Australien: Adventisten beim Gebetsfrühstück in Sydney

Wahroonga, NSW/Australien | 31. Mai 2018 | APD |

Am 30. Mai fand unter Beteiligung von mehr als 1.400 Personen aus vielen Kirchen im großen Festsaal des Internationalen Kongresszentrums das „Sydney Gebetsfrühstück 2018“ statt. Wie die australische Kirchenzeitschrift Adventist Record berichtete, befanden sich unter den Teilnehmenden auch der Gouverneur sowie die Premierministerin von New South Wales, David Hurley und Gladys Berejiklian.

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten war vertreten durch Steve Currow, Abteilungsleiter für Kommunikation der teilkontinentalen Kirchenleitung in Australien (South Pacific Division, SPD), durch Adrian J. Raethel, Generalsekretär der regionalen Kirchenleitung in Sydney sowie durch Vertreter von Adventist Media und des Sydney Adventist Hospital.

Laut Adventist Record (AR) war der Autor und Sozialkritiker Os Guinness aus den Vereinigten Staaten der Hauptredner beim Gebetsfrühstück. Er habe über die Bedeutung von Freiheit und die Auswirkungen der Geschichte auf die Gegenwart gesprochen. Nach seinem Vortrag sei gemeinsam gebetet worden für die Armen und Ausgegrenzten, für junge Menschen und diejenigen, die im Bildungsbereich tätig sind, für Medien, Geschäftsleute, Leiter der Zivilgesellschaft und für Kirchenführer, so AR.

„In einer Zeit, in der die christliche Stimme in der Öffentlichkeit immer weniger gilt, ist es wirklich ermutigend, zu erleben, wie 1.400 Menschen - darunter auch Politiker – gemeinsam beten“, so Steve Currow.

Adventisten in Australien
In Australien, mit 24,4 Millionen Einwohnern, feiern 60.500 Siebenten-Tags-Adventisten in 426 Kirchen jeweils samstags, dem biblischen Ruhetag, den Gottesdienst. Sie unterhalten 43 Grundschulen, 29 weiterführende Schulen, eine Fachhochschule, 33 Alters- und Pflegeheime, zwei Gesundkostfirmen, das Hilfswerk ADRA Australien, einen Verlag sowie ein Medienzentrum.

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