Richter Esau Chulu, Vorsitzender der Wahlkommission des ostafrikanischen Staates Sambia, hat Hakainde Sammy Hichilema zum ordnungsgemäß gewählten siebten Präsidenten der Republik Sambia erklärt. Sambia ist ein Binnenland im südöstlichen Afrika mit 73 Stämmen. Dort leben rund 18 Millionen Menschen. In der Wahl vom 12. August erhielt Hakainde Sammy Hichilema 2.810.757 Stimmen und damit rund eine Million Stimmen mehr als der amtierende Präsident Edgar Chagwa Lungu, berichtet der Adventist Review, die nordamerikanische Kirchenzeitschrift der Adventisten. Der neugewählte Präsident Hichilema ist Mitglied der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten und hat versprochen, das Land zu einigen sowie die Religionsfreiheit zu wahren. Er wurde bei seinem sechsten Versuch, an die Spitze des Landes zu gelangen, gewählt.
Mit Mitteln der „Aktion Deutschland Hilft“, dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, fördern die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland e.V. und LandsAid e.V. gemeinsam mit der Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes eine Soforthilfeaktion für in Not geratene Landwirte im Flutgebiet.
Reinhard Thöle: Geheiligt werde dein Name - Christliche Gottesdienste zwischen Anbetung und Anbiederung; Tectum Wissenschaftsverlag, 2021, 186 Seiten, Broschiert; 24,00 Euro, Ebook/Kindle: 24,00 Euro, ISBN-10: 382884636X, ISBN-13: ISBN 978-3-8288-4636-4 Die Feier des Gottesdienstes ist herausfordernd. Konfessionelle Exklusivität, geschichtliche Traditionen, Gegenwartsadaptionen, Amtsverständnis, Bedeutung und Nutzung von Architektur, Kunst und Musik sind diverser als je zuvor. „Zeige mir den Gottesdienst, den du feierst, und ich sage dir…welche Theologie du vertrittst“ (S. 3). Der emeritierte Professor für Ostkirchenkunde an der Theologischen Fakultät Halle-Wittenberg, Reinhard Thöle, wagt in seinem neuesten Buch einen vergleichenden Blick auf das Phänomen Gottesdienst der großen christlichen Denominationen. Dabei vermischen sich seine scharfen Beobachtungen mit oftmals zynischen Kommentaren und verdichten sich zu einem skizzenartigen Psychogramm, das in den Tiefenschichten persönliche Tabus berührt.
Bei der Hilfsorganisation ADRA Deutschland e. V. sind bislang über 1600 Spenden zugunsten der Opfer der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli in mehreren Bundesländern eingegangen. Der Gesamtbetrag der Spenden liegt bei über einer halben Million Euro.
Beim diesjährigen Predigtslam des Augsburger Friedensfestes gewann die Adventistin Brigitte Rottach den ersten Preis und den Publikumspreis.
Die Hilfsorganisation ADRA Deutschland e.V. hat ihren Geschäftsbericht für 2020 vorgelegt. Die Nichtregierungsorganisation, die mit dem DZI-Spendensiegel ausgezeichnet ist, legt damit Rechenschaft gegenüber institutionellen Geldgebern sowie Spenderinnen und Spendern ab. Die ehemalige Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, plädiert darin in ihrem Grußwort für stärkere internationale Solidarität und eine nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit.
Verschwörungsmythen und Verschwörungsglaube sind nicht erst seit Covid-19 eine besondere Herausforderung für die kirchliche Weltanschauungsarbeit. Der Informations- und Beratungsbedarf hierzu habe deutlich zugenommen, beobachtet Kirchenrat Dr. Matthias Pöhlmann, der Vorsitzende des Ausschusses „Religiöse Gemeinschaften“ der Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Vor diesem Hintergrund hat der Ausschuss den Beitrag „Verschwörungsmythen und Verschwörungsglaube“ erarbeitet, der jetzt als Nr. 191 der Texte aus der VELKD erschienen ist.
In mehreren Ländern der Welt darf das „Buch der Bücher“ weder gedruckt noch erworben werden. In anderen Ländern gelten für biblische Schriften besondere Einschränkungen. Die diesjährige Sonderausgabe der Zeitschrift Bibelreport geht der Frage nach, wie Bibelgesellschaften in Ländern eingeschränkter oder fehlender Religionsfreiheit arbeiten und schildert, wie Männer und Frauen trotz Verfolgung ihren Weg mit der Bibel gehen.
Die Adventgemeinde Leipzig der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hat einen Stolperstein für Manfred Wachenheimer vor ihrem Adventhaus in der Karl-Heine-Straße 8 verlegt. Es handelt sich dabei um eine kleine Gedenktafel, mit der an das Schicksal von Menschen erinnert werden soll, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Wachenheimer wurde 1942 im KZ Buchenwald ermordet.
Am 1. August hat Thomas Lobitz die Chefredaktion des Adventistischen Pressedienstes Deutschland (APD) übernommen. Stephan G. Brass wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet