Hannover/Ostfildern bei Stuttgart, 09.06.2011/APD   Knapp 47,2 Millionen Euro spendeten die 35.336 deutschen Siebenten-Tags-Adventisten im letzten Jahr für den Unterhalt ihrer Freikirche. Laut Günter Brecht (Hannover), Schatzmeister des Norddeutschen Verbandes der evangelischen Freikirche, habe sich das Spendenaufkommen im Vergleich zum Vorjahr um 937.000 Euro erhöht. Jeder Adventist gab durchschnittlich 1.335 Euro.

Während der Süddeutsche Verband der Freikirche ein Plus an Gaben von 756.000 Euro (3,8 Prozent) verzeichnete, betrug die Zunahme der Spenden in Nord- und Ostdeutschland gegenüber 2008 rund 181.000 Euro (0,78 Prozent). Pastor Werner Dullinger (Ostfildern bei Stuttgart), Schatzmeister des Süddeutschen Verbandes, wies darauf hin, dass die Wirtschaftskraft in der Bundesrepublik unterschiedlich verteilt sei, wie das Spendenverhalten zeige. Während ein Adventist in Ostdeutschland durchschnittlich 1.166 Euro und in Norddeutschland 1.225 Euro gab, waren es in Süddeutschland 1.500 Euro pro Mitglied.

Von den 47,2 Millionen Euro gingen 3,6 Millionen Euro in die Außenmission, 6,2 Millionen Euro verblieben bei den Ortsgemeinden. Die Adventisten erheben keine Kirchensteuer, sondern unterhalten ihre Pastoren und Institutionen durch freiwillige Gaben, zu denen auch der biblische Zehnten gehört. Viele Mitglieder geben neben zehn Prozent ihres Einkommens weitere Spenden für besondere Projekte.

__________________________________________________________________________

Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!