ADRA Schweiz übergibt zwei Kleintransporter an ADRA Ukraine

Aarau/Schweiz | 5. September 2022 | APD |

Als Teil eines humanitären Projektes, an demdie Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz maßgeblich beteiligt ist, und das in Zusammenarbeit mit ADRA Ukraine realisiert wird, wurden am 20. August zwei Kleintransporter von ADRA-Freiwilligen aus der Schweiz in die Ukraine gefahren und dort an die Verantwortlichen übergeben.

ADRA Ukraine bat um Transportfahrzeuge, um Hygieneartikel, Wasserflaschen sowie Freizeit-, Kinder- und Jugendkleidung in die Flüchtlingslager innerhalb des Landes zu transportieren. Durch die Fahrzeugspende einer Schweizer Firma, die ADRA Schweiz zwei Kleintransporter für dieses Projekt anbot, konnte der Bitte entsprochen werden. Sechs Freiwillige kamen mit den Kleinbussen sowie einem Begleitfahrzeug nach einer knapp zweitägigen Fahrt in der Ukraine an. Beide Transporter wurden am ukrainischen Zoll deklariert und Mitarbeitern von ADRA Ukraine übergeben.

ADRA Schweiz veröffentlicht Jahresbericht 2021

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz hat ihren Jahresbericht 2021 unter dem Thema „Mensch im Fokus“ veröffentlicht. Demnach verwirklichte das Hilfswerk im letzten Jahr weltweit 29 Projekte in 16 Ländern, davon fünf in der Schweiz. Insgesamt wurden damit rund 254.000 Personen unterstützt. Die Projektkosten betrugen 5,3 Millionen Franken (5,4 Millionen Euro), was 87 Prozent der gesamten Aufwendungen entspricht. Dreizehn Prozent entfielen auf administrative Kosten und das Marketing. Laut Jahresbericht erhält ADRA Schweiz 76 Prozent der Gelder von Institutionen, 22 Prozent von privaten Spenderinnen und Spendern und zwei Prozent trägt die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz bei.

Der Jahresbericht 2021 ist im Internet unter https://www.adra.ch/wp-content/uploads/2022/07/Jahresbericht-2021-web.pdf zu finden.

ADRA Europa: 93 Projekte für über 2,3 Millionen Menschen in und aus der Ukraine

Die europäischen ADRA-Büros haben in den sechs Monaten seit Kriegsbeginn 93 Projekte gestartet, wie ADRA Deutschland (Weiterstadt bei Darmstadt) mitteilte. Dabei handelt es sich um Lebensmittelverteilungen und Evakuierungen in der Ukraine, Versorgung und Unterbringung von Geflüchteten in den Nachbarländern sowie Transport und Aufnahme von Familien aus der Ukraine. Aber auch psychosoziale Betreuung der traumatisierten Menschen, Rechtsberatung bei Aufenthaltsfragen und Bargeldhilfen sind Teil der Projekte.

ADRA Schweiz

ADRA Schweiz ist Teil eines weltweiten Netzwerks mit 118 eigenständigen Landesbüros und weltweit etwa 7.500 hauptamtlichen Mitarbeitenden. Es wurde 1987 als Hilfswerk der Freikirche der Siebtenten-Tags-Adventisten in der Schweiz gegründet. ADRA Schweiz ist die Nachfolgeorganisation des 1942 im Zweiten Weltkrieg gegründeten Advent-Wohlfahrtswerks, das hauptsächlich innerhalb der Schweiz tätig war. Das Büro von ADRA Schweiz mit elf Mitarbeitenden befindet sich in Aarau, der Sitz ist in Zürich.

Bei der Projektfindung und -durchführung auf internationaler Ebene, arbeitet das Hilfswerk vorwiegend mit den ADRA Partnerorganisationen vor Ort zusammen. ADRA gewährt Hilfe unabhängig von Hautfarbe, ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. Mehr zum Hilfswerk: www.adra.ch.


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