Mit der Errichtung eines Denkmals für Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz („Deserteurdenkmal“), das Ende November fertiggestellt werden soll, will Hamburg eine lange Zeit nicht anerkannte Opfergruppe würdigen und stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Damit möchte sich die Hansestadt „endlich“ ihrer Verantwortung als bedeutender Standort der nationalsozialistischen Militärjustiz stellen und deren Opfer „angemessen gedenken“. Für die Realisierung des Gedenkortes stehen insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung.
2015-07-14T03:18:50.000Z
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