Großbritannien: Lord Ahmad als Sondergesandter für Religionsfreiheit ernannt

London/Großbritannien | 10. Juli 2018 | APD |

Lord Tariq Ahmad von Wimbledon, muslimischer Politiker und Geschäftsmann, ist am 4. Juli zum ersten Sondergesandten des Premierministers in Großbritannien für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ernannt worden. Damit soll laut einer Medienmitteilung der Regierung religiöse Toleranz im Vereinigten Königreich unterstützt und das Engagement des Landes für Religionsfreiheit unterstrichen werden.

Lord Ahmad, der auch Staatsminister für das Commonwealth und die UNO im Außenministerium (Foreign & Commonwealth Office) ist, werde dazu beitragen, die die feste Haltung des Vereinigten Königreichs zur religiösen Toleranz im Ausland zu fördern und dazu beitragen, die religiöse Diskriminierung in Ländern zu bekämpfen, in denen Minderheiten verfolgt werden, so die Mitteilung.

„Religiöse Diskriminierung beeinträchtigt das Leben von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt und führt zu Konflikten und Instabilität. Im In- und Ausland wird dem Einzelnen das Grundrecht verweigert, seinen Glauben angstfrei ausüben zu können. Toleranz gegenüber Andersgläubigen ist grundlegend für unsere Werte“, sagte Premierministerin Theresa May.

„Menschen aller Glaubensrichtungen oder jene, die keinen Glauben haben, sollten frei sein, so zu praktizieren, wie sie es wünschen. Dieser Respekt ist der Schlüssel zu globaler Stabilität und liegt in unser aller Interesse“, sagte der Sondergesandte für Religions- und Weltanschauungsfreiheit.

Lord Tariq Ahmad von Wimbledon
Lord Tariq Ahmad von Wimbledon war von 2015 bis 2016 Parlamentarischer Staatssekretär, Minister für die Bekämpfung des Extremismus; von 2015 bis 2017 Parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr; von 2014 bis 2015 Parlamentarischer Staatssekretär für Gemeinden und Kommunen. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.


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