Adventisten in Nordamerika führen Spenden-App ein

„Wir haben die Trends schon vor Jahren erkannt und seit 2007 besteht ‚Adventist Giving‘ (www.adventistgiving.org), ein Service der nordamerikanischen Kirchenleitung für jede Kirche in den USA und Kanada. Damit können Zehnten und Gaben elektronisch online mit Kreditkarte oder eCheck gespendet werden“, sagte Gordon Harty, Web Application-Entwickler der NAD.

Für die Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika sei die Überweisung von Zehnten und weiteren Gaben durch die Angebote auf digitalen Plattformen, insbesondere auf Smartphones, durch die Einführung der „Adventist Giving Mobile App“ für Apple- (iOS) und Android-Geräte wesentlich einfacher geworden. Mit der neuen App könnten auch Daueraufträge eingerichtet werden.




„Jagt dem Frieden nach mit jedermann“

Gewalt verschärft nur die Krise
Die Berlin-Mitteldeutsche Vereinigung, als Freikirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, trauere mit den Opfern und beklage den Tod eines jungen Menschen. „Wir verurteilen diese lebensverachtende Aggression und erwarten Aufklärung und Bestrafung der Täter. Gleichzeitig sind wir erschrocken über die Reaktion auf diese Tat, die den Riss, der durch unsere Gesellschaft geht, überdeutlich sichtbar macht.“

Gewalt sei keine Lösung, sie verschärfe die Krise nur. Die Freikirchenleitung erinnert an die friedliche Revolution in der DDR. Gravierende Veränderungen seien dort möglich geworden, da der Protest ganzheitlich angelegt gewesen sei, die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit betroffen habe und die Folgen in den Blick genommen hätte. Der heutige Protest dagegen greife einen kleinen Ausschnitt auf und stilisiere ihn als Problemlösung für unsere heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen hoch. Kritik und die Suche nach Lösungen müssten dagegen kreativ bleiben und sich darum bemühen, Mitmenschen zu integrieren anstatt auszuschließen.

Ängste wahrnehmen, doch Skepsis gegenüber „einfachen“ Lösungen
Für ein friedvolles Miteinander in unserer Gesellschaft sei es verhängnisvoll, die Konfliktthemen und die Konfliktpartner weiterhin zu ignorieren, sich gegenseitig anzugreifen, zu beschimpfen und zu diffamieren. Die Freikirchenleitung erinnerte an die damaligen „runden Tische“ in den Städten und Gemeinden der früheren DDR. Solche „runden Tische“ könnten auch jetzt wieder hilfreich sein, um sich „mit dem Protest endlich inhaltlich auseinanderzusetzen“. Die Vertreter der Parteien werden aufgefordert, „nicht mehr machtorientiert, sondern lösungsorientiert miteinander zu reden“. Auch für die Mitbürgerinnen und Mitbürger gelte, „wieder miteinander und nicht übereinander zu reden“. Einerseits sollten deren Befürchtungen und Ängste wahrgenommen werden, andererseits sollten sie skeptisch gegenüber Personen und Parteien sein, die „einfache“ Lösungen vorschlagen wollten.

Nicht Menschen jagen, sondern Wege für ein friedliches Miteinander finden
Die Leitung der Adventgemeinde Chemnitz stellte ihre Erklärung unter das Bibelwort „Jagt dem Frieden nach mit jedermann“ aus Hebräer 12,14. Sie wende sich gegen jegliche Form seelischer und körperlicher Gewaltanwendung und beklage die zunehmende Gewaltbereitschaft und die Unfähigkeit vorhandene Konflikte gewaltlos zu lösen. Sie nehme Anteil an dem Schicksal der Gewaltopfer und trauere mit den Hinterbliebenen des getöteten 35-jährigen jungen Mannes aus Chemnitz.

Dem Frieden nachzujagen bedeute nicht Menschen zu jagen, sondern Wege für ein friedliches Miteinander zu finden und Hass zu überwinden. „Wir beklagen, dass gewaltbereite Gruppen dieses Ziel unterwandern und sich zum Sprachrohr machen. Sie sprechen nicht für uns!“ Zusammen mit anderen Christen rufe auch die Adventgemeinde Chemnitz zum Gebet für Frieden und Gerechtigkeit auf. „Wir beten um verantwortliches Reden und Handeln. Wir beten um ein neues Miteinander auf einem gemeinsamen Weg des Friedens.“

Die Stellungnahmen der Berlin-Mitteldeutschen Vereinigung und der Adventgemeinde Chemnitz sind zu finden unter https://bit.ly/2oplmJW bzw. https://bit.ly/2N0uAKt.




„Himmel auf Erden“: neuer Podcast von Hope Channel Radio

In ihrem Podcast begibt sich Ronja Larissa Wolf auf ihre persönliche Suche nach „dem guten Leben und dem guten Gott“. Dabei stellt sie sich die Frage: „Wie können wir mutiger, liebevoller, heiler – und ja, vielleicht auch heiliger werden?“ Ronja Larissa Wolf ist Sozialpädagogin, arbeitet beruflich mit Flüchtlingen und bloggt in ihrer Freizeit. Der Podcast „Himmel auf Erden“ ist ein persönliches Audiotagebuch, in dem sie ihre alltäglichen Erfahrungen reflektiert.

Empfangbar ist „Himmel auf Erden“ über alle gängigen Podcast-Apps (Podcasts für iOS, iTunes, Spotify sowie verschiedene Podcast-Apps für Android) und auf www.hopechannel.de/radio/on-demand-podcasts/. Dem Podcast folgen kann man auch auf Instagram unter @ronjalarissawolf oder auf Facebook unter @himmelauferdenblog.

Hope Channel Radio
Hope Channel Radio ist ein Podcast-Radio der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, das vom Medienzentrum Stimme der Hoffnung (Sitz in Alsbach-Hähnlein) betrieben wird. Es gehört zur internationalen TV- und Radio-Senderfamilie „Hope Channel“, die 2003 in den USA gegründet wurde und aus mittlerweile 47 nationalen Sendern besteht. Weitere Informationen unter: www.hope-channel.de




ADRA-Sommercamp in Albanien durch Town & Country Stiftung gefördert

In dem Sommercamp würden laut ADRA-Pressestelle in Berlin Roma-Kinder ein abwechslungsreiches Programm erhalten, bei dem sie Schulstoff wiederholen und an ihren Schwachstellen arbeiten könnten. Zudem fänden zahlreiche soziale und sportliche Aktivitäten statt. Ziel sei es, die Kinder weiterhin zu ermutigen, in die Schule zu gehen. Die Zahl der Schulabbrüche bei albanischen Roma-Kindern sei sehr hoch.

Michaela Sierra Lois, Botschafterin der Town & Country Stiftung, übergab den symbolischen Spendenscheck und sagte über das Projekt: „Durch das Sommercamp werden das Selbstbewusstsein und verschiedene Kompetenzen der Kinder gestärkt. Das ist ein wichtiger Grundstein, um sich in eine Gesellschaft integrieren zu können.“ Die Town & Country Stiftung vergibt 2018 zum sechsten Mal in Folge den Town & Country Stiftungspreis. Ein wesentliches Anliegen der Stiftung und der Botschafter sei die Unterstützung und Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Das soziale Engagement aller Mitarbeiter und Ehrenamtlichen von ADRA Deutschland e.V. verhelfe den Betroffenen zu mehr Chancengleichheit.

Town & Country Stiftung
Der 6. Stiftungspreis beinhaltet Spenden in einer Gesamthöhe von fast 600.000 Euro. Es werden 500 Einrichtungen, welche die Auswahlkriterien erfüllen, mit jeweils 1.000 Euro gefördert. Aus allen nominierten Projekten wählt eine unabhängige Jury das herausragendste Projekt pro Bundesland, welches mit einem zusätzlichen Förderbetrag von 5.000 Euro prämiert wird. Die Auszeichnung findet im Herbst 2018 anlässlich der Town & Country Stiftungsgala statt.

Die Town & Country Stiftung wurde 2009 von Gabriele und Jürgen Dawo gegründet und setzte sich zunächst als Ziel, unverschuldet in Not geratenen Bauherren und deren Familien zu helfen. Erweitert wurde dieses Vorhaben durch den Stiftungspreis, der gemeinnützigen Einrichtungen zugutekomme, die sich für benachteiligte, kranke und behinderte Kinder und Jugendliche einsetzen. Weitere Informationen unter: www.tc-stiftung.de

ADRA
ADRA (Adventist Development and Relief Agency) ist eine internationale Nichtregierungs-Organisation. ADRA Deutschland wurde 1987 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet und gehört zu einem weltweiten Netzwerk mit über 130 nationalen ADRA-Büros. Weitere Informationen: www.adra.de




Schulzentrum Marienhöhe eine „Schule fürs Leben“

Von den 770 Schülerinnen und Schülern sind 131 neu. 533 besuchen das Gymnasium, 178 die Realschule und 59 die Grundschule. Am Schulzentrum unterrichten 75 Lehrkräfte, davon sind acht neu angestellt worden. Laut Christian Noack wurde der schulpsychologische Dienst der Marienhöhe durch den Kinder- und Jugendpsychotherapeuten Professor Dr. Thomas Steininger erweitert. 50 Prozent der Lehrkräfte (38) seien Siebenten-Tags-Adventisten. „Alle unsere Lehrerinnen und Lehrer sind entweder Christen oder stehen dem christlichen Glauben und Lebensstil positiv gegenüber“, betonte der Schulleiter. 64 Prozent der Schülerinnen und Schüler stammten aus einem christlichen Elternhaus, davon sechs Prozent aus einem adventistischen; 35 Prozent hätten keine Konfession oder Religion angegeben und ein Prozent gehörten anderen Religionen an (sunnitisch, alevitisch und jüdisch).

Das Gymnasium ermöglicht auch Erwachsenen als Kollegiaten in zwei Jahren die Fachhochschul- und in drei Jahren die Allgemeine Hochschulreife nachzuholen. Von den 55 Bewohnern des hauseigenen Internats kommen 24 aus anderen Ländern, davon 16 aus China, je zwei aus Südkorea und den USA sowie je eine Person aus Vietnam, Mexiko, Italien und Ungarn. Sie möchten auf der Marienhöhe ihr Abitur machen und haben in der Regel Deutschkenntnisse auf der Niveaustufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) nachgewiesen.

Nicht nur für die Schule, sondern fürs Leben lernen
Schulleiter Noack teilte in der September-Ausgabe der Kirchenzeitschrift Adventisten heute mit, dass die Bildungsstätte unter dem Leitmotiv „Schule fürs Leben“ in das neue Schuljahr gehe. Das Konzept dazu sei 2016/17 in Sitzungen und pädagogischen Konferenzen entwickelt worden. Zwar sei die Marienhöhe in den Augen von Eltern und Schülern längst eine gute Schule fürs Leben, doch gelte es dieses Profil zu schärfen, etwa durch verstärkte Lebensweltbezüge im Fachunterricht.

Oft werde einer Schule vorgeworfen, man lerne dort nur für die Schule, für Klassenarbeiten und Prüfungen, nicht fürs Leben. Zwar seien auch Klassenarbeiten und Prüfungen laut Christian Noack eine „Schule fürs Leben“. Sie trainierten Fähigkeiten, die man im Berufsleben brauche, wie sich auf Herausforderungen gewissenhaft vorzubereiten, sich konzentrieren zu können oder in einer Drucksituation noch denk- und handlungsfähig zu bleiben. Doch es komme auf die Inhalte an. Wenn die Schüler darin einen Bezug zu ihrer Lebenswelt erkennen könnten, werde der „Stoff“ mit einem Male spannend und interessant.

Das gelte auch bei handlungsorientierten, ganzheitlichen Anforderungssituationen, die alle Sinne in Anspruch nähmen. In der Projektwoche unmittelbar vor den Sommerferien hätten Schüler und Schülerinnen der Marienhöhe auf Seide gemalt, über sinnvolle Geldanlagen nachgedacht, Basketball oder Fußball gespielt, seien klettern gegangen, hätten genäht, gestrickt, programmiert, Theater gespielt, wären gesurft oder geskatet und hätten literarische Texte geschrieben. Auch seien sie gewandert, wären in Berlin im Kanzleramt oder in Rom auf dem Petersplatz gewesen, hätten ein Andachtsvideo gedreht, musiziert, gebacken und all die Produkte und Erlebnisse dann beim Sommerfest den Eltern präsentiert, informierte der Schulleiter.

Seit diesem Schuljahr erhielten alle Schülerinnen und Schüler den Sammelordner „Portfolio Lebenskompetenz“, in dem sie alle Dokumente zusammenstellen könnten, die mit der Schulzeit auf der Marienhöhe verbunden seien, etwa Zeugnisse, Urkunden, Praktikaberichte oder Selbstreflektionen.

Zur „Schule des Lebens“ gehöre laut Noack aber auch die Möglichkeit, „ein Leben mit Gott zu erleben“. „Unser Campuspastor Mircea Riesz organisierte im letzten Schuljahr mit der örtlichen ‚1year4jesus‘-Gruppe und Schülern insgesamt sechs Schulgottesdienste, sogenannte ‚mittendrin‘-Gottesdienste, die unsere Schüler freiwillig besuchen.“ Jedes Mal seien 300 bis 400 Schülerinnen und Schüler gekommen.

Schulzentrum Marienhöhe
Das 1925 gegründete „Seminar Marienhöhe“ hat seit 1950 ein staatlich anerkanntes Gymnasium. 1994 folgte die Realschule und 2010 die Grundschule. Das Schulzentrum Marienhöhe ist als „Gesundheitsfördernde Schule“ und Schule für den Klimaschutz zertifiziert. Weitere Informationen: www.marienhoehe.de




Orthodoxer US-Theologe begrüßt Verurteilung der Todesstrafe durch Papst Franziskus

Wörtlich schreibt Forest im Forum „Public Orthodoxy“: „Christen der ersten Jahrhunderte wären erstaunt über die für die Todesstrafe eintretenden Christen in einem Land des 21. Jahrhunderts, wo es jede Menge von Kirchen gibt. In der frühen Kirche konnten auch Soldaten und Richter, die das Katechumenat begonnen hatten, erst getauft werden, sobald sie geschworen hatten, keinem Nächsten das Leben zu nehmen.“

Soldaten sollen auf Tötung von Menschen verzichten, sonst keine Zulassung zur Taufe
Der US-amerikanische orthodoxe Laientheologe zitiert den Heiligen Hippolyt, Bischof von Rom (170-235), der ausdrücklich den Verzicht auf jegliche Tötung von Menschen als Voraussetzung für die Zulassung zur Taufe betont habe: „Ein Soldat soll keine Menschen töten. Wenn ihm das befohlen wird, soll er den Befehl nicht ausführen oder den Eid verweigern … Wer als Richter einer Stadt die Schwertgewalt hat, soll verzichten oder als Taufbewerber zurückgewiesen werden. Katechumenen oder Gläubige, die Soldaten werden wollen, sollen zurückgewiesen werden, weil sie Gott geschmäht haben.“

Im Hinblick auf die Tauferfordernisse der frühen Kirche erinnert der amerikanische Theologe daran, dass auch heute orthodoxe Priester, auch wenn sie nur durch Zufall töten, nicht mehr an den Altar treten dürfen. Es sei wert, sich die Frage zu stellen, warum es eine solche kirchenrechtliche Festlegung gebe.

Laut Forest hätten nicht wenige Katholiken, die sich für das Lebensrecht der Ungeborenen engagieren, auf die „Pro Life“-Revision des Weltkatechismus durch Papst Franziskus mit dem Aufschrei der Häresie reagiert.

Für ihn als orthodoxen Christen sei es besonders wichtig, dass der Heilige Wladimir, als er sein Volk im Dnjepr taufen ließ, die Todesstrafe abgeschafft habe, „ein Beweis, dass seine Bekehrung nicht nur ein politisches Ereignis war“. Die Abschaffung der Todesstrafe sei dann auch im 18./19. Jahrhundert eine der eindrucksvollsten Reformen in Russland gewesen. Die Verurteilten seien stattdessen zur Zwangsarbeit gezwungen worden. Aber es sei eindrucksvoll, dass im russischen Sprachgebrauch die Gefangenen „Unglückliche“ genannt werden, eine Haltung des Mitleids, die der amerikanischen Kultur abgehe.




„Hope Channel“ TV im Neubrandenburger Kabelnetz

Der Hope Channel zeigt täglich ein 24-Stunden-Programm mit Gottesdiensten, Talk-, Kinder- und Sportsendungen, Bibelstudien, Vorträgen sowie Dokumentationen. Mit den Programminhalten sollen gleichermaßen jüngere und ältere Zielgruppen mit Interesse an religiösen Inhalten angesprochen werden.

Weitere Informationen
Der Hope Channel ist ein TV-Sender der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, der vom Medienzentrum Stimme der Hoffnung (Sitz in Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt) betrieben wird. Er gehört zur internationalen Senderfamilie Hope Channel, die 2003 in den USA gegründet wurde und aus mittlerweile 47 nationalen TV-Sendern besteht. Weiter Informationen unter: www.hope-channel.de sowie www.stimme-der-hoffnung.de

Die Neubrandenburger Stadtwerke GmbH mit Hauptsitz in Neubrandenburg ist ein kommunaler Multiservicespezialist für die Ver- und Entsorgung sowie für Dienstleistungen im öffentlichen Bereich. Informationen unter: www.neu-sw.de




DVG: Ausbildung für „Ganzheitliche Gesundheit“

Die Ausbildung geschieht auf der Grundlage eines ganzheitlichen (bio-psycho-sozial-spirituellen) Menschenbildes. Inhalte der Basisausbildung sind biologische Grundlagen (Anatomie und Physiologie), ganzheitliche Gesundheitsförderung, psychosoziale Gesundheit (Seelsorge und Beratung), Kommunikation und Konfliktlösung, visualisieren, präsentieren und moderieren sowie Praxisanwendung und Selbsterfahrung. In den drei Aufbaukursen mit Prüfungsabschluss, welche sich aus Fern- und Präsenzstudium zusammensetzen, spezialisieren sich die Teilnehmenden für jeweils ein bestimmtes Themengebiet. Außerdem gibt es zwei Tage Supervision. Kursbeginn ist der 28. Oktober.

Nach erfolgreichem Abschluss des Aufbaukurses ist der/die Studierende berechtigt, das von der DVG-Zentralstelle herausgegebene Vortrags-und Kursmaterial in eigenen Seminarangeboten einzusetzen. Anmeldefrist für den Ausbildungsbeginn 2018 ist der 27. September. Der 1899 gegründete DVG verfüge im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung über fast 120 Jahre Erfahrung, teilte DVG-Mitarbeiterin Gerlinde Alscher mit.

Weitere Informationen unter: https://www.dvg-online.de/aus-und-weiterbildung/gesundheitsberater/




USA: Adventistische Klinik als Top-Krankenhaus eingestuft

Ferner wurde LLUMC als das Krankenhaus Nr. 1 in den kalifornischen Landkreisen Riverside und San Bernardino eingestuft. Wie Loma Linda University Health News (LLUHN) mitteilte, wurden weitere Fachgebiete der Klinik als leistungsstark („High Performing“) ausgezeichnet, darunter die Gastroenterologie, die Neurologie, die Orthopädie und die Urologie.

U.S. News & World Report-Rangliste
Die vom genannten Nachrichtenmagazin veröffentlichten Rankings sollen laut LLUHN Ärzten und Patienten dabei helfen, fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, wo sie bei schwierigem Gesundheitszustand oder auch bei allgemeinen medizinischen Anliegen versorgt werden wollen. Für das Ranking 2018-19 bewertete U.S. News & World Report landesweit mehr als 4.500 medizinische Zentren in 25 Fachgebieten, Verfahren und Bedingungen. Die Vorgehensweise basiere dabei weitgehend oder vollständig auf objektiven Maßstäben, so LLUHN.

Loma Linda University Health
Die 1905 gegründete Loma Linda University Health, eine Organisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, umfasst die acht Fakultäten der Loma Linda Universität, die sechs Krankenhäuser des LLUMC sowie mehr als 1.000 Fakultätsärzte in Südkalifornien. Loma Linda University Health bietet nach eigenen Angaben über 100 akademische Programme an und versorgt jährlich über 40.000 Patienten stationär und 1,5 Millionen ambulant.




Deutsche Adventisten spenden über 56 Millionen Euro

Die Steigerung hänge mit der wirtschaftlichen Lage in Deutschland zusammen, teilte der Finanzvorstand der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Dieter Neef, mit. Er wies darauf hin, dass die Wirtschaftskraft in der Bundesrepublik unterschiedlich verteilt sei, wie das Spendenverhalten zeige: während ein Adventist in Nord- und Ostdeutschland durchschnittlich 1.364 Euro gab, waren es in Süddeutschland 1.922 Euro pro Mitglied. Erfreulich sei dabei, dass auch in allen Kirchenkörperschaften in Ostdeutschland durchgehend eine Steigerungsrate von durchschnittlich 1,1 Prozent zu verzeichnen war, so Neef.

Von den 56,4 Millionen Euro gingen rund 3,2 Millionen Euro in die Außenmission, knapp 11 Millionen Euro verblieben bei den Ortsgemeinden. Die Adventisten erheben keine Kirchensteuer, sondern unterhalten ihre Pastoren und Institutionen durch freiwillige Spenden und Gaben, zu denen auch der biblische „Zehnte“ gehört. Viele Mitglieder geben neben zehn Prozent ihres Einkommens weitere Spenden für besondere Projekte.




USA: Erste Operation mit augengesteuerter Robotertechnik

Der „Senhance“-Operationsroboter der Firma TransEnterix ist laut Adventist Review das erste neue chirurgische Robotersystem, das seit dem Jahr 2000 die Zulassung der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten (U. S. Food and Drug Administration, FDA) erhalten hat.

Die Instrumente des Operationsroboters haben einen Durchmesser von fünf Millimetern. Das System erkenne und minimiere Kräfte an kleinen Hautschnitten am Patienten. Dadurch könne verstärkt minimalinvasive Chirurgie angewendet werden, was für den Patienten eine schnelle und einfache Genesung mit wenig bis gar keiner Narbenbildung bedeute, schreibt AR.

Der Chirurg sitze bei der Anwendung des Operationsroboters in einer ergonomisch bequemen Position und könne mittels 3D-Visualisierung in den Körper sehen. Optische Sensoren ermöglichten es den Chirurgen, die Kamera zu bewegen und Befehle durch einfaches Bewegen der Augen auszuwählen. Gemäß AR sei „Senhance“ auch das erste Robotersystem, das haptisches Feedback biete, das also das Gefühl von Kraftrückkopplung für Chirurgen wiederherstelle, so dass sie die über die Roboterarme des Systems auftretenden Kräfte „fühlen“ könnten.

Florida Hospital
Mit 25 verschiedenen Krankenhäusern von der Ostküste bis zur Westküste Zentralfloridas ist Florida Hospital das größte Gesundheits-Netzwerk in Florida. Es beschäftigt über 7.400 Ärzte und gehört zum Adventist Health System der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in den USA.




„GAiN“ 2018 − Weltkongress adventistischer Medienschaffender

„News Summit“
Beim „News Summit“ referierten Mitglieder der Kommunikationsabteilung der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz), die den Kongress organisierten, sowie externe Fachleute. Zuerst ging es um Internet-Evangelisation. Pastor Williams Costa, Jr., Leiter der Kommunikationsabteilung der Weltkirchenleitung, sprach zum Thema: „Wie man Menschen findet, Beziehungen aufbaut und sie zur Taufe führt“.

Die Präsentationen im Plenum waren von Schlagworten geprägt, wie Markenpflege (Branding), Suchmaschinenoptimierung, Marketing-Trichter (Marketing Funnel), Handlungsaufforderung (Call to Action) und Digitales Marketing.

Das Versprechen der Marke „Adventisten“ einlösen
„Es war noch nie so einfach, seine Meinung zu sagen. Es war noch nie so schwer, gehört zu werden“, sagte Pastor Sam Neves, stellvertretender Direktor der Kommunikationsabteilung für Internet und Social Media der adventistischen Weltkirchenleitung.

Laut SPECTRUM betonte Neves die Wichtigkeit, dass auch eine Kirche ihre „Markenversprechen“ einhalte. Wer zweimal von der gleichen Handy-Marke enttäuscht worden sei, kaufe sich beim dritten Mal das Handy einer anderen Marke. Das sei auch mit Menschen so, „die von unserer Kirche enttäuscht worden sind. Sie gehen einfach“.

Die Weltkirchenleitung plane in den nächsten Monaten eine neue Webseite zu lancieren. Dort soll die Bibel als Weg zu Freiheit, Heilung und Hoffnung vorgestellt werden, so Neves. Es entspreche nicht der „adventistische Marke“, Freiheit, Heilung und Hoffnung als Kirche zu versprechen. Adventisten wollten lediglich Hilfe beim Verständnis der Bibel anbieten, sagte Neves. Denn sei es Jesus, der Freiheit, Heilung und Hoffnung bringe. Wenn dies deutlich gemacht werde, könne niemand behaupten, dass das „adventistische Markenversprechen“ nicht eingelöst werde.

In den Plenumsveranstaltungen wurden Informationen zu fachübergreifenden Neuerungen und neuen Projekten ausgetauscht. So stellte Brent Hardinge, Web-Manager der Kommunikationsabteilung der Weltkirchenleitung, Updates zur „Adventist Identity“ (adventistische Identität) hinsichtlich Logos, Kirchenschildern und E-Mail-Signaturen vor.

„Pastor Google“
David Sharpe vom Zentrum für Online-Evangelisation der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, sprach über Suchmaschinenoptimierung und die Wichtigkeit, online sichtbar zu sein. „Pastor Google“ sei weltweit der populärste Pastor, so Sharpe. Ihm werde vor allen anderen geglaubt. „Pastor Google“ verwende aber auch nicht-adventistische Quellen, um den adventistischen Glauben zu beschreiben. Deshalb sei es wichtig, den Einfluss über die eigene Geschichte und Darstellung im Internet nicht zu verlieren.

Ehrlich bleiben beim Krisenmanagement
Sam Neves gab den Rat, bei einem Journalisten der anruft, niemals mit „kein Kommentar“ zu reagieren. Selbst wenn man die Antwort nicht weiß, gelte es solch einen Anruf entgegenzunehmen, um „am Ball zu bleiben“. Die Medienschaffenden sollten sich mit dem Sachverhalt vertraut machen und versprechen, den Reporter zurückzurufen. „Lügen Sie niemals“, betonte Neves. Selbst wer versehentlich falsche Angaben gemacht habe, sollte zurückrufen und den Sachverhalt korrigieren, denn „die Wahrheit wird immer herauskommen“.

Datenschutzrichtlinien und Copyright
Jennifer Woods, stellvertretende Justitiarin der adventistischen Weltkirchenleitung, informierte über die neuen Europäischen Datenschutzrichtlinien. Außerdem bot sie eine praxisorientierte Präsentation zum Thema Copyright dar, in der sie die Teilnehmenden über sehr häufige Formen von Urheberrechtsverletzungen im Internet unterrichtete und darauf hinwies, wie man sie vermeiden kann.

Arbeitsberichte
Berichte aus der Arbeit in einzelnen Ländern gab es unter anderem vom deutschen Medienzentrum „Stimme der Hoffnung“, von der digitalen Plattform „DeepVision“ in der Ukraine, von Adventist World Radio in Sambia, von der Öffentlichkeitsarbeit der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA und von der neuen europäischen Plattform Adventist.com.

Die an GAiN-Konferenzen üblichen IT-Meetings und die Software-Konferenz fanden in Goyang nicht statt. Sie werden bei #GAIN19 im Februar 2019 in Jordanien durchgeführt.




US-Kommission: Bedingungen für Religionsfreiheit verschlechtern sich

Dieser anhaltende Abwärtstrend überschneide sich oft mit autoritären Praktiken, die von Feindseligkeiten gegenüber Andersdenkenden, unabhängigen Medien oder einer aktiven Zivilgesellschaft geprägt seien oder finde unter dem Deckmantel des Schutzes der nationalen Sicherheit oder der Terrorismusbekämpfung statt, so USCIRF. „Unter den universellen, voneinander abhängigen Menschenrechten, ist jenes, das die Gewissensfreiheit in Fragen der Religion oder Weltanschauung gewährleistet, entscheidend für die Menschenwürde und das menschliche Gedeihen“, heißt es im Bericht.

Liste der „besondere Besorgnis erregenden Staaten“
Der Jahresbericht 2018 führt 28 Länder auf, in denen Regierungen und nicht-staatliche Akteure auf religiöse Minderheiten, abweichende Mitglieder von Mehrheits-gesellschaften und nichtreligiöse Personen zielten. Zu den schwersten Missbräuchen gehörten laut USCIRF-Bericht: Völkermord und andere Gräueltaten an großen Menschengruppen, Tötungen, Versklavung, Vergewaltigung, Inhaftierung, Zwangsumsiedlung, Zwangsbekehrungen, Einschüchterung, Belästigung, Zerstörung von Eigentum, Ausgrenzung von Frauen und das Verbot gegenüber Kindern, an religiösen Aktivitäten oder Bildungsangeboten teilzunehmen.

Auf der Liste der besondere Besorgnis erregenden Staaten sind Regierungen aufgeführt, die systematische, andauernde und eklatante Verletzungen der Religionsfreiheit begangen oder toleriert haben. Die Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) empfiehlt dem US-Außenministerium und dem US-Kongress, dass 2018 folgende zehn Länder erneut in die Kategorie der „besondere Besorgnis erregenden Staaten“ eingestuft werden: Burma, China, Eritrea, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Sudan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Folgende sechs Staaten sollten demnach neu in diese Gruppe aufgenommen werden: Nigeria, Pakistan, Russland, Syrien, Vietnam und die Zentralafrikanische Republik.

Der Bericht kann hier heruntergeladen werden: http://www.uscirf.gov/reports-briefs/annual-report




Im letzten Jahr 61,8 Millionen Euro Spenden für „Brot für die Welt“

Für die Projektarbeit waren 252,7 Millionen Euro oder 91,2 Prozent der Mittel bestimmt. Das entspricht einer Steigerung um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weltweit wurden im vergangenen Jahr 680 Projekte neu bewilligt. Regionaler Schwerpunkt war Afrika. Die Ausgaben für Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit lagen bei 2,7 Prozent und für Verwaltung bei 6,1 Prozent.

„Brot für die Welt“ arbeitet in mehr als 90 Ländern mit lokalen Partnern zusammen. Das evangelische Hilfswerk wurde 1959 gegründet und unterstützt Menschen unabhängig von ihrer Volks- oder Religionszugehörigkeit.

Mehr Flüchtlinge und Hungernde
Im Jahr 2017 waren nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) 68,5 Millionen Männer, Frauen und Kinder auf der Flucht. Gut 40 Millionen der Flüchtlinge sind Binnenvertriebene, die in ihrem Heimatland Schutz suchen. Die meisten, die Grenzen passieren, bleiben in Nachbarländern. Von den 19,9 Millionen Menschen unter UNHCR-Mandat leben 16,9 Millionen in Entwicklungsländern. 3,1 Millionen Menschen unter den 68,5 Millionen sind Asylsuchende.

Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO (2017) waren 2016 815 Millionen Menschen unterernährt, das bedeutet einen Anstieg um 38 Millionen Menschen gegenüber dem Vorjahr. Ursachen wären vor allem Kriege, Vertreibung und Klimaveränderungen. In den letzten zehn Jahren sei die Zahl der Hungernden dagegen rückläufig gewesen. „Das muss uns alarmieren, nicht nur weil es Fluchtgründe schafft“, betonte die Präsidentin von „Brot für die Welt“, Cornelia Füllkrug-Weitzel, bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2017 in Berlin.

Keine überzogenen Erwartungen bei der Entwicklungszusammenarbeit
Sie warnte zugleich vor überzogenen Erwartungen: „Wir dürfen Entwicklungszusammenarbeit weder instrumentalisieren noch überfrachten.“ Schon ein Blick auf die Haupttreiber von Flucht und erzwungener Migration zeige, dass kriegerische Konflikte, Ernährungskrisen und klimabedingte Zerstörung von Lebensgrundlagen eine nachhaltige und ressortübergreifende Politik erfordere. „Das muss eine Politik sein, die auch die eigene Mitverantwortung für die Fluchtursachen wie Waffenexporte und unfaire Handelsbeziehungen anerkennt.“

Der Jahresbericht „Brot für die Welt“ 2017 kann im Internet heruntergeladen werden unter: https://www.brot-fuer-die-welt.de/fileadmin/mediapool/40_Ueber-uns/Finanzen-Transparenz/BfdW_JB-2017_FINAL.pdf




ADRA in Afrika: Mit Wasser den Hunger bekämpfen

Äthiopische Nomaden gegen die Dürre stärken
In der Afar-Region im Nordosten Äthiopiens gibt es vor allem Hirtennomaden, die ihren Lebensunterhalt mit der Viehhaltung bestreiten. Damit sind die Tiere eine unerlässliche Nahrungs- und Einkommensquelle, so die Mitarbeiterin von ADRA Deutschland, Claudia Linke. Die Gesundheit der Tiere sei für die Besitzer von zentraler Bedeutung. Durch die in dieser Region immer häufiger ausgedehnt stattfindenden Dürren der letzten Jahre komme es zu extremer Wasserknappheit und damit zu einem Mangel an Weideflächen für die Tiere. In Kombination mit vorhandenen und neu entstehenden Viehseuchen schrumpfe der Viehbestand dramatisch. Das habe Folgen: Die verlässliche Nahrungsmittelversorgung breche zusammen und die Menschen leiden Hunger. Mit Hilfe von Kleinbewässerungsanlagen, verbesserten landwirtschaftlichen Techniken und der Nutzung anderer Futtersorten unterstütze ADRA die Produktionssteigerung in der Landwirtschaft und der Viehhaltung. Neu angelegte Wasserstellen und Wasserspeicher wirkten der Wasserknappheit entgegen. Verödetes Weideland werde durch das Einsäen verbesserter Saatgutsorten wieder nutzbar gemacht. Darüber hinaus stärkten weitere ADRA-Maßnahmen die lokale Katastrophenvorsorge durch Schulungen, Frühwarnsysteme, Aufstockung der Viehbestände und verbesserte Zugänge zu Veterinärdiensten, informierte Claudia Linke.

Ernährung sichern durch Wasserversorgung in Madagaskar
Im Südwesten Madagaskars sei laut ADRA-Mitarbeiterin Anja Kromrei die Landwirtschaftssaison 2016/2017 sehr schlecht gewesen. Als Gründe nannte sie mangelnde Niederschläge in Kombination mit einem hohen Insektenbefall, wie zum Bespiel durch Wanderheuschrecken. Die Ernteeinbußen gefährdeten die Ernährungsgrundlage der kleinbäuerlichen Familien. Um der Nahrungsmittelknappheit dauerhaft entgegenzuwirken, sei eine kontinuierliche Verfügbarkeit von Wasser lebensnotwendig. ADRA setze sich deshalb für die Bildung von Komitees zur lokalen Katastrophenvorsorge ein. Eine solche Initiative gelinge nur gemeinsam mit der Bevölkerung, so Kromrei. In 80 Dörfern des Ampanihy Distriktes im Südwesten Madagaskars seien solche Komitees entstanden, um die Ernährungssicherheit und Widerstandskraft gegenüber Naturkatastrophen in dieser Region zu verbessern. Nur zwei Prozent der Bevölkerung hätten die Möglichkeit, einen eigenen Brunnen zu bauen. „Bereits 23 Brunnen konnten neu angelegt oder wieder funktionsfähig gemacht werden. Aber auch natürliche Teiche konnten vertieft und Wasserauffangbecken sowie sieben Latrinen gebaut werden“, berichtete Anja Kromrei. Die geschulten Wasserkomitees stellten jetzt die Wartung sicher, um eine langfristige Wassernutzung zu gewährleisten. Bis zu 335 Personen profitierten von einem funktionierenden Brunnen. Insgesamt komme dieses Projekt 22.500 Menschen zugute.

Beide Projekte werden vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziell gefördert.




USA: Adventisten evakuieren Kinder wegen Waldbränden aus Camps

Das Cranston-Feuer in Südkalifornien sei bis auf eine Meile (1,6 Kilometer) an den Lagerplatz auf der „Pine Springs Ranch“ herangekommen. Es handelt sich um ein Erholungszentrum und Jugendcamp der regionalen adventistischen Kirchenleitung (Vereinigung) in Südostkalifornien. Das „Camp Wawona“, das von der regionalen Kirchenleitung in Zentralkalifornien betrieben wird, sei ebenfalls evakuiert worden. Es liegt in der Nähe des international bekannten Yosemite Nationalparks, auf den das Ferguson-Feuer zwischenzeitlich auch übergegriffen habe, so „Adventist Today“.

Das Carr-Feuer hätte letzte Woche bis auf eine halbe Meile vor der adventistischen Kirche in Redding gebrannt, sodass am 28. Juli alle Aktivitäten am Samstag (Sabbat), dem Ruhetag der Adventisten, abgesagt wurden. Die 400 Mitglieder zählende Kirchgemeinde gehört zur regionalen Kirchenleitung in Nordkalifornien. Am 4. August war die Kirche in Redding wieder geöffnet.

Es ist unklar, wann die beiden Jugendcamps und das Erholungszentrum wieder ihren Betrieb aufnehmen können. Die Feuer scheinen teilweise unter Kontrolle zu sein, aber die elektrischen Verteileranlagen, die auch die „Pine Springs Ranch“ mit Strom versorgen, wären beschädigt worden, berichtete Pastorin Sandy Roberts, Präsidentin der regionalen Kirchenleitung in Südostkalifornien.




Ägyptischer Premierminister empfängt adventistische Kirchenleiter

Wilson dankte dem ägyptischen Premierminister beim knapp 40 Minuten dauernden Empfang für die den Adventisten gewährte Religionsfreiheit. Er informierte ihn über das am gleichen Tag von den Adventisten am Ramsesplatz eröffnete Kultur und Gemeinschaftszentrum (Ramses Cultural Center), im Zentrum von Kairo gelegen, mit dem die Kirche im Stadtviertel Gesundheits- und Bildungsangebote machen will. Es umfasst eine Kindertagesstätte, eine Zahnklinik, ein Alphabetisierungsprogramm sowie Seminarräume für Gesundheits- und Englischsprachkurse.

Mostafa Madbouly seinerseits sprach laut „Adventist Mission“ über die religiöse und kulturelle Geschichte des ägyptischen Volkes und betonte die Toleranz der Regierung gegenüber verschiedenen Religionen und Kulturen.

„Wir teilten mit der Regierung die Wertschätzung für die Religionsfreiheit, die sie ihren Bürgern gewährt und deren Nutznießer wir sind“, sagte Wilson. „Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist bereit, auf jede erdenkliche Weise zum Aufbau der Gesellschaft beizutragen, indem sie die Methoden Christi anwendet, um den Menschen körperlich, geistig, sozial und spirituell zu helfen“, so der adventistische Weltkirchenleiter.

Wilson habe mit Zustimmung des Premiers einen Bibeltext aus dem Propheten Micha, Kapitel 6, Vers 8 vorgelesen und dann für den Präsidenten, den Premierminister, die Regierung und das Volk von Ägypten gebetet, so „Adventist Mission“.

Adventisten in Ägypten
Die rund 800 adventistischen Kirchenmitglieder in Ägypten versammeln sich in 16 Kirchgemeinden. Sie unterhalten neben der „Nile Union Academy“ auch die „Zeitoun Adventist School“, eine Grundschule mit 800 Schülerinnen und Schülern sowie die „Adventist Health Education Foundation“ (AHEF), ein Gesundkostwerk in Kairo.




Adventisten beim Gipfeltreffen zur Religionsfreiheit der US-Regierung

Die Veranstaltung wurde von US-Außenminister Mike Pompeo moderiert. „Millionen von Menschen aller Glaubensrichtungen leiden jeden Tag unter religiöser Verfolgung“, sagte Pompeo, und das, obwohl die Religionsfreiheit, wie sie in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum Ausdruck komme, im Völkerrecht verankert sei. Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Mike Pence, wandte sich ebenfalls an die Konferenz und stellte fest, dass „tragischerweise 83 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern lebt, in denen die Religionsfreiheit entweder bedroht oder sogar nicht vorhanden ist“.

Mangel an Religionsfreiheit eine Bedrohung
Sam Brownback, US-Botschafter für internationale Religionsfreiheit, erläuterte am Eröffnungstag des Gipfeltreffens, warum die Vereinigten Staaten der Religionsfreiheit Priorität einräumten: „Der Mangel an Religionsfreiheit ist überall eine Bedrohung für Frieden, Wohlstand und Stabilität. Das Recht auf Religionsfreiheit und die Möglichkeit, dem eigenen Gewissen zu folgen, ist in der Welt bedroht. Das muss sich ändern.“

Dr. Ganoune Diop, Direktor der Abteilung für Öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit (Public Affairs and Religious Liberty, PARL), sowie Dwayne Leslie, stellvertretender PARL-Direktor für legislative Angelegenheiten der weltweiten Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, waren der Einladung des US-Außenministeriums zur Teilnahme gefolgt. „Adventisten glauben, dass die Gewissensfreiheit, das Recht zu glauben oder nicht zu glauben, ein Geschenk Gottes an jeden Menschen ist. Es ist ein Recht, das über nationale oder politische Interessen hinausgeht“, betonte Diop. Die Kirche begrüße jede Initiative, die das Bewusstsein für die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Religionsfreiheit schärfe und die Menschen rund um das Thema zusammenbringe.

Brennpunkte der Verfolgung und persönliche Schicksale
Die Redner der Veranstaltung hoben Brennpunkte der Verfolgung in der ganzen Welt hervor: die tödliche Verfolgung von Christen in Nigeria, die harte Vorgehensweise gegenüber Rohingya-Muslimen in Myanmar, die Gewalt an Jesiden im Irak.

Andere Redner gaben persönliche Berichte über die verheerenden Auswirkungen religiöser Verfolgung. Jacqueline Furnari, Tochter des in der Türkei inhaftierten christlichen Pastors Andrew Brunson, sprach laut ANN „bewegend über die Notlage ihres Vaters und seinen unerschütterlichen Glauben“. Pastor Brunson, der seit über zwei Jahrzehnten mit seiner Familie in der Türkei lebt, ist seit Oktober 2016 in Haft und wird wegen Beihilfe zu einem Staatsstreich angeklagt, eine Anschuldigung, die er bestreitet.

Jamie Powell, die Frau des inhaftierten chinesischen Missionars John Cao beschrieb die nachlassende Gesundheit ihres Mannes seit seiner Verhaftung im Jahr 2017. Cao verbüßt eine siebenjährige Haftstrafe in China, nachdem er im Grenzgebiet zwischen Myanmar und China festgehalten wurde, wo er beim Bau christlicher Schulen geholfen habe.

Den Herausforderungen der Religionsfreiheit wirksamer stellen
Laut Dwayne Leslie, einem der beiden adventistischen Vertreter, zielte das Gipfeltreffen zur Förderung der Religionsfreiheit darauf ab, die Teilnehmenden zu motivieren, sich den Herausforderungen der Religionsfreiheit wirksamer zu stellen. Die Gruppenarbeiten während der dreitägigen Veranstaltung hätten die Möglichkeit geboten, Ideen und Erfahrungen auszutauschen und wertvolle Beziehungen aufzubauen. „Das Treffen war bemerkenswert, nicht nur, weil es ein breites Spektrum von Menschen, Regierungen und Organisationen zusammenbrachte, um sich mit der Religionsfreiheit zu beschäftigen“, sagte Leslie. „Es war wichtig, weil es die Absicht der Vereinigten Staaten signalisiert, sich langfristig mit diesem Thema zu befassen und mit anderen zusammenzuarbeiten, um weltweit handeln zu können.“

Seit mehr als 100 Jahren arbeiten die Siebenten-Tags-Adventisten mit verschiedenen Organisationen und Regierungen zusammen, um die Religionsfreiheit zu verteidigen und zu fördern. „Wir sind zur Zusammenarbeit mit anderen bereit, soweit unsere Werte und Ziele übereinstimmen. Dieser Ansatz ist ausschlaggebend für unsere Teilnahme an diesem Gipfel der Religionsfreiheit und an anderen Foren“, unterstrich Diop.

Erklärung und Aktionsplan
Ein am letzten Tag der Veranstaltung herausgegebenes Dokument, die „Potomac-Erklärung“, umfasst eine Reihe von Bekenntnissen, darunter die Aussage, dass „jede Person das Recht hat, irgendeinen Glauben oder gar keinen Glauben zu haben sowie die Freiheit hat, den Glauben zu ändern“.

Außerdem wurde ein Aktionsplan veröffentlicht, in dem konkrete Maßnahmen beschrieben werden, welche Staaten zum Schutz von Minderheiten gefährdeter Religionen und als Reaktion auf Verletzungen der Religionsfreiheit ergreifen könnten.

Die „Potomac-Erklärung“ (Potomac Declaration − auf Englisch):
https://www.state.gov/j/drl/irf/religiousfreedom/284554.htm

Der „Potomac-Aktionsplan“ (Potomac Plan of Action – auf Englisch):
https://www.state.gov/documents/organization/284812.pdf




Kairo: Adventisten eröffnen Gemeinschafts- und Kulturzentrum

Demnach möchte die Kirche Alphabetisierungskurse, ein Sprachzentrum mit Schwerpunkt Englisch, Programme zur Förderung einer gesunden Lebensweise, zahnärztliche Behandlung sowie eine Kindertagesstätte anbieten. Während der Eröffnungsfeier wurden die Teilnehmenden durch das Gemeinschafts- und Kulturzentrum geführt und die geplanten Aktivitäten vorgestellt. Die vorgesehenen Programme seien den zuständigen Behörden vorgelegt worden, damit diese alle notwendigen Genehmigungen für den vollen Betrieb ausstellen konnten, so ANN.

An der Einweihung nahmen lokale Behörden- sowie Regierungsvertreter und auch der Großscheich der Al-Azhar Universität Kairo, Ahmad Mohammad al-Tayyeb, teil. Pastor Rick McEdward, Präsident der Adventisten im Nahen Osten und Nordafrika (MENA), sagte, dass die Adventisten ein „Segen für die Gesellschaft“ sein und mit dem Zentrum ihre Werte weitergeben sowie sich für die Würde aller Menschen einsetzen wollten.

Pastor Ted Wilson, Präsident der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, brachte in seiner Ansprache die Überzeugung zum Ausdruck, dass das Zentrum bei vielen Menschen durch Gesundheitskurse, Physiotherapieangebote, Zahnbehandlung, Sprachschule und der Kindertagesstätte auf eine gute Resonanz stoßen werde.

Die Zentralkirche am Ramsesplatz wurde 1962 offiziell eröffnet. Das Grundstück wurde 1953 unter der Leitung von Pastor Neil C. Wilson, dem ehemaligen adventistischen Weltkirchenleiter, erworben, der 14 Jahre lang in Ägypten wirkte. Ted Wilson, der Sohn von Neil C. Wilson, verbrachte einen Teil seiner Kindheit mit seiner Familie in Ägypten. Jahre später wurde auch er Pastor und ist der derzeitige Präsident der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten.

Adventisten in Ägypten
Die rund 800 adventistischen Kirchenmitglieder in Ägypten versammeln sich in 16 Kirchgemeinden. Sie unterhalten neben der „Nile Union Academy“ auch die „Zeitoun Adventist School“, eine Grundschule mit 800 Schülerinnen und Schülern sowie die „Adventist Health Education Foundation“ (AHEF), ein Gesundkostwerk in Kairo.




Weltweiter Jugendleiterkongress der Adventisten in Kassel

Beim Generalthema „Pass it on – Equip, Engage, Empower“ gehe es darum, Leiter auszubilden, zu bevollmächtigen und zu ermutigen, das Vermächtnis der Reformation weiterzutragen“ teilte der Kommunikationsverantwortliche der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Pastor Stephan Brass, mit. „Gemeinsam mit den Jugendleitern soll Gottes Gnade gefeiert, das Erbe der Reformation angenommen und der Fokus auf Leiterschaft auf allen Gebieten der Arbeit mit Jugendlichen bewusst gemacht werden“, so Brass. Ziel sei es, die Kongressteilnehmenden zu befähigen, Jugendliche darin zu unterstützen, sich mit ihrem jeweiligen Gemeinwesen zu verbinden und sich dort positiv einzubringen.

Programm
Hauptsprecher des Kongresses sind die Pastoren David Asscherick (Australien), Ty Gibson (USA) und Dr. Baraka Muganda (USA). Am letzten Kongresstag wird auch der Weltkirchenleiter der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Ted Wilson, zu den Teilnehmenden sprechen. Durch ein abwechslungsreiches Programm mit Ansprachen, Musik, Ausstellungsständen und rund 50 verschiedenen Workshops sollen die Kongressteilnehmer, die in ihrer Heimat in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingebunden sind, zu verschiedenen Themen weitergebildet werden. Gesundheits- und Fitnessthemen, Mission, Konfliktlösung oder Leitung werden ebenso behandelt wie Marketing, Gottesdienstgestaltung oder die Arbeit mit Pfadfindern. Die Plenumsveranstaltungen können live mitverfolgt werden unter: http://youth.adventist.org/gylc

Internationaler Kongress
Die rund 1.600 teilnehmenden Adventisten kommen aus 120 Ländern, die Ansprachen auf dem Kongress werden in sechs verschiedene Sprachen übersetzt. Eigentlich seien noch mehr Teilnehmer angemeldet gewesen, aber die entsprechenden Deutschen Botschaften hätten sich in rund 120 Fällen geweigert, trotz vorliegender Einladung ein Visum für die internationalen Besucher auszustellen, teilte Brass mit.

Jugendbibel
Im Rahmen des Eröffnungsabends wurde auch ein neues Bibelprojekt des spanischen Verlags der Siebenten-Tags-Adventisten, Editorial Safeliz, in Kooperation mit der Jugendabteilung der adventistischen Weltkirchenleitung vorgestellt: die „Youth Bible“ (Jugendbibel). Dabei handelt es sich um eine Bibelausgabe, die in Spanisch, Französisch oder Englisch vorliegt und neben dem Bibeltext auch über 350 Themenartikel, Einführungen und Grafiken speziell für Jugendliche aufweist. Als außergewöhnliche Zugabe enthält die Youth Bible auch QR-Codes, die beim Lesen mit dem Smartphone gescannt werden können und zu weiteren Informationen führen. Alle Teilnehmenden des Kongresses erhielten aufgrund eines Sponsorings der adventistischen Weltkirchenleitung ein Exemplar der Jugendbibel ausgehändigt.