Damit aus Fremden Freunde werden: „Global Youth Day“ der Adventjugend

Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt | 23. März 2015 | APD |

Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt, 23.03.2015/APD   Am 21. März fand bereits zum dritten Mal der internationale „Global Youth Day“ (Weltjugendtag) statt. Weltweit waren rund acht Millionen junge Menschen unterwegs, um sozial aktiv zu werden. Veranstaltet wurde der „Global Youth Day“ von der Adventjugend, der Jugendorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Jugendgruppen rund um den Globus waren dabei via Internet, Facebook und Fernsehen miteinander vernetzt.

Der adventistische Fernsehsender „Hope Channel“ berichtete aus 23 Studios von den Fidschi-Inseln über Europa bis in die USA über die vielfältigen Aktionen des Global Youth Day in einer 24-stündigen Sondersendung. Sie wurde vom Alsbacher Medienzentrum der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten koordiniert und technisch abgewickelt.

Die Jugendgruppe der Adventjugend „Marienhöhe“ hatte beispielsweise in der Darmstädter Innenstadt Obdachlose bewirtet sowie ein Übergangswohnheim für Nichtsesshafte besucht. „Durch unsere Jugendgruppe hat die Aktion eine richtige Welle geschlagen“, berichtet Jugendpastor Laurent Mutamba. „Alle waren von der Aktion begeistert und denken jetzt darüber nach, wie sie sich selbst für andere Menschen in Darmstadt engagieren können. Das hatte ich mir gewünscht, dass sich das Denken über andere Menschen verändert. Denn damit fängt es ja immer an.“

Unter dem Motto „Damit aus Fremden Freunde werden“ veranstaltete die Adventjugend Oberbayern in Neuburg an der Donau einen Begegnungs- und Kreativtag mit 80 Kindern und Jugendlichen, die zum Teil aus der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber kamen. In Zusammenarbeit mit dem Traumtheater Neuburg und dem Adventwohlfahrtswerk Bayern wurde ein Unterstand gebaut und kreative Workshops angeboten. „Uns ist es wichtig eine echte Willkommenskultur zu leben. Der Fremde, ob als Deutscher oder als Asylbewerber, ist immer zuerst ein Mensch, uns gleich“, betonte Ralf Hartmann, der Leiter des Projekts.

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