Der christliche Fernsehsender Hope TV sucht Kandidatinnen und Kandidaten für eine neue TV-Rateshow zur Bibel.
Der Krieg in der Ukraine stellt auch die dortigen Kirchengemeinden vor große Herausforderungen. Nachdem viele Menschen in Kirchengebäuden Schutz suchen (siehe Meldung vom 1. April https://www.apd.info/2022/04/01/ukraine-menschen-suchen-schutz-und-hoffnung-in-kirchen/), sind adventistische Pastoren vor allem damit beschäftigt, Evakuierungen zu organisieren, um die Menschen aus den Kriegsgebieten in Sicherheit bringen – in den Westen der Ukraine oder in europäische Nachbarländer, so Pavlo Khiminets, Vorsitzender des Arbeitskreises russischsprachiger Adventisten in Deutschland gegenüber dem APD.
Auf seiner jährlichen Frühjahrssitzung beschloss der Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten am 12. April einstimmig, die Verwaltung der adventistischen Kirche in der Ukraine (den Ukrainischen Verband) vorübergehend direkt der Verwaltung der Weltkirchenleitung mit Sitz in Silver Spring (Maryland/USA) zuzuordnen. Bislang gehörte der Ukrainische Verband zur Euro-Asien-Division (ESD), der teilkontinentalen Kirchenleitung der Adventisten für die Staaten der ehemaligen Sowjetunion, die ihren Sitz in Moskau hat.
Die Mitgliederversammlung der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) hat in ihrer Online-Sitzung am 12. April eine Stellungnahme zum Krieg in der Ukraine verabschiedet. Darin verurteilen die Delegierten „den völkerrechtswidrigen Krieg, der mittlerweile seit Wochen tobt und unermessliches Leid hervorgebracht hat“.
Das weltweite Netzwerk der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA stellt ADRA Ukraine Geld- und Sachspenden zur Verfügung. Das ukrainische Hilfswerk leistet nach eigenen Angaben weiterhin in den meisten Regionen des Landes humanitäre Hilfe, so auch in den schwer vom Krieg betroffenen Städten Butscha und Irpin.
Das Globale Zentrum für adventistisch-muslimische Beziehungen (GCAMR) der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten ruft die Kirchenmitglieder und Leitungspersonen dazu auf, während des Fastenmonats Ramadan 30 Tage lang für Muslime in aller Welt zu beten. Der Ramadan, der in diesem Jahr am 2. April begann und am 2. Mai endet, sei eine besondere Zeit, in der Muslime ihr Leben religiösen Anliegen widmeten, heißt es in dem vom GCAMR veröffentlichten Ramadan-Gebetskalender.
Das adventistische Schulzentrum Marienhöhe in Darmstadt und die dort ansässige adventistische Kirchengemeinde kümmern sich seit Anfang März um Geflüchtete aus der Ukraine.
Unter dem Motto: „Friedensau unterwegs“ besuchten 25 Studierende und Mitarbeiter der Theologischen Hochschule Friedensau am vergangenen Wochenende im Großraum München neun verschiedene Kirchengemeinden der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Sie nutzten die Gelegenheit, in den Gemeinden zu predigen, sie vor Ort näher kennenzulernen und um für ein Studium in Friedensau zu werben.
Das Krankenhaus Waldfriede hat sich erneut den Titel als eines der weltbesten Krankenhäuser geholt. Im Jahr 2021 wurde das Krankenhaus Waldfriede im Rahmen der von der amerikanischen Newsweek beauftragten Studie „World‘s Best Hospitals“ erstmals ausgezeichnet und gehörte damit zu den 2.000 besten Häusern der Welt. In diesem Jahr gelang es dem Waldfriede zum zweiten Mal und konnte sich darüber hinaus in der Liste der deutschen Krankenhäuser sogar um 26 Plätze nach oben verbessern.
Friedensau bei Magdeburg | 06.04.2022 | APD | Seit März leben in dem kleinen, östlich von Magdeburg gelegenen, Ort Friedensau Mitarbeiterinnen, Alumni und Studierende der adventistischen Hochschule in Butscha (Bucha), einem Vorort von Kiew, die mit ihren Kindern als Kriegsvertriebene nach Sachsen-Anhalt gekommen sind. Professor Andreas Bochmann, Prorektor der Theologischen Hochschule Friedensau der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, hatte die ukrainische Bildungseinrichtung vor gut zwei Jahren anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens besucht und hielt den Kontakt zur Rektorin, um nun Fluchtrouten abzustimmen.