einen Ziegenbock, der allerdings allen für das Zuchtprogramm zur Verfügung stand. Das Projekt hatte einen Umfang von umgerechnet rund 207.000 Euro. Es wurde von ADRA Schweiz sowie der Glückskette finanziert und von ADRA Haiti umgesetzt.

ADRA
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA besteht aus einem weltweiten Netzwerk von rund 130 regionalen und nationalen Landesbüros. ADRA gewährt Hilfe unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung.

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