ADRA Ukraine zahlt in besetzten oder umkämpften Gebieten bedürftigen Menschen Bargeld aus

Kiew/Ukraine | 16. Juni 2022 | APD |

Der Wohltätigkeitsfonds der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Ukraine unterstützt bedürftige Menschen finanziell, die sich aufgrund der Kampfhandlungen in einer Notlage befinden.

Laut Angaben von ADRA Ukraine laufe derzeit die Registrierung für eines dieser finanziellen Hilfsprojekte, zu dem folgende Personengruppen Zugang haben sollen: Menschen, die selbstständig für den Lebensunterhalt des Haushalts sorgen; schwangere oder stillende Frauen; kinderreiche Familien; gefährdete Kinder – z. B.  Kinder in aktiven Kampfzonen oder Kinder mit chronischen Krankheiten, Waisenkinder usw.; Personen über 50 Jahre mit besonderen Bedürfnissen; Menschen mit Behinderungen; Personen mit schweren chronischen Krankheiten oder Verletzungen als Folge der Feindseligkeiten.

Die finanzielle Hilfe ist zugänglich für Einwohner der Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja sowie anderer, zum Zeitpunkt der Projektdurchführung besetzter Gebiete. Interessierte Personen können sich über die ADRA Ukraine-Hotline und ADRA-Koordinatoren vor Ort anmelden, es bestehe aber keine 100-prozentige Garantie für den Erhalt einer finanziellen Unterstützung, so ADRA. Unterstützung erhielten nur Menschen, die bis dahin keine finanzielle Hilfe von anderen Hilfsorganisationen erhalten hätten.

Über ADRA

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA (Adventist Development and Relief Agency) wurde 1956 gegründet und führt weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durch. ADRA ist eine nichtstaatliche Hilfsorganisation und wird von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten getragen. ADRA International besteht aus einem weltweiten Netzwerk mit 118 eigenständigen Länderbüros und etwa 7.500 hauptamtlichen Mitarbeitenden. ADRA hilft Menschen unabhängig von ihrer ethnischen und politischen Zugehörigkeit, ihrem Geschlecht oder ihrer Religion.