Laut der von der „Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid)“ veröffentlichten Religionsstatistik 2019, ist zum Ende des letzten Jahres der Bevölkerungsanteil der konfessionsfreien Menschen in Deutschland in 2019 um rund 900.000 auf insgesamt 38,8 Prozent der Bevölkerung angestiegen. Der Anteil der Katholiken und Protestanten sei hingegen auf 27,1 beziehungsweise 24,9 Prozent gesunken. Eine Analyse der „gelebten Religion“, zeige auf, dass nur 7,9 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen als „praktizierende Gläubige“ einzustufen seien.
Mit einem besonderen Spendenaufruf für die betroffenen Menschen in Beirut wendet sich die adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA an die Bevölkerung. Helferteams von ADRA sind bei der Trinkwasser- und Lebensmittelversorgung und bei Aufräumarbeiten beteiligt.
In einer Studie über „Deutschlands beste Krankenhäuser“ im Auftrag des F.A.Z.-Instituts hat das in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten geführte Krankenhaus Waldfriede in Berlin Steglitz-Zehlendorf den Sprung unter die Liga der Besten geschafft. Als Datenbasis für die Bewertungen standen eine Auswertung der aktuellen verfügbaren Qualitätsberichte der Krankenhäuser sowie gezieltes Monitoring von Bewertungsportalen zur Verfügung.
Im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Postkarte in Deutschland zeigen verschiedene Ausstellungen Rückblicke auf Landschaften, Orte und Ereignisse, die auf Postkarten festgehalten sind. So auch eine Reihe über Mettmann und seine Umgebung auf historischen Postkarten. Auch die Missionsschule Neandertal findet dabei Erwähnung.
Das Team des Herz-Thorax- Transplantationsinstituts von „AdventHealth“ führte Mitte Juni in Florida/USA die erste Herztransplantation mittels eines Verfahrens durch, das als Spende nach kreislaufbedingtem Tod (Donation after Circulatory Death DCD) bekannt ist, wie die Institution jetzt berichtete. Das Team habe ein Spenderherz verwendet, das nicht mehr schlug und das in einem bahnbrechenden Verfahren im Rahmen einer klinischen Untersuchung der „Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der USA“ (U.S. Food and Drug Administration/FDA) überprüft worden sei. Der Empfänger, George Martin (46) habe seit 2018 auf ein anderes Herz gewartet.
In wenigen Monaten plant der Bad Aiblinger Pastor Christian Lutsch seinen Kirchenbezirk zu verlassen und an einer Schule in Myanmar Englisch und Ethik zu unterrichten. Der Kirchenvorstand der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern hat ihn dazu für ein Jahr freigestellt.
Am 6. August hat die interreligiöse Gruppe eine „Gemeinsame Erklärung anlässlich des 75. Jahrestages der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki“ veröffentlicht, die von 189 Organisationen unterzeichnet wurde, darunter der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und die Mennonitische Weltkonferenz. Darin würden Glaubensgruppen aus aller Welt mit einer Stimme, „die die existenzielle Bedrohung der Menschheit durch Atomwaffen ablehnt“ hinweisen, wie mennonews.de berichtete.
Die Einsatzteams der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) im Libanon versorgen Bergungsarbeiter und Überlebende der massiven Explosion im Hafen von Beirut mit lebensnotwendigen Hilfsgütern. Die gewaltige Explosion, die die libanesische Hauptstadt am 4. August traf, forderte bisher 149 Todesopfer, verwundete mehr als 5.000 Menschen und hinterließ über 300.000 Menschen obdachlos.
Mehrere adventistische Schulen und Kirchen sind nach der schweren Explosion am Dienstagabend im Hafen von Beirut beschädigt worden, berichtet die transnationale Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten für den Bereich des Nahen Osten und Nordafrika (MENA). Nach den Angaben sind zwei Kirchengebäude, die Middle East University, zwei Gymnasien und ein Lernzentrum für Flüchtlingskinder in Mitleidenschaft gezogen.
Die „Internationale Vereinigung der Atheisten“ (International Association of Atheists/IAA) kündigte am 1. August ihre neueste Initiative #oneATHEIST an. „Wir wollen eine positive, offenherzige Gemeinschaft lebensfroher Atheisten aufbauen und das Stigma beseitigen“, schreibt die IAA zum Projekt auf ihrer Webseite.