Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit werde nach wie vor weltweit verletzt. Christen seien davon besonders betroffen. Darauf wiesen in Berlin die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, und der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), hin. Beide Kirchen veröffentlichten nach 2013 zum zweiten Mal gemeinsam einen „Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“.
2017-12-18T09:21:38.000Z
In Italien hat sich am 5. Dezember erstmals ein interkonfessionelles Gremium gebildet, das vorerst den Namen „Ökumenische Konsultation christlicher Kirchen in Italien“ (Consulta Ecumenica delle Chiese Cristiane presenti in Italia) trägt. Dies berichtete die katholische Presseagentur in Österreich, Kathpress, unter Berufung auf den italienischen Religiösen Informationsdienst (Servizio Informazione Religiosa, SIR). Das Gremium ist aus Konsultationen entstanden, zu denen sich einige christliche Kirchen zur Vorbereitung thematischer Konferenzen und Feierlichkeiten anlässlich des 500. Jahrestags der protestantischen Reformation getroffen haben. Auch die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Italien hat an diesen Konsultationen teilgenommen.
2017-12-15T14:32:33.000Z
Eine Delegation des christlichen Hilfswerks Open Doors hat die Petition „Hoffnung für den Nahen Osten“ am 12. Dezember an UNO-Vertreter im Büro des Generalsekretärs der Vereinten Nationen in New York/USA übergeben. Die Petition mit 808.172 Unterschriften will Christen, die nach Syrien und in den Irak zurückkehren, unterstützen, schreibt Open Doors in einer Medienmitteilung. Die Petition fordert den Schutz aller religiösen Minderheiten seitens der Regierungen, sowie gleiche Bürgerrechte, lebenswürdige Umstände und Mitgestaltungs-möglichkeiten beim Wiederaufbau von Land und Gesellschaft.
2017-12-14T20:21:19.000Z
Auf der Jahresendsitzung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Südamerika (South American Division, SAD) in Bahia/Brasilien haben die Delegierten im November eine Erklärung zur Todesstrafe verabschiedet. Adventisten seien davon überzeugt, dass Gewalt und Todesstrafe in der Kirche keinen Platz haben, heißt es im Dokument. Kirchenmitgliedern wird darin empfohlen, sich nicht an Kampagnen zur Förderung der Todesstrafe zu beteiligen, da die Mission der Kirche nicht darin bestehe, „Tod zu fördern, sondern Leben und Hoffnung zu verkünden“, berichtete die nord-amerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR).
2017-12-13T09:26:01.000Z
Die Gesundheitseinrichtung der adventistischen Loma Linda Universität in Kalifornien/USA (Loma Linda University Health, LLUH) feierte im November das 50-jährige Jubiläum ihres Organtransplantations-programms. Wie LLUH News mitteilte, wurden in der Feierstunde das besondere Werk medizinischer Innovatoren und erfahrener Chirurgen sowie die Großzügigkeit von Spendern und Spenderfamilien betont.
2017-12-10T11:04:03.000Z
Laut Kommunikationsabteilung der Internationalen Vereinigung für Religionsfreiheit (IRLA) habe der jüngste Videobeweis eines Sklavenmarkts im nordafrikanischen Libyen die internationale Aufmerksamkeit auf eine bisher weitgehend unveröffentlichte Menschenrechts-Tragödie gelenkt. Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten schließe sich den Forderungen jener an, „die eine konzertierte internationale Aktion fordern, um diese gewaltige Menschenrechtskatastrophe in Nordafrika zu beenden“, sagte Nelu Burcea, Repräsentant der Kirche bei den Vereinten Nationen und stellvertretender Direktor der Abteilung für Öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit (Public Affairs and Religious Liberty, PARL).
2017-12-08T15:09:28.000Z
Ende November sind 3.355 Weihnachtspakete der Adventistischen Entwicklung- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz für benachteiligte Kinder per Zug nach Moldawien verschickt worden. An der Weihnachtspaketaktion „Kinder helfen Kindern“ beteiligten sich rund 50 ADRA Ortsgruppen in der Schweiz.
2017-12-07T08:42:55.000Z
Am 30. November und 1.12.2017 fanden an der Universität Luzern/Schweiz die „Luzerner Adventsgespräche zur Verfassung“ statt. Die Organisatoren wollten aktuelle Entwicklungen im Bereich der Glaubens- und Gewissensfreiheit sowie Lösungswege für im Alltag anstehende Konflikte im Rahmen einer pluralistischen, dem friedlichen Zusammenleben verpflichteten Rechtsgemeinschaft diskutieren. Die Themen wurden interdisziplinär, aus juristischer, theologischer, philosophischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive besprochen.
2017-12-04T14:11:41.000Z
Am 11. November haben die Siebenten-Tags-Adventisten in Tirana, der Hauptstadt von Albanien, ihre neuen Versammlungs- und Gottesdiensträumlichkeiten eingeweiht. Dies berichtete die Kommunikationsabteilung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nord- und Südosteuropa (tedNEWS).
2017-11-30T09:23:29.000Z
Die römisch-katholische Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat am 29. November in Berlin eine Arbeitshilfe zur Situation der Christen in Nigeria vorgestellt. Die Publikation ist Teil der DBK-Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“.
2017-11-30T08:43:25.000Z