Wie die norwegische Menschenrechtsorganisation Forum18 (www.forum18.org) berichtete, hat der Oberste Gerichtshof in Russland am Abend des 20. April die Zentrale der Religionsgemeinschaft Jehovas Zeugen sowie deren landesweit 395 Versammlungen für „extremistisch“ erklärt. Ihre Aktivitäten wurden mit sofortiger Wirkung verboten, ihr Vermögen soll vom Staat eingezogen werden. Wenn sich die Mitglieder weiterhin zu Gebet und Bibelstudium treffen würden, riskierten sie wegen „extremistischer Aktivitäten“ strafrechtliche Verfolgung, so Forum18. Jehovas Zeugen beabsichtigen die Frist von 30 Tagen zu nutzen, um gegen das Urteil vorzugehen.
2017-04-21T08:13:19.000Z
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