Bereits seit Jahren engagiert sich die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland auf der Arabischen Halbinsel im Jemen. Vor über einem halben Jahr begann ADRA im Regierungsbezirk Hudaidah mit zwei mobilen medizinischen Einheiten zu arbeiten. Zuvor betrieb das Hilfswerk eine ambulante Klinik im Mazraq Camp III im Regierungsbezirk Hajjah, in der Geflüchtete medizinisch versorgt wurden. Aufgrund von Luftangriffen musste das Flüchtlingslager evakuiert werden und auch die ambulante Klinik von ADRA konnte aus Sicherheitsgründen nicht bestehen bleiben.
2016-07-06T08:22:33.000Z
Nach der Räumung des provisorischen Flüchtlingslagers in Idomeni an der mazedonischen Grenze kümmert sich jetzt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland um die von dort in andere Camps untergebrachten Menschen.
2016-07-05T08:32:55.000Z
Am späten Abend des 1. Juli gab Joachim Rücker, Präsident des UN-Menschenrechtsrats in Genf, bekannt, dass Ahmed Shaheed, Malediven, als Nachfolger des Deutschen Heiner Bielefeldt als UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit aufgestellt worden ist. Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Deutschland, bezeichnete die Übernahme dieses Amtes von einer Persönlichkeit, die ihre Wurzeln in einem muslimisch geprägten Land hat, als „wichtiges Signal“. Bielefeldt habe mit seiner Arbeit „Maßstäbe gesetzt“, so Kauder.
2016-07-05T07:10:35.000Z
Ganoune Diop, Beauftragter der adventistischen Weltkirchenleitung für Außenbeziehungen und Religionsfreiheit, hielt an der UNO-Tagung „Religions- bzw. Glaubensfreiheit und Sexualität: Ein Gespräch“ eines der Hauptreferate. Der Theologe hat dabei zu den unterschiedlichen Sichtweisen menschlicher Sexualität aus biblischer Perspektive Stellung genommen. Die Tagung fand vom 8. – 10. Juni im Palais des Nations in Genf/Schweiz statt, wie Adventist Review (AR, amerikanische Kirchenzeitschrift) am 29. Juni mitteilte.
2016-07-03T09:29:47.000Z
In Kolymvari auf Kreta tagte vom 19. bis zum 21. Juni erstmals seit über tausend Jahren wieder das „Heilige und Große Konzil“ der orthodoxen Kirchen. Vier Kirchen blieben dem Treffen fern. Dafür nahmen neben 170 Patriarchen, Bischöfen und Beobachtern erstmals vier Frauen als Beraterinnen teil.
2016-07-03T07:23:18.000Z
Das Selbstmord-Attentat vom 28. Juni am Flughafen Atatürk in Istanbul/Türkei „erschüttert uns zutiefst“, sagte Pastor Rick McEdward, Präsident der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Mittleren Osten und in Nordafrika (MENA). Die drei Attentäter haben laut Medienberichten mit ihrem Verbrechen 43 Menschen getötet und fast 250 Menschen verletzt. Nach unbestätigten Berichten stammten die drei Attentäter aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.
2016-06-30T19:16:17.000Z
Am 22. Juni hat der Exekutivausschuss der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) Pastor Solomon Maphosa zum neuen Präsidenten der teilkontinentalen Kirchenleitung der Adventisten im südlichen Afrika und Indischen Ozean (SID) gewählt. Maphosa folgt auf Paul Ratsara, der am 31. Mai wegen Fragen bezüglich seines akademischen Grads zurückgetreten war. Solomon Maphosa, aus Bulawayo/Simbabwe, war seit 2005 SID-Generalsekretär. Zu seinem Nachfolger in dieser Funktion wurde Pastor Gideon P. Reyneke gewählt. Der SID-Finanzvorstand bleibt weiterhin Pastor Goodwell Nthani.
2016-06-26T20:09:59.000Z
Laut einer Mitteilung vom 20. Juni hat der Exekutivausschuss der adventistischen Kirche in Panama auf seiner Halbjahressitzung die Anstellung von Shesell Busby zum Pastorendienst in Panama beschlossen. Sie ist damit die erste Frau in dem zentralamerikanischen Land, die als Pastorin angestellt wird.
2016-06-23T17:37:20.000Z
Zum 31.12.2015 hatte die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten weltweit 19.126.447 Mitglieder. Das ist laut der Abteilung Archiv, Statistik und Forschung der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) ein Nettozuwachs von 647.144 Personen oder 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da die Freikirche nur Gläubige tauft, sind in der Zahl nichtgetaufte Kinder und Jugendliche aus adventistischen Familien nicht enthalten. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der örtlichen Kirchengemeinden weltweit innerhalb von zwei Jahrzehnten auf mehr als 80.000 verdoppelt.
2016-06-20T16:07:52.000Z
Zum von den Vereinten Nationen initiierten Weltflüchtlingstag am 20. Juni ruft die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA die internationale Gemeinschaft auf, umgehend eine Lösung für die in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge zu finden und global die Fluchtursachen anzugehen. Politiker mahnt das Hilfswerk, sich nicht vom Populismus beeinflussen zu lassen. Würde und Rechte der Menschen blieben auch unter veränderten Umständen bestehen. Von Medienschaffenden erwarte ADRA eine faire Berichterstattung. Sie sollten nicht die Ängste und Vorurteile der Menschen schüren. Kirchen werden vom Hilfswerk aufgerufen, sich ihrer Verantwortung für die Flüchtlinge bewusst zu werden, und Einzelpersonen sollten sich von der gemeinsamen Würde aller Menschen in ihrer Reaktion auf die Krise leiten lassen.
2016-06-18T20:40:05.000Z