Artikel am 11. Mai 2016
Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften nicht sicher
Christen und Angehörige religiöser Minderheiten werden in deutschen Flüchtlingsunterkünften immer wieder drangsaliert, bestohlen und misshandelt. Darauf machten die Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen „Aktion für verfolgte Christen und Notleidende“ (AVC), Nidda/Hessen, „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM), Frankfurt am Main, „Kirche in Not“, München, „Open Doors“, Kelkheim/Taunus, sowie der „Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland“ (ZOCD), München, während einer Pressekonferenz in Berlin aufmerksam. Sie wiesen auf zahlreiche Übergriffe gegen christliche Flüchtlinge in deutschen Flüchtlingsunterkünften hin und forderten von Politik und Behörden wirksamen Schutz. Diesen besonderen Schutz forderten sie auch für andere religiöse Minderheiten wie Jesiden, Aleviten und Bahai, die derselben Problematik ausgesetzt seien.
2016-05-11T10:19:11.000Z
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