ADRA und WFP verbessern Ernährungssicherheit in Simbabwe

Zürich/Schweiz | 11. Juli 2018 | APD |

Eine Studie über die letzten fünf Jahre habe gezeigt, dass die Ernährungssicherheit für eine stetig wachsende Anzahl von Menschen in Simbabwe abnehme, schreibt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz. In den Regionen Zvishavane und Mbire, südlich und nördlich der Hauptstadt Harare, will das Hilfswerk unter Mitfinanzierung des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) den Zugang zu Wasser verbessern, Dämme bauen, Gemeinschaftsgärten mit Tropfbewässerung anlegen und den Anbau von nährstoffreichem Gemüse lehren.

Die Menschen haben laut ADRA auf die Dürre reagiert. Die veränderten Anbaumethoden führten aber dazu, dass sich die Qualität der Böden schnell verschlechtert habe und die Wasserquellen zu sehr beansprucht worden seien. Durch den Bau von Dämmen soll ein besserer Zugang zu Wasser gewährleistet werden. Die Tropfbewässerung biete eine wassersparende Nutzung in den neu angelegten Gemeinschaftsgärten.

„Die Familien erhalten Samen zum Anbau von nährstoffreichem Gemüse und lernen, wie sie die Erträge langfristig und ressourcenschonend erhöhen können“, so das Hilfswerk. Weitere Hilfestellungen sollen eine gesunde Vieh- und Geflügelzucht und damit die Fleischproduktion fördern. Ziel des Projekts ist gemäß ADRA auch der Verkauf von Überschüssen auf lokalen Märkten.

Von den Projekten in den Regionen Zvishavane und Mbire, die vom UNO-Welternährungsprogramm (WFP) mitfinanziert und von ADRA Simbabwe implementiert werden, sollen 2.200 Familien profitieren.


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